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Anonymous

unregistriert

61

Donnerstag, 17. Mai 2007, 18:18

Sehr nobel ausgedrueckt! Ich nenne es "Wie sich der Kleine Maxi die grosse Welt vorstellt". Aber vieleicht kommt er ja auch einmal in die Schule
:D

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62

Donnerstag, 17. Mai 2007, 19:13

Sehr geehrter Herr Dr. Bierbauer,

Sehr geehrter Herr Dr. Bierbauer,

wir wissen, dass weder die Sozialdemokratie mit ihrem verlogenen Geschrei „Nieder mit dem BAWAG-Kapitalismus“, noch eine Strache-Partei mit ihren vaterländischen Phrasen fähig waren und sind eine neue „natürliche Wirtschaftsordnung“ wie sie z.B. Silvio GESELL wegweisend vorschlug einzuleiten.

In tiefer Erkenntnis sind weder marxistische noch reaktionären Forderungen geeignet am Wesen dieser - unserer Wirtschaft in Österreich - wirklich etwas ändern, bzw. würden letztlich nur zerschlagen, wie die Kommunisten in Russland, aber nicht aufbauen.

Es bedarf der Einsicht gemäß ein eingehenden Studiums, um sich tiefer in die Zinseszinsfrage einzuarbeiten, denn die praktische Wirtschaftsgestaltung der letzten 5o Jahre verlief so völlig im Bannkreis der Zinskapitalistischen Idee, dass es für alle (mich eingeschlossen) in diesen Vorstellungen Großgewordenen eine grundlegende Umstellung bedeutet, sich von diesen fest eingefressenen Vorstellungen loszumachen.

Auf finanzpolitischem Gebiet ersuche ich Sie
Herr Dr. Bierbaum folgende zwei Punkte
in das Parteiprogramm der Zentrumpartei einzubringen:

a/ Das Geldwesen muss ohne wenn und aber im Dienste des Staates stehen.

b/ Dem Zins-Großkapital darf nicht erlaubt werden einen Staat im Staat zu bilden.


In näher Beobachtung seit 2001 erlebt man immer wieder dasselbe Drama. - Man stürzt sich in Österreich in tiefste Zinsknechtschaft, schimpft über den T€uro, über die seit der Euro-Installation explodierenden Preise, über die Zinsen und erstirbt gleichzeitig voller Hochachtung vor Vertretern des Großkapitals, den BAWAG-Bankern im Nadelstreif.

Es bleibt bis zum Anschlag tief verschuldet, weiter der WERT-Schaffende in Werkstätten, Fabriken und Handel nur karger Lohn, jeder mögliche Gewinn der Arbeit fließt in die Taschen einer anonymen Geldmacht in Form von Zinsen und Dividenden.

Von oben ausgepresst durch Steuern und Zinsen - von unten bedroht durch das unterirdische GROLLen der betrogenen Massen der WERT-Schaffenden, haben sie sich in wahnwitziger Verblendung dem denkenden Finanzkapital und seinem „Staat“ an den Hals geworfen und werden von den Nutznießern des satanischen Zins-System doch nur als Sklavenhalter über die Masse des arbeitenden Volkes geduldet.

Die Gehirne sind verwirrt: wie kann der LANDWIRT leben, wenn er geschunden und geplagt wird - wie kann der ARBEITER kaufen, wenn der Zwischenhandel aufgrund der gestiegen EZB-Zinsen die Preise verteuert, was nützt wirklich dem Arbeiter, dem Angestellten, dem Beamten eine endlich erreichte Gehalts- und Lohnerhöhungen, wenn inzwischen der Lebenshaltungsindex in Österreich prozentual viel höher gestiegen ist ?

Abergläubig starrt immer wieder Herr & Frau Österreicher, der Wähler auf die Hilfe des Staates - auf den Staat, den letztlich als Träger der Verarmung & Niederhaltung der Bevölkerung, der wie wir wissen alles andere, nur nicht „Vater Staat“ ist sondern ganz anders nämlich Zwingherr, Steuereintreiber für die Zins-Vampire ist

denkt

petronius

63

Donnerstag, 17. Mai 2007, 19:16

@ PETRONIUS

Die Zentrumpartei sieht für Schuldner mit Besitzständen, seien es der Staat, Organisationen oder Firmen und Private nur zwei Wege, um aus einer " Zinsknechtschaft " wie Sie es nennen zun entkommen.

