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Donnerstag, 28. Dezember 2006, 16:36

Reichensteuer vs. Industriellenvereinigung (IV)

IV für "Budgetdisziplin" und gegen "Reichensteuer"
Wien (APA) - Die Industriellenvereinigung (IV) hat am Mittwoch "Budgetdisziplin" von den Koalitionsverhandlern gefordert. Verlangt wird die Unternehmen bei Körperschaftssteuer, Gruppenbesteuerung und Forschungsfreibetrag steuerlich nicht schlechter zu stellen als bisher. IV-Präsident Sorger lehnte eine "Reichensteuer" für Topverdiener ab, im Gegensatz dazu seien "Anreize für die Leistungsträger" notwendig.


Quelle

Zitat von »"nachrichten.at"«

Sorger forderte weitere Privatisierungen - auch auf Ebene der Länder und Gemeinden. Bei den ÖIAG-Betrieben solle sich der Staat bis zur Sperrminorität (25 Prozent plus eine Aktie) zurückziehen. Budgetdisziplin sei notwendig, um den "Spielraum für die notwendigen Zukunftsinvestitionen (z.B. Forschung und Bildung, Anm.) zu erhalten", erklärte der IV-Präsident. Gleichzeitig hielt die IV aber ihre Forderung nach einer Senkung des Spitzensteuersatzes von derzeit 50 auf längerfristig 40 Prozent aufrecht. Allein die erste Etappe einer Senkung um fünf Prozentpunkte würde das Budget freilich rund 450 Mio. Euro kosten. Der IV-Präsident rechnet unverändert damit, dass SPÖ und ÖVP zu einer Koalitionsvereinbarung gelangen. Während bei den Koalitionsverhandlungen Fortschritte in der Flexibilisierung der Arbeitszeit (beim Durchrechnungszeitraum) von der IV begrüßt werden, kritisieren die Industriellen geplante "Verwässerungen" in der Pensionsreform, wie etwa die Halbierung von Abschlägen bei Frühpensionierungen. Eine Finanzierung der Maßnahme über Erhöhung bei den Lohnnebenkosten lehnt die IV kategorisch ab. Erwartungsgemäß reserviert fielen auch die Aussagen zur Grundsicherung aus. Zufrieden zeigte sich die IV mit dem Wirtschaftswachstum und der Industrieproduktion des zu Ende gehenden Jahres (+ 3,2 bzw. + 8 Prozent). Für 2007 rechnet die IV mit einem Plus von 2,75 Prozent bei BIP.


Was sagt man dazu? Was sind Anreize für die Leistungsträger?
Der ORF schreibt dazu

Zitat

Eine "Reichensteuer" für Topverdiener (über 100.000 Euro pro Jahr) lehnte Sorger als "Neidsteuer" ab, im Gegensatz dazu seien "Anreize für die Leistungsträger" notwendig und im EU-Vergleich überfällig.


Wie lange muss eine Altenpflegerin schuften um € 100.000 zu verdienen? Braucht sie Leistungsanreize, weil sie etwa zu faul ist?

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2

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 21:56

Die Aussagen des Veit habe ich schon etlichemale an den Pranger gestellt.

Das Wort SOLIDARITÄT ist für ihn ein Fremdwort.

Ich zahle als Pensionist einen Solidarbeitrag in der Höhe von 84 € im Monat.
Das sollte sich auch ein 100 000 € Verdiener leisten können.

ASY

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3

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 23:09

Kann ein Schlosser oder eine Frisörin so viel leisten, dass sie €100.000 pro Jahr verdienen?

4

Freitag, 29. Dezember 2006, 09:43

Nein, leider nicht.
Die Löhne sind sowieso ein Skandal, die in diesen Berufen bezahlt werden.
Stundenlöhne zwischen 5 - 7€ sind lächerlich.
Eine Pedikörin bekommt zwischen 400 und 600 Euro pro Monat, für einmal Hufschmied bezahle ich 21 €, da stimmt doch etwas nicht.

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5

Freitag, 29. Dezember 2006, 10:34

Zitat von »"caddy40"«

da stimmt doch etwas nicht.

Mich würde deine Meinung darüber brennend interessieren. Wer hat Schuld an diesen skandalösen Umständen?

6

Freitag, 29. Dezember 2006, 10:40

Schuld ist die Raffgier der Menschen, die Politik, die die Reichen fördert und die Armen ärmer macht.
In den letzten zwanzig Jahren ist nur das EGO gefördert worden, der Gemeinschaftssinn ist abhanden gekommen, Solidarität ist heutzutage ein Fremdwort.

ASY

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7

Freitag, 29. Dezember 2006, 10:45

Zitat von »"caddy40"«

Schuld ist die Raffgier der Menschen

Das klingt sehr allgemein verurteilend - ich bin bspw. nicht raffgierig und die österreichische Mehrheit ebenfalls nicht.

Die IV spricht aber von "Anreizen für Leistungsträger" - was ich nicht ganz verstehe.

8

Freitag, 29. Dezember 2006, 11:51

Ich auch nicht, nach der Diktion des Präses war ich nämlich ein Leistungträger, ich war aber "nur" ein Betriebsleiter eines öffentlichen Betriebes mit 40 Dienstnehmern.

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9

Freitag, 29. Dezember 2006, 13:22

leistungsträger :bruell: :bruell: :bruell: :bruell:
lg. str.

nicht jeder, der stroh im kopf hat ist ein bauer

10

Freitag, 29. Dezember 2006, 14:36

Im Gegensatz zu dir bin ich einer geregelten Tätigkeit nachgegangen.

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