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1

Donnerstag, 5. Juli 2007, 10:45

Kampf um Olympia!

Kampf um Olympia!

Die Entscheidung ist gefallen. Trotz prominenten Auftriebs vom Bundeskanzler Alfred Gusenbauer bis hin zu Toni Sailer und Franz Klammer ist Salzburg gescheitert. Alle Daten und Fakten zu den drei Bewerbern im Überblick.


Im Gegensatz zum russischen Bewerber Sotchi, wo noch alle elf Sportstätten - zusätzlich zu den zwei olympischen Dörfern - errichtet werden müssen, sind in Salzburg bereits die meisten vorhanden. Die Ausgaben der Russen belaufen sich auf zirka zehn Milliarden US-Dollar, wovon knapp eine Milliarde Dollar aus dem IOC-Budget refundiert werden würde.

Im Vergleich dazu: In Salzburg betragen die Kosten lediglich 688 Millionen Dollar für die Errichtung der Sportstätten, davon sind 203 Millionen Dollar aus eigener Kasse zu bezahlen. Der dritte Bewerber, das südkoreanische Pyeongchang, wendet für Sportstätten und Infrastruktur wiederum 950 Millionen aus den Einnahmen plus weitere 7,1 Milliarden Dollar Eigenkosten auf.

Auch im Bereich der Sicherheit scheint Salzburg auf einen Sparkurs zu setzen: Mit Ausgaben von 18,5 Millionen Dollar befindet sich der österreichische Bewerber, hinter den Südkoreanern, mit 22 Millionen und den Russen mit 32 Millionen Dollar, auf dem letzten Platz. Laut Internationalem Olympischen Komitee seien sowohl die Sicherheitskosten als auch das Gesamtbudget von Salzburg zu niedrig angesetzt, was die morgige Entscheidung beeinflussen dürfte.

Salzburg rechnet mit einem Gesamtbudget von 965 Millionen Dollar, Sotchi setzt dafür 1,5 Milliarden Dollar an und Pyeongchang 1,2 Milliarden Dollar. Diese Summen setzten sich aus folgenden Faktoren zusammen:

Aus den TV-Rechten des IOC steht dem siegreichen Kandidaten ein Betrag von 310 Millionen Dollar zu, weitere 175 Millionen Dollar kommen von den IOC-Top-Sponsoren wie zum Beispiel Samsung oder Gazprom hinzu. Aus dem Kartenverkauf erhoffen sich die Salzburger 164 Millionen Dollar, wozu die Einnahmen durch österreichische Sponsoren mit zusätzlichen 236 Millionen Dollar kämen. Unterstützt würden die Winterspiele zum Beispiel von der Siemens AG, Salzburg AG oder der Wirtschaftskammer Österreich werden.

Seitens der österreichischen Konkurrenz rechnen Sotchi und Pyeongchang mit 129 bzw. 206 Millionen Dollar aus dem Ticketverkauf, sowie mit 297 bzw. 200 Millionen Dollar von lokalen Sponsoren.

Während Salzburg bei der Bewerbung für die Kandidatur 12 Millionen Dollar investierte, steckten die beiden anderen Kandidaten jeweils zwischen 90 und 120 Millionen Dollar in die Bewerbung.


Nun wissen wir, wenn ein Wüstenstaat noch mehr Fähigkeiten Geld geboten hätte, dann würde die Winterolympiade in der Wüste ausgetragen. :kopfkratz:

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2

Donnerstag, 5. Juli 2007, 12:32

Oesterreich hat schon 2x Olympische Spiele gehabt. Russland noch nie! Ausserdem wird da eine neue Infrastruktur dafuer aufgebaut. Deshalb finde ich die Entscheidung vollkommen OK.
Q.

3

Donnerstag, 5. Juli 2007, 12:42

Re: Kampf um Olympia!

Die Salzburger brauchen sich nicht zu wundern nach allen Skandalen, die es um den Schisport gegeben hat.
Wer will da noch ins Zwielicht geraten.
Da wird es in Rußland sicher kuscheliger zugehen.
Die Unsrigen können sich ja dort beweisen.
Herr Schröcknadel und Co. werden es schon richten.
Sehr zufrieden über die Entscheidung ist Schlauerrabe
Was sich nie und nirgends hat begeben,
Das allein veraltet nie!

ASY

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4

Donnerstag, 5. Juli 2007, 12:49

Re: Kampf um Olympia!

Vielleicht ist es auch gut so, denn wer weiß ob wir überhaupt Schnee haben würden.

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5

Donnerstag, 5. Juli 2007, 12:50

Richtig! Ach die Gefahr besteht!
Q.

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6

Donnerstag, 5. Juli 2007, 13:11

Möglicherweise ersparen wir uns Strafzahlungen.

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7

Donnerstag, 5. Juli 2007, 13:36

Das glaub ich nicht da Wetterkapriolen nicht strafbar sind.
Q

8

Donnerstag, 5. Juli 2007, 16:13

Als Putin in Guatemala aus dem Flugzeug stieg wusste ich, dass sie die Spiele bekommen werden. Muss auch ehrlich sagen, dass ich die Salzburg-Werbung gar nicht kenne, doch sollte man endlich einmal mit den Mozartugelschmäh aufhören.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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ASY

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9

Donnerstag, 5. Juli 2007, 16:15

Re: Kampf um Olympia!

Verschiedenste heimische Wirtschaftszweige erhoffen sich ein olympisches Millionengeschäft. Grund: Erstmals sind nämlich die Winterspiele an eine Sommerresidenz vergeben worden. Daher steht im russischen Badeort nichts Winterliches und in den Schneebergen des Hinterlandes müssen ab sofort alle Wettkampfstätten gebaut werden. Vieles davon mit österreichischem Know how.


Die "Österreicher" rechnen auch so mit einem Geschäft.

ASY

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10

Freitag, 6. Juli 2007, 11:20

Re: Kampf um Olympia!

Nun soll auch noch Angie Merkel mächtig für Russland plädiert haben, zumal sie sich die Chance ausrechnet, dass 2018 die Winterspiele nach München kommen. Denn wären sie 2014 in Salzburg, dann würde es für München wohl schlecht aussehen.

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