Bei gleichbleibender Produktivität die allmähliche Rückzahlung der Schulden,

und bei steigender Produktivität das Ende von Neuverschuldung.

Sonst gehen Besitzstände verloren !!!
Zur Webseite der Zentrumpartei Austria

http://www.zpa.at

64

Donnerstag, 17. Mai 2007, 19:32

@ PETRONIUS

Ihren Vorschläge zur Anreicherung unseres Parteiprogrammes mit den beiden Finanzthemen können wir derzeit nicht entgegenkommen, - wir erlauben uns im Gegenzug eine Empfehlung unsererseits.
Da zwischen ihren Zeilen sehr viel Bereitschaft zu politischem Engagement harauszulesen ist, meinen wir, Sie sollten eine Partei gründen mit einer klaren Formulierung Ihrer finanzpolitischen Ziele.
Nur keine Scheu, in den letzten 50 Jahren sind in Österreich an die 800 Parteien gegründet worden.
Zur Webseite der Zentrumpartei Austria

http://www.zpa.at

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Anonymous

unregistriert

65

Donnerstag, 17. Mai 2007, 20:11

Ach Dr Bierbaumer
Das sind doch nr Schaumschlaeger
Auf der einen Seite glauben sie das Gras wachsen zu hoeren und auf der anderen Seite sind sie nicht mal in der Lage Ihr eigenes Leben ohne Banken zu finanzieren geschweige denn eine Partei. Das sind genau die jenigen die eine gebende Hand beissen.
:D

66

Freitag, 18. Mai 2007, 00:10

@ qualtinger

Aber die Leute investieren erstaunlich viel Zeit dafür, verstehen Sie das ?
Zur Webseite der Zentrumpartei Austria

http://www.zpa.at

Anonymous

unregistriert

67

Freitag, 18. Mai 2007, 01:59

Re: Zentrumpartei Austria www.zpa.at

Verstehen ist gut gesagt! Verstaendlich ist es nur, wenn man die Sehnsuechte der Menschen analysiert. Jeder will halt was Besseres sein und versucht dies auf dem moeglichst einfachstem - seiner Bildung entsprechendem Weg und nach seinen Faehigkeiten zu erlangen. Absolut legitim!
Dass Inspiration ohne Transpiration aber nicht funktioniert, erfahren die Leute halt meist am Ende.
Q.

ASY

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68

Freitag, 18. Mai 2007, 09:57

Re: Zentrumpartei Austria www.zpa.at

Zitat von »"ASY"«

Nehmen wir an, ich leihe Ihnen 100 Zeitwort-Taler mit einer Verzinsung von 10% p.a. Wie viel Geld schulden Sie mir im darauf folgenden Jahr und wie gedenken Sie mir die Schulden zurückzuzahlen?


@ bierbaumer

Jetzt weiß ich noch immer nicht, wie Sie mir in diesem an die Realität angelehnten Fall die Schulden zurückzahlen.

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69

Freitag, 18. Mai 2007, 10:59

Das GEHEIMNIS des GELDES ...

An Herrn Dr. Bierbaumer / Zenttrumpartei Austria / www.zpa.at

von R. Prengel, Unternehmer

Wo kommt Geld her? - Was ist Geld ? - Wie entsteht es ? - Wo beginnt Geld, Geld zu sein ?

Würden man 1000 Personen fragen, wo das Geld herkommt, erhielte man 999mal die Antwort: Das Geld kommt von der Zentralbank, in unserem Fall von der EZB, genauso wie früher von der Bundesbank. Vielleicht einer von 1000 Befragten wäre anderer Ansicht, wobei die Wahrscheinlichkeit, auf eine solche Person zu treffen, sehr gering ist.

Dass Geld durch Kredite der Notenbanken an Geschäftsbanken entsteht, ist sozusagen Mainstream, ein zentraler Glaubenssatz, an dem so gut wie niemand zu zweifeln scheint.

Wie falsch diese Annahme ist, und dass es in Wirklichkeit überhaupt keine Kredite von Notenbanken an Geschäftsbanken gibt, werden wir an den folgenden Erläuterungen sehen.

Außerdem werden wir sehen, wie fatal sich die Tatsache auswirkt, dass die Geldschöpfung ausschließlich durch die Kreditgewährung der Geschäftsbanken stattfindet, wenn man vom nominal im Promillebereich liegenden und damit vernachlässigbaren Münzumlauf, den der Staat verantwortet, einmal absieht.

