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ASY

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1

Mittwoch, 28. Februar 2007, 12:31

Schweiz: Rasenmähen = Schwarzarbeit

Strafe für Rasenmähen bei Bekannter

Rasenmähen bei Bekannten kann teuer werden - zumindest in der Schweiz. Dort wurde ein österreichischer Pensionist gestraft, weil er einer langjährigen Bekannten ab und zu im Garten geholfen hat - ohne Geld dafür zu nehmen.


Zitat von »"ORF"«

Nicht gemeldete Erwerbstätigkeit
Walter Feldhofer, ein 68-jähriger Pensionist aus Bruck an der Mur in der Steiermark, hat im vergangenen Jahr seine Jugendfreundin in Grabs in der Schweiz, deren Mutter gerade verstorben war, mehrfach besucht.

Buße von 510 Schweizer Franken
Es wurde eine Buße von 510 Schweizer Franken (rund 340 Euro) verhängt, bei einem erneuten Verstoß drohen bis zu 1.800 Franken (rund 1.200 Euro). Feldhofer bekämpfte den Bescheid und damit wurde ein Strafverfahren eröffnet.

Auch Hilfe beim Umzug muss gemeldet werden
Übrigens wird nicht nur die Gartenarbeit in der Schweiz als Erwerbstätigkeit eingestuft. Sollten Nicht-Schweizer etwa einem Freund in der Schweiz beim Umzug helfen, muss dieser Freund dies beim Amt für Wirtschaft anmelden. Wenn die Hilfe länger als acht Tage in einem Kalenderjahr dauert, muss sie vom Wirtschaftsamt ausdrücklich genehmigt werden.

http://vorarlberg.orf.at/stories/174882/

Ja wo kämen wir denn da hin, wenn nicht sogar die selbstlose Hilfe verkapitalisiert würde. Ich wette, dass dieses Prinzip bald auch bei uns zum Gesetz wird, schließlich tun die Hampelmänner der Politik alles gegen die Bürger.

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2

Mittwoch, 28. Februar 2007, 13:05

Re: Schweiz: Rasenmähen = Schwarzarbeit

Hallo!
Das ist ja kaum zu glauben! Ist das kein Faschings- oder Aprilscherz???
Seht das aber richtig!!! Das dient nur dem Staat dazu, überall mitzuschneiden, um seine gefräßigen Bürger grundzusichern und die Politikergehälter zu zahlen!!

ASY

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3

Mittwoch, 28. Februar 2007, 13:13

Re: Schweiz: Rasenmähen = Schwarzarbeit

@ robin1

Ich wurde auf dieses Thema gestern im Fernsehen aufmerksam und dachte - schau mal nach, ob das Internet darüber auch was hergibt. Viel war nicht zu finden, was auch klar ist, denn die Medien entscheiden über die Wichtigkeit der Informationen. Es muss ja schließlich alles nach Zufriedenheit uns Souveränität aussehen. Dass die Politik größtenteils hirnrissige Menschenverachtung betreibt, soll lieber verdunkelt werden.

So einen Geschichte ist natürlich peinlich für ein Land, wenn es überall finaziell mitschneiden muss!

4

Mittwoch, 28. Februar 2007, 16:00

Die Schweizer wollen damit die Schwarzarbeit in den Griff bekommen.
Dieser Fall ist natürlich eine Blamage für den Bürokraten im Kanton.

Bei meiner Tochter am südlichen Stadtrand von Wien hat kein Handwerksbetrieb eine Chance, einen Auftrag zu bekommen.
Pfuschertrupps aller Nationalitäten erledigen alle anfallenden Arbeiten, sind "lauter Jassn", aber nur "beim Oasch".
Die Leute lassen trotzdem arbeiten.

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5

Freitag, 2. März 2007, 09:38

@pfuschertrupps
Wo bleiben da die Innungen, die Arbeiterkammer, die Wirtschaftskammer, die Gewerkschaft??? Schauen die alle zu, wenn ihnen Millionen entgehen und die österr. Arbeiterschaft geschädigt wird??? Nichts gegen Pfusch für den kleinen Häuselbauer, aber als Professionisten doch lieber Einheimische (wenn man sie bekommt!!)

6

Freitag, 2. März 2007, 17:20

In diesen Pfuschertrupps sind sehr wohl Einheimische.
In meinem Freundeskreis sind etliche Handwerker, die ihren relativen Wohlstand auf Pfusch aufgebaut haben.
Ich habe nie gepfuscht, denn mir war die Freizeit lieber.
Mein verstorbener Schwager war in seinem Leben dreimal in Urlaub. Alle Wochenenden stand er auf der Malerleiter.
Er hat leider mit dem Pfuschgeld nichts dauerhaftes erworben, sondern das Geld wurde verplempert.

ASY

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7

Freitag, 2. März 2007, 17:25

Zitat

Mein verstorbener Schwager war in seinem Leben dreimal in Urlaub. Alle Wochenenden stand er auf der Malerleiter.
Er hat leider mit dem Pfuschgeld nichts dauerhaftes erworben, sondern das Geld wurde verplempert.

@ caddy40

Ein sozialer Mensch - schade um ihn und das meine ich aufrichtig.

8

Freitag, 2. März 2007, 17:50

Da habe ich es ja gut bei dir.
Ich habe meine boa Netsch auf meine Kinder und Enkerln verteilt , habe ein Dach über dem Kokpf, fressen darf ich seit gestern auch nichts mehr, in der Hapfn geht es auch bergab, bleiben meine Hobbys, bis ich mir den Holzpyjama anziehe.
Wie sagt der Franzose: Sel la vie oder so ähnlich.

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ASY

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9

Freitag, 2. März 2007, 17:59

@ caddy40

Du hast außerdem ein System unterstützt, welches verhindert dass es möglichst vielen Menschen gut geht. Pfuschen ist sozialer denn für ein unsriges System zu "fatalisieren".

10

Freitag, 2. März 2007, 18:11

Der Kommunismus hat es versucht, ist aber gescheitert, obwohl die Grundideen ja deinen Vorstellungen entsprechen würden, meinen auch.
Das ist also der falsche Weg.
Unserer dürfte nicht so schlecht sein, denn er baut auf den sozialen Bedürfnissen der Mensch auf.
Es liegen zwar sehr viele Steine auf dem Weg, aber zizzerlweise bringen wir sie schon weg.

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