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341

Sonntag, 4. Januar 2009, 18:20

RE: Grüße Sie rmz!

Kann Ihnen was den Vorgang Betreff korrekter Messungen voll und ganz zustimmen.

diese messungen sollten sie ja ohne anschaffung neuer geräte ohne weiteres durchführen können. so wie beschrieben sollten sie das am modell wie in dem video durchführen. bin schon gespannt auf die messergebnisse.


Interessant wäre für uns Alle da freilich eine exakte Geschwindigkeitsmessungen.
Hoffe aber in diesem Jahr auch diese Messinstrumente mir anzuschaffen zu können
um auch diese m.E. wichtigen Werte absichern zu können.

ihre videokamera am stativ + ausreichende beleuchtung sollte da ausreichend sein um die geschwindigkeit dann am computer aus den einzelnen bildern zu messen; eventuell noch einen ikea papierzentimeterstreifen so aufkleben, dass er im bild ist. ist auch für die oben beschriebene messung sehr nützlich.

funktionieren könnte auch eine messung der bewegungsunschärfe auf aufnahmen einer normalen digikam; ist aber für quantitative aussagen sicher schwierig zu kalibrieren.

viel spass ;-)

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342

Sonntag, 4. Januar 2009, 18:57

Hallo Herr Hohl

Bin gestern auf Ihre Aktivitäten zum Thema Magnetmotoren gestoßen. Die Art, wie Sie an das Thema herangehen unterscheidet sich wohltuend von vielen anderen, die sich auf diesem Feld so tummeln. Bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Ich denke auch, es würde sich lohnen, noch etwas genauer über die Messtechnik nachzudenken. rmz hat recht, das Integral der Kräfte wäre sicher sehr aufschlussreich. Was mir in der Diskussion über "freie Energie Maschinen" allgemein schon lange auffällt, ist dass nie versucht wird die eingebrachten und abgegenenen Leistungen wirklich zu messen. Es herrscht offenbar die Meinung vor, dass es sehr schwirig ist, Drehzahl- und Drehmomentverläufe einigermassen genau zu messen. Dasselbe gilt für Kraft und Weg oder Strom und Spannung. Ich habe leider nicht die räumlichen oder technischen Möglichkeiten, selbst experimentell was zu machen, verfolge aber die Diskussionen sehr interessiert, wenn ich dazu komme.

343

Montag, 5. Januar 2009, 00:40

(hab das zitat etwas gekürzt - was ist mit der "notwendigen wirkungsmechanik" gemeint?)
das soll der überbegriff für den mechanischen aufbau sein, der den/die stator-magneten zu einer bestimmten dynamik (bewegung) verhilft. etwa analog zu sehen, wie die ventilmechanik in einem verbrennungsmotor. leider habe ich keine bilder von diesem versuchsaufbau gemacht, da dieser eigentlich nur zur funktionsbeobachtung zweckdienlich war.

dieser versuchsaufbau (frühjahr 2006) bestand aus einem spaltpolmotor (ventillator), der direkt an einen teller von einem alten lenco-plattenspieler (flohmarktgerät) verbunden wurde. als gegenlager, damit der plattenteller (etwa 2Kg) sich nicht selbstständig macht habe ich einen 3,5" hdd-motor (eben diesen hier) verwendet.

dann sollte das bei entsprechender dokumentation der dimensionen, massen etc.. auch woanders reproduzierbar sein und ähnliche werte liefern. allerdings ist z.b. die messung der energie, die in den elektromotor reingeht (bzw. rauskommt; eigentlich will man ja (auch) die geleistete mechanische arbeit zur beschleunigung wissen), sicher nicht ganz einfach genau durchzuführen.
nun, zur energieaufnahme kann ich leider nichts genause sagen, da an dem motor überhaupt kein typenschild war und ich die stromaufnahme fürs erste als (noch) nicht relevant angesehen habe. am rand vom plattenteller habe ich markierungen angebracht (alle 45°), die ich opisch mit zwei reflektor-ls abgetastet habe. mit diesem signal konnte ich dann den motor per relais abschalten und den aufbau frei auslaufen lassen. mit diesem aufbau erreichte ich gerade mal etwa 128 U/min ohne der o.a. mechanik (unwucht im aufbau). mit der mechanik habe ich schon bei 25U/min aufhören müssen (instabilitäten/bruchgefahr bei 33U/min erreicht)

die plazebo-magneten waren klötzchen aus eisen, die den abmessungen und dem gewicht der echten magneten entsprachen. abweichung des gesamtgewichtes der beiden materialien waren gerade mal 14g. (48 rotormagnete und 2 statormagnete).... also auch etwas ungenau, aber bei den langsamen geschwindigkeiten sicherlich vernachlässigbar.