Wenn aber feststeht, dass die Notenbank keine Kredite an Geschäftsbanken vergibt, kann man mit Recht behaupten, dass sie auch keine Möglichkeit hat, das Wirtschaftsgeschehen direkt, z.B. um der Gedeihlichkeit willen, zu beeinflussen.

Die Geschäftsbanken entscheiden ausschließlich, ob Kredit gewährt, also finanziert wird oder nicht. Daher: Die Geschäftsbanken entscheiden ebenso ausschließlich, ob überhaupt produziert wird oder nicht.

Wie fatal sich diese Konstruktion des Geldsystems, von dem einer seiner Architekten sagte, dass man es so kompliziert gemacht habe, dass es nur einer von einer Million Leuten verstehe, auswirkt, werden ich ihnen im folgenden erläutern. Jener Architekt meinte auch, diesen Einen werde man einfach kaufen, sollte er die Absicht haben, andere darüber aufzuklären. [...]

Um Sie auf die folgenden Erkenntnisse einzustimmen, hier das Gesprächsprotokoll eines Telefonates, das der Autor dieses Aufsatzes mit einem Mitarbeiter der wissenschaftlichen Abteilung der deutschen Bundesbank im Jahre 2oo2 geführt hat:

Ich rief bei der deutschen Bundesbank an, um mir den Monatsbericht schicken zu lassen. Der Mitarbeiter von der Öffentlichkeitsarbeit war wohl in Urlaub. Deshalb nahm ein Herr aus der wissenschaftlichen Abteilung den Anruf entgegen und wir gerieten ein wenig ins Plaudern. An irgend einem Punkt unseres Gespräches stellte ich folgende Frage:

Stellen Sie sich einmal vor, alle sozialen Einheiten, also die öffentliche Hand, Unternehmen und Privathaushalte, hätten den für alle erstrebenswerten Zustand der vollständigen Entschuldung, erreicht. Wo wäre dann das Geld ?

Das ist ja nicht unbedingt ein erstrebenswerter Zustand“, meinte er.

Ich konterte: „Meines Erachtens will aber jeder seine Schulden bezahlen. Herr Eichel würde lieber heute als morgen die Bundesschulden bezahlen. Der Finanzminister von NRW, Peer Steinbrück, möchte das auch gerne, Herr Sommer von der Telekom behauptet das auch immer wieder, wobei man sich in diesem Falle fragen muss, ob es stimmt. Onkel, Tanten, Freunde und ich selbst würden auch gerne schuldenfrei sein. Wie steht es mit Ihnen: Wollen Sie, wenn Sie eines Tages ins dunkle Grab steigen, gerne Schulden hinterlassen ?

Nein, das nicht“, antwortete er.

Abgesehen davon“, fuhr ich fort, „wir werden ja gar nicht gefragt, ob wir wollen oder nicht. Blöderweise bestehen die Banken ja auf Rückzahlung. Nur eben nicht alle gleichzeitig; nehmen wir an, wir zahlten aber alle gleichzeitig. Wo wäre dann das Geld ?

Ja, weg“, sagte er.

Was heißt weg ?

Es wäre wieder bei den Banken.

Ich erwiderte: „Sie wollen also sagen, weil alles Geld, bis auf das in diesem Zusammen-hang vernachlässigbare Münzgeld, von den Banken als Kredit in Umlauf gebracht wurde, wäre es nach Rückzahlung aller Schulden wieder vollständig bei den Banken und somit aus dem Umlauf verschwunden ?

Genau“, sagte er.

Das heißt aber“, fuhr ich fort, „dass eine vollständige Entschuldung der Volkswirtschaft nur mit einem vollständigen Stillstand der Wirtschaft zu erkaufen ist, weil eine arbeitsteilige Gesellschaft ohne Geld undenkbar ist. Ist das richtig ?

Ja, schon“, meinte er.

