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ASY

33.333 Beiträge sind genug

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41

Montag, 21. Februar 2011, 14:49

Zum Geburtstag!

Ich habe gestern ein Gedicht gemacht und damit es nicht verloren geht, wird's hier deponiert.



Wollt erdenken ein Gedicht,
doch mein Hirn das funzt heut nicht.
Suche permanent nach tollen Reimen,
die halt überhaupt nicht keimen.
Weshalb ich dir jetzt einfach sag,
...alles Lieb` zum Purzeltag!

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42

Montag, 21. Februar 2011, 15:42

Robert Gernhardt: Der Mördermarder

.
Der Mördermarder
von Robert Gernhardt



Der Mardermörder hockt vorm Bau,
der Marder ist vor Angst ganz blau.

Er weiß, daß ihm vor seinem Tod
die Qual der Mardermarter droht,

wenn er nicht kurzentschlossen handelt,
sich kühn zum Martermarder wandelt

und marternd dem entgegenspringt,
der mordend in sein Reich eindringt.

Gedacht, getan, er hüpft ans Licht,
der Mardermörder sieht das nicht,

da der sich, scheinbar unbemerkt,
grad für die Mardermarter stärkt.

Der Martermarder zählt bis vier,
der Mardermörder trinkt ein Bier.

Der Mardermörder beißt ins Brot,
der Mördermarder beißt ihn tot.
.
.
Der Anti-Jagd Blog
Mordfreie Wälder und wildes Leben, sollte es ruhig öfters geben!

Tierrechte Blog

Der Palästina Blog
"Im Vergleich zu Avigdor Lieberman sind Jean-Marie Le Pen und Jörg Haider so harmlos wie Max und Moritz."
Uri Avnery

Veganer Freigeist:
http://veganer-freigeist.blog.de/

43

Dienstag, 5. April 2011, 08:53

Die Gier- Wilfried Schmickler



Hallo an alle seit langem wieder einmal!
Finde dieses Gedicht treffend und es würde in vielen Themen hier passen!
Viel Spass beim zuhörn!

44

Samstag, 23. April 2011, 20:19

Die Gedanken sind frei

Dieses schöne und vortreffliche Volkslied sollte auch hier einen Platz haben. :)

Die Gedanken sind frei

1. Die Gedanken sind frei
wer kann sie erraten?
Sie fliehen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen
mit Pulver und Blei:
Die Gedanken sind frei!

2. Ich denke, was ich will
und was mich beglücket,
doch alles in der Still’
und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren
kann niemand verwehren,
es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei!

3. Und sperrt man mich ein
im finsteren Kerker,
das alles sind rein
vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken
zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei:
Die Gedanken sind frei!

4. Drum will ich auf immer
den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer
mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen
stets lachen und scherzen
und denken dabei:
Die Gedanken sind frei!

5. Ich liebe den Wein,
mein Mädchen vor allen,
sie tut mir allein
am besten gefallen.
Ich bin nicht alleine
bei meinem Glas Weine,
mein Mädchen dabei:
Die Gedanken sind frei!



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45

Samstag, 23. April 2011, 21:35

Mutter

Wenn deine Mutter alt geworden und älter du geworden bist,
wenn ihr, was früher leicht und mühelos,
nunmehr zur Last geworden ist,
wenn ihre lieben treuen Augen nicht mehr wie einst ins Leben sehn,
wenn ihre müd' gewordnen Füße sie nicht mehr tragen woll'n beim Gehn,
dann reiche ihr den Arm zur Stütze, geleite sie mit froher Lust,
die Stunde kommt, da du sie weinend zum letzten Gang begleiten mußt!
Und fragt sie dich, so gib ihr Antwort, und fragt sie wieder, sprich auch du,
und fragt sie nochmals, steh ihr Rede, nicht ungestüm, in sanfter Ruh'!
Und kann sie dich nicht recht verstehn, erklär ihr alles froh bewegt;
die Stunde kommt, die bittre Stunde, da dich ihr Mund - nach nichts mehr frägt.
Hört auf eure Mütter. Unseren Müttern am aller ehesten noch immer zu trauen war in diesem Staat ...

Linksaussen

unregistriert

46

Samstag, 23. April 2011, 22:21


Hört auf eure Mütter. Unseren Müttern am aller ehesten noch immer zu trauen war in diesem Staat ...

Ich weiß, dass Du es nicht glauben wirst, aber es hat nichts mit Dir zu tun.

Nein, unseren Müttern ist nicht zu trauen......

