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21

Donnerstag, 18. September 2008, 10:01

Krimi

Am 20


Nun
naht der Samstagskrimi bald heran,
eine noch attraktive Mutter
wird ersäuft im Lebertran.
Kann es das Kind gewesen sein
?
Lebertran fräst Rachepläne ein !
Da findet sich im
Tran ein Span mit Gift daran.

Der Psychologe findet Tranmord
kindgerecht,
doch Gift am Span paßt für die Kinderseele
schlecht.
Der Apotheker aber, der den Tran gemixt,
hat
nachweislich mit Heroin gefixt.
Nun - schalten wir das Fernsehkino
an !


Copyright
: CANTABAVIS,


bürgerlich
Dr. Vogelsang.
Der Teufel schläft nicht. Wir müssen ihm zuvorkommen.

Dr.med.Heinz Gerhard Vogelsang, Internist u. Arzt f.Naturheilverfahren. Homöopathie.
Leydelstr. 35, D-47802 Krefeld. Tf. = Fax 021 51/56 32 94:
email: arzt11@homoeopathie-krefeld.de
Bus ab Krefeld Hauptbahnhof 52 u. 60 bis Haltestelle Leydelstr. ALLE KASSEN

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22

Dienstag, 28. Oktober 2008, 13:29

Kurt Tucholsky zur Finanzkrise

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden?
Da muß eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.
Kurt Tucholsky, 1930,
Der Teufel schläft nicht. Wir müssen ihm zuvorkommen.

Dr.med.Heinz Gerhard Vogelsang, Internist u. Arzt f.Naturheilverfahren. Homöopathie.
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GrauTiger

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23

Dienstag, 28. Oktober 2008, 14:07

Menschen tragen tausend Masken

„Bitte, höre, was ich nicht sage! Laß Dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache. Denn ich trage tausend Masken, und keine davon bin ich.So tun als ob ist eine Kunst, die mir zur zweiten Natur wurde.Aber laß dich dadurch nicht täuschen, um Gottes willen, laß Dich nicht von mir narren.

Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, als sei alles sonnig und heiter in mir, als sei ich ein stilles Wasser und als könne ich über alles bestimmen, so als brauchte ich niemanden.

Aber glaube mir nicht, bitte glaube mir nicht!

Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist meine Maske. Darunter bin ich wie ich wirklich bin: verwirrt, in Furcht und alleine. Ich möchte nicht, daß es irgend jemand merkt. Beim bloßen Gedanken an meine Schwäche bekomme ich Panik und fürchte mich davor, mich anderen überhaupt auszusetzen. Gerade deshalb erfinde ich verzweifelt Masken: eine lässige, kluge Fassade, die mich vor dem wissenden Blick sichert, der mich erkennen würde. Dabei wäre dieser Blick gerade meine Rettung. Und ich weiß es. Wenn er verbunden wäre mit Angenommenwerden, mit Liebe. Da ist das einzige, das mir die Sicherheit geben würde, die ich mir selbst nicht geben kann:

daß ich wirklich etwas wert bin.

Aber das sage ich Dir nicht. Ich wage es nicht. Ich habe Angst, daß Dein Blick nicht von Annahme und Liebe begleitet wird. Ich fürchte, Du wirst gering von mir denken und über mich lachen... Ich habe Angst, daß ich tief drinnen in mir selbst nichts bin, nichts wert, und daß Du das siehst und mich abweisen wirst. So spiele ich mein Spiel, mein verzweifeltes Spiel: eine sichere Fassade außen und ein zitterndes Kind innen. Ich rede daher im gängigen Ton oberflächlichen Geschwätzes. Ich erzähle Dir alles, was wirklich nichts ist, und nichts von alledem, was wirklich ist, was in mir schreit.

Bitte höre sorgfältig hin und versuche zu hören, was ich nicht sage, was ich gern sagen möchte und was ich nicht sagen kann.

Ich spiele ein unechtes Spiel und möchte wirklich echt und spontan sein können, einfach ich selbst, aber Du mußt mir helfen. Du mußt Deine Hand ausstrecken, selbst wenn es gerade das letzte zu sein scheint, was ich mir wünsche. Jedesmal, wenn Du freundlich und sanft bist und mir Mut machst, jedesmal, wenn Du zu verstehen suchst, bekommt mein Herz Flügel – sehr kleine Flügel, sehr brüchige Schwingen, aber Flügel! Dein Gespür, Dein Mitgefühl und die Kraft Deines Verstehens hauchen mir Leben ein. Ich möchte, daß Du das weißt.

Ich möchte, daß Du weißt, wie wichtig Du für mich bist,

wie sehr Du aus mir den Menschen machen kannst, der ich wirklich bin. Du allein kannst die Wand niederreißen, hinter der ich zittere. Du allein kannst mir die Maske abnehmen. Du allein kannst mich aus meiner Schattenwelt, aus Angst und Unsicherheit befreien – aus meiner Einsamkeit.