Unter diesen Umständen“, sagte ich, „müsste, falls Herr Eichel, sagen wir einmal, die Bundesschulden zurückzahlen würde, schnellstens ein anderer Schuldner gefunden werden, weil sonst die umlaufende Geldmenge schrumpft, was zwangsläufig zum deflationären Kollaps führt. - Die einzige Alternative wäre also, dass die Banken selbst mit dem zurückgeflossenen Geld Teile der Volkswirtschaft oder am Ende und letztlich die ganze Volkswirtschaft erwerben. - Ich ziehe daraus messerscharf den Schluss: in einem System, in dem das Geld im Prinzip als Kredit auf in der Vergangenheit erworbene Vermögen in Umlauf gebracht wird, muss zwangsläufig alles neu Entstehende demjenigen gehören, der diesen Kredit herausgibt, in unserem System also, auf diese Weise das Geld in Umlauf bringt.

Er schwieg.

Um den Inhalt dieses Gespräches besser zu verstehen, folgt nun als Einfügung ein Aufsatz.

Die Mechanik des Geldes im privatisierten Kreditgeldmonopol

Wir wollen wissen, wo Geld herkommt, wie es denn genau entsteht. Dazu muss man zunächst die richtigen Fragen formulieren, um aus einzelnen Antworten und Definitionen die Funktionalität eines Gesamtkonstruktes, das wir zunächst Geldsystem nennen wollen, abzuleiten. Wir benutzen dazu das Glossar der Deutschen Bundesbank für den Schulunterricht, Sekundarstufe II.

Wir erfahren beim Nachlesen, dass es sich bei Geld üblicherweise um die Verbindlichkeit einer Bank gegenüber einer Nichtbank, also z. B. Bargeld oder eine Einlage handelt. Mit diesem verkürzten, aber einzig wesentlichen Teil der offiziellen Definition, kann man nicht allzu viel anfangen, weil hier nichts über die Entstehung des Geldes gesagt wird.

Wo beginnt Geld, wo fängt Geld überhaupt an Geld zu sein ?

Das passende Wort, dass uns auf die Spur bringen könnte, heißt: Geldschöpfung.

Die meisten Leute glauben, die Zentralbank, in unserem Falle die EZB habe irgend etwas mit der Geldschöpfung zu tun. - Fast niemand vermag aber zu sagen, wie der Vorgang der Geldschöpfung durch die Zentralbank überhaupt abläuft, oder genauer gesagt: welche Buchungsvorgänge dem zu Grunde liegen. Unter Geldschöpfung finden wir folgende Definition (aufs Wesentliche verkürzt):

Vermehrung der Geldmenge durch Aktiv- und Passivgeschäfte des Bankensystems, d. h. Schaffung zusätzlichen Geldes. Hauptquelle der Geldschöpfung ist heute die Kreditgewährung der Geschäftsbanken (aktive Geldschöpfung): Dem Kreditnehmer wird ein Sichtguthaben (Sichteinlagen) in Höhe des aufgenommenen Kredites eingeräumt, wodurch die gesamtwirtschaftliche Geldmenge unmittelbar steigt.

Für das Geld, das hier entsteht, gibt es eine bestimmte Bezeichnung: Es heißt Giralgeld.

Im Glossar lesen wir unter „Giralgeld“:

Täglich fällige Guthaben bei Kreditinstituten (Sichteinlagen), über die durch Scheck, Lastschrift oder Überweisung verfügt werden kann. Sichteinlagen zählen zu den allgemein akzeptierten Zahlungsmitteln (Geld). Die Giralgeldbestände der Nichtbanken sind daher auch Bestandteil enger Abgrenzungen der Geldmenge. Das Giralgeld entsteht durch die Geldschöpfung der Banken. Es kann jederzeit in Bargeld umgetauscht werden.

Wir begegnen einem weiteren Begriff. Im Glossar steht unter Bargeld:

Umfasst Banknoten und Scheidemünzen. Das Bargeld bildet den Bestand an gesetzlichen Zahlungsmitteln. Der Bargeldumlauf außerhalb des inländischen Bankensystems ist Bestandteil der Geldmenge.

