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ASY

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71

Mittwoch, 11. Juni 2008, 15:44

Zulagen-Paradies bei den Beamten wird abgeschafft

Zitat



Der Erfindungsreichtum bei den Beamtenzulagen ist grenzenlos: Wer schreibt, hat Anspruch auf eine „Schreibzulage“, wer mit Bargeld hantiert, bekommt eine „Fehlgeldzulage“. Jäger im Staatsdienst wurden mit Extra-Prämien auf wildernde Katzen losgelassen. Der Dschungel aus Sonderzahlungen wird jetzt endlich gelichtet.

Der Rechnungshof hat die Extra-Zuckerln durchforstet und ist auf ein wahres Paradies von Privilegien gestoßen. Die zuständige Ministerin Doris Bures (SPÖ) griff jetzt energisch zum Rotstift, strich den Staatsdienern besonders unnötige Zulagen. Etwa jene: Jäger im Dienste der Republik erhielten eine Fang- und Schussprämie von 1,83 Euro pro wildernder Katze – der Verwaltungsaufwand für diese Zahlung betrug jedoch 25 Euro. Oder die Fernschreibprämie, die mangels Fernschreiber völlig sinnlos geworden ist. 60 Prozent der einst 625 (!) Zulagen sollen laut Bures wegfallen. Andere Nebengebühren werden lediglich vereinfacht, so etwa die „Schreibzulage“ für Schriftführer oder die „Fehlgeldentschädigung“ für beamtete Kassiere – falls diese sich einmal verrechnen...

http://www.heute.at/news/wien/114280.php

Jetzt wird mal heftig gegackert, ich warte mal ab, wann sich das erste Ei legt. :roll:

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72

Mittwoch, 11. Juni 2008, 15:58

Oder die Fernschreibprämie, die mangels Fernschreiber völlig sinnlos geworden ist.


Dadurch wird sie auch nicht bezahlt, :ggg: logo.

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73

Mittwoch, 11. Juni 2008, 16:00

Jetzt wird mal heftig gegackert, ich warte mal ab, wann sich das erste Ei legt. :roll:
Bin auch gespannt, ob und wenn ja, wie viele Zulagen fallen werden. :roll: :suspect:
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

74

Mittwoch, 11. Juni 2008, 16:04

Zitat

„Schreibzulage“ für Schriftführer
:pillepalle:
Vielleicht gibt's auch noch eine Aufstehzulage wenn ein Bediensteter öfters vom Stuhl aufstehen muss.

Zitat

„Fehlgeldentschädigung“ für beamtete Kassiere – falls diese sich einmal verrechnen...
Also wenn sich ein Beamter dann mal "verrechnet" hat er eine Zulage und wer weiß, vielleicht auch noch den "verrechneten" Betrag? :pillepalle:
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

75

Mittwoch, 11. Juni 2008, 16:15

Zulagen in der Privatwirtschaft:
Schmutzzulage, Erschwerniszulage, Gefahrenzulage, Nachtarbeitszulage, Schichtzulage bei Arbeiten in Wechselschichten, Vorarbeiterzuschlag,

Nachdem es Zulage in dieser Art beim Magistrat nicht gibt, gibt es halt spezifische.


http://metall-kv.at/kv.htm



Von wo de Kraxln hea san, was i ned.

76

Mittwoch, 11. Juni 2008, 16:29

Diese Zulagen sind durchaus vernünftig und kommen großteils auch bei Beamten zu tragen. Eine Schreibzulage oder Zulagen für das Erlegen von wilden Katzen gibt's dort nicht. :ggg:
Die glücklichen Sklaven
sind die
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Marie von Ebner-Eschenbach

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77

Mittwoch, 11. Juni 2008, 16:31



Zitat

„Schreibzulage“ für Schriftführer
:pillepalle:
Vielleicht gibt's auch noch eine Aufstehzulage wenn ein Bediensteter öfters vom Stuhl aufstehen muss.

Zitat

„Fehlgeldentschädigung“ für beamtete Kassiere – falls diese sich einmal verrechnen...
Also wenn sich ein Beamter dann mal "verrechnet" hat er eine Zulage und wer weiß, vielleicht auch noch den "verrechneten" Betrag? :pillepalle:

Du hosd an Poscha. :pillepalle: :pillepalle:

Wenn einer Kassierin ein Minus in der Kassa hat, verschweigt sie es und zahlt den Fehlbetrag aus der eigenen Tasche, den sonst ist sie den Job los.

Mit dem Fehlgeld kann sie Cent oder kleine Eurobträge ausgleichen, wenn ihr ein Fufzger fehlt, hat sie schon ein Minus im Börsel.

78

Mittwoch, 11. Juni 2008, 16:35

In Deutschland müssen KassiererInnen für einen Fehlbetrag nicht aufkommen!

