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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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111

Montag, 15. Dezember 2008, 18:45

Wie ich schon des öfteren schrieb! Die öffentliche Hand ist der größte Preistreiber!

Zitat


Wien erhöht Gebühren für Kanal und Müll um 5,59 Prozent

Basis für die Anhebung ist das umstrittene Valorisierungsgesetz - Gemeindebau-Mieten steigen ab Februar

...

http://derstandard.at/?url=/?id=1227288664619

Hier sind wir natürlich alle dabei! Und wer es noch nicht weiß, ein Teil der Kanäle gehört nicht mehr uns!

Wo wird das hinführen bzw. enden?

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ASY

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112

Dienstag, 1. März 2011, 08:43

Der Schock beim täglichen Einkauf

Zitat

Ein eigener Index zeigt die vom Verbraucher wahrgenommene Teuerung. Diese wird bald zehn Prozent erreichen

Gemüse, Obst, Butter, Bohnenkaffee und Gebäck stehen auf dem Einkaufszettel. Dann noch schnell tanken. Eine teure Angelegenheit, denn all dies ist deutlich teurer geworden als es die amtliche Teuerungsrate signalisiert. Im Dezember machte die österreichische Inflationsrate 2,3 Prozent, im Jänner 2,4 Prozent aus.

Die Teuerung bei den Produkten für den mehr oder weniger täglichen Bedarf lag aber weit über diesen Werten. Über die Inflation, die Konsumenten beim Einkaufen tatsächlich wahrnehmen, sprach der KURIER mit Wirtschaftsprofessor Hans Wolfgang Brachinger von der Schweizer Universität Freiburg, einem der bekanntesten deutschsprachigen Wirtschaftsstatistiker. Er ist dort Direktor des Forschungszentrums für Wirtschaftsstatistik und hat einen eigenen Index für die wahrgenommene Inflation entwickelt.

KURIER: Der amtliche Verbraucherpreisindex VPI ist ein Maßstab für die allgemeine Preisentwicklung. Zeigt dieser Index die wahre Inflation?

H.W. Brachinger:
Die wahre Inflation kennt keiner. Es ist ein Irrglaube zu meinen, dass man ein so komplexes Phänomen wie die Inflation mit einer einzigen Zahl einfach messen könnte. Der VPI ist eine Zahl, die für die Geldpolitik viel Sinn macht. Für den Konsumenten ist diese Zahl gar nicht gemacht.

Sie haben den IWI, den Index der wahrgenommenen Inflation, entwickelt. Wie unterscheidet sich dieser Index vom amtlichen VPI?
Der IWI erfasst die Inflation so, wie sie sich dem Konsumenten bei seinen täglichen Einkäufen präsentiert. Basis ist der amtliche Warenkorb, der sicher nach allen Regeln der Kunst gemacht wird. Beim IWI werden aber die Preise der einzelnen Güter anders gewichtet als beim VPI. Ein Gut ist dann besonders wichtig, wenn es oft gekauft wird. Das entspricht der Wahrnehmung der Konsumenten. Was ein neuer BMW kostet, weiß ich nicht, die Preise für den täglichen Einkauf oder für das Viertel Wein im Lieblingslokal kenne ich aber sehr wohl, weil ich mit diesen Preisen ständig konfrontiert bin.

Wo liegt der Index für die wahrgenommene Inflation denn jetzt?
Im Dezember lag der IWI für Deutschland bei 5,2 Prozent, im Jänner bei 4,5 Prozent. Also etwa beim Doppelten der amtlichen Teuerung. Die Preistreiber bleiben Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sowie Treibstoffe.

Der amtliche Verbraucherpreisindex wird heuer Werte von voraussichtlich mehr als 2,5 Prozent erreichen. Wohin wird der IWI heuer noch steigen?
Ich erwarte heuer noch deutliche Steigerungen auf Werte von bis gegen zehn Prozent.

Sie berechnen Ihren Index auf Basis des deutschen Warenkorbes. Ist eine ähnliche Entwicklung auch für Österreich zu erwarten?

Ja natürlich, die Situation in Österreich ist sehr ähnlich zu der in Deutschland.

Lag der IWI immer über dem amtlichen Wert?
Nein, er lag immer wieder auch darunter. Weit über dem VPI lag der IWI in der Zeit, als der Euro als Bargeld eingeführt wurde (dadurch hat sich auch der Beiname Teuro entwickelt, Anm.) . In dieser Zeit, also Anfang 2002, gab es Werte von etwa elf Prozent. Mit weitem Abstand über der offiziellen Teuerung lag der IWI dann wieder 2007/'08, als die Nahrungsmittel- und Spritpreise so stark gestiegen sind. Ab März 2009 fiel der IWI unter die amtliche Inflationsrate, jetzt ist er wieder deutlich darüber.

http://kurier.at/wirtschaft/2077514.php
»ASY« hat folgendes Bild angehängt:
  • inflation.jpg

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ASY

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113

Montag, 7. März 2011, 13:08

Zitat

Großhandelspreise kräftig gestiegen
Die Preise sind im Februar im Jahresabstand um 12,7 Prozent gestiegen. Getreide kostete sogar fast doppelt so viel wie im Jahr 2010.



