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Montag, 21. Mai 2007, 23:02

SPÖ Bürgermeister Häupl ein schlagender Ex-Bursche?

SPÖ Bürgermeister Häupl ein schlagender Ex-Bursche?



Ein User stellte diesen sehr interessanten Roland, blas den Olifant!
Realität. 30.09.2005, el (elefant)
Ein Korrespondent stöberte im Archiv und förderte einen Artikel über den obersten Wiener Sozialisten Michael Häupl mit bemerkenswerten biographischen Details zutage. Angesichts der anstehenden Wahl in Wien wollen wir wesentliche Auszüge dem surfenden Wahlvolk nicht vorenthalten, vor allem da der staatliche ORF seine Foren zu sperren scheint, sobald sie zitiert werden (aber Google löscht langsamer ...) und die Lebensläufe der großen Zeitungen mit einem Einzeiler darüber hinweggehen.

Es geht um die sehr aktive Vergangenheit Häupls in der schlagenden Verbindung "Rugia". (Dieser Beitrag hätte auch heißen können "Ein Sittenbild der österreichischen Politik, Teil X" oder "Lechts und rinks kann man nicht velwechsern, werch ein Illtum".)

So schrieb in der "Wiener Bezirkszeitung Hietzing" in der Ausgabe 10/2002 auf Seite 35 der freiheitliche Gemeinderat Dr. Helmut Günther:




Zitat

Die seit zehn Jahren jährlich stattfindende friedliche und würdige Trauerkundgebung der Freiheitlichen Studenten (Wiener Korporationsring) für die gefallenen Soldaten des ersten und zweiten Weltkrieges, welche auch dieses Jahr wieder am 8. Mai stattfand, sei plötzlich eine "Nazi-Kundgebung", polterte Wiens Bürgermeister und SPÖ-Chef Michael Häupl wenige Tage vor der diesjährigen Veranstaltung.

Wie heuchlerisch und zugleich beschämend hier der Wiener Bürgermeister agiert, zeigt ein kleiner, aber sehr aufschlussreicher Blick in seine eigene Vergangenheit: Eben dieser Michael Häupl war in seiner Jugend nämlich selbst hochaktiver Waffen- bzw. Korporationsstundent! Bereits mit sechzehn Jahren war der einer ÖVP-Lehrerfamilie aus St. Christophen in Niederösterreich entstammende Gymnasiast Häupl der "Rugia" - einer national-freiheitlichen Verbindung - beigetreten. Er wählte den internen Vereinsnamen "Roland" und weil es ihm bei der schlagenden (säbelfechtenden) Verbindung so gut gefiel, zog er schon bald seinen Bruder Franz nach, der unter dem Vereinsnamen "Wittich" ebenfalls Ruge wurde.

Michael Häupl war als Burschenschafter hochaktiv und prangerte den damaligen linken Zeitgeist an. Als Zuständiger für die Jungen war er für die bündische und ideologische Ausbildung verantwortlich. Unter anderem hat er auch die Agenden des Fechtwarts wahrgenommen. Dem nicht genug: Häupl verfertigte als "Roland" sogar Schriften und Artikel, die die germanische Zeitrechnung zur Basis hatten!

So verwundert es auch nicht, daß bei solchem Einsatz "Kamerad" Häupl zum stellvertretenden und 1972 als 23-Jähriger schließlich sogar zum Vorsitzenden des NÖ-Landesdelegiertenkonvents der national-freiheitlichen Mittelschulverbindungen gewählt wurde. Zu diesem Zeitpunkt ist der 1968 von ihm als Studentenvereinigung mitgegründete "Nationalfreiheitliche Korporationsring" schon wieder Geschichte. Häupl bleibt aber in dieser Richtung aktiv: Zur gleichen Zeit wie Jörg Haider und Norbert Gugerbauer wird er Mitglied des Rings Freiheitlicher Studenten in Wien. Zudem kandidiert er bei Hochschülerschaftswahlen für die freiheitlichen Studenten (RFS).

Nach schließlich achtjähriger burschenschaftlicher und freiheitlicher Tätigkeit beschloss Häupl, politisch Karriere zu machen. Er wechselte von einem Tag zum anderen seine "Überzeugung und politische Gesinnung" und damit die Fronten hin zur SPÖ. [Das muß also 1973/74 gewesen sein. 1975 ist H. bereits Bundesvorsitzender der sozialistischen Studenten (VSStÖ)! Anm. el] Offensichtlich war die damals mit absoluter Mehrheit regierende Kreisky-SPÖ der bessere und schnellere Weg zur Karriere. Seine damaligen Freunde und langjährigen ideologischen Weggefährten wurden aus seiner Sicht heute als "Nazis" denunziert, er selbst zum Parade-Sozialisten. Heuchlerischer geht es kaum mehr! Seiner eigenen Diktion folgend, wäre er dann ein Ex-Nazi?