Hier finden wir einen weiteren wichtigen Begriff, der übrigens im Glossar nicht gesondert geführt wird. Die gesetzlichen Zahlungsmittel; wir schauen also unter Zahlungsmittel im Allgemeinen nach und werden fündig: Dort steht unter Zahlungsmittel:

Teil des Finanzvermögens mit der Eigenschaft, im Wirtschaftsverkehr zur Tilgung von Geldschulden und in der Regel auch als allgemeines Tauschmittel akzeptiert zu werden (perfekte Zahlungsmittel). Die Zahlungsmitteleigenschaft können bestimmte Finanzaktiva gewohnheitsmäßig oder kraft Gesetzes erlangen. Im letzten Fall spricht man von gesetzlichen Zahlungsmitteln. In Deutschland sind die vom €urosystem in Umlauf gebrachten Banknoten und Münzen gesetzliche bzw. beschränkt gesetzliche Zahlungsmittel. Zu den perfekten Zahlungsmitteln zählt heute auch das Giralgeld, da es in der Regel kraft Treu und Glaubens im Zahlungsverkehr angenommen werden muss, usw. Dies ist übrigens schon ein Widerspruch in sich !

Um der Vollständigkeit willen schauen wir uns noch den Begriff „Zentralbankgeld“ an:

Allgemein das von der Zentralbank geschaffene Geld. Das Zentralbankgeld setzt sich aus dem gesamten Bestand umlaufender Banknoten und den Sichtguthaben der Banken bei der Notenbank zusammen. Hier muss eine Anmerkung gemacht werden: die Beschreibung als „von der Zentralbank geschaffenes Geld“, ist die totale Irreführung.

Die Zentralbank [EZB] schafft überhaupt kein Geld. Sie nimmt lediglich durch Kreditgeldschöpfung der Geschäftsbanken geschaffenes Giralgeld entgegen, bewahrt einen Teil als Mindestreserve der Banken auf, die selbstverständlich Forderungen der Geschäftsbanken an die Notenbank bleiben und tauscht den anderen Teil in Bargeld um.

Daher: Die Geschäftsbanken kaufen Bargeld durch Zahlung/Überweisung von Giralgeld.

Und eine weitere Angelegenheit taucht als Frage auf, die später geklärt wird:

Wieso gehören die Münzen nicht zum Zentralbankgeld ?

Was unterscheidet sie von den Banknoten ?

Schauen wir also auch noch unter Banknoten nach:

Auf einen bestimmten Geldbetrag lautende Geldscheine (Papiergeld). Auf D-Mark lautende Banknoten waren in Deutschland bis 2oo1 – gegenüber den Münzen – das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel. Ab dem 1.1.2oo2 lauten unsere Banknoten auf Euro. Sie werden vom €urosystem ausgegeben.

Um unser Geldsystem insgesamt zu begreifen, bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als auch noch die Münzen genauer zu betrachten.

Im Glossar steht unter Münzen:

Metallstücke, die Geldfunktionen ausüben (Hartgeld) ... und, die Bundesregierung hat in Deutschland das alleinige Recht, Münzen auszugeben (Münzregal). Dafür steht ihr der Münzgewinn (Differenz zwischen Nennwert der Münzen und ihrem Stoffwert) zu, der in den Bundeshaushalt eingeht. In Umlauf gebracht werden die Münzen – ebenso wie die Banknoten – in Deutschland von der Deutschen Bundesbank, usw.

Nun lieber Leser, ist Ihnen bis hierher alles klar ? - Nicht wirklich ?

Tatsächlich drängt sich der Eindruck auf, als ob die Begriffswelt des oben angeführten Glossars vielmehr Verwirrung als Klarheit erzeugen soll. - Fast scheint es, als ob dieses Glossar selbst etwas verbergen will. Und schon muss man sich fragen, waren die Autoren nur verspannte harmlose Wirrköpfe, oder steckt Absicht, der Vorsatz der gezielten Täuschung dahinter. - Wir versuchen der Sache auf den Grund zu gehen und isolieren einzelne Fakten, wie Puzzlesteine, um sie zu einem klaren, neuen Bild zusammenzusetzen.

Gehen wir zum Anfang des Geldes, der Geldschöpfung.

Wir erkennen nur zwei wirklich relevante Vorgänge. Geld wird durch Kreditgewährung der Banken in Form der Gutschrift von Sichteinlagen geschöpft. Dies ist so genanntes Giralgeld oder Buchgeld. Ein Teil davon wird an die Zentralbank überwiesen. Dies ist das Zentralbankgeld. Davon bleibt wiederum ein kleiner Teil als Mindestreserve bei der Zentralbank, ein wesentlicherer Teil wird den Banken als Bargeld in Form von Banknoten zur Verfügung gestellt, womit die Sichteinlagen oder besser die Kredite physikalisch transportabel gemacht werden.

