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41

Freitag, 15. April 2011, 14:22

ich fand die geschichte auch sehr bemerkenswert. ich habe jahrelang für eine sehr arbeitsbesessene anwältin gearbeitet und zugesehen, wie sie tag für tag etwas stirbt. sie hat nicht mal eine halbe stunde in der woche, die sie für sich hat. es ist wirklich traurig. und ich hab mich damals die ganze zeit gefragt, warum sie das wohl tut?! das hat mir schon sehr vor augen gehalten, darauf zu achten, dass man nicht zu kurz kommt im leben.

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42

Freitag, 15. April 2011, 19:00

Für das Individuum ist das Leben sinnlos, davon bin ich schon länger überzeugt, weil der Sinn immer wechselwirken und somit einen Bezug haben muss. Da wir keinen wirklichen Sinnerfüllungsauftrag kennen, fehlt uns zwangsweise auch der zu erfüllende Sinn.

Ich denken, wenn wir Menschen vom Sinn reden, dann meinen wir eigentlich Profit. Da das letzte Hemd keine Taschen hat, kann der Profit nicht der Sinn des Lebens sein.
eine wunderschöne aussage !!!
sie impliziert nur nicht das es einen objektivnutzen geben könnte,wobei der mensch natürlich absolut belanglos wäre... (in meinem sinn meines lebens bin ich wie auch jeder andere mensch vollkommen frei von jedem nutzen, es geht um die symbiose des lebens mit der materie-ob mensch, wal oder einzeller, alle vollführen den sinn des lebens)

43

Montag, 18. April 2011, 09:00

es gibt doch auch dieses andere sprichwort, dass wohl niemand auf dem sterbebett sagen würde: ach hätte ich nur mehr gearbeitet...

44

Montag, 18. April 2011, 09:13

wohl niemand auf dem sterbebett sagen würde: ach hätte ich nur mehr gearbeitet...
Was logisch ist, weil die Arbeit in der Menschheit als Dienst für einen fremden Gewinn verstanden wird; und dieser Dienst verhindert die Arbeit für sich und besonders an sich.

Wenn also die Arbeit eines Menschen zu Lebzeiten sein Eigentum sein dürfte, dann hätte der Sterbende womöglich weniger zu bedauern.

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45

Montag, 18. April 2011, 21:03

Für mich macht das Leben Sinn, wenn ich eine herausfordernde Aufgabe gestellt bekomme, die mich an meine Grenzen bringt.

Dann lautet die Frage: Schaffe ich es oder schaffe ich es nicht.

Wenn ich es schaffe, freue ich mich sehr. Wenn ich es nicht schaffe, suche ich mir eine neue Spielwiese des Lebens.

46

Freitag, 23. September 2011, 21:37

Zitat

von Ernst Ferstl


Leben heißt lernen,
dass wir uns Zeit nehmen müssen,
wenn wir welche haben wollen;
dass wir verantwortlich sind
für Gedachtes und Nichtgedachtes,
Gesagtes und Nichtgesagtes,
Getanes und Nichtgetanes;
dass der Sinn des Lebens
darin liegt, immer die Liebe
und das Leben im Sinn zu haben.

Leben heißt lernen,
dass es nicht darauf ankommt,
ob wir uns etwas schenken,
sondern darauf, ob wir imstande sind,
uns gegenseitig etwas zu geben;
dass das Wesen des Lebens
die Veränderung ist;
dass wir Liebe säen müssen,
wenn wir Liebe ernten wollen.

Leben heißt lernen,
die Kunst der Gelassenheit auszuüben:
das Weglassen, das Zulassen,
das Loslassen;
dass die schwierigste Aufgabe
unseres Leben darin besteht,
nie aufzugeben;
dass unser Mensch-Sein untrennbar
mit dem Mensch-Werden verbunden ist.

47

Mittwoch, 28. September 2011, 08:58

Der Sinn des Lebens ? Manchmal ist er nicht erkennbar.

Ich denke, das Leben sollte Sinn machen. Dazu gehört auch, dass ich in in den Spiegel schauen und behaupten kann, dass ich dies und jenes gut gemacht habe. Das gibt eine innere Zufriedenheit, die das Leben sehr bereichert.

Jeder sieht halt den Sinn woanders. Mag für den einen der Sinn in der Aufzucht einer Kinderschar liegen, so sieht ein anderer den Sinn in der großen Karriere. Beides ist sinnvoll.

Traurig wird es halt, wenn man am Ende des Lebens feststellen muss, dass man sein Leben lang einem falschen Phantom nachgejagt und in die falsche Richtung gegangen ist.

48

Mittwoch, 28. September 2011, 09:16

Jeder sieht halt den Sinn woanders. Mag für den einen der Sinn in der Aufzucht einer Kinderschar liegen, so sieht ein anderer den Sinn in der großen Karriere. Beides ist sinnvoll.


Ich stimme Dir in Deinen gesamten Ausführungen zu. Wichtig bei allen Zielen und Inhalten ist, dass sie in einem sozialen Einklang mit dem Lebensumfeld stehen. Leider ist das nicht immer der Fall und dann wird der eigene Sinn schnell zum Unsinn und zur Last für andere.

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49

Mittwoch, 28. September 2011, 16:46

Ich sehe den Sinn des Lebens darin, ein möglichst glückliches Leben zu führen, Spaß zu haben, keinen Mangel zu fühlen, sogar Freude bei der Erfüllung von notwendigen Pflichten zu empfinden. Glück entsteht wo? Na wo schon, natürlich in der Birne. :D
Die Natur hat es so eingerichtet, dass wir auch Glück und Zufriedenheit empfinden, wenn wir unsere biologische Aufgabe erfüllen, Geselligkeit, Anerkennung, außerordentliche Leistungen usw.

Ganz wichtig dabei ist, dass wir jeden Tag in den Spiegel schauen können und uns nicht vor uns selber ekeln müssen, weil wir entgegen unserem Gewissen gehandelt haben.
Der Weg ist das Ziel.
Man muss schon denken wie ein Held, --------------->http://freerice.com
um wie ein anständiger Mensch
handeln zu können.

May Sarton ----------------------------------> Gerechtigkeit/Anzahl der Bürger = (Besitz+Macht+Mitspracherecht)/Anzahl der Bürger

50

Donnerstag, 29. September 2011, 08:21

Das Leben selbst hat keinen beweisbaren Sinn, weil für einen Sinn ein Auftrag nötig wäre. Wo ist der Auftrag? Allerdings kann der Lebende seinem Leben einen nachträglichen Sinn geben, was aber eben nicht bedeutet, dass das Leben selbst einen Sinn hätte.

Das Leben ist nach unseren Erkenntnissen völlig sinnlos. :schulter:

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