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ASY

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1

11.02.2007, 22:06

Der Sinn des Lebens

Ich weiß nicht so recht in welches Forum diese Geschichte wirklich passt. Heute hat sie mir meine Frau erzählt und sie (die Geschichte) ist mir richtig unter die Haut gegangen. Vielleicht gibt es ja eine nützliche Diskussion darüber.


Ein Investmentbanker stand in einem kleine mexikanischen Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte. Er hatte einige riesige Thunfische geladen. Der Banker gratulierte dem Mexikaner zu seinem prachtigen Fang und fragte, wie lange er dazu ! gebraucht hatte.
Der Mexikaner antworte: "Ein paar Stunden nur. Nicht lange."
Daraufhin fragte der Banker, warum er nicht länger auf See geblieben ist, um noch mehr zu fangen.
Der Mexikaner sagte, die Fische, reichen ihm, um seine Familie die nächsten Tage zu versorgen.
Der Banker wiederum fragte: "Aber was tun Sie denn mit dem Rest des Tages?"
Der mexikanische Fischer erklärte: "Ich schlafe morgens aus, gehe ein bisschen fischen, spiele mit meinen Kindern, mache mit meiner Frau Maria nach dem Mittagessen eine Siesta, gehe im Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden. Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben."
Der Banker erklärte: "Ich bin ein Harvard-Absolvent und könnte Ihnen ein bisschen helfen. Sie sollten mehr Zeit mit Fischen verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen. Mit dem Erlös hiervon wiederum könnten Sie mehrere Boote kaufen, bis Sie eine ganz Flotte haben. Statt den Fang an einen Händler zu verkaufen, könnten Sie direkt an eine Fischfabrik verkaufen und schliesslich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen. Sie könnten Produktion, Verarbeitung und Vertrieb selbst kontrollieren. Sie könnten dann dieses kleine Fischerdorf verlassen und nach Mexiko City oder Los Angeles und vielleicht sogar New York City umziehen, von wo aus Sie dann ihr florierendes Unternehmen leiten."
Der Mexikaner fragte: "Und wie lange wird dies alles dauern?"
Der Banker antwortete: "So etwa 15 bis 20 Jahre."
Der Mexikaner fragte: "Und was dann?"
Der Banker lachte und sagte: "Dann kommt das Beste. Wenn die Zeit reif ist, konnten Sie mit Ihrem Unternehmen an die Börse gehen; Ihre Unternehmensteile verkaufen und sehr reich werden. Sie könnten Millionen verdienen."
Der Mexikaner sagte: "Millionen. Und dann?"
Der Banker sagte: "Dann könnten Sie aufhören zu arbeiten. Sie könnten in ein kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange ausschlafen, ein bisschen fischen gehen, mit Ihren Kindern spielen, eine Siesta mit Ihrer Frau machen, in das Dorf spazieren, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit ihren Freunden Gitarre spielen."


:depress

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Anonymous

unregistriert

2

11.02.2007, 23:49

:D :wink2: :D

Siest' Asy! Den drueckt auch kein Zinsgeld! Mit dem hat nur der gierige Havard MDA Banker zu kaempfen und das ist auch gut so!
Diese Geschichte ist uebrigens seit 10 Jahren mein Wahlspruch! - Mit etwas Bescheidenheit am richtigen Ort ist das Leben paradisisch!
:D

Maria

Lieber Hydrokultur als gar keine Bildung!

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3

12.02.2007, 09:11

wenn ihn der stress nicht unter die erde gebracht hat darf er dann wenn er es überhaupt noch kann, noch a bißl Siesta mit der Frau machen (wen sie ihn nicht schon davongelaufen ist), in das Dorf spazieren, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit seinen Freunden (wenn er noch welche hat)Gitarre spielen.
wen ich mein auskommen hab sch.... ich auf mehr geld und lebe immer glücklich im dorf!
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

ASY

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4

12.02.2007, 09:18

Verlockend ist ja das Angebot, dass er nach 15 - 20 Jahren endlich mit seinen erwachsenen Kindern spielen darf.

