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Donnerstag, 26. April 2007, 10:14

Ernest Hemmingway ein kranker Killer?

Briefe des Nobelpreisträgers enthüllen
Ernest Hemingway erschoss
122 deutsche Kriegsgefangene

Von PAUL C. MARTIN


Ernest Hemingway, 1954 Nobelpreisträger für Literatur („Der alte Mann und das Meer“). Er liebte den Kitzel der Gefahr und den süßlichen Geruch des Blutes. Großwildjäger in Afrika. Kriegsberichterstatter nach der Landung der Alliierten in der Normandie 1944. Freund Fidel Castros. Stierkampffanatiker. Spitzname „Papa“.

Bisher galt er als Prototyp des furchtlosen Machos. Aber war er auch ein feiger Killer, der im Krieg wehrlose Soldaten erschoss? Der „Focus“-Redakteur Rainer Schmitz *) hat seine Briefe und vergilbte Blätter alter Biografien neu gesichtet. O-Ton Hemingway am 27. August 1947 über seine Kriegserlebnisse an seinen Verleger Charles Scribner:


[quote='man glaubt's nicht, die BILD-Zeitung!','http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/09/26/hemingway-kriegsgefangene/hemingway-kriegsgefangene.html']„Einmal habe ich einen besonders frechen SS-Kraut umgelegt (Kraut = verächtlicher Ausdruck für Deutsche, Red.). Als ich ihm sagte, dass ich ihn töten würde, ... sagte der Kerl doch: Du wirst mich nicht töten. Weil du Angst davor hast und weil du einer degenerierten Bastard-rasse angehörst. Außerdem verstößt es gegen die Genfer Konvention.“

Hemingway weiter – als habe er seine Gefühle auf den Gefrierpunkt geschraubt:

„Du irrst dich, Bruder, sagte ich zu ihm und schoss ihm dreimal schnell in den Bauch, und dann, als er in die Knie ging, schoss ich ihm in den Schädel, sodass das Gehirn aus dem Mund kam – oder aus der Nase, glaube ich.“

Hemingway begleitet bei Kriegsende eine US-Infanteriedivision im Range eines Offiziers. Dabei arbeitet er auch für den US-Geheimdienst OSS, die Vorgänger-Organisation der CIA. In Rambouillet, 50 Kilometer vor Paris verhört er deutsche Gefangene, stellt ein privates Waffenarsenal zusammen und entfernt von seiner Uniform die Zeichen des Kriegsberichterstatters.

An seine Geliebte und spätere Frau Mary Welsh schreibt er von der Front: „Wir haben’s hier sehr nett und lustig, viele Tote, deutsche Beute, viel Schießerei und jede Menge Kämpfe.“

Am 2. Juni 1950 berichtet Hemingway dem amerikanischen Literaturprofessor Arthur Mizener (1907–88) von der Cornell-Universität (US-Staat New York), er habe 122 Deutsche getötet. Einer von ihnen habe versucht, auf dem Fahrrad zu entkommen. Der fliehende Deutsche war „ungefähr im Alter meines Sohnes Patrick“ (geb. 1928), also 16 oder 17 Jahre alt. Mit dem Standardgewehr der US Army M1 habe ihm Hemingway von hinten durch den Rücken geschossen. Die Kugel (US-Kaliber .30) zerfetzte die Leber des jungen Deutschen. Zeugen für die Todesschüsse haben sich nie gemeldet. Wollte Hemingway nur prahlen oder war er der Killer, als den er sich beschreibt?

„Ich töte gerne“ war sein Lebensmotto. „Töten, das dir ästhetischen Genuss und Stolz verschafft,“ schrieb er 1932, „war schon immer eines der größten Vergnügen eines Teils der menschlichen Rasse.“

Am 2. Juli 1961 tötet er sich selbst – mit einem Jagdgewehr in seinem Haus in Ketchum (US-Staat Idaho). Angeblich hat er den Abzug mit dem großen Zeh betätigt ...[/quote]

Den Tipp auf diesen Artikel las ich in der "diePresse" von einem Schreiber, der auch Probleme mit der Zensur hat.

Ist ja interessant, wie sich manche verehrte Berühmtheiten in ihrem Leben verhalten haben. Da war wohl seine ganze Familie krank, denn auch sein Vater und seine Tochter nahmen sich selbst das Leben.

Das Buch dazu:
"Was geschah mit Schillers Schädel? Alles, was Sie über Literatur nicht wissen"

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2

Donnerstag, 26. April 2007, 20:26

@ ASY

Ich habe einige seiner Bücher gelesen, u.a. "Die grünen Hügel Afrikas" in welchen er seine Jagdausflüge während seines Afrikaaufenthalts beschrieb.

Grundtenor des Buches war, "bis es Abend war hatte ich so und so viele Antilopen, Gazellen usw. erschossen" und das tagelang. Wer wahllos - weil straffrei - so viele Tiere erschiesst, wird - oder möchte wenigstens - auch wahllos Menschen erschiessen. So lange es straffrei bleibt, das muss man sich ja nichts vormachen.

Ich glaube aber nicht, dass man deswegen gleich psychisch krank sein muss, denn dafür reichen die zahlreichen Facetten eines Menschen durchaus aus.
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Marie von Ebner-Eschenbach

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3

Donnerstag, 26. April 2007, 21:27

Re: Ernest Hemmingway ein kranker Killer?

@ Santa

Naja, wenn sich Vater, Sohn und Tochter alle freiwillig das Leben nehmen, dann muss es sich schon um einen konditionierten Dachschaden gehandelt haben.

4

Donnerstag, 26. April 2007, 21:40

@ ASY

Ich glaube seine Enkelin hat sich ebenfalls das Leben genommen, von Tochter weiss ich nichts.
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Marie von Ebner-Eschenbach

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