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ASY

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Samstag, 14. Juli 2007, 13:26

70% der Pensionistinnen unter 1000 EUR

Weiters heißt es in diesem Brief: Ich musste im Winter um vier Uhr früh aufstehen und 1 000 m2 Schnee schaufeln. Es sind vier Wohnhäuser mit je sechs bis sieben Stock­werken. Ich habe mit 900 S vor 37 Jahren begonnen, heute habe ich zirka 11 000 S. Wenn ich mit 60 Jahren 2004 in Pension gehe, nach 46 Jahren Arbeit, bekomme ich minus 15 Prozent. Da frage ich mich ... (Abg. Dr. Brinek: Dann klären Sie sie auf!) Sagen Sie minus 10 oder 12 und sagen Sie, für wie lange das gilt, und rechnen Sie sich aus, wie viel hier überbleibt. (Abg. Dr. Partik-Pablé: Da hat die Arbeiterkammer falsch gerechnet!)

Für diese herzlose Politik findet sie ein Wort, das ich nicht zitieren will, um keinen Ord­nungsruf zu bekommen. – Und weiter heißt es: Ein drittes und zweites Standbein zu schaffen kann ich in einem Jahr nicht mehr. Mein Sohn hat studiert, meine Tochter einen Beruf erlernt. Ich leben heute alleine und möchte nicht von der Fürsorge abhän­gig sein. Ich denke, dass ich darauf nach 46 Jahren Arbeit ein Recht habe: auf eine kleine Pension, aber nicht auf minus 15 Prozent und die Sozialfürsorge. (Abg. Dr. Par­tik-Pablé: Kriegt sie ja nicht, minus 15 Prozent!)

Herr Bundeskanzler! Ich möchte Ihnen nicht mehr vorlesen. Ich möchte Sie aber bitten, sich einzelne dieser Briefe auszugsweise zu Gemüte zu führen. Ich denke nämlich oft, wenn ich Sie reden höre, mit Überzeugung reden höre, dass Sie tatsächlich nicht Bescheid wissen über die Lebensrealität vieler Frauen in unserem Land. Halten Sie sich bitte vor Augen: 70 Prozent der Pensionistinnen bekommen weniger als 1 000 € – heu­te schon. Mehr als die Hälfte der österreichischen Pensionistinnen ist knapp über der Armutsgrenze – heute schon. Wie wird das nach Ihrer Pensionskürzungsreform aus­sehen?

Herr Bundeskanzler, bitte lesen Sie diese Briefe! Bitte, denken Sie noch einmal nach! (Beifall bei der SPÖ und den Grünen.)


Hier mal ein kleiner Auszug...

Während im ASVG (GSVG / BSVG) mehr als 200 000 Personen nur eine Ausgleichszulage in der Höhe von knapp € 650,– erhalten und mehr als 50 Prozent der PensionistInnen nur eine Pension unter brutto € 1000,– monatlich, gibt es im Bezügegesetz eine üppige Mindestpension in der Höhe von 48 Prozent des Bezugs für Abgeordnete beziehungsweise 50 Prozent des Bezugs für Regierungsmitglieder.


... bei den Männern schaut's auch nicht viel besser aus. :hmpf: :roll:

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Maria

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2

Samstag, 14. Juli 2007, 16:28

Re: 70% der Pensionistinnen unter 1000 EUR

kleine utopie:
irgendwann kann sich pensionist die wohnung nicht mehr leisten, dann kommen alle in ein sammelheim mit ganz wenig tschechischen und polnischen altenpflegern, da lebt es sich vor kummer eh net mehr lang und deren wohnungen werden dann frei sein für unsere gebärfreudigen zuwanderer.
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

3

Samstag, 14. Juli 2007, 20:12

wir haben Ausgleichszulagen, Befreiungen von allen möglichen Gebühren inkl. Rezeptgebühren, gratis Gesundheitsversorgung, und liefern heuer fast 7 Milliarden vom Steuerkuchen in Richtung Pensionskassen- kurz: den Penssionistinnen ist es noch nie so gut ergangen, wie heutzutage, und ihre Lebenserwartung liegt bei stolzen 84 Jahren, und wird voraussichtlich weiter zunehmen, - und das ist gut so.
Zur Webseite der Zentrumpartei Austria

http://www.zpa.at

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4

Samstag, 14. Juli 2007, 20:36

Re: 70% der Pensionistinnen unter 1000 EUR

@ bierbaumer

Jetzt frage ich mich, warum Sie eine Partei gründeten, wenn ohnehin alles so super ist? Ihr schon öfter deponiertes Glücklichsein über absolut unakzeptable Zustände erstaunt mich.

Wertlos diese Zulagenpolitik aufgrund von Geizlöhnen.

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Maria

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5

Samstag, 14. Juli 2007, 21:18

Re: 70% der Pensionistinnen unter 1000 EUR

die was wenig haben gehen net auf die strassn, die schämen sich und fristen ihr leben so dahin.
seh auch öfters welche die sehr früh morgens oder abends in den mühlkübeln herumsuchen um was brauchbares zu finden.
das sind österreichische alte und keine zugewanderten.
natürlich geht es auch vielen gut, zum glück gehts net allen schlecht.
aber politiker haben allesamt scheuklappen vorm gesicht und sehen nur was sie sehen wollen.
für mich gibt es zur zeit KEINE wählbare partei.
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

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6

Samstag, 14. Juli 2007, 22:19

Re: 70% der Pensionistinnen unter 1000 EUR

@ Maria

So ist es - den Leuten wird das Geld zu wenig, doch sie sparen sich stumm in die Verarmung. Es kann doch nicht sein, dass wir und eine liberale Markwirtschaft schimpfen, doch die hoch gelobten und versicherten Pensionen gleichen grad dem eines Kommunismusstaates.

Wer da die durchgängige Fäule des Systems nicht erkennt muss blind sein.

7

Samstag, 14. Juli 2007, 22:28

Zitat von »"bierbaumer"«

wir haben Ausgleichszulagen, Befreiungen von allen möglichen Gebühren inkl. Rezeptgebühren, gratis Gesundheitsversorgung, und liefern heuer fast 7 Milliarden vom Steuerkuchen in Richtung Pensionskassen- kurz: den Penssionistinnen ist es noch nie so gut ergangen, wie heutzutage, und ihre Lebenserwartung liegt bei stolzen 84 Jahren, und wird voraussichtlich weiter zunehmen, - und das ist gut so.

Das soll wohl ein Witz sein?
Was sich nie und nirgends hat begeben,
Das allein veraltet nie!

8

Samstag, 14. Juli 2007, 22:29

@ ASY

Wie wär's damit ? Programm und Statuten nierderschreiben, ins Netz stellen , Strategie festlegen , Werbetrommel rühren, und in der Bezirkshauptstadt die ersten Gleichgesinnten finden, und los geht's.
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Maria

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9

Samstag, 14. Juli 2007, 22:31

Re: 70% der Pensionistinnen unter 1000 EUR

auf diese blindheit bauen die politiker und solche die es so gerne werden möchten.

man muß lernen hinter die fasaden zu schauen, das lernt man aber nur wenn man ein gesundes mißtrauen hat, wenn einem nicht von kind auf alles in den arsch geschoben wird.
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

10

Samstag, 14. Juli 2007, 23:00

@ Maria

Und wenn in drei Jahren keine Sau nach der Zentrumpartei kräht, dann werden wir uns sagen,: " wir haben's versucht "
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