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ASY

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1

Samstag, 10. März 2007, 23:58

Schöne Gedichte

Mutter

Wenn deine Mutter alt geworden und älter du geworden bist,
wenn ihr, was früher leicht und mühelos,
nunmehr zur Last geworden ist,
wenn ihre lieben treuen Augen nicht mehr wie einst ins Leben sehn,
wenn ihre müd' gewordnen Füße sie nicht mehr tragen woll'n beim Gehn,
dann reiche ihr den Arm zur Stütze, geleite sie mit froher Lust,
die Stunde kommt, da du sie weinend zum letzten Gang begleiten mußt!
Und fragt sie dich, so gib ihr Antwort, und fragt sie wieder, sprich auch du,
und fragt sie nochmals, steh ihr Rede, nicht ungestüm, in sanfter Ruh'!
Und kann sie dich nicht recht verstehn, erklär ihr alles froh bewegt;
die Stunde kommt, die bittre Stunde, da dich ihr Mund - nach nichts mehr frägt.

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2

Sonntag, 11. März 2007, 02:02

Re: Schöne Gedichte

Schaufensterjäger

erbleiche nicht

im Angesicht

deines Gegenübers

;)
Was sich nie und nirgends hat begeben,
Das allein veraltet nie!

3

Sonntag, 11. März 2007, 18:01

Re: Schöne Gedichte

Mutter, ach Mutter, es hungert mich

Mutter, ach Mutter, es hungert mich,
Gib mir Brot, sonst sterbe ich.
Warte nur mein Kind,
Morgen wolln wir sä'n, geschwind.
Und als das Korn gesäet war,
Da sprach das Kind noch immerdar:

Mutter, ach Mutter, es hungert mich,
Gib mir Brot, sonst sterbe ich.
Warte nur mein Kind,
Morgen wolln wir ernten geschwind.
Und als das Korn geerntet war,
Da sprach das Kind noch immerdar:

Mutter, ach Mutter, es hungert mich,
Gib mir Brot, sonst sterbe ich.
Warte nur mein Kind.
Morgen wolln wir dreschen geschwind.
Und als das Korn gedroschen war,
Da sprach das Kind noch immerdar:

Mutter, ach Mutter, es hungert mich,
Gib mir Brot, sonst sterbe ich.
Warte nur mein Kind,
Morgen wolln wir mahlen geschwind.
Und als das Korn gemahlen war,
Da sprach das Kind noch immerdar:

Mutter, ach Mutter, es hungert mich,
Gib mir Brot, sonst sterbe ich.
Warte nur mein Kind,
Morgen wolln wir backen geschwind.
Und als das Brot gebacken war,
Da lag das Kind auf der Totenbahr.


Volksballade
Was sich nie und nirgends hat begeben,
Das allein veraltet nie!

4

Sonntag, 11. März 2007, 19:25

lass den helden in deiner seele nicht sterben !
welkst du hin wie die blume, der baum im herbst -
höre nimmer doch auf, um den kranz zu werben !

alle anderen kränze bleiben zurücke,
schwinden hin wie die glieder, die sie bedecken ...
dieser bleibt dir allein auf der grossen brücke.

hält dir droben die geisterstirn noch umschlossen :
und dereinst, wenn du wieder hinabgestiegen,
wirst du gehn, wie von heiligem schein umflossen.

CH. Morgenstern (wir fanden einen pfad)
life is blue like an orange

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5

Samstag, 17. März 2007, 19:29

Re: Schöne Gedichte

Gedicht
Zu spät

von Annegret Kronenberg




Hast meine Kindheit eingefangen,
du altes und geliebtes Haus.
Ich bin einfach fortgegangen,
hielt’s irgendwann mal nicht mehr aus.

Die große Welt stand mir nun offen,
hab viel erlebt und viel geschaut;
doch nichts, was ich hier angetroffen,
war mir so wie du vertraut.

Als ich dann nach vielen Jahren
kehrte heim, zu dir zurück,
mußte bitter ich erfahren,
zerbrochen war mein Traum, mein Glück.

Nichts mehr war von dir erhalten,
keine Mauer, keine Wand;
und auch niemand von den Alten
bot mir noch zum Gruß die Hand.

Wo sind sie alle nur geblieben,
die lieben, guten Menschen mein?
Ich fühl’ mich einsam und vertrieben,
kann niemals mehr zu Hause sein.
Was sich nie und nirgends hat begeben,
Das allein veraltet nie!

ASY

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6

Sonntag, 6. Mai 2007, 14:05

Re: Schöne Gedichte

"Oft schien die Wahrheit in der Welt verloren,
von ekler Lüge hingestreckt -
doch immer wieder ward sie neu geboren
und immer wieder ward sie neu entdeckt.

