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ASY

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1

Freitag, 15. Dezember 2006, 17:02

Die Seele wiegt 21 Gramm

verrueckte-experimente.de

Die Meldung war so wichtig, dass selbst die New York Times sie abdruckte. »Arzt glaubt, die Seele habe Gewicht«, stand in der Ausgabe vom 11. März 1907 über einem Artikel auf Seite fünf. Darin berichtete die Zeitung von den seltsamen Experimenten eines gewissen Duncan MacDougall, Arzt aus Haverhill in Massachusetts.

MacDougall beschäftigte sich schon lange mit der Natur der Seele. Falls die psychischen Funktionen nach dem Tod weiterexistierten, so seine verquere Logik, mussten sie im lebenden Körper einen gewissen Raum eingenommen haben. Und weil alles, was Raum einnimmt, nach den »neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft« auch ein gewisses Gewicht hat, müsse sich die Seele feststellen lassen, »indem man einen Menschen während des Sterbens wägt«. Also baute MacDougall eine Präzisionswaage: ein an einem Gestell aufgehängtes Bett, dessen Gewicht samt Inhalt sich auf fünf Gramm genau bestimmen ließ.

Die Empfindlichkeit der Waage schränkte allerdings die Auswahl der Versuchspersonen stark ein. »Am geeignetsten schienen mir Patienten mit einer Krankheit, die zu starker Erschöpfung führt, deren Tod mit möglichst wenig Muskelbewegungen verbunden ist, weil die Waage so perfekt im Gleichgewicht gehalten werden kann und jeder Gewichtsverlust sofort bemerkt wird«, schrieb MacDougall später in der Fachzeitschrift American Medicine. Menschen, die an Lungenentzündung starben, eigneten sich zum Beispiel nicht. Sie würden »ausreichend kämpfen, um die Waage aus dem Gleichgewicht zu bringen«.

Als die besten Probanden erwiesen sich Tuberkulosekranke, deren letzte Momente so inaktiv seien, wie man sich das nur vorstellen könne. MacDougall fand sie in der Cullis-Free-Home-Lungenheilstätte. Ob die Kranken oder ihre Angehörigen ihr Einverständnis für die Experimente gaben, ist nicht bekannt. Sicher ist, dass es Leute gab, die MacDougalls Studien in biologischer Theologie skeptisch gegenüberstanden. Bei einer der sechs gewogenen Versuchspersonen, beklagt sich MacDougall, sei die Waage nicht richtig justiert gewesen, weil Leute, die mit seiner Arbeit nicht einverstanden gewesen seien, ihn gestört hätten.

Den ersten Sterbenden legte MacDougall an einem Abend um 17.30 Uhr auf seine Seelenwaage. Drei Stunden und 40 Minuten später »machte er seinen letzten Atemzug, und gleichzeitig mit dem Tod stieß der Balken der Waage mit einem hörbaren Schlag gegen die obere Blockierung«. MacDougall musste zwei Dollarmünzen auflegen, um sie wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das waren 21 Gramm.


So kann ich das nicht glauben, ich denke eher, dass diese 21 Gramm eher der Energieverlust ist. So viel wäre bei diesem Experiment zumindest klar, die Seele zieht lebende Menschen mit einer Kraft von 21 Gramm runter.

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Anonymous

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2

Freitag, 15. Dezember 2006, 18:05

Wiegt eine 'schwarze' Seele mehr als eine weisse?

Maria

Lieber Hydrokultur als gar keine Bildung!

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3

Freitag, 15. Dezember 2006, 20:09

Zitat von »"Eberndorfer"«

Wiegt eine 'schwarze' Seele mehr als eine weisse?


man könnte auch fragen: was wiegt eine übergewichtige seele?
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

Anonymous

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4

Samstag, 16. Dezember 2006, 02:09

Energieverlust ist Gravitationsminus???
Eine Messanordnung die eine Genauigkeit von +-5 Gramm hat misst 21 Gramm?? (Ueblicher Weise sind Messanordnungen mit einer Genauigkeit von von +-5mg usus!)
:pillepalle::

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5

Samstag, 16. Dezember 2006, 09:12

Mich störrt zum einen das doch "enorme" Gewicht der Seele.

21 g sind mir für etwas, dass meinem Körper entschwindet, das nicht fassbar und messbar ist doch unglaublich viel.
Und wie der Qualtinger schon schreibt, da die Waage gerade mal auf 5 g +/- genau messen konnte, doch sehr ungenau.

Man stelle sich vor, die Waage zuhause würde auf 5 kg +/- funktionieren. Wer würde da sein genaues Gewicht heraus lesen können.

Aber die Seite werde ich mir mal anschauen.
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6

Samstag, 16. Dezember 2006, 09:19

Ich hab mir den von Asy doch sehr gekürzten Artikel zu Ende gelesen.

Bei den insgesamt 6 Versuchspersonen war die Erkenntnis „21 g“ nur bei dem ersten Toten zu messen. 2 x war die Messung ungültig, 1 x viel das Gewicht und blieb gleich (wohl jener mit den 21 g), 2 x fiel das Gewicht und stieg dann wieder, und 1 x viel das Gewicht, stieg wieder und sank wieder. Und den Zeitpunkt des Todes konnte er auch nicht wirklich bestimmen.

Also alles sehr dubios für mich.

Was mich jedoch verwundert, warum wurden keine weiteren Versuche gemacht? Jetzt hätten wir doch die Möglichkeit eine genauere Messung vorzunehmen.
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ASY

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7

Samstag, 16. Dezember 2006, 10:30

Zitat von »"qualtinger"«

Energieverlust ist Gravitationsminus???


Eine leere Festplatte ist leichter als eine volle - ich habe das zwar nicht überprüft, aber das wurde mal in der HTL behauptet.

8

Samstag, 16. Dezember 2006, 11:02

Aber bei einer Rechnung von +/- 5 g ergibt das eine Ungenauigkeit von 10 g.

Bei 21 g beinahe die Hälfte.
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9

Samstag, 16. Dezember 2006, 11:41

Wirklich lesenswert ist folgender Link auf dieser Seite:

1961 Gehorsam bis zum Letzten

Viele werden von diesem Experiment schon gelesen haben, aber es ist wirklich wert, den gesamten Beitrag dazu zu lesen. Die These, damit könne man die Unterstützung vieler am Holocaust Beteiligter erklären finde ich mehr als spannend.
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Anonymous

unregistriert

10

Samstag, 16. Dezember 2006, 12:45

Re: Die Seele wiegt 21 Gramm

Zitat von »"ASY"«

[So kann ich das nicht glauben, ich denke eher, dass diese 21 Gramm eher der Energieverlust ist. So viel wäre bei diesem Experiment zumindest klar, die Seele zieht lebende Menschen mit einer Kraft von 21 Gramm runter.


Mumpitz!

Wenn schon, dann moeglicherweise durch die Abkuehlung des toten Koerpers. Das liesse sich waermetechnisch erkaeren, nicht die 21 Gramm, aber einige wenige.

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