Die Großhandelspreise sind im Februar in Österreich im Jahresabstand um 12,7 Prozent angestiegen. Laut Statistik Austria wurde damit der bisher höchste Jahresanstieg von 11,9 Prozent von Juni 2008 übertroffen. Vor allem Getreide, Saatgut, Futtermittel sowie Altmaterial, Eisen/Stahl und Mineralölerzeugnisse verteuerten sich stark.

Gegenüber Februar 2010 verteuerten sich "Getreide, Saatgut und Futtermittel" um 94,2 Prozent, wie die Statistik Austria am Montag mitteilte. "Altmaterial und Reststoffe" kosteten um 51,8 Prozent mehr, "Eisen und Stahl" um 39,8 Prozent mehr. Um 26,7 Prozent teurer kamen "Sonstige Mineralölerzeugnisse", während für "Düngemittel und agrochemische Erzeugnisse" um 24,3 Prozent mehr bezahlt werden musste. "Motorenbenzin (inklusive Diesel)" kostete 23 Prozent mehr.

Verbilligt haben sich dagegen auf Großhandelsebene im Jahresabstand "Rundfunk-, Fernseh- Video- und DVD-Geräte", nämlich um 9,3 Prozent. "Blumen und Pflanzen" kosteten um 3,5 Prozent weniger, der Bereich "Chirurgische, medizinische und orthopädische Instrumente, Dentalbedarf" wurde um 2,2 Prozent billiger.

http://kurier.at/wirtschaft/2079445.php
Das nenne ich mal eine anständige Enteignung!

ASY

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Dienstag, 22. März 2011, 12:41

Zitat

Grundnahrungsmittel deutlich teurer
Firmen würden den steigenden Rohölpreis als Argument vorschieben, um Lebensmittel zu verteuern, kritisiert die Arbeiterkammer.


Die Arbeiterkammer NÖ (AKNÖ) hat im Rahmen ihres aktuellen Monitorings deutliche Preissteigerungen bei Grundnahrungsmitteln festgestellt. "Offensichtlich nutzen Firmen den steigenden Rohölpreis als vorgeschobenes Argument, um die Lebensmittelpreise ordentlich anzuheben", so AKNÖ-Präsident Hermann Haneder.

Im Rahmen eines regelmäßigen Lebensmittelpreismonitorings wurden von den Konsumentenschützern der Kammer die Kalenderwochen vier und elf verglichen. Dabei fiel auf, dass Lebensmittel des täglichen Bedarfs "deutlich teurer geworden" seien. "Der Preis für Milch wurde im Schnitt um 7,6 Prozent, für Butter um acht Prozent, für Zucker um 18,7 Prozent und für Apfelsaft sogar um 26,7 Prozent angehoben", so AKNÖ-Konsumentenexperte Manfred Neubauer. Eine Verteuerung in diesem Ausmaß sei für ihn "nicht nachvollziehbar".
http://kurier.at/wirtschaft/2083312.php
Banditen :schulter:

115

Dienstag, 22. März 2011, 14:52

Banditen :schulter:
Ja, die Banditen schauen halt auf ihren Profit. Das war schon immer so.

Banditen, die sich rumkriegen lassen, nicht nur von anderen Banditen sondern von ihrem eigenen inneren Schweinehund umso mehr, sitzen überall, siehe scheinheiliger Strasser. Hier gilt wohl keine Unschuldvermutung mehr.

Man könnte solche Leute in den Psychopathentread einordnen. Denen scheint es wurscht zu sein, wie oft einer Lohnerhöhung bekommt, um bei diesen Preiserhöhungen noch mithalten zu können, siehe Spritpreise, die sich ein Hakler leisten MUSS, wenn er in die Arbeit kommen will .... Hauptsache ist den Banditen und ihren inneren Schweinehunden nur, dass sie auf ihren Profit kommen.

"Inflationsrate steigt und steigt und steigt!" ... eigentlich der falsche Threadtitel. Er hilft den Banditen zu beschwichtigen.

"Banditen berauben uns permanent unserer Existenz" klingt scho besser.