Es ist somit ein Einfaches, sich einen Reim auf den Wiener Bürgermeister, die Qualität seiner Aussagen sowie sein Wendehals-Verhalten zu machen. Vor allem auch für die vielen kleinen Wiener SPÖ-Funktionäre, Sympathisanten und Wiener Wähler sollte dies eine weitere heilsame Information zum aktuellen und gängigen Thema "SPÖ-Gefühlskälte" sein ...!


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2

Montag, 21. Mai 2007, 23:56

Mich würde primär interessieren, welche juristischen Winkelzüge sich der SPÖ-Advokat "caddy40" einfallen lässt um seinen Genossen Häupl aus dem Morast zu ziehen.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

Maria

Lieber Hydrokultur als gar keine Bildung!

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3

Dienstag, 22. Mai 2007, 09:37

Re: SPÖ Bürgermeister Häupl ein schlagender Ex-Bursche?

es gibt doch kaum jemand der nicht irgendwelchen dreck am stecken hat.
wenn man dazu steht fehler gemacht zu haben finde ich es ok. wenn man es abstreitet ist man charakterlos und gehört aus politischen ämtern entfernt.
auch ich habe meine meinung schon geändert weil ich mich irrte und stehe auch dazu.
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

4

Dienstag, 22. Mai 2007, 13:21

Egal, wo ich herumstierl, über dem Häupl seine angebliche "Rugia" Mitgliedschaft habe ich nichts gefunden.

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5

Dienstag, 22. Mai 2007, 13:24

Re: SPÖ Bürgermeister Häupl ein schlagender Ex-Bursche?


Häupl ein Wendehals, sauber, sauber!
Was sich nie und nirgends hat begeben,
Das allein veraltet nie!

6

Dienstag, 22. Mai 2007, 14:01

@ caddy40

Dann schau dir den Link aus der Wiener Zeitung an, - es dürfte aber lediglich eine " Verirrung eines 16- Jährigen " gewesen sein.
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4437&Alias=Wahlen&cob=204438&currentpage=4
Zur Webseite der Zentrumpartei Austria

http://www.zpa.at

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7

Dienstag, 22. Mai 2007, 14:17

Re: SPÖ Bürgermeister Häupl ein schlagender Ex-Bursche?

Der 1949 im niederösterreichischen Altlengbach geborene Häupl maturierte in Krems. Dort hat er auch eine "Verirrung", wie er es selbst nennt, begangen: Er war als 16-Jähriger Mitglied der schlagenden Schülerverbindung Rugia.


Diesen "heftigen und ausführlichen Kommentar" muss man schon zitieren.

8

Dienstag, 22. Mai 2007, 15:16

Re: SPÖ Bürgermeister Häupl ein schlagender Ex-Bursche?

Dann hat aber auch Strache das Recht eine Jugendverirrung begangen zu haben?
Schlagen ist nun mal schlagen, ob mit Säbeln oder Fäusten ist egal.
Was sich nie und nirgends hat begeben,
Das allein veraltet nie!

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Dienstag, 22. Mai 2007, 16:42

Re: SPÖ Bürgermeister Häupl ein schlagender Ex-Bursche?

@ schlauerrabe

Ich würde diese Sache nicht als Gutpunkt für Strache auslegen.

10

Dienstag, 22. Mai 2007, 17:07

Das ist der offiziele Lebenslauf vom Michael Häupl
http://www.wien.spoe.at/online/page.php?P=10176&PHPSESSID=4de972acbbaeb242f5c89944a102a927

dr. michael häupl

SPÖ Wien-Vorsitzender, stellvertretender Bundesvorsitzende der SPÖ und Bürgermeister der Stadt Wien

Persönliche Daten
Geboren am 14. September 1949
verheiratet, zwei Kinder

Berufliche Laufbahn
Studium der Biologie (Dr.phil)
1975-1983 Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Naturhistorischen Museums

Politische Laufbahn
1975-1977 Bundesvorsitzender des VSSTÖ
1978-1984 div. Funktionen in der Jungen Generation der SPÖ
1982 Wahl zum Vorsitzenden der JG Wien, stellvertretender Vorsitzender der Bundes-JG
1983-1988 Mitglied des Wiener Landtages und Gemeinderates
1988-1994 Amtsführender Stadtrat für Umwelt und Sport
seit 1993 Landesparteivorsitzender der SPÖ Wien

seit 1994 Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien
seit 2003 Mitglied des Österreich-Konvents
seit 2004 Präsident des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE)

Büro des Bürgermeisters
Lichtenfelsgasse 2, Stiege 5, 1. Stock
1010 Wien
Tel. 4000-81111
Fax: 4000 -9981111


Achtung wer weiß wo er in der Schule war ?

Gruß Eva

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