die anzahl der auslauf-umdrehungen waren bei magnetbestückung etwas weniger exakt reproduzierbar, aber schwankten zwischen 16-20 umdrehungen mehr als diejenigen mit den plazebos.

Versuchsablauf:
messungen und steuerung mit einer 80C31-12Mhz-cpu und miniprogramm (assembler).
1) beschleunigung und abschalten des motors wenn 5ms impuls der LS erreicht wurde (200Hz/8 = 25U/min) mit plazebos > 27sek. mit magnet ca. 26sek.
2.) auslauf bis impuls länger als 0,5sek. mit plazebos ca. 90-95 umdrehungen, und mit magneten 100-115 umdrehungen gezählt.

so jetzt hab ich's nach 4maligen IE-absturz geschafft :P
um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mike-ao« (5. Januar 2009, 01:43)


344

Montag, 5. Januar 2009, 01:04

(hab das zitat etwas gekürzt - was ist mit der "notwendigen wirkungsmechanik" gemeint?)

das soll der überbegriff für den mechanischen aufbau sein, der den/die stator-magneten zu einer bestimmten dynamik (bewegung) verhilft. etwa analog zu sehen, wie die ventilmechanik in einem verbrennungsmotor. leider habe ich keine bilder von diesem versuchsaufbau gemacht, da dieser eigentlich nur zur funktionsbeobachtung zweckdienlich war.


man darf halt nicht vergessen diesen mechanismus in die energiebilanz miteinzubeziehen. wenn es am rotor magnete gibt und der stator dann bewegt wird stecke ich da ja u.U. wieder energie in die rotation hinein.

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345

Montag, 5. Januar 2009, 01:48

man darf halt nicht vergessen diesen mechanismus in die energiebilanz miteinzubeziehen. wenn es am rotor magnete gibt und der stator dann bewegt wird stecke ich da ja u.U. wieder energie in die rotation hinein.
bei dem damaligen versuchsaufbau ging es mir nicht um die menge der aufzuwendende energie, sondern um die allgemeine auswirkung mit und ohne magneten.

aber wie ich sehe, hast du mir wärend ich hier weitertippselte schon geantwortet. also lies den vorherigen thread noch mals durch
um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.

346

Montag, 5. Januar 2009, 18:49


die anzahl der auslauf-umdrehungen waren bei magnetbestückung etwas weniger exakt reproduzierbar, aber schwankten zwischen 16-20 umdrehungen mehr als diejenigen mit den plazebos.

Versuchsablauf:
messungen und steuerung mit einer 80C31-12Mhz-cpu und miniprogramm (assembler).
1) beschleunigung und abschalten des motors wenn 5ms impuls der LS erreicht wurde (200Hz/8 = 25U/min) mit plazebos > 27sek. mit magnet ca. 26sek.
2.) auslauf bis impuls länger als 0,5sek. mit plazebos ca. 90-95 umdrehungen, und mit magneten 100-115 umdrehungen gezählt.

alles was ich da jetzt sagen könnte wäre reine spekulation - gibts ein video davon wie von den anderen versuchen?


so jetzt hab ich's nach 4maligen IE-absturz geschafft :P

firefox verwenden ;)

347

Dienstag, 6. Januar 2009, 20:19

Grüß Euch

mikado, rmz, asy.