116

Freitag, 15. Juli 2011, 09:31

Zitat

Der wöchentliche Einkauf verteuerte sich im Juni um 6,3 Prozent. Nur in vier Euroländern stiegen die Preise schneller als in Österreich. Für 2012 erwartet die OeNB für Österreich eine Inflationsrate von 2,1. http://diepresse.com/home/wirtschaft/eco…ei-der-Teuerung
Kein Problem, denn wir bekommen eh alle den Inflationsausgleich. :oooch:

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117

Dienstag, 19. Juli 2011, 18:40

Zitat

[..]
Große Preissprünge
Die AK-Konsumentenschützer untersuchen dabei eine Liste der 41 preiswertesten Lebens- und Reinigungsmittel bei acht Supermärkten und Diskontern. Im Durchschnitt wurde der Einkaufskorb laut AK seit März um fast vier Euro oder 8,2 Prozent teurer. Konkret schnellte der Durchschnittspreis von 47,76 Euro im März auf 51,69 Euro im Juni. Im Vergleich zum Juni des Vorjahres war der Anstieg noch viel dramatischer: Der Korb der jeweils billigsten Produkte in den gewählten Kategorien schnellte um fast sieben Euro oder 15 Prozent in die Höhe (von damals 44,97 auf jetzt 51,69 Euro). Im Jahresvergleich besonders sprunghaft verteuert haben sich demnach etwa Mehl (plus 69 Prozent), Bohnenkaffee (plus 32 Prozent), Zucker (plus 21 Prozent) und Orangensaft (plus 25 Prozent).
[...]
http://www.orf.at/stories/2069505/2069492/
Immerhin mal realistischere Zahlen als die 3,3%

118

Freitag, 14. Oktober 2011, 21:10

Zitat

Inflation sprang an - Wochen-Einkauf kostet 7,1 Prozent mehr

Sprit, Kleidung und Schuhe sorgen für eine Inflationsrate am höchsten Stand seit Herbst 2008

Wien - Der typische wöchentliche Einkauf - der sogenannte Miniwarenkorb, der neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält - hat sich im September um 7,1 Prozent im Jahresabstand verteuert, im August waren es 6,8 Prozent gewesen. Der Mikrowarenkorb, der vor allem Lebensmittel enthält und den täglichen Einkauf widerspiegelt, kam im September um 4,2 Prozent teurer, nach 3,3 Prozent im August, gab die Statistik Austria am Freitag bekannt.

http://derstandard.at/1318461263285/Infl…71-Prozent-mehr

Kein Problem mit dem Enteignen der Mehrheit. Das ist Demokratie!

119

Montag, 28. November 2011, 10:54

Zitat

Zum Vergleich:
Der Verbraucherpreisindex (VPI), der gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent zulegte, erhöhte sich im Jahresabstand um 3,4 Prozent.

Diesel war im Oktober 2011 um 20 Prozent teurer als im Oktober 2010, Superbenzin um 15 Prozent und Heizöl um 21,4 Prozent.

Der Gaspreis stieg im Jahresvergleich um 13,1 Prozent. Der Strompreis blieb unverändert.

Die Preise für feste Brennstoffe erhöhten sich im Durchschnitt um 4,5 Prozent. Bei Brennholz betrug der Anstieg ebenfalls 4,5 Prozent, bei Holzbriketts 3,3 Prozent. Fernwärme verteuerte sich um 9,9 Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat September stiegen die Preise für Diesel (+0,6 Prozent), Heizöl (+1,6 Prozent), Gas (+2,3 Prozent), feste Brennstoffe (+0,4 Prozent), Brennholz (+0,1 Prozent), Holzbriketts (+1,1 Prozent) und Holzpellets (+2,2 Prozent). Superbenzin verbilligte sich um 1,3 Prozent. Die Preise für Strom und Fernwärme waren unverändert. (APA)
http://derstandard.at/1319183962139/Plus…urer-und-teurer
Die Inflation stärkt die Gläubiger, was zu noch mehr Inflation führt.

120

Dienstag, 29. November 2011, 14:30

Zitat

Zehn Prozent Inflation in der Eurozone?
Der deutsche Ökonom Lüder Gerken rechnet damit, dass die meisten Regierungen in der Eurozone zehn Prozent Inflation hinnehmen würden.


Seit Mai 2010 kauft die Europäische Zentralbank (EZB) Staatsanleihen - entgegen ihren Statuten. Anleihen im Wert von 203,5 Mrd. Euro hält die Zentralbank aktuell in ihren Büchern - überwiegend von Schuldenstaaten wie Griechenland und zuletzt auch Italien. Die EZB begründet die Käufe mit der Stützung der Märkte, marode Staaten müssen so keine utopischen Zinsen für ihre Schulden bezahlen. Doch: Je weiter die EZB ihre Geldschleusen öffnet, umso größer ist die Gefahr der Geldentwertung.

Der deutsche Ökonom Lüder Gerken hat nun vor einer Inflationsrate von knapp unter zehn Prozent in der Eurozone gewarnt. Er rechne damit, dass die meisten Regierungen in der Eurozone und die EZB politisch eine Inflationsrate von knapp unter zehn Prozent in Kauf nähmen, "in der Hoffnung, dass die Deutschen dabei nicht allzu sehr aufmucken", sagte der Vorsitzende des Freiburger Centrums für Europäische Politik der Neuen Osnabrücker Zeitung vom Dienstag. Inflationsgefahr drohe insbesondere, wenn die EZB den bereits begonnenen Aufkauf von Staatsanleihen hilfsbedürftiger Euro-Länder stark ausweite.

http://kurier.at/wirtschaft/4319564.php

Es geht bergab und gleich kommt der Steilhang.

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