Wir erfahren weiter: Die Banken haben das Recht, soviel Giralgeld, wie sie zur Verfügung haben, in Banknoten umzutauschen. Daraus ergibt sich die Definition des unbegrenzten gesetzlichen Zahlungsmittels. Weiter wird klar, dass Giralgeld erst nach Umtausch in Banknoten zum gesetzlichen Zahlungsmittel wird.

Daraus ergibt sich eine hochinteressante und ebenso brisante Kausalkette:

Kredit wird Sichteinlage => Sichteinlage ist Giralgeld => Giralgeld wird Zentralbankgeld => Zentralbankgeld wird Bargeld.

Somit sind Banknoten nichts weiter als ein durch die Zentralbank verbriefter Kredit einer privaten Geschäftsbank, der durch den Umtausch in Noten lediglich transportabel gemacht worden ist.

Da auf alles Giralgeld permanent ZINSEN fällig werden, sind damit alle Banknoten mit einer permanenten Zinslast belegt. Damit sind Banknoten kein Geld !

Es handelt sich um durchschnittlich verzinste Kreditbriefe. Das einzig echte Geld, das existiert, sind die Münzen. Nur den Münzen liegt KEINE Entstehung von Giralgeld durch vorherige Kreditgewährung zu Grunde.

Wie verheerend sich die Benutzung von ausschließlich als Kredit geschöpftem Giralgeld auswirkt, erkennen wir an folgender Zahl. Das deutsche Geldsystem existiert seit 1949.

Wollte jemand einen als Kredit geschöpften Geldbetrag seitdem, also 55 Jahre benutzt haben, was in der Realität so stattfinden muss, um diesen Betrag als Zahlungsmittel in Umlauf zu halten, hätte er bei einer Verzinsung von beispielsweise 7,2 % p. A. seitdem das 41,7089fache des Geldumlaufs an Zinsen zahlen müssen.

Mit anderen Worten: Von einem in dieser Zeit erwirtschafteten Vermögen X hätte er immerhin ca. 2,4 % behalten dürfen. Die restlichen 97,6 % hätte er als Zinsen im Laufe der Zeit an den Kreditgeber abliefern müssen. Dieser Vorgang trifft ebenso auf die gesamtwirtschaftliche Rechnung zu. Das hat übrigens dazu geführt, dass heute in jedem Produktpreis mindestens 40 % Zinsen enthalten sind. Die zu obigem Ergebnis führende Rechnung lautet wie folgt:

Kapital X multipliziert mit 1,072 hoch (55 minus 1) !

Natürlich haben wir bis jetzt noch kein Wort über die Tilgung verloren. Das sind aber die niedlichen kleinen 2,4 %. Das heißt: Nach Tilgung des Kredites bleibt dem Arbeitenden NULL.

Das ist es, was ich im vorangegangenen Gespräch mit der Bundesbank habe deutlich machen wollen. Damit sind übrigens alle erzeugten Sachwerte nicht mehr bewertbar oder besser: Damit haben alle Sachwerte einen rechnerischen Wert NULL. Den Weg dahin kennen wir als Begriff Deflation. Der eigentliche Grund ist, dass Kreditgeld zumindest rechnerisch niemals den Eigentümer wechseln kann.

Lediglich der vorübergehende Benutzer wechselt, was den so genannten Geldkreislauf ausmacht. Eigentümer bleibt letztlich immer der Kreditgeber bzw. der Eigentümer des Kreditgebers, wobei wir bei den Investmentbanken wären, an die der wesentliche Teil der Zinseszinsen durchgeleitet wird.

Wenn man den gleichen Zinssatz für den US - $ zu Grunde legt und annimmt, dass 1913, nach der Privatisierung der amerikanischen Zentralbank [Fed] (Federal Reserve Act), 1 $ (in Worten: ein Dollar) als Kredit in Umlauf gebracht wurde, so entwickelte sich dieser eine Dollar bei einem Zins von 7,2 % in 91 Jahren zu bis heute 521,83 $. Das heißt mit anderen Worten: Um diesen einen $ in Umlauf zu halten, durfte er nicht durch die Zinszahlungen kannibalisiert werden. Somit mussten Zins und Zinseszins zwangsläufig aufgeschuldet werden.