Übersieh mich nicht. Bitte – bitte, übergeh mich nicht!

Es wird nicht leicht für Dich sein. Die langandauernde Überzeugung, wertlos zu sein, schafft dicke Mauern. Je näher Du mir kommst, desto blinder schlage ich zurück. Ich wehre mich gegen das, wonach ich schreie. Aber man hat mir gesagt, daß Liebe stärker sei als jeder Schutzwall, und darin liegt meine Hoffnung. Bitte, versuch diese Mauern einzureißen, mit sicheren Händen, aber mit zarten Händen: Ein verletzter Mensch ist sehr empfindsam.


Wer ich bin, magst Du fragen? Ich bin jemand, den Du sehr gut kennst. Denn ich bin jedermann, den Du triffst, jeder Mann und jede Frau, die Dir begegnen.“

Tobias Brocher

24

Donnerstag, 6. November 2008, 14:47

Grabspruch

Hier liegt der,
dem wir verdanken, hier zu stehen,
länger als er.
Der Teufel schläft nicht. Wir müssen ihm zuvorkommen.

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25

Samstag, 21. Februar 2009, 03:24

Hier kommt Kalle !

Kalle
sitzt im Apfelbaum -

die
Pharmalobby sieht ihn kaum.

Doch
mithilfe einer Flitsche


streckt
er manchen auf die Pritsche.

Aber
sterbend wird erhascht

Kalle,
wie er Äpfel nascht,

von
einem Pharmalobbyisten.

Und
nun kommen Polizisten -

was
kann Kalle jetzt noch tun?

Bleibt
der Fall auf sich beruh’n?

Kalle
hat Haldol im Köcher,

in
den Uniformen feine Löcher


zeigen
kaum den wahren Grund,

warum
nur noch der Schäferhund

seine
stillen Herren verbellt.

Kalle
steigt vom Baum - ein Held!


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26

Sonntag, 22. Februar 2009, 18:27

Der CIA und die Grundrechte

Hinter
jedem Strauch


und
in jedem Bauch


sitzt
der CIA


und
im Fahrradschlauch


ist
er auch


sowie
im Rauch


über
dem Buffet.


Als
Sie heute Cornflakes* aßen,


verstärkte
man Ihr Mahlgeräusch durch alle Straßen,


und
man zählte wie besessen,


wie
oft Sie mit den Zähnen klappern,


bis
Sie sich sattgegessen


und
vielleicht einmal verplappern.


Danach
wird man Ihr Profil erstellen,


und
wenn Sie beim Essen bellen,


wird
man Sie zum Risiko erklären,


und
von Ihren Rippen werden Löwen zehren.


Als
Sie jüngst beim Tanzen


Ihr
Haupt in lockere Haare tauchten


Und
Nerze Sie vom Schlüsselbein umfauchten,


überkroch
man Sie mit Wanzen,


und
in Ihren Zimmerpflanzen


tummeln
sich die Lauscherläuse


in
einem Vibrationsgehäuse.


Ist
es da nicht einerlei,


ob
Sie Hummer essen oder Haferbrei?



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27

Dienstag, 19. Mai 2009, 09:57

Gerechtigkeit in Ewigkeit

Mit
Zittern und mit Klappern seh’ ich in den Mond,

wo
der Feind sich mithilfe von Pistolen klont.

Ein
Loch in der der Stirn,

ein
Schädel ohne Hirn –

der
Mann im Mond ist mehr gewohnt!


Und
ist es denn mein letzter Tag,

so
grüße, wer mich grüßen mag.

Der
Sarg verschließt die laute Kehle,

doch
unverschlossen bleibt die Seele.

Und
auf des Mörders blut’ger Spur


tickt
unaufhaltsam seine Uhr.


CANTABAVIS,

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28

Mittwoch, 20. Mai 2009, 19:41

Scheißhausballade

Ich stand an dieser Bar an diesem Abend lange Zeit
Ich leerte Bier um Bier und hätt geleert in Ewigkeit
Wär’n nicht – weiß Gott, wieso – da ein paar Burschen reinmarschiert
Die schwafelten von Zukunft und wieso die nie passiert

Sie hielten schwarze Zettel in der ausgestreckten Hand
Auf denen stand in weißen Lettern riesig ‚Abendland’
Und ‚Christenhand’, mein Gott, ich wusst, es war so weit:
Ein Christ weiß, wann er geben muss, er ist allzeit bereit

Dann an der Klowand war zu lesen klar und deutlich schwarz auf weiß:
Ich scheiße auf das Leben denn es kümmert mich ein Scheiß
Wozu mit Nazis fackeln? Mach sie auf, nein
Mach sie kalt!

Doch halt!

Hab ich mein Bier denn schon bezahlt?

(Ich hab nämlich ein Grundproblem, wenn es um Zahlen geht
Das äußert sich dann immer, wenn sich’s ums Bezahlen dreht
Und immer, wenn ich lese: nur ein Nazileben, zahl!
Dann denke ich: na bravo! Und mein Bier wird warm und schal.)