Zitat

Mankogelder

Kassierer, insbesondere bei öffentlichen Kassen, erhielten sog. Mankogelder. Das waren geringfügige Beträge, die dazu gedacht waren, einen evtl. Fehlbetrag auszugleichen. In den 1990er Jahren wurden diese nicht mehr ausgezahlt. Seit diesem Zeitpunkt glich der Arbeitgeber evtl. Mankobeträge aus. Im Gegenzug dazu kassierte der Arbeitgeber auch evtl. positive Mankobeträge.

http://de.wikipedia.org/wiki/Manko_(Fehlbetrag)
Die glücklichen Sklaven
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Marie von Ebner-Eschenbach

ASY

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79

Montag, 16. März 2009, 18:59

Beamten-Zulagen: Schussgeld für Gamswild in Wien!

Zitat

Die Wiener ÖVP stößt sich an den 1.800 verschiedenen Zulagen für städtische Beamte: Das Schussgeld für städtische Förster oder die Kehrsaugmaschinen-Zulage für Bedienstete des Blumengroßmarkts waren einige Kuriosa, die VP-Sicherheitssprecher Wolfgang Ulm in einer Pressekonferenz am Montag zu Kopfschütteln veranlassten.

Für den VP-Mandatar lassen sich die Auswüchse des Zulagensystems genau beziffern: Zwei Kilogramm schwer, fünf Zentimeter dick, 350 Seiten lang. Das sind die Maße des aktuellen Nebengebührenkatalogs, der rund 1.800 Zulagenkategorien für Beamte der Bundeshauptstadt umfasst. Dieser "Wälzer" sei Ausdruck der "Feudalkultur der Rathaus-SPÖ mit Gutsherrenmentalität", bekundete Ulm - und lieferte prompt einige Beispiele für das "absurde und überreglementierte System".

So sind für städtische Forstbeamte Schussgelder zwischen 12,95 Euro für Gams-, Muffel- oder Schwarzwild und 18,36 Euro für Rot- und Damwild, wobei pro Stück abgerechnet wird. Mitarbeiter der Bestattung Wien erhalten wiederum 4,91 Euro je Verlötung eines Sarges. Außerdem gibt es eine Blumenbinde-Zulage von 31 Cent pro Gebinde.

Kurios mute auch eine Heizzulage an, die an Bedienstete ausbezahlt wird, die "zur Bedienung einer Heizung nicht verpflichtet sind", wie es in den VP-Unterlagen heißt. Die Höhe der Summe variiere.

Nicht einzusehen sei auch die in vielen Bereichen uneinheitliche Abrechnung von Sondergebühren. So hänge die Zulage für Bädermitarbeiter davon ab, in welcher Anstalt sie ihren Dienst verrichten. So gibt es beispielsweise im Theresienbad eine zusätzliche Monatspauschale von 798,05 Euro (1. April bis 30. September) bzw. 369,50 Euro in den Wintermonaten. Beim Donaustädter oder Jörgerbad werden für die jeweiligen Zeiträume nur 665,28 Euro respektive 307,86 Euro ausbezahlt. "Fragen Sie mich nicht, warum", zeigte sich Ulm ratlos.

Problematisch sei jedenfalls, dass die Nebengebührenregelung intransparent und Tausende von Beamten für Leistungserfassung und Abrechnung benötigt würden. Außerdem dokumentiere sie den "Ausfluss an Willkür" seitens der SPÖ, da die Stadtmitarbeiter keinen Rechtsanspruch auf die Gebühren hätten.

Ex-ÖVP-Gemeinderat Franz Karl hatte bis 2006 weniger für ein neues Vertragssystem als für die Aufhebung obsoleter Verordnungen gekämpft - und zwar mit Erfolg: In jahrelanger Beständigkeit brachte er etwa die Spucknapf-Pflicht für Wiener Tanzschulen oder das mit einer Geldstrafe von 400 Kronen zu sanktionierende Betretverbot der Böschung der Alten Donau zu Fall.

http://www.vienna.at/news/wien/artikel/b…090316-01451132
Aha - es gibt Wahlen und jetzt wird dieselbe Suppe nochmals aufgewärmt. :ggg: :ggg: :ggg: :depress

80

Montag, 16. März 2009, 19:06

Aha - es gibt Wahlen und jetzt wird dieselbe Suppe nochmals aufgewärmt. :ggg: :ggg: :ggg: :depress


Klingt doch vollkommen logisch für mich!

Die Wahlversprechen werden deshalb nicht eingehalten, damit man bei jeder kommenden Wahl die ollen und alten Kamelen aus dem Keller holen kann. A bisserl Straub runter, und ab in die Presse :bruell:
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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