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Dienstag, 17. April 2007, 19:30

Re: ja zu einem echten lebenslang für Kindesschänder

@ ASY

Mit Fußfesseln weiß der beobachter wo sich der Täter aufhält, was er aber gerade macht, weiß dann trotzdem niemand.

Behandlungen egal welcher Art, blieben bei allen Sexualtätern besonders
bei den Kindesschändern sinnlos.

Logischweise gaukelt der Täter seinem Psychiater sofern er dort überhaupt hingeht vor, ab nun ein ganz braver Junge zu sein.

Die Rückfallsrate der Kindesschänder liegt bei 95%.
Die restlichen 5% sind wegen alterbedingten Impotenz oder anderer Krankheiten nicht mehr in der Lage wem zu vergewaltigen.


Gruß Eva

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ASY

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22

Dienstag, 17. April 2007, 20:11

Re: ja zu einem echten lebenslang für Kindesschänder

So liebes Evalein, jetzt setzen wir uns mal mit deiner absolut widersprüchlichen Antwort auseinander. Vielleicht entdeckst du dabei auch, dass du mit besseren Überlegungen in deiner Sache etwas erfolgreicher wärst.

Zitat von »"Evalein"«

Mit Fußfesseln weiß der beobachter wo sich der Täter aufhält, was er aber gerade macht, weiß dann trotzdem niemand.

Das ist nur teilweise richtig, weil der potentielle Schänder weiß, dass seine Tat nicht unentdeckt bleibt. Will er auf freiem Fuß bleiben so muss er berichten was er wann wo getan hat. Er hat die Wahl - Verwahrung oder Tagebuch!

Zitat von »"Evalein"«

Behandlungen egal welcher Art, blieben bei allen Sexualtätern besonders
bei den Kindesschändern sinnlos.

Lassen wir diese Aussage zur späteren Verwendung einfach mal im Raum stehen! (****)

Zitat von »"Evalein"«

Logischweise gaukelt der Täter seinem Psychiater sofern er dort überhaupt hingeht vor, ab nun ein ganz braver Junge zu sein.

Das spricht nicht für den Psychiater - ich schätze er hat seinen Beruf verfehlt, so er nicht auf alle therapeutischen und präventiven Maßnahmen zugreift.

Zitat von »"Evalein"«

Die Rückfallsrate der Kindesschänder liegt bei 95%.

Diese Angabe glaube ich nicht, wenn sie aber stimmenn sollte, dann ist das ein eindeutiges Indiz, dass sich der Staat zum Mittäter macht, so er nicht auf wirksame Mittel zugreift.

Zitat von »"Evalein"«

Die restlichen 5% sind wegen alterbedingten Impotenz oder anderer Krankheiten nicht mehr in der Lage wem zu vergewaltigen.

Jetzt greife ich auf das im Raum stehende (****) zurück.
Hier deponierst du einen schrecklichen Widerspruch. Ein Kind zu schänden hat vorerst nur in den wenigsten Fällen etwas mit Potenz zu tun, sondern mit ausgeprägem Minderwertigkeitsgefühl. Der Trieb entsteht durch ein Machtvacuum - nämlich das kranke Verhältnis zu Frauen oder eine verdrängte Homosexualität.

Aber lass mich weiter zerlegen. Wenn du oben sagst, dass kein Mittel greift, dann dürfte auch die Impotenz nicht greifen, denn nix leichter als eine künstliche Impotenz zu erzeugen.

Verstehst was dich dir damit vermitteln will?

Mit einer Depotspritze ist die Potenz abgestellt, die Fußfessel mit verpflichtend geführtem Tagebuch stellt den Rückfall real sicher ab. Es müsste sich schon um einen absolut Wahnsinnigen handeln, der diese Mechanismen ignoriert - und der wird erwischt oder kommt für dieses Programm ohnehin nicht in Frage. Doch nach deiner Überlegung müsstest du alle Männer lebenslänglich einsperren.

Hier habe ich noch einen interessanten Fall den ich erst gestern gelesen habe.

"Ich verletze mich selbst"
In Linz sollen Burschen und Mädchen über Jahre sexuell missbraucht worden sein. Ein Opfer spricht über sein Martyrium.


