Strafe für Rasenmähen bei Bekannter
Rasenmähen bei Bekannten kann teuer werden - zumindest in der Schweiz. Dort wurde ein österreichischer Pensionist gestraft, weil er einer langjährigen Bekannten ab und zu im Garten geholfen hat - ohne Geld dafür zu nehmen.
Nicht gemeldete Erwerbstätigkeit
Walter Feldhofer, ein 68-jähriger Pensionist aus Bruck an der Mur in der Steiermark, hat im vergangenen Jahr seine Jugendfreundin in Grabs in der Schweiz, deren Mutter gerade verstorben war, mehrfach besucht.
Buße von 510 Schweizer Franken
Es wurde eine Buße von 510 Schweizer Franken (rund 340 Euro) verhängt, bei einem erneuten Verstoß drohen bis zu 1.800 Franken (rund 1.200 Euro). Feldhofer bekämpfte den Bescheid und damit wurde ein Strafverfahren eröffnet.
Auch Hilfe beim Umzug muss gemeldet werden
Übrigens wird nicht nur die Gartenarbeit in der Schweiz als Erwerbstätigkeit eingestuft. Sollten Nicht-Schweizer etwa einem Freund in der Schweiz beim Umzug helfen, muss dieser Freund dies beim Amt für Wirtschaft anmelden. Wenn die Hilfe länger als acht Tage in einem Kalenderjahr dauert, muss sie vom Wirtschaftsamt ausdrücklich genehmigt werden.
http://vorarlberg.orf.at/stories/174882/
Ja wo kämen wir denn da hin, wenn nicht sogar die selbstlose Hilfe verkapitalisiert würde. Ich wette, dass dieses Prinzip bald auch bei uns zum Gesetz wird, schließlich tun die Hampelmänner der Politik alles gegen die Bürger.