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ASY

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Samstag, 21. April 2007, 03:44

Zulagen im öffentlichen Dienst

Auszug aus der über 600 Titel umfassenden Auflistung von Zulagen im Öffentlichen Dienst, die der Rechnungshof am Donnerstag veröffentlicht hat:

Eine Milliarde Euro erhalten Bundesbedienstete laut neuestem Rechnungshofbericht für Zulagen.

  • Beschwerniszulage für Buchhalter.
  • Schreibzulage.
  • Fernsprechzulage.
  • Fernschreibzulage.
  • Zulage für Aufzugswartung.
  • Erschwerniszulage für Zehnfingerabdrucksammlung (zivile Bedienstete Bundeskriminalamt) in der Handschriftenuntersuchungsstelle.
  • Erschwerniszulage für Datenerfasser.
  • Vergütung für Dienstverrichtung in besonders ungünstigen Räumen (Aktenlager).
  • Zulage für Reinigungskräfte für die Dauer von Umbauten.
  • Erschwerniszulage für Hausarbeiter im Bundesdenkmalamt.
  • Textverarbeitungszulage für Bedienstete im Statistischen Zentralamt.
  • Lärmbelästigungszulage für Bedienstete der Heereszeuganstalt Wien.
  • Erschwerniszulage für Vollstrecker der Finanzämter.
  • Entschädigung für Sezierpersonal in der Tierseuchenbekämpfung.
  • Erschwerniszulage für kartografische Arbeiten.
  • Zulage für die Bedienung von Offsetmaschinen im Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen.
  • Erschwerniszulage für Tätigkeiten im Außendienst für Bedienstete der Forstlichen Bundeslehranstalt.
  • Erschwerniszulage für Wetterbeobachter.
  • Erschwerniszulage für Bedienstete im Arsenal Wien (Hitze, Kälte, Lärm).
  • Erschwerniszulage für die Tätigkeit im Bundesgestüt Piber.
  • Vorführgebühr für Bedienstete der Spanischen Hofreitschule.
  • Erschwerniszulage für die Ausbildung von Jungpferden der Spanische Hofreitschule.
  • Gefahrenzulage für den Umgang mit Hengsten der Spanischen Hofreitschule.
  • Zulage für die Administratoren der Bundeskellereiinspektion.
  • Erschwerniszulage für Kanzleikräfte.
  • Zulage für Funküberwachung sowie die Fernmeledeaufsicht.
  • Gefahrenzulage für die Durchsuchung weiblicher Arrestanten.
  • Flugzulage für den ständigen Flugdienst.
  • Flugzulage für den nicht ständigen Flugdienst.
  • Erschwerniszulage für Bedienstete der Heeresbild- und Filmstelle.
  • Bodendienstzulage.
  • Gefahrenzulage für die Militärstreife.
  • Zulage für Tätigkeiten der Militärhundestaffel in Kaisersteinbruch.
  • Infektionszulage.
  • Gefahrenzulage für den Stalldienst im Bundesamt für Agrarbiologie.
  • Gefahrenzulage für Beamte aus anderen Planstellenbereichen in Ausbildung zum Justizwachebeamten.
  • Gefahrenzulage für Sachverständige (Gewerbetechnik).
  • Gefahrenzulage für zivile Bedienstete in handwerklicher Verwendung.
  • Gefahrenzulage für Therapeuten (Arbeits- und Beschäftigungstherapie) an den Justizanstalten.
  • Gefahrenzulage für Baumsteiger.
  • Gefahrenzulage für Bedienstete im Rechtskundigen Dienst.
  • Gefahrenzulage für Bedienstete der Beschussämter (Wien, Ferlach).
  • Spannungszulage.
  • Seilbahnzulage.
  • Gefahrenzulage für Bedienstete der Bundesprüfanstalt für Kraftfahrzeuge.
  • Schmutzzulage für Bedienstete der Bundeskellereiinspektion.
  • Höhenzulage für den alpinen Einsatzdienst.
  • Milchpauschale (im Post- und Fernmeldewesen).
  • Bücherzulage.
  • Aufwandspauschale für die Tätigkeit in der Justizanstalt, der Exekutive, der Wildbachverbauung, den Bundeskellereien und der Spanischen Hofreitschule.
  • Aufwandsentschädigung für eichtechnische Amtshandlung.
  • Heimleiterzulage (für Heimleiter).
  • Radarzulage.
  • Betriebsprüferzulage.
  • Flugsicherungs- und/oder Wetterdienstzulage (Militär).
  • Zuschlag für Öffentlichkeitsarbeit für im Ausland verwendete Beamte.
  • Zulage für die Führung der Klassenvorstandsgeschäfte.


Quelle: diePresse

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2

Samstag, 21. April 2007, 09:25

Ich habe dafür die passende Erklärung:

Diese Zulagen stammen aus der Zeit, wo die öffentlich Bediensteten einen Tineff verdient haben, diese Zulagen waren praktisch eine versteckte Lohnerhöhung des Hungergrundlohnes.
Beim Wiener Magistrat wurden die Zulagen schon vor XJahren gekürzt oder ganz abgeschafft, nebenbei sind diese Zulagen eine Kannbestimmung, die an die Leistung gekoppelt ist, also jederzeit getrichen werden kann.

