Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zeitwort Nachrichten Diskussionsforum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

31

Montag, 6. Juli 2009, 07:20

Sehr schön, lieber Saurau !

Dulci commixtum est semper amarum - so idyllisch die Szene auch ist, der gelbe Neid blinkt durch das hübsche Sommerkleid.
Der Teufel schläft nicht. Wir müssen ihm zuvorkommen.

Dr.med.Heinz Gerhard Vogelsang, Internist u. Arzt f.Naturheilverfahren. Homöopathie.
Leydelstr. 35, D-47802 Krefeld. Tf. = Fax 021 51/56 32 94:
email: arzt11@homoeopathie-krefeld.de
Bus ab Krefeld Hauptbahnhof 52 u. 60 bis Haltestelle Leydelstr. ALLE KASSEN

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

32

Montag, 6. Juli 2009, 18:48

merci, lieber vogelsang!

ja, auch in der schönsten vogelweide walte(r)t der neid. dass hängematten aber auch so teuer sein müssen...
man muss aufpassen, dass schreibspeise nicht zu speischreibse wird

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

33

Mittwoch, 8. Juli 2009, 18:52

Die Stubenfliege

Während ich am Sofa liege
brummt ne böse Stubenfliege
über meinem Kopf bedrohlich.
Grade war’s mir noch so wohlig,
und ich träumte geifernd grinsend,
kuhäugig zur Decke linsend
von dem zarten Rinderbraten,
den mir Liese angeraten
zum Verzehr, bevor er mürbe
noch als Aas hinweg verstürbe.

So – bedingt durch Flügelsurren –
steh ich auf, nicht ohne Murren,
torkle schimpfend in die Küche,
von wo fleischliche Gerüche
lockend ihre Schwaden ziehen.
Sinke abwärts, um zu knien
vor dem Ofen, öffne diesen,
äuge nach dem Fleisch von Liesen,
kann jedoch kein Mahl erkennen,
nur den Groll mein Eigen nennen,
hinter dessen sturer Größe
sich mein Hunger nimmt die Blöße.

Worauf meine Blicke schweifen,
haltlos nach den Düften greifen,
die aus allen Ecken dringen
und mich irre werdend zwingen,
Kästen, Laden aufzureißen.
Meine Lies ein Rindvieh heißen!
Bis im Wandschrank an ’nem Seile
offenbar schon eine Weile
ich die Liese hängen sehe,
der am Halse, wehe, wehe,
sich schon Fliegenlarven laben,
schmatzend, dankbar für die Gaben,
die – durchaus gut durchgehangen –
eingefallen an den Wangen
keinen Laut mehr von sich geben.

Wütend denk ich: Liese eben!
Liese, diese Egomanin,
diese Fliegenkinderahnin
musste in den Schrank sich zwängen,
tat sich ohne Nachricht hängen.
Stumm verschweigend an der Winde,
wo der Braten sich befinde!
Trotzdem will ich mich nicht grämen –
werd mit Liesen vorlieb nehmen.
man muss aufpassen, dass schreibspeise nicht zu speischreibse wird

34

Freitag, 10. Juli 2009, 06:49

Mein Gott, Saurau !

Du bist ein Meister der Schaurigkeit.
Der Teufel schläft nicht. Wir müssen ihm zuvorkommen.

Dr.med.Heinz Gerhard Vogelsang, Internist u. Arzt f.Naturheilverfahren. Homöopathie.
Leydelstr. 35, D-47802 Krefeld. Tf. = Fax 021 51/56 32 94:
email: arzt11@homoeopathie-krefeld.de
Bus ab Krefeld Hauptbahnhof 52 u. 60 bis Haltestelle Leydelstr. ALLE KASSEN

35

Freitag, 10. Juli 2009, 20:30

großen dank!

ich kompensiere so die schauerlichkeiten des lebens. gibt ja viele solche stubenfliegen, gerade jetzt im sommer, die überall hingacken und am großen braten mitschmarotzen. dem braten mensch.
man muss aufpassen, dass schreibspeise nicht zu speischreibse wird