Die Geldbenutzer durften also, nur um diesen $ als Tauschmittel 91 Jahre lang zu benutzen, mehr als das 520fache des Kreditbetrages als Umlaufgebühr bezahlen. Das vor Tilgung scheinbare Eigentum in Geld, das man US- $ nennt, beläuft sich bis heute auf gerade noch mal 2 Promille des durch den aufgelaufenen Zins gesamt geschuldeten Betrages. Schön pervers, nicht wahr ?

Hier stellt sich die Frage, wer sich hat einfallen lassen, die Münzen als begrenzt gesetzliche Zahlungsmittel, die Banknoten jedoch, die nichts weiter sind als ein aus der Kreditgewährung privater Banken entstandenes Giralgeldderivat, als unbegrenzt gesetzliches Zahlungsmittel zu definieren.

Dies gilt übrigens in fast allen Nationen dieser Welt. Ob man nun, wie in den USA, die Zentralbank selbst, oder, wie beispielsweise in Europa, nur das Recht, Geld ausschließlich durch Kreditgewährung zu schöpfen, privatisiert, spielt dabei nicht die geringste Rolle. Das verheerende Ergebnis ist das gleiche.

Mit dieser Definition wird das Recht der Geldschöpfung von der auf diesem Planeten bis dato höchsten Haftungsinstanz, dem souveränen Nationalstaat mit seiner Bevölkerung als kollektiv haftende Gruppe, auf eine untergeordnete Haftungsinstanz, nämlich das internationale Bankensystem verlagert. Die Abtretung, die Privatisierung, dieses wesentlichen Souveränitätsrechtes des Nationalstaates an die internationale Bankenallianz, bedeutet gleichzeitig die Abtretung oder besser die Privatisierung der Souveränität an sich. Dieser Vorgang kann nur in der Absicht begründet sein, die nationale Souveränität in Zukunft insgesamt und vollständig auf eine andere Instanz, z.B. eine faschisto-kommunistische Weltregierung zu übertragen.

Da diesem Entschluss keinerlei demokratische Legitimation vorangegangen ist, muss er woanders seinen Ursprung, seine Motivation haben. - Wir werden fündig, wenn wir die Schlusserklärung anlässlich der Gründung der internationalen Bankenallianz im Jahre 1913 in Paris auf uns wirken lassen. Sie lautet:

Die Stunde hat geschlagen für die Hochfinanz, öffentlich ihre Gesetze für die Welt zu diktieren, wie sie es bisher im Verborgenen getan hat… Die Hochfinanz ist berufen, die Nachfolge der Kaiserreiche und Königtümer anzutreten, mit einer Autorität, die sich nicht nur über ein Land, sondern über den ganzen Erdball erstreckt.:shock:

Da kommt doch richtig Freude auf. Nun wissen wir wenigstens, wer auf dieser Welt wirklich das Sagen hat. Es sind jedenfalls nicht Sie mit ihrem Stimmzettelchen bei irgendwelchen demokratischen Wahlen. :wink2:

Und es sind auch nicht die, die Sie glauben, demokratisch gewählt zu haben. - Bis hierher steht jedenfalls folgendes fest: Die permanente Überschuldung aller sozialen Einheiten wird damit systemimmanent.

Da die aus dem Kredit selbst zu zahlenden Zinsen die Geldmenge andauernd kannibalisieren und die Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln nur durch immerwährende neue Aufschuldung gewährleistet werden kann, muss der unendlich wirkende Zinseszinseffekt an irgend einem Punkt die Verfügbarkeit neuer Kredite übersteigen.

Mit anderen Worten: Die Zinszahlungen verschieben das Giralgeld als zu Geldkapital gewordene Forderungen vom realwirtschaftlichen Geldkreislauf in den finanzwirt-schaftlichen Geldkapitalkreislauf, mit einer Tendenz, die die der Realwirtschaft zur Verfügung stehenden Zahlungsmittel gegen „Null“ treibt.

Das ist der Grund, warum in diesem Konstrukt immer ein vollständiger Systemzusammenbruch, der nur durch eine Währungsreform abgelöst werden kann, erzwungen wird. - Gleichzeitig werden die auf die Gesamtverschuldung fälligen Zinsen bei den Banken zu Geldkapital, während alle Sachwertschöpfung zur Erzeugung von Haftungsmasse für den nicht tilgbaren Gesamtkredit degradiert wird.