Jahrelang wurde Monika T.* (Name zum Schutz der Identität geändert) von ihrem Peiniger Gerhard R. sexuell missbraucht – der KURIER berichtete exklusiv über den weite Kreise ziehenden Linzer Missbrauchsfall. Im Interview spricht die mittlerweile 19-jährige Frau über ihr Martyrium, die Spätfolgen des jahrelangen Missbrauchs und über die Gründe, warum sie nicht mehr länger schweigen will.

KURIER: Frau T., Sie haben sich an den KURIER gewandt, mit dem ausdrücklichen Wunsch, ein Interview über Ihr Schicksal zu geben. Was sind die Gründe dafür?

Monika T.: Es ist einmal Teil meiner Therapie, mit meiner Geschichte nach außen zu gehen und darüber zu reden. Dann würde ich mir wünschen, dass sich weitere Opfer in diesem Missbrauchsfall melden, die bis jetzt geschwiegen haben. Und ich will, dass auch andere Kinder in der Zukunft geschützt werden, wenn sie meine Geschichte kennen – oder wenn zumindest die Eltern diese Geschichte kennen.

Wie ist der mutmaßliche Täter gerade auf Sie gekommen?
Er war viel in unserem Wohnbezirk unterwegs und hat sich, als ich acht Jahre alt war, in unsere Familie eingeschlichen. Über die Monate hat er zu mir und meinen Eltern ein Vertrauensverhältnis aufgebaut. Mit neun Jahren hab’ ich das erste mal bei ihm übernachtet.

Dann begann der sexuelle Missbrauch?
Er hat mich gefragt, ob ich nicht zum Kuscheln zu ihm ins Bett kommen wollte. Da haben wir dann DVDs geschaut, und er war noch zurückhaltend. Später sind wir mit seiner Ehefrau auf Urlaub ins Ausland gefahren. Und er hat gemeint, willst’ dich nicht nackert zu mir ins Bett legen, weil es ist ja so heiß. Irgendwann hab’ ich nachgegeben, weil er es halt immer mit seinen Schmähs probiert hat. Dann begann er, mich zu streicheln, irgendwann am ganzen Körper. Zu Oralsex kam es bald, nach einem halben Jahr kam es zu Sex.

Haben Sie sich gedacht: Halt! Da geschieht Unrecht?

Hab’ ich nicht. Ich hab’damals geglaubt, sexueller Missbrauch ist es nur bei Kleinkindern und nicht bei Neunjährigen.

Wie haben Sie sich nachher gefühlt?
Ich hab’ ein sehr großes Schamgefühl empfunden. Aber da war auch eine Art Liebe für ihn, er war so charmant, und er war ein guter Ansprechpartner. Deshalb habe ich das über mich ergehen lassen.

Warum haben Sie Ihre Erlebnisse niemandem mitgeteilt, etwa Ihren Eltern?
Er hat mir immer eingebläut: "Sag ja nix! Du hast mich doch lieb und willst nicht, dass ich ins Gefängnis muss."

Beim Missbrauch war auch die Ehefrau anwesend?

Ich hab’ im Schlafzimmer bei ihnen geschlafen, rechts die Frau, er in der Mitte, ich links. Sehr oft war es so, dass der Täter zuerst mit seiner Frau geschlafen hat – das war für mich sehr ungut. Wenn er fertig war, kam er in die Mitte. Nach einer halben Stunde hatte er Geschlechtsverkehr mit mir.

Hat die Frau reagiert?
Sie hat sich in die Decke eingerollt und es zugelassen. Und: Sie hat mich auch missbraucht.

Wie oft haben Sie bei dem Ehepaar übernachtet?
Fast jedes Wochenende, über vier Jahre.

Und Ihre Eltern haben keinen Verdacht geschöpft?

Sie hätten nie was gemerkt! Ich hab’ ihnen nichts erzählt, und ich hab’ mir nichts anmerken lassen. Mir tut das auch sehr leid. Es war für alle hart, als ich es ihnen nach so langer Zeit gesagt habe.

Sie sind jetzt 19 Jahre alt. Ihr Martyrium dauerte vom neunten bis zum 14. Lebensjahr. Wie geht es Ihnen heute damit?