47

Mittwoch, 4. Mai 2011, 16:14

ich finde auf dieser seite gibt es immer sehr schöne gedichte:http://www.kurzgeschichten-gedichte.de/. habe zu viel, die ich schön finde, um sie hier alle aufzunennen:)

48

Samstag, 8. Oktober 2011, 12:58









Still I Rise

By Maya Angelou


You may write me down in history
With your bitter, twisted lies,
You may trod me in the very dirt
But still, like dust, I'll rise.

Does my sassiness upset you?
Why are you beset with gloom?
’Cause I walk like I've got oil wells
Pumping in my living room.

Just like moons and like suns,
With the certainty of tides,
Just like hopes springing high,
Still I'll rise.

Did you want to see me broken?
Bowed head and lowered eyes?
Shoulders falling down like teardrops,
Weakened by my soulful cries?

Does my haughtiness offend you?
Don't you take it awful hard
’Cause I laugh like I've got gold mines
Diggin’ in my own backyard.

You may shoot me with your words,
You may cut me with your eyes,
You may kill me with your hatefulness,
But still, like air, I’ll rise.

Does my sexiness upset you?
Does it come as a surprise
That I dance like I've got diamonds
At the meeting of my thighs?

Out of the huts of history’s shame
I rise
Up from a past that’s rooted in pain
I rise
I'm a black ocean, leaping and wide,
Welling and swelling I bear in the tide.

Leaving behind nights of terror and fear
I rise
Into a daybreak that’s wondrously clear
I rise
Bringing the gifts that my ancestors gave,
I am the dream and the hope of the slave.

I rise
I rise
I rise.

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49

Samstag, 8. Oktober 2011, 13:07

Erinnerst du dich, Liebling,


damals bist du
so zärtlich zu mir gewesen,
dein Blick war
verletzbar, doch eindringlich.

Erinnerst du dich, Liebling,
ich berührte dich sanft
am ganzen Körper,
du hast teilgenommen.

Erinnerst du dich noch,Liebling,
damals
sahst du mich auch oft an
und musst wohl bemerkt haben,
dass auch du einfach
geliebt werden kannst.

Erinnerst du dich, Liebling,
du hast mir dann gesagt,
dass es schön war,
wie immer mit mir,
schön und anders,
sagtest du.

Nachher,
ich weiss nicht,
ob du dich wirklich
noch erinnerst:
immerhin
bist du aufgestanden
und dein zarter Gesichtsausdruck
war augenblicklich verschwunden.

(Wer weiss, was dir in den Sinn kam.
Wer weiss, woran du dachtest.
Dieses befürchte ich,
werde ich wohl nie erfahren.)

Du aufrecht, angezogen,
ich liegend,
noch immer nackt,
du hast mir einen
strengen Blick zugeworfen.

Jedoch,
schwöre ich es dir,
ich hatte dir gar nichts angetan,
oder besser,
Verzeihung,
ich hatte etwas getan,
ich hatte etwas getan
und das war sicher
nicht (so) übel.

Ich kann hier alleine
nur versuchen zu raten.

Du hast vielleicht
an den Tag danach gedacht,
an die wenigen verbleibenden
Stunden Schlaf,
an die Verantwortung
in deinem Beruf,
an das vorübergehende Glück
oder einfacher
hast du beschlossen,
dich niemals zu verlieben,
erst recht nicht in einen
wie mich,
dass dir eigentlich
so etwas Blödes
nie passieren würde,
hast du gedacht.

Woran du dachtest,
weiss ich nicht,
wie könnte ich auch,
du hast mir nichts gesagt.

Erinnerst du dich, Liebling,
ich hab' mich jedenfalls
gleich wieder angezogen
du hast mich hinausbegleitet.

Auf der Türschwelle,
hast du mir misstrauisch hingeworfen
"Nimm mich nicht auf den Arm!",
Erinnerst du dich, Liebling, ich
habe "Nein" gesagt,
aber umsonst.



[Giulio Bailetti]

50

Samstag, 8. Oktober 2011, 18:19

Wie jetzt noch ein Gedicht schreiben,
nicht endgültig schweigen
und uns viel nützlicheren Dingen widmen?
Warum die Zweifel vergrößern,
alte Konflikte, unverhoffte Zärtlichkeiten
neu durchleben;
dieses Quentchen Lärm
einer Welt hinzufügen
die mehr ist, die es doch nur zunichte macht?
Wird irgendwas klarer durch solch ein Knäuel?
Niemand braucht es,
Relikt vergangener Herrlichkeiten,
wem hilft es, welche Wunden heilt es?

Juan Gustavo Cobo-Borda
(geb. 1948 in Bogotá)

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