Inzwischen war ich längst soweit, ein Würzlein rauszudrehen
Es drückte an, ich presste nach, ein Wind hub an zu wehen
Geräuschvoll fand ein kleines braunes Etwas seinen Platz
Im Licht der Welt, in dieser Welt
In diesem Scheißhaus mit dem Satz:

'Scheiß-Neger raus!', doch ‚Neger’ war mit Farbe überdeckt
Darüber prangte ‚Nazis’, doch auch dieses war verdreckt
Und nur bei sehr genauem Hinsehen und mit Mühe zu entziffern
Kurzum: man wollte Freiheit – von Tschuschen, Rechten, Kiffern

Das letzte Wort war eindeutig nicht eindeutig zu lesen
Die Decke war zu niedrig, doch ich glaube, es hieß ‚Wesen’
Ich hätt mich, wär noch Platz gewesen, selber eingebracht
Und ‚-Wurzen raus’ geschrieben, denn die stecken Tag und Nacht

In einem selber drin, und sind zwar meistens ziemlich braun
Doch hin und wieder blutig, schwarz, gar grünlich anzuschauen
Ich denke, frei zu sein von dieser Scheiße, die aus mir
Den Weg nach draußen sucht, das reicht schon, darum sitz ich schließlich hier

Zum Glück war an dem Ort der stillen Auskehr mit Bedacht
Ein angepisster Spender samt Papierrollen angebracht
Und während ich da wische, sorgsam säub’re meinen Po
Sticht mir ins Aug ein Ausspruch von ’nem Herrn namens Rousseau:

Ich finde deine Meinung zwar verkehrt und ohne Sinn
Doch sei sie dir erlaubt, da ich ja selber fehlbar bin
Na klar, denk ich, drum heißt’s ja ‚Mein'-ung, wie wir wissen
Und Meinungen gehörn nicht einverleibt – nein, eher ausgeschissen

Ein letzter Blick auf das, was mein war ehedem
Dann flutscht der braune Dübel, übelriechend, unbequem
Auf seinem letzten Weg schnurstracks zur Unterwelt
Und frei bin ich für Stunden, frei von allem, was mich quält

Ich möchte gern so frei sein, dass ich andrer Leute Scheiß
Nicht schmieriger, nicht stinkiger als meinen eignen weiß
Ich weiß, die eigne Freiheit duftet stets ein bisschen besser
Die fremde legt man gerne unters Besserwissermesser

Und stutzt sie recht, und stutzt sie link
Ach Meinung, scheiß dich aus, und stink!

PS: Mit diesem Satze hätt ich wirklich gern geendet
Doch hätt gewiss ein Freigeist diesen gegen mich verwendet
Denn woher nähm’ ich mir die Freiheit, diese Freiheit anzudenken
Dass jeder Mensch es wert sei, diese Freiheit ihm zu schenken?

Man sieht schon, diese ‚Freiheit’ ist auf unsrer Welt ein Hund
Verbannt von allen Plätzen, aufs Scheißhaus, und mit Grund!
Dort eingesperrt, von allzunahen Wänden dicht umgeben
Dort scheiß ich auf die Freiheit, andren Zwänge aufzulegen
man muss aufpassen, dass schreibspeise nicht zu speischreibse wird

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »saurau« (21. Mai 2009, 01:23)


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29

Samstag, 30. Mai 2009, 11:01

Der Teufel und mein Bier

Als
ich vor dem Teufel stand,

war
eine Frage offen:

ein
Bierdepot von Freundeshand,

eh’
and’re es gesoffen,

das
mich noch an die Erde band.

Der
Teufel peitschte mit dem Schweif

die
Kohlen unter meinen Füßen,

er
hielt mich für die Hölle reif

und
reif zum ew’gen Büßen.

Jedoch
das Bier – in seinen Schaum geritzt

war
einzig nur mein Name !

Und
wenn ein and’rer es stibitzt,

wär’
s keineswegs Reklame

für
höllische Gerechtigkeit.

Drum
ward es dann der Teufel leid,

mich
mit dem Schweif zu peitschen,

er
jagte mich zurück zum Bier, dem Urgetränk der Deutschen.


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Montag, 6. Juli 2009, 01:47

In der Vogelweide

Du lagst in einer Hängematte,
ich saß auf einem Steine.
Du schaukeltest alleine.
Derweil ich überschlagen hatte

die Beine und die Kosten,
die deine Ruhe trugen,
zwei Lerchen balzend schlugen.
Die Sonne stand im Osten.

Mein Kinn und meine Wange
bedeckte meine Hand.
Und ob mir schier entschwand
im lerchischen Gesange,

im morgendlichen Licht
der Preis von Hängematten,
so war da doch ein Schatten:
du schaukeltest, ich nicht!
man muss aufpassen, dass schreibspeise nicht zu speischreibse wird

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