Schon nach dem ersten Geschlechtsverkehr begannen Essstörungen. Jetzt hab’ ich Magersucht und Bulimie. Dazu kommt selbst verletzendes Verhalten (zeigt ihre Unterarme). Ich verletze mich selbst mit einer Rasierklinge und fühle mich erst erleichtert, wenn das Blut fließt. Diese Handlungen ergeben sich aus meinem massiven Selbsthass, weil ich damals nichts unternommen habe. Und dann habe ich noch Flashbacks, die sich zu Panikattacken auswachsen. Plötzlich habe ich meinen Peiniger vor Augen, und bin wieder voll in eine Szene zurückversetzt.


Mal eine ganz andere Variante des Missbrauchs. Hier ist zu erkennen, es gibt schreckliche Gegebenheiten und die Dunkelziffer ist immens hoch. Darum muss dieses Thema enttabuisiert werden, jedoch zum Schutz der Opfer.

23

Donnerstag, 19. April 2007, 00:43

Re: ja zu einem echten lebenslang für Kindesschänder

Hallo ASY


Kein geschäftstüchtiger Apotheker würde Dir verraten wie gefahrvoll oder auch sinnlos viele der Produkte sind, die er täglich verkauft und gute Geschäfte damit für sich macht.

Wenn Du ihm privat gut kennst und er Dich gut leiden kann, so wird er sicher gesprächiger und eventuell sogar ehrlich zu Dir sein.

So ist das auch bei den Psychologen und Psychiatern.
Wenn die wo ööffentlich kund tun würden wie sinnlos jeder Therapie bei einem Kindesschänder ist, würden die sich selber ihre Patienten und damit ihre Geldquellen abschneiden.

Ich denke ich kenne genug Psychiater und Psycholgen, die ehrlich zu mir sind und mich davon von überzeugt haben, dass jede Therapie bei einem Kindesschänder Verschwendung ist.

Das die natürliche Potenz, auch künstlich gehoben werden kann, ist auch mir nicht entgangen.
Ich vergönne das jeden Mann, wenn er wirklich ein Mann ist, aber sicher keinem Kindesschänder, die ohnedies
nicht zu Gattung der Männer zählen.

Es wäre sicher absolut wünschens wert, wenn wer einen Kindesschänder heilen könnte, den dann würden endlich keine wehrlosen Kinder deren Opfer werden.

Ich bin ganz sicher keine Männerhasserin, ja sogar nicht einmal eine Emanze. Aber ich sehe die Sachlage so wie sie leider ist.

Gruß Eva

ASY

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24

Donnerstag, 19. April 2007, 00:56

Re: ja zu einem echten lebenslang für Kindesschänder

@ Eva Nowatschek

Je intensiver das Paroli wird, desto mehr ziehst du dich mit der Antwort zurück. Du gehst auf deine eigenen, von mir präsentierten Widersprüche nicht ein und ich habe mich bemüht, dir diese darzustellen. Plötzlich kommst du mit geheimen Quellen, die halt besser in deine Denke passen.

Ich will dir nicht den Wind aus den Segeln nehmen, aber in der Art wie du das Thema behandelst, wirkt es bald ausgelutscht - und das willst du doch nicht, oder?

Ich habe dir eine Variante vorgestellt, ich benutzte deine Argumente und jetzt passt dir das auch nicht. Deine letzte Antwort lässt darauf schließen, dass du gerne alle potenten Männer wegsperren würdest.

Hast du überhaupt das von mir gestellte Kurier-Interview gelesen, wenn ja, warum gehst du auf die duldende und praktizierende Frau nicht ein?

Ich wiederhole mich, doch du fetzt zu viel und lässt kostbare Zeit verstreichen - ich habe von dir noch immer kein Konzept nach welchem ich dich unterstützen könnte. Eigentlich schaden, in Anbetracht der Tatsache, dass dir das Thema selbstlos wichtig ist.

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25

Donnerstag, 19. April 2007, 19:56

Re: ja zu einem echten lebenslang für Kindesschänder

@ASYlein


Ich bin ganz sicher keine Männerhasserin, ja sogar nicht einmal eine Emanze und trotzdem bin ich einer Paroli weder ausgewichen oder habe mich gar davor gefürchtet.

Es war und ist ganz sicher nicht mein Bestreben potenten Männer wegsperren.