Da Giralgeld also nichts anderes als eine Ansammlung der verschiedenen Formen von Krediten ist, werden auf alles Giralgeld permanent Zinsen fällig. Somit sind alle Banknoten mit einer permanenten ZINSLAST belegt. :twisted:

Daraus folgt: Banknoten sind kein Geld.

Warum sind sie kein Geld ? - Weil sie nie zum Eigentum des Inhabers werden können, sofern er keine Bank ist. Denn wenn das so wäre, stünden dem Inhaber als Eigentümer der Banknote auch die Zinsen zu, die auf den der Banknote zu Grunde liegenden Giralgeldbetrag fällig werden. Das ist aber nicht der Fall.

Die Zinsen fließen im wesentlichen an die per Kredit Giralgeld schöpfenden Banken. Bei Banknoten handelt es sich also lediglich um gesetzlich verbrieften Kredit einer Geschäftsbank. Die darauf zu zahlenden Zinsen erhält nicht der Inhaber sondern der Eigentümer, nämlich eine Bank.

Banknoten haben also mehrere Definitionen gleichzeitig. Sie sind einerseits ein Giralgeldderivat, das einen Teil der Forderungen der Geschäftsbanken an die Benutzer der Summe aller Kredite, dem Kreditgeldsystem, repräsentiert.

Andererseits sind sie Bargeld, Zentralbankgeld und gesetzliches Zahlungsmittel in einem. Damit teilen sich die Banknoten ihre verschiedenen Definitionen jeweils mit anderen Abgrenzungen der Gelddefinition.

So sind Münzen z.B. ebenfalls Bargeld, aber kein Zentralbankgeld, weil die vorausge-gangene Giralgeldüberweisung an die Zentralbank hierbei nicht gegeben ist. Für die in Umlauf gebrachten Münzen bucht die Zentralbank [EZB] einfach ein Guthaben in Höhe des Nominalbetrages der ausgegebenen Münzen in das Konto des Staates, der diese Münzen ausgibt.

Damit sind die Münzen Staatsgeld, also Geld der Allgemeinheit, mit dem diverse Dinge, wie z.B. der Bau von Autobahnen bezahlt werden können, ohne dafür vorher Kredite aufnehmen zu müssen.

Tatsächlich verschwindet dieses Staatsgeld aber mit den Zinszahlungen der öffentlichen Hand im Meer der Zinsforderungen des privatisierten Kreditgeldkartells. Staatsgeld (Nominalwertsumme der umlaufenden Münzen) ist demnach KEIN Zentralbankgeld.

Den Status als Zentralbankgeld teilen sich die Banknoten mit den als Giralgeld aufbewahrten Mindestreserven, die andererseits kein gesetzliches Zahlungsmittel sind. Diese definierte Eigenschaft teilen sich die Noten nur mit den Münzen.

Aus dieser Kausalkette folgt: Das einzig echte Geld, das existiert, sind die MÜNZEN.

Nur den Münzen liegt keine Schöpfung von Giralgeld durch vorherige Kredit-gewährung zu Grunde. Nur der nominale Betrag an Münzen, die vom Staat ausgegeben wurden, ist nicht von vornherein mit Zins belastet und somit eigentumsfähiges Geld.

Allerdings ist der nominale Betrag, der vom Bund in Münzen ausgegeben worden ist, als das EURO-System eingeführt wurde, schon nach einer Woche durch die Zinsforderungen der Kreditgeld schöpfenden Geschäftsbanken absorbiert worden. Damit sind nunmehr auch die Münzen Eigentum der Kreditgeber.

Alles andere von den Wirtschaftsteilnehmern benutzte sogenannte Geld hat schon bei seiner Entstehung den Charakter von Geldkapital. Nur das Bargeld hat bei der Benutzung außerhalb des Bankensystems gleichzeitig unterschiedliche Eigentümer und Inhaber.

Die Wanderung über den Banktresen schafft zwar einen neuen Inhaber. Der Eigentümer bleibt aber immer die Bank, womit auch bewiesen wäre, dass es außer den per Kreditvergabe Geld (Kredit) schöpfenden Geschäftsbanken keine anderen Geldeigentümer, außer den Eigentümern dieser Banken als indirekte Eigentümer des Kreditgeldes, geben kann !

Schönes Wochenende noch wünscht,

petronius

Anonymous

unregistriert

70

Freitag, 18. Mai 2007, 12:26

Re: Zentrumpartei Austria www.zpa.at

Ebenfalls und gute Besserung!
Q.

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