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Montag, 29. Januar 2007, 12:38

Die wahren Hintergründe des Contergan-Skandals

Die wahren Hintergründe des Contergan-Skandals

Interview mit Dr. Peter Plichta, Düsseldorf.
Von Hans-Joachim Ehlers, Sauerlach.



Wer die Bücher von Dr. Plichta kennt, weiß um seine Hintergrundkenntnisse über das Haus Henkel (Jahresumsatz 20 Milliarden, u.a. Persil, das jährlich weißer wäscht). Welche Rolle der Firmen-Senior Dr. Konrad Henkel (84) in dem bisher größten Pharma-Skandal Contergan spielte, wie er die Figuren im politischen Marionetten-Theater, besonders in NRW, bewegte und wie er die Justiz u.a. zum Prozeßbetrug veranlaßte, das alles beschreibt Dr. Plichta sehr detailliert in seinem Buch »Das Primzahlkreuz Band III«. Sollte die Justiz in Deutschland sich nicht dem Vorwurf aussetzen wollen, daß für Chemie-Multis grundsätzlich andere Gesetze gelten als für den Normalbürger, dann müßte sie dieses Buch zum Anlaß nehmen, schleunigst gegen das Haus Henkel und andere Hintermänner zu ermitteln, die in diesem Buch einer ganzen Reihe von Offizial-Delikten bezichtigt werden. Das sind Delikte, bei deren Bekanntwerden die Justizbehörden gesetzlich verpflichtet sind, von sich aus tätig zu werden. Was nämlich damals beim Contergan-Skandal wirklich ablief, erfährt die Öffentlichkeit erstmals in Plichtas Primzahlkreuz Band III. raum&zeit sprach mit dem Autor.


Wer Zeit hat, sollte sich das ganze Interview durchlesen. Deutsche Politik, die Justiz und die Macht der Mächtigen - ein gelungener Einblick in einen Skandal, an den wir uns ALLE noch erinnern.


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Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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2

Montag, 29. Januar 2007, 17:55

Ich habe den Artikel nicht gelesen. Keine Zeit dazu.

Aber ich erinnere mich an viele Contergan-Babies mit verkrueppelten Armen und Beinen, auch in Deutschland, in den 50er Jahren.

Ich glaube, ihre Muetter hatten irgendwelche Tabletten genommen, zur Schwangerschaftsverhuetung oder was?

ASY

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3

Montag, 29. Januar 2007, 19:15

Du solltest dir die Zeit nehmen und dieses Interview lesen.

Ich habe noch immer Gänsehaut und kann es gar nicht fassen.

4

Montag, 29. Januar 2007, 20:31

Eine echte, gigantische Sauerei.
Das Interview war 1999, was ist weiter geschehen ?

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ASY

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5

Montag, 29. Januar 2007, 21:07

Offensichtlich nix.

Zitat

Der Prozeß wurde »wegen Geringfügigkeit« eingestellt.

Mit der drohenden Verjährung wurden die Anspruchsberechtigten zum Vergleich genötigt.

Es gab kein Urteil und somit keine Rechtssicherheit.

6

Montag, 29. Januar 2007, 22:28

Weiter oben stand aber das:

Wenn wir ein Rechtsstaat sind, muß der Fall, weil es Prozeßbetrug war, wieder aufgerollt werden, und diesmal müssen diejenigen, die diesen Prozeßbetrug aktiv betrieben haben, vor Gericht gestellt werden. Und das ist der Henkel-Konzern und so gesehen wartet man in Düsseldorf natürlich darauf, daß der alte Schurke das Zeitliche segnet. Dann wären sie den, der alles verbrochen hat, los.

ASY

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7

Montag, 29. Januar 2007, 22:38

Zitat

1971 wurde per Gesetz von der SPD/FDP-Regierung die »Stiftung Hilfswerk für das behinderte Kind« geschaffen und die Contergan-Geschädigten wurden von dieser Stiftung und nicht von der Firma Grünenthal entschädigt. Dazu sagt der Staatsanwalt Dr. Havert in einer Fernsehdokumentation auf die Frage, wie es denn möglich war, daß dieser Prozeß zehn Jahre lang verschleppt werden konnte, sinngemäß:

»Erst im letzten Jahr haben die mir zwei junge Staatsanwälte zur Verfügung gestellt; und die haben mich hinter meinem Rücken betrogen. Die haben nämlich den Nebenklägern eingeheizt, daß es nach Ablauf der zehnjährigen Frist nichts mehr von Grünenthal zu holen gibt. Dadurch, daß die Nebenkläger zu einem Vergleich gedrängt worden sind, haben sie auf alle ihre Rechte verzichtet. Ohne Urteil gibt es keine Rechtsmittel. Ich habe sie gewarnt, aber niemand hat auf mich gehört. Für die beiden jungen Staatsanwälte jedenfalls hat sich die Sache gelohnt, der eine ist jetzt ganz oben beim BGH und der andere Leitender Oberstaatsanwalt von Düsseldorf«.


Die Allgemeinheit (Hackler) bezahlt, wie immer!

8

Montag, 29. Januar 2007, 23:06

Das ist die offizielle Rechtslage.

Prozessbetrug verjährt in Deutschland nicht, also ist noch alles offen.

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10

Dienstag, 30. Januar 2007, 08:20

Zitat von »"ASY"«

Wer hat was davon?


"Gruenenthal", ein hoechst verdaechtiger Name?

Asy, wie verdaechtig, nach meiner Interpretation, die du kennst?

Und die beiden Staatsanwaelte, welche Namen tragen sie?

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