36

Samstag, 11. Juli 2009, 18:20

Der gute Christ

Hör ich Kirchenglocken läuten
Schwillt das Herz in meiner Brust
Sodann mach ich mich beizeiten
Auf, vergess’ den alten Frust
Denn im Gotteshaus sind alle
Tief bewegt auf ihrem Platz
Unisono durch die Halle
Schallt es heiter Satz für Satz:
Halleluja dem Erretter
Halleluja, Gottes Sohn
Und der Priester ist ein Netter
Er verkündet Christenlohn
Der sich billig lässt erringen
Durch ein bisschen Körberlgeld
Ringsum Blicke, die mich zwingen
Einzuzahlen, abgezählt

Aber leider, leider reicht
Keine Spende, denn es schleicht
Ein besonders übler Wicht
Durch die Kirche, drauf erpicht
Opferstöcke aufzuknacken
Spendengelder abzuzwacken

Keiner hat ihn je gesehen
Keiner kann die Tat verstehen
Einzig kann man sicher gehen:
Er ist da

Das ‚Vergelt’s Gott’ lässt mich schmunzeln
Ja, ich bin ein guter Christ
Rechts und links gestirnte Runzeln
Schwinden, wenn du flüssig bist
Überladen, kaum zu tragen
Wird das Körberl retourniert
Und kein Mensch wagt noch zu klagen
Keiner, der sich echauffiert
Unter Orgelklängen wandelt
Jetzt der Priester Wein in Blut
Mancher Zorngedanke handelt
Noch vom üblen Tunichtgut
Der das Kirchenvolk entrüstet
Der mit seinem Leben spielt
Kaum einer, den’s nicht gelüstet
Dass er ihn zum Herrn befiehlt

Keiner hat ihn je gesehen
Keiner kann die Tat verstehen
Einzig kann man sicher gehen:
Er ist da

Wohlbeladen, Gottes Segen
fest im Busen, schwillt das Herz
Draußen kriecht ein frischer Regen
Bürgersdamen in den Nerz
Manche Männer laufen lachend
Weil’s im Wirtshaus trocken ist
Und die Kirchentür sagt krachend:
‚Gegangen ist der letzte Christ’
Doch das wag’ ich zu bestreiten
Immerhin bin ich noch hier
Und es bleibt noch auszuweiten
Gottes Trinität auf vier
Schließlich trägt man mit dem Glauben
Seine Kindschaft unterm Rock
Ernst, gemahnt durch böses Rauben
Bewache ich den Opferstock

So bedarf es feiner List
Dass man sich als guter Christ
In den Dienst der Kirche stellt
Um dem Übel dieser Welt
Eine Lehre zu erteilen
Seine Wunden auszuheilen

Keiner hat ihn je gesehen
Keiner kann die Tat verstehen
Einzig kann man sicher gehen
Er ist da

Nach zwei Stunden bin ich sicher:
Es herrscht keine dicke Luft
Selbst der Weihrauch, kicher kicher
Liegt schon träge in der Gruft
Also mach ich mich ans Werken
Zieh die Eisenstange raus
Keiner da, mich zu bemerken
Höchstens eine Kirchenmaus
Leises Knirschen lässt erahnen
Dass der Deckel demnächst springt
Und ich muss mein Herz ermahnen
Dass es nicht ‚Vergelt’s Gott’ singt
Schließlich scheppern Münzenbäche
In den fromm gezog’nen Hut
Gute Christen zahlen die Zeche
Im Bewachen bin ich gut

Keiner hat ihn je gesehen
Keiner kann die Tat verstehen
Einzig kann man sicher gehen:
Er ist da

Ja, gewiss darf man sich fragen
Wie das nun zusammen geht:
Krumme Dinger zu beklagen
die man selber gerne dreht
Doch es steht genau geschrieben:
Steinewerfen ohne Fehl
Ist erlaubt ganz nach Belieben
Wo ich mich doch selbst bestehl’!
Gottes Lohn klingt aus der Ferne
Kirchenlohn, der klingelt nah
Keiner greift nach einem Sterne
Wenn er erst die Sonne sah
Und ich zahle eifrig Steuer
Erhalt’ dem Popen seinen Thron
Darum ist mir nicht zu teuer
Bezahlt mein Guter-Christen-Lohn