Ich unterscheide aber unter denen, dem ich seine Potenz vergönne und denen, die ihre Potenz nicht unter Kontrolle haben und damit Sexualverbrechen begehen.

Kindesschänder sind keine Männer und demnach würde ich mit meinem Wunsch auf ein echtes Lebenslang für Kindesschänder, keine echten Männer wegsperren wollen.

So sind auch Frauen die Kinder schänden oder anders misshandeln oder nicht vor einem Täter schützen wollen, keine Frauen.

Leider sind Sexualverbrecher und da im besonderen die Kindesschänder auch noch sexsüchtig.

Ich hatte (nun im Archiv) von einem kath.Ordensmann das polizeiliche Protokoll zu lesen.

Er ist einer der wenigen kath.geweihten Triebtäter die endlich, auch wenn nur eine lächerliche Strafe ausfasste. Für 35 ihm achgewiesenen Missbrauchsfällen an Kindern, bekam er 6 Monate Haft. Alle vorherigen nachgewiesenen Therapien haben bei ihm nicht gegriffen.

Er vergewaltigt weiterhin die Kinder, die ihm griffbereit sind.
Ich rede deshalb von der Gegenwart, weil er in diesem Protokoll auch sagte:" Heute brauche ich nur noch zwei Kinder undd dazwischen ornaniere ich ja eh."

Weder die Kripo und noch weniger das Gericht haben nachgeprüft
woher er nun die Kinder nimmt, weil er nun angeblich zu kath.Schulen keinen Zutritt mehr hat.
Er gab die Gefahr in Verzug die von ihm ausgeht, ganz offen zu und niemand von den Behörden scherte sich darum.

Dass unter den Triebtätern und Kindesschänder auch Frauen Täter sind habe ich nie wo bestritten.

Warum auch, es gibt sie die Frau die Kinder misshandelt und missbraucht.
Frauen machen sich auch Tatmitschuldig, weil sie oft die Täter ihrer Kinder warum auch immer schützen.

Ich mache auch bei der von mir gewünschten Bestrafung
"ein echtes Lebenslang" keine Unerschied zwischen einen männlichen oder weiblichen Täter.

Kurier Interview:

Kinder denen zu Hause sexuelle oder andere körperliche Gewalt angetan wird, empfinden es meist als, das habe ich zu schlucken, so leben sicher auch andere Kinder.

Viele dieser geschundenen Kinder kommen erst in späteren Jahren dahinter, dass es ganz sicher nicht normal war, was sie erleben mussten.

Viele dieser Kinder fühlen eine Verantwortung mit dem familiären Täter.
Diese Kinder tragen eine enorme Last und erst, wenn sie daran am zerbrechen sind, bemerken andere ihre Lage, aus der nicht selten die Betroffenen sich durch einen Freitot zu befreien versuchen, wenn sie dann niemanden haben der sie auffängt.

Ich habe Dir in einem vorherigen Posting geschrieben dass ich für Dein Anbot mir bei meiner Aufgabe zu helfen enormst dankbar bin.

Ich muss eine mir gesetzte Frist abwarten und wenn die für die Opfer der kath.Kirche fruchtlos verstreichen sollte, bedeutet das für mich nicht mehr nur Opferbetreuung, Beweise horten und Aufklärungsarbeit, dann heißt es für mich Krieg und dann ist es für mich sicher beruhigend und sehr hilfreich zu wissen, gute Leute die vor der Allmacht nicht in ihre Hosen machen,
auf meiner (unserer) Seite zu haben.


Gruß Eva

26

Dienstag, 8. Mai 2007, 10:28

Re: ja zu einem echten lebenslang für Kindesschänder

Zitat von »"Eva Nowatschek"«

ein herzliches Servus aus Wien
an fidelio777
:wink2:

Wenn ich der Gesetzgeber wäre, würde ich auf alle Fälle für ein echtes Lebenslang bei einem Kindesschänder sein.

Milde Strafen sollen dem Täter sein Leben wieder gestalten lassen.
Der das dann dazu nützt, sich wieder aus wehrlsoen Kindern seine Opfer
zu machen.

Wer fragt die Opfer wie sie mit der Tat fertig werden ?
Vergessen kann ekines der Opfer und viele gehen daran kaputt.

Danke das Dir dieses so wichtige Thema nicht egal ist.