Wie vor knapp 48 Stunden hier im Zeitwort-Forum angekündigt der Aufbau mit 3 Statoren.
Hat ein bisserl länger gedauert da ich die Druckkräfte konstruktiv unter Kontrolle bringen musste. ;-)

Heute ist ein großer Tag für ÖSTERREICH siehe F&E-Video unter:

http://www.youtube.com/watch?v=3btPRKE9Me8

Salopp gesagt trete ich hier und heute den BEWEIS an dass OU mit
Permament-Magneten möglich ist!

Schönen Abend noch wünscht Euch,
Dietmar Hohl, Linz/OÖ :)

348

Mittwoch, 7. Januar 2009, 13:24

Guten Tag Herr Hohl

Sieht schon beeindruckend aus!

Ich meine auf dem Video zu sehen, dass der Schlitten weiter kommt, je mehr Statormagnete durchfahren werden. Man kann es aber nicht so ganz gut erkennen. Konnten Sie das in Ihren Versuchen messen? Es würde ja bedeuten, dass jeder Magnet den Schlitten etwas mehr beschleunigt. Wenn ich das richtig sehe, ist dies auch eine notwendige Voraussetzung für die Funktion eines Magnetmotors (ist auch bei anderen Motoren so). Läuft der Schlitten auf Aluminiumschinen? Wenn ja, dann wäre die Bremswirkung von Wirbelströmen evtl. ungünstig für eine genaue vergleichende Vermessung von Geschwindigkeiten, Reichweiten etc.

Mich würde interessieren, was passiert, wenn man den Stator aufwickelt und eine rotatorische Bewegung anstösst.

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349

Mittwoch, 7. Januar 2009, 22:23

RE: Grüß Euch

sehr geehrter herr hohl!

mikado, rmz, asy.

Wie vor knapp 48 Stunden hier im Zeitwort-Forum angekündigt der Aufbau mit 3 Statoren.
Hat ein bisserl länger gedauert da ich die Druckkräfte konstruktiv unter Kontrolle bringen musste. ;-)


ich rege nochmals die vermessung des ursprünglichen aufbaus an. der aufbau mit drei statoren sollte sich natürlich genauso vermessen lassen wie der mit nur einem, nur ist es aufwändiger, da 3mal ein wechsel der richtung der kraft stattfindet (anstatt einmal).

was sie nicht vergessen dürfen:

  • um den schlitten in die ausgangsposition zu bringen müssen sie arbeit verrichten
  • warum sollte der schlitten mehr an kinetischer energie aufnehmen als sie an arbeit reinstecken um den schlitten in die ausgangsposition zu bringen?


"sehen" kann man das auf dem video auf alle fälle nicht. einfach so ohne messung von "overunity" und beweis zu sprechen ist etwas gewagt, nicht?

350

Donnerstag, 8. Januar 2009, 02:54

RE: RE: Grüß Euch

sehr geehrter herr hohl!

mikado, rmz, asy.

Wie vor knapp 48 Stunden hier im Zeitwort-Forum angekündigt der Aufbau mit 3 Statoren.
Hat ein bisserl länger gedauert da ich die Druckkräfte konstruktiv unter Kontrolle bringen musste. ;-)


ich rege nochmals die vermessung des ursprünglichen aufbaus an. der aufbau mit drei statoren sollte sich natürlich genauso vermessen lassen wie der mit nur einem, nur ist es aufwändiger, da 3mal ein wechsel der richtung der kraft stattfindet (anstatt einmal).

was sie nicht vergessen dürfen:

  • um den schlitten in die ausgangsposition zu bringen müssen sie arbeit verrichten
  • warum sollte der schlitten mehr an kinetischer energie aufnehmen als sie an arbeit reinstecken um den schlitten in die ausgangsposition zu bringen?


"sehen" kann man das auf dem video auf alle fälle nicht. einfach so ohne messung von "overunity" und beweis zu sprechen ist etwas gewagt, nicht?


Man stelle sich 3 Berge vor.
Auf dem höchsten Punkt des ersten Berges lässt man eine Kugel ohne Anstossen bergabwärts rollen.
Für rmz ist das ganz logisch, das die Kugel alle 3 Berge überwindet.

Vielleicht solltest du ein Halleffektgerät stiften, das man das genau nachweisen kann, das das deiner Meinung nach keine Overunity sein kann.

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