Wie ein Schatten schleich ich raus
Nehm’ den kurzen Weg nach Haus
Drück den Hut fest auf den Kopf
Grüße nickend jeden Tropf
Weiß, ich wurde heut bestohlen
Gott, der Vater hat’s befohlen

Keiner hat ihn je gesehen
Keiner kann die Tat verstehen
Einzig kann man sicher gehen:
Ich bin da
man muss aufpassen, dass schreibspeise nicht zu speischreibse wird

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

37

Samstag, 11. Juli 2009, 18:51

@ASY

Sokrates sagt : Ich weiß, daß ich nichts weiß.
Das verbindet alle Menschen, auch die Fabrikarbeiter mit den AkademikerInnen.
Ich arbeite mit dem Wissen, das mir beigebracht wurde. Und wenn man mir nicht beibringt, wie man den Quellcode bedient, weiß ich es nicht.
Aber ich habe ihn jetzt einfach vor einem Posting angeklickt, und der Text kam normal.
Der Teufel schläft nicht. Wir müssen ihm zuvorkommen.

Dr.med.Heinz Gerhard Vogelsang, Internist u. Arzt f.Naturheilverfahren. Homöopathie.
Leydelstr. 35, D-47802 Krefeld. Tf. = Fax 021 51/56 32 94:
email: arzt11@homoeopathie-krefeld.de
Bus ab Krefeld Hauptbahnhof 52 u. 60 bis Haltestelle Leydelstr. ALLE KASSEN

38

Montag, 20. Juli 2009, 07:05

40 Jahre nach der US-Mondlandung am 20. Juli 1969

Als das Mondschaf zur Erde herniedergestiegen war,
war es alleine in der Wüste
und dachte, dass es sich profilieren müsste.
Es schrieb sich drum zur Schulung ein
und wollte recht gebildet sein.
Es lernte auch in kurzer Zeit,
zu reden über nichts sehr breit.
Doch blieb’s allein,
die schönsten Worte sind alsbald
umsonst im Wüstensturm verhallt.
Da sah es ein:
Es fehlten ihm die Brüste.

Copyright: CANTABAVIS,
bürgerlich Dr. Vogelsang.
Der Teufel schläft nicht. Wir müssen ihm zuvorkommen.

Dr.med.Heinz Gerhard Vogelsang, Internist u. Arzt f.Naturheilverfahren. Homöopathie.
Leydelstr. 35, D-47802 Krefeld. Tf. = Fax 021 51/56 32 94:
email: arzt11@homoeopathie-krefeld.de
Bus ab Krefeld Hauptbahnhof 52 u. 60 bis Haltestelle Leydelstr. ALLE KASSEN

39

Mittwoch, 22. Juli 2009, 01:35

Koalitionsgespräch

Zungenbauten
hoch überragt
korsettgestreiftes Fähnchen
im Redewind Sprühspeichelflug

die andere Fraktion:
Augendonner rollt
ein Einfall
ein Zweifel
ein Beifall

gesetzte Gesinnung gesitzt
Projugo-
Konjuga-
contradictio in adiecto

gewitzt schwitzt pars pro toto
Zeit überzogen knurrt Magen
Zeiger auf Mittag

Gesetz
t.
man muss aufpassen, dass schreibspeise nicht zu speischreibse wird

40

Mittwoch, 22. Juli 2009, 08:48

Sehr schön, lieber Saurau !

Unser erotisch eingefärbter Wahnsinn !
Der Teufel schläft nicht. Wir müssen ihm zuvorkommen.

Dr.med.Heinz Gerhard Vogelsang, Internist u. Arzt f.Naturheilverfahren. Homöopathie.
Leydelstr. 35, D-47802 Krefeld. Tf. = Fax 021 51/56 32 94:
email: arzt11@homoeopathie-krefeld.de
Bus ab Krefeld Hauptbahnhof 52 u. 60 bis Haltestelle Leydelstr. ALLE KASSEN

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

Ähnliche Themen

Thema bewerten