Gruß Eva :wink2:




Servus Eva,

So nach langer Zeit bin ich auch wieder einmal da. Na gut so lange war des auch wieder nicht. Hatte halt immer was anderes zu tun.

Die Opfer sind mir nicht egal. Weil dafür wird eindeutig zu wenig getan. Dabei hätten die Opfer es am nötigsten. Weil nur alleine mit einer Therapie ist es auch nicht gemacht.

Wie viele Opfer leiden ein Lebenlang unter solchen Verletzungen die sie zugefügt erhielten. Und genau in diesem Bereich wird nicht viel getan.

Wobei die Täter dagegen alles erdenkliche erhalten. Gratis Therapien resp. auf Kosten des Steuerzahlers.

Während die Opfer alles selber berappen müssen, wenn die Kosten nicht von einer Krankenkasse bezahlt wird. Leider bringt der Staat da keine Kosten auf für diese Opfer.
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
Vergebung ist, alle Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben!

:)


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27

Dienstag, 8. Mai 2007, 10:37

Re: ja zu einem echten lebenslang für Kindesschänder

Zitat von »"ASY"«

Zitat

Danke das Dir dieses so wichtige Thema nicht egal ist.

@ Eva Nowatschek

Dieses Thema ist der Mehrheit nicht egal, doch ihr dreht euch im Kreis und wiederholt permanent dieselben Argumente, was dann den Anschein erweckt, dass ohnehin nichts zu tun ist.

Politik und Medien (gehören ohnehin zusammen) scheren sich einen Dreck um das Thema und hier müsste nach aushebelnden Mechanismen gesucht werden und diese gehören auch angewendet. Lebenslänglich ist eine utopische Forderung, die mehr schadet als sie nützt, weil auch die Schwere der übrigen Delikte berücksichtigt werden muss. Weiter erschweren rigorosere Strafen die Täterfindung und erhöhen das Risiko, dass der Täter sein Opfer eher tötet.

Menschen mit pädophiler Neigung müssen aus ihrem versteckten Dasein geholt und behandelt werden - mit einem Hexenverfolgungsprinzip wird überhaupt nix erreicht. Pädophile Täter müssen natürlich einer entsprechenden Strafe und nach der Verbüßung dieser einem Beobachtungs- und Meldesystem zugeführt werden. Fußfesseln würden hier eine große Hilfe leisten.

Mit der Holzprügelmethode schaden wir nur den möglichen Opfern.





Bevor du solche Menschen aus diesem Vesteck holen kannst, muss man wissen wo sie sich verstecken und zudem muss man die Kenntnis haben wer solche Neigungen hat. Ansonsten kannst du gar nichts dagegen unternehmen.

Mit der Holzprügelmethode muss auch nicht gerade vorgeganen werden.

Ob die Fussfesseln etwas bringen ist noch nicht restlos geklärt. Sie haben bei uns Versuche durchgeführt und meinten, es habe sich bereits bewährt.

Aber die kann man auch erst dann anbringen, wenn ein Täter bekannt ist und dementsprechend bereits vorbestraft war oder ist.

Und für wie lange soll ein solcher Täter die Fussfesseln tragen? So lange wie die Strafe dauert? Oder Lebenslang?
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
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28

Dienstag, 8. Mai 2007, 10:55

Re: ja zu einem echten lebenslang für Kindesschänder

@ fidelio777

Lebenslang natürlich - ich spreche von elektronischen Fußfesseln, die jederzeit den Aufenthaltsort des Täters nachvollziehen lassen.

Aus dem Versteck lockt man potentielle Täter, so sie ihr nicht selbst ausgesuchtes Problem thematisieren dürfen ohne dabei verachtet zu werden. Zur Tat kommt es doch, weil sich der Mensch mit seine pädophilen Neigung verstecken muss (allein gelassen wird) - irgendwann wird aus der Neigung eine Tat. Nur so wird es möglich, dass man Täter noch härter bestraft - immerhin haben sie die Hilfs- und Meldeangeboten ignoriert. Einfach nur härter zu bestrafen führt zu einer Verschlimmerung der Ohnmächtigkeit gegen Sexualstraftäter.

