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51

29.09.2011, 09:43

Das Leben selbst hat keinen beweisbaren Sinn, weil für einen Sinn ein Auftrag nötig wäre. Wo ist der Auftrag? Allerdings kann der Lebende seinem Leben einen nachträglichen Sinn geben, was aber eben nicht bedeutet, dass das Leben selbst einen Sinn hätte.

Das Leben ist nach unseren Erkenntnissen völlig sinnlos. :schulter:

Wieso sollte ich, um mein Leben sinnvoll zu gestalten, einen Auftrag nötig haben ? Mein Leben lasse ich nicht fremdbestimmen.

Du klingst enorm pessimistisch. Hat dir das Leben so zugesezt und solche Wunden geschlagen, dass du so denkst ?

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52

29.09.2011, 10:42

Das Leben ist nach unseren Erkenntnissen völlig sinnlos.


Seh' ich auch so, aber nachdem die Frage nach dem Sinn des Lebens nun mal nur von jeden einzelnen zu beantworten ist, liegt für jeden der Sinn in etwas anderem, oder eben in gar nichts...

Hmmm wie wäre es nach der Bestimmung zu fragen? Dies würde eine (höhere) Aufgabe (Auftraggeber?) voraussetzen, oder?
alles was menschen dir geben, musst Du bezahlen mit dem was Du hast, oder teurer, mit dem was Du bist | Böhme

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53

29.09.2011, 16:02

Das Leben selbst hat keinen beweisbaren Sinn, weil für einen Sinn ein Auftrag nötig wäre. Wo ist der Auftrag? Allerdings kann der Lebende seinem Leben einen nachträglichen Sinn geben, was aber eben nicht bedeutet, dass das Leben selbst einen Sinn hätte.

Das Leben ist nach unseren Erkenntnissen völlig sinnlos. :schulter:
Wieso sollte ich, um mein Leben sinnvoll zu gestalten, einen Auftrag nötig haben ? Mein Leben lasse ich nicht fremdbestimmen.

Du klingst enorm pessimistisch. Hat dir das Leben so zugesezt und solche Wunden geschlagen, dass du so denkst ?
Du klingst, als ob du mein Posting falsch verstanden hast. Dein Leben ist - wie bei fast allen - übrigens zur Gänze fremdbestimmt (Steuern, Mieten, Gesetze, Grenzen, Sprache, Weltanschauung usw.) Das zu leugnen, ändert nichts an der Tatsächlichkeit.
Hmmm wie wäre es nach der Bestimmung zu fragen? Dies würde eine (höhere) Aufgabe (Auftraggeber?) voraussetzen, oder?
Die Bestimmung - von wem auch immer - wäre ein vorgegebener Sinn. Dieser fehlt uns aber, denn wir kommen alle ohne himmlischen Auftrag zur Geburt.

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
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54

29.09.2011, 17:25

Zitat

Sein oder nicht Sein, das ist hier die Frage!
Der Sinn des Lebens ist das ewige Leben (für mich)

55

29.09.2011, 17:40

Das Leben ist nach unseren Erkenntnissen völlig sinnlos.
exakt, so sehe ich das auch.

Man kann noch weitere Überlegungen anstellen: Welche Erkenntnisse würden uns in die Lage versetzen, einen Sinn im Leben zu sehen?
Sind wir Menschen überhaupt in der Lage einen Sinn zu begreifen? Angenommen Gott ist existent und würde mit uns direkt kommunizieren und sagen was zu tun ist, dann würde noch immer die Frage im Raum stehen "und was bringt uns das, wenn wir dir gehorchen, welchen Sinn hat das, was hast du davon Gott, erkennt Gott selber in seinem Sein einen Sinn?".

Ich behaupte einfach mal frei heraus, das Leben ist da um es zu leben, aufgeben gilt nicht.

Wenn ich diesen Satz annehmen, dann ist es für mich nur folgerichtig, dass jedes Individuum versucht, über seine Sinnesorgane und sein Denkvermögen die Emotionen und damit seine Freude am Leben abzusichern. Das hat jetzt etwas mit Intelligenz zu tun. Vermutlich tut das starke Denkvermögen manchen Menschen nicht gut, weil sie zu grübeln beginnen. Daher ist es empfehlenswert, einfach Gelassenheit zu entwickeln und manche Dinge nur sachlich wahrzunehmen, aber nicht emotional. Das ist reiner Selbstschutz man belügt sich dadurch nicht selber, denn es gibt keine Vorschrift, die besagt, dass man jedes auch noch so unangenehme Gefühl komplett durchleben muss. Auch kann man lernen, manche Dinge einfach anders wahrzunehmen und somit seine eigenen Emotionen zu täuschen, ohne die Wahrheit zu verlieren, denn die wir an den Emotionen vorbei ebenfalls im Unterbewusstsein abgespeichert, aber nicht mehr in selbstzerstörerischer Weise.

Beispiel: Zwei Autofahrer streiten sich um eine Parklücke, einer davon hat dermaßen eine Wut angestaut, auch aufgrund vorhergehender Ereignisse und schlägt dem anderen Autofahrer den Schädel ein.
Man muss schon denken wie ein Held, --------------->http://freerice.com
um wie ein anständiger Mensch
handeln zu können.

May Sarton ----------------------------------> Gerechtigkeit/Anzahl der Bürger = (Besitz+Macht+Mitspracherecht)/Anzahl der Bürger

56

30.09.2011, 02:39

sorry,aber über den sinn des lebens zu reden ist doch müßig,allein die tatsache das wir "hier"sind,ist doch schon der sinn des lebens. wir leben! und wir alle sollten dafür sorgen das es allen auch gut geht.leider klappt das nicht ,da immer "menschen" im spiel des lebens sich übermäßig bereichern wollen,oder total "strange"sind.ichfinde das sich solche tiefgründigen fragen des lebens meistens leute fragen , die eigentlich alles zum leben haben, und zeit haben sich um sochle fragen zu kümmern.seht euch menschen an die jeden tag ums überleben kämpfen ,die stellen sich aufgrund zeitmangel nicht solche fragen. sie sind glücklich wenn der tag gut gelaufen ist und halt traurig wenn nicht.aber es geht immer weiter ob mit oder
ohne sinn.wir -müssen- halt leben,ob mit oder ohne sinn(oder wahnsinn).also laßt es uns genießen bevor es zu spät ist.DAS LEBEN!

grusss vom g :)
es gibt nichts gutes außer man tut es !
-alf-

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57

14.10.2011, 15:05

Ich möchte zu diesem Thread ein Zitat von Sigmund Freud beisteuern:

Zitat von »Sigmund Freud«

"Im Moment, da man nach Sinn und Wert des Lebens fragt, ist man krank, denn beides gibt es ja in objektive Weise nicht; man hat nur eingestanden, daß man einen Vorrat von unbefriedigter Libido hat, und irgend etwas anderes muß damit vorgefallen sein, eine Art Gärung, die zur Trauer und Depression führt." (Aus einem Brief an Marie Bonaparte, 1937)

Freud hat hier sicher bewusst überspitzt formuliert. Aber das hat schon was an sich.

58

14.10.2011, 17:09

Ich möchte zu diesem Thread ein Zitat von Sigmund Freud beisteuern:

Zitat von »Sigmund Freud«

"Im Moment, da man nach Sinn und Wert des Lebens fragt, ist man krank, ...

Freud hat hier sicher bewusst überspitzt formuliert. Aber das hat schon was an sich.


Ich glaube, dass die selber auch nicht minder "krank" sind, die andere als "krank" dafür bezeichen, welche nach Sinn und Wert des Lebens überhaupt zu fragen sich trauen bzw. zur Frage sich aufraffen lassen.

59

17.10.2011, 23:42

Ich glaube, dass die selber auch nicht minder "krank" sind, die andere als "krank" dafür bezeichen, welche nach Sinn und Wert des Lebens überhaupt zu fragen sich trauen bzw. zur Frage sich aufraffen lassen.
Vielleicht kann der folgende Kommentar das Zitat verständlicher machen:

Zitat von »B. Kanitscheider«

Für das naturwüchsige Selbstbewusstsein eines in der Fülle des Lebens stehenden Menschen, der sich mit der Welt auseinandersetzen muss, hat Freud sicher recht. Nichts stört die Bewältigung von Alltagsprobemen mehr als die intensive Wendung zur Frage nach dem tiefsten Grund und der letzten Bestimmung der Dinge. Aber war die Philosophie mit ihrer starken Selbstreflexion nicht immer schon ein bisschen morbid, gemessen am robusten Realismus des täglichen Lebensvollzuges? Dennoch könnte es vielleicht ratsam sein, sich die philosophische Krankheit der Sinnsuche wenigstens für eine kurze Weile zu leisten, um dann mit mehr Vertrauen und Gelassenheit zur nüchternen Alltagswelt zurückzukehren.
(Zitat aus "Entzauberte Welt - über den Sinn des Lebens in uns selbst".)

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