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ASY

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1

Freitag, 20. Juli 2007, 12:04

AUS mit kostenlosem Wasser


AUS mit kostenlosem Wasser


EU ruft zum Wasser sparen auf

Brüssel, 19. Juli 2007

Hitze: Im Kampf gegen die Dürre will die EU Wasser sparen und verteuern. Bis zu 40 Prozent könnten eingespart werden.

Die EU-Kommission hat sich für eine "verbesserte Preispolitik" im Bereich der Wasserversorgung ausgesprochen. "Der Grundsatz, dass der Verbraucher zahlt, sollte zur