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29

Dienstag, 8. Mai 2007, 13:22

Re: ja zu einem echten lebenslang für Kindesschänder

Zitat von »"ASY"«

@ fidelio777

Lebenslang natürlich - ich spreche von elektronischen Fußfesseln, die jederzeit den Aufenthaltsort des Täters nachvollziehen lassen.

Aus dem Versteck lockt man potentielle Täter, so sie ihr nicht selbst ausgesuchtes Problem thematisieren dürfen ohne dabei verachtet zu werden. Zur Tat kommt es doch, weil sich der Mensch mit seine pädophilen Neigung verstecken muss (allein gelassen wird) - irgendwann wird aus der Neigung eine Tat. Nur so wird es möglich, dass man Täter noch härter bestraft - immerhin haben sie die Hilfs- und Meldeangeboten ignoriert. Einfach nur härter zu bestrafen führt zu einer Verschlimmerung der Ohnmächtigkeit gegen Sexualstraftäter.


@Asy

dass es sich um elektronische Fussfesseln handelt war mir klar.

Ja, dazu musst du aber auch Lockvögel haben. Und die richtigen Mittelsleute sonst kannst du sie gar nicht aus dem Versteck locken.

Gibt es solche Programme? Wenn ja, würde sich überhaupt ein solcher Mensch sich dort melden?

Ich stelle mir nun folgendes vor: die Neigung zur Pädophilie ist vorhanden. Eine Stelle gibt es bei der sich man melden kann, wenn man solche Neigungen hat. Das Angebot zur Beratung steht. Ich persönlich würde mich nicht unbedingt melden, weil ich nicht möchte, dass da dann bereits einige Personen aus dem Umfeld sagen würden, siehst du der ist ein Kinderschänder. Diese Stellen müssten so Anonym arbeiten, dass niemand erfahren würde wie es um eine Person steht, oder weshalb diese Person eine solche Beratung in anspruch nimmt.

Dieses Thema ist ein sehr heikles Thema. Wie schnell wird man in der heutigen Zeit zu einem Kinderschänder abgestempelt? Es reicht doch schon, wenn du nur mal mit einem Kind an der Hand in eine Stadt gehst. Da kann es schon schnell vorkommen, dass da Leute hinterrücks Verdächtigungen aussprechen könnten. Und das vielleicht aus dem Grund, dass da jemand dich sieht, der dich kennt, aber das Kind das du an der Hand hast nicht. (Dies ist schon geschehen und gab ein Gerichtsfall daraus.)

Ein kleines Beispiel: ein Kindergartenlehrer muss während dem Unterricht einem Kind helfen gehen auf der Toilette weil es noch nicht fähig ist selbst zu reinigen. Das Kind erzählt es zu Hause den Eltern.

Was geschieht nun?

Entweder die Eltern verstehen diese Situation und akzeptieren es, weil es so ist, dass ihr Kind tatsächlich nicht in der Lage ist sich selbst zu reinigen.

Oder, sie erstatten Anzeige gegen den Kindergartenlehrer wegen Unzucht mit einem Kind und einem Schutzbefohlenen.

Was willst du da nun unternehmen? Der Lehrer ist nicht bekannt als eine Person der die Neigung zu Pädophilie hat. Er wird aber trotzdem vor Gericht gestellt.

In meinen Augen ist es schwirieg eine klare Abgrenzung zu machen, welche Personen eine Neigung zu Pädophilie haben oder nicht, ausgenommen sie selbst. Und der der diese Neigung hat, wird sich auch bei Lockvögel melden, das ist ganz klar. Dann kann man handeln und versuchen diese Person zu bewegen in ein solches Programm zu gehen.
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
Vergebung ist, alle Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben!

:)


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30

Dienstag, 8. Mai 2007, 13:48

Re: ja zu einem echten lebenslang für Kindesschänder

@ fidelio777

Das langfristige Programm sollte auf Enttabuisierung aufgebaut werden. Betroffene können dann schamlos zum Arzt gehen und sich helfen lassen. Wer das nicht tut, dem soll die volle Härte des Gesetzes treffen. Es geht doch hauptsächlich um Menschen, die nur durch das Versteckenmüssen zum Täter werden. Wenn man sich die pädophile Neigung nicht aussuchen kann, dann ist es unumstritten einen Krankheit und diese werden nicht im Gefängnis oder am Pranger behandelt.

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