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3

Sonntag, 22. April 2007, 02:09

Zitat von »"caddy40"«

Ich habe dafür die passende Erklärung:

Diese Zulagen stammen aus der Zeit, wo die öffentlich Bediensteten einen Tineff verdient haben, diese Zulagen waren praktisch eine versteckte Lohnerhöhung des Hungergrundlohnes.
Beim Wiener Magistrat wurden die Zulagen schon vor XJahren gekürzt oder ganz abgeschafft, nebenbei sind diese Zulagen eine Kannbestimmung, die an die Leistung gekoppelt ist, also jederzeit getrichen werden kann.


@ caddy40

Da muss ich dich voll zitieren, damit deine Erklärung der Nachwelt erhalten bleibt.

Warum muss man überhaupt vor wem etwas "verstecken"?
Welcher Anlass galt, dass dann "Verstecktes" nicht mehr angewandt wurde?

Sehr interessant deine Auslegung von - ich nenne es mal - Heuchlerei, der eigentlich Volksvermögensraub genannt werden sollte!

4

Sonntag, 22. April 2007, 15:42

@ ASY

was sagt uns das wieder, das die keinen tinef verdienten, sondern mehr, der grundgehalt diente nur um die tränendrüse des volkes zu erreichen
lg. str.

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5

Sonntag, 22. April 2007, 16:01

Re: Zulagen im öffentlichen Dienst

@ strizzi

Meine Mutter war lange beim Land beschäftigt, auch sie hatte einen Grundlohn zum Weinen und einen Verdienst zum Rotwerden. Dazu kamen noch Freifahrten, Freieintritte, massige Einkaufsrabatte und immer ein offenes Ohr von höheren, helfenden Stellen zu allen Problemchen. Alles, wovon ein Privatangestellter/Arbeiter nur träumen konnte und davon nix wusste.

So züchten sich die SPÖVP ihre Stammwähler - für Neues ist dann zu wenig Wahlvieh da.

6

Sonntag, 22. April 2007, 21:46

@ ASY
Was glaubst du, was eine Bürobedienstete heute beim Magistrat verdient ?

Im Schema II D/5, das sind 10 Dienstjahre verdient Sie/ER 1319,53 Euro + 139,24 Euro Verwendungszulage.
Das sind 1451 Euro BRUTTO.
Netto sind es ca.1150 Euro Netto.
Für eine Gesellin/en ist das wahrlich kein Eckhaus.
Freifahrten gibt es nicht einmal bei der Strassenbahn, der Bedienstete muß für die Jahreskarte pecken, Einkaufsrabatte hat heute jeder (Metrokarte usw.).
Hilfe bekommst du, wenn du Abteilungsleiter bist (vielleicht), ein privater Direktor hat sicher auch seine Beziehungen.
Wo sind die Stammwähler der SPÖ ?????
Wieso gab es dann sechs Jahre die Schwarz, Blau/Orange Schandregierung ????
Lauter Gstuss, den du und der Strizzerl verzapfst.

7

Sonntag, 22. April 2007, 22:36

@ caddy40

was die regierung mit dem roten magistrat zu tun hat weist auch nur du
lg. str.

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Sonntag, 22. April 2007, 23:21

Re: Zulagen im öffentlichen Dienst

@ caddy40

Anfangs- oder Endgehalt?

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9

Montag, 23. April 2007, 09:49

@ ASY
Mein Beispiel beruht auf 10 Dienstjahren.
Nach 44 Dienstjahren kommt diese/r Bedienstete auf 1942,43 Euro +139,24 Euro, das sind 2081,67 Euro BRUTTO.

@ strizzi
Die Regelung Bund - Magistrat ist sehr ähnlich, die Unterschiede sind maginal.

10

Montag, 23. April 2007, 16:31

Also Gefängnisbeamte verdienen in Österreich wesentlich mehr als die vom caddy40 kolportierten Zahlen. Früher sagte man noch, ein Beamter bekommt zwar weniger hat dafür aber einen sicheren Job. Heute haben sich die Beamtengehälter immer mehr deren der Privatwirtschaft angenähert doch der Job bleibt trotzdem noch sicher. Die Beamtengewerkschaften sind halt sehr mächtig geworden und gegen diese legt sich keine politische Partei gerne an.

Ausserdem muss man nicht leugnen, dass für Beamte sehr günstige Rentenvarianten gibt und die Frühpensionierung an der Tagesordnung steht. Zugestehen muss man allerdings, dass akademische Beamte in Österreich, gerade im Vergleich zu Schweiz, finanziell eher kurz gehalten werden.

Doch die überwiegende Mehrheit sind nicht-akademische und diese "Army of the Willings" braucht der Staat auch. Den wer sonst ausser die Beamte zücken gewissenlos den Knüppel und schlagen auf friedliche Demonstranten ein?

Das lässt sich der Staat etwas kosten!
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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