Ob glühend rot die Scheiterhaufen lohten,
ob ganze Völker man zum Kriege trieb,
ob alle Qualen dunkler Kerker drohten -
die Wahrheit lebte und die Wahrheit blieb.

Noch liegt die Welt tief in der Lüge Banden,
genarrt und blind von ihrem falschen Schein,
doch einmal wird auch dieser Trug zuschanden -
der Wahrheit Sieg wird Tod der Lüge sein."


(Erich Limpach 1899-1965)

7

Sonntag, 6. Mai 2007, 17:38

Re: Schöne Gedichte

Gott hat viele Namen.

Einer davon ist sicher: Mutter.

Verfasser unbekannt




Mutterliebe ist Frieden.

Sie braucht weder erworben,

noch verdient zu werden.
Was sich nie und nirgends hat begeben,
Das allein veraltet nie!

8

Dienstag, 16. Oktober 2007, 15:02

Re: Schöne Gedichte

Der Trojaner

Seht Ihr dort das Holzpferd stehen,
Handwerksarbeit - wunderschön?
Im Innern ein Rascheln und Sticheln und Schleifen
- sollten wir nach dem Schutzmann pfeifen?
Aber nein, das Pferd steht so niedlich
mit Ohren so friedlich,
es reicht, wenn ein Hund das Gebilde bewacht
bis morgen während der schwarzkalten Nacht.
Und am Morgen öffnet am Pferdebauch sich ein Tor,
hervor tritt ein betörender Damenflor
mit Beinen so sehnig, Gesichtern so cremig
und Lippen so rot wie der feurige Tod
und mit Busen so schwellend,
und heulend und gellend
bricht aus den Spitzen der Brüste hervor
ein Schauer von Pfeilen - es nützet kein Eilen,
die Männer von Troja liegen gemäht wie die Halme
und auch ich liege tot vor meinem PC.
Nun stimmet an mit mahnendem Psalme:
Haben auch Sie nicht nachgerüstet? Wehe, o weh!

CANTABAVIS,
bürgerlich Dr. Vogelsang.
Der Teufel schläft nicht. Wir müssen ihm zuvorkommen.

Dr.med.Heinz Gerhard Vogelsang, Internist u. Arzt f.Naturheilverfahren. Homöopathie.
Leydelstr. 35, D-47802 Krefeld. Tf. = Fax 021 51/56 32 94:
email: arzt11@homoeopathie-krefeld.de
Bus ab Krefeld Hauptbahnhof 52 u. 60 bis Haltestelle Leydelstr. ALLE KASSEN

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9

Sonntag, 11. Mai 2008, 16:26

Gedicht zum Muttertag

Zu
diesem Muttertage


ist
es Zeit, dass ich Euch sage,

dass
die Erde Euch nicht gratis trägt.

Zeit
ist’s, dass Ihr Euch stärker regt!

Wieviele
Nachtigallen sind verhungert,

weil
Ihr keine Vogelkästen baut,

wieviele
Pinguine haben ‚rumgelungert,

weil
Ihr nicht nach ihnen schaut!

Wieviel
Geschirr steht ungewaschen

in
der Küche,


weil
die Kinder nur nach Genüssen haschen,

nicht
achtend der Gerüche!


CANTABAVIS,

bürgerlich
Dr. Vogelsang.
Der Teufel schläft nicht. Wir müssen ihm zuvorkommen.

Dr.med.Heinz Gerhard Vogelsang, Internist u. Arzt f.Naturheilverfahren. Homöopathie.
Leydelstr. 35, D-47802 Krefeld. Tf. = Fax 021 51/56 32 94:
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10

Sonntag, 11. Mai 2008, 18:17

RE: Schöne Gedichte

Mutter

Wenn deine Mutter alt geworden und älter du geworden bist,
wenn ihr, was früher leicht und mühelos,
nunmehr zur Last geworden ist,
wenn ihre lieben treuen Augen nicht mehr wie einst ins Leben sehn,
wenn ihre müd' gewordnen Füße sie nicht mehr tragen woll'n beim Gehn,
dann reiche ihr den Arm zur Stütze, geleite sie mit froher Lust,
die Stunde kommt, da du sie weinend zum letzten Gang begleiten mußt!
Und fragt sie dich, so gib ihr Antwort, und fragt sie wieder, sprich auch du,
und fragt sie nochmals, steh ihr Rede, nicht ungestüm, in sanfter Ruh'!
Und kann sie dich nicht recht verstehn, erklär ihr alles froh bewegt;
die Stunde kommt, die bittre Stunde, da dich ihr Mund - nach nichts mehr frägt.
Zur Bewusstmachung am heutigen Muttertag.

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