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5

12.02.2007, 09:59

Zitat von »"Maria"«

wenn ihn der stress nicht unter die erde gebracht hat darf er dann wenn er es überhaupt noch kann, noch a bißl Siesta mit der Frau machen (wen sie ihn nicht schon davongelaufen ist), in das Dorf spazieren, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit seinen Freunden (wenn er noch welche hat)Gitarre spielen.


Na der "Sinn" der kleinen Geschichte ist wohl eher, dass er nach dem ganzen Stress das machen darf, was er ohnehin bereits tut. Also wozu sollte er den dummen Vorschlag des Bankers annehmen, wenn er ohnehin ohne mehr einzusetzen genau das tun kann, was ihm der Banker als Erfüllung seiner Stressarbeit verspricht.

So wie auch viele Workaholiker ihr schwer verdientes Geld benutzen, um im Urlaub in einfachen Verhältnissen zu leben: Abenteuerurlaub, Urlaub am Bauernhof, Überlebenstraining, Tauchurlaub auf den Malediven mit einfachem Bungalow und Wasserschüssel vor dem Eingang um die staubigen Füße zu reinigen.

:pillepalle::
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

Anonymous

unregistriert

6

13.02.2007, 07:47

Re: Der Sinn des Lebens

Zitat von »"ASY"«

Der mexikanische Fischer erklärte: "Ich schlafe morgens aus, gehe ein bisschen fischen, spiele mit meinen Kindern, mache mit meiner Frau Maria nach dem Mittagessen eine Siesta, gehe im Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden. Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben."


Ich, ich, ich - ist DAS ein ausgefuelltes Familien-Leben?

Wie ausgefuellt ist seine Gattin:
Mit Fische-putzen?

Wie vorbereitet fuers Leben seine Kinder:
Nach dem Fische-putzen?

Idylle und Wirklichkeit.
Wie faul darf ein Familien-Haeuptling sein?

ASY

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7

13.02.2007, 10:09

@ Eberndorfer,

äh, das wäre doch nach der Bankermethode nicht anders. Also ich arbeite gerne in einem gemeinsamen Projekt. Er ist fischen, sie kocht derweil - ich finde daran nix Verwerfliches.

Ich weiß nicht worauf du hinauswillst!

Anonymous

unregistriert

8

13.02.2007, 16:17

Zitat von »"ASY"«

Ich weiß nicht worauf du hinauswillst!


Dass Fische fangen, wie euer Held es tut, kein Zukunfts-"Projekt" ist, sondern den aermlichen Fischerei-Status Quo, ohne Fortschritt, aufrecht erhaelt.

Natuerlich habe ich die Pointe verstanden.

Aber:

Der Mensch lebt nicht vom Fisch, und fuer das Fischen, allein.

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ASY

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9

13.02.2007, 16:36

@ Eberndorfer,

ja sicher, wir brauchen ja rückschrittlichen Fortschritt. Wir müssen zeigen was wir haben, wir müssen funktionieren, wir müssen repräsentieren - wir Menschen wurden zu schwachköpfigen, völlig vertrottelten Exhibitionisten gezüchtet.

Die Produktivität von echten Gemeinschaften ist weitaus besser als die der Sklaven, zumal es keine Zusammenbrüch, sondern nur immerwährende Fortschritte gibt. Nur die Giftpilze vermiesen den Menschen die Bequemlichkeit.

Aber wenn du dem Fortschritt so frönst, was ist, so die Tüchtigkeit dem Fischer einen Herzinfarkt beschert? Findest du nicht, dass er dann nie mit seinen Kindern gespielt haben werden konnte?

Anonymous

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10

13.02.2007, 17:25

Zitat von »"ASY"«

Findest du nicht, dass er dann nie mit seinen Kindern gespielt haben werden konnte?


Ja, stimmt.
Aber alles mit Mass und irgendeinem Ziel, statt nur auf seinen Bauch und ihn im Schatten auszuruhen zu denken.

Was, wenn des Fischers eines oder mehrere seiner Kinder - Matrosen oder doctores werden wollten?

Fische spucken wenig Gold -
'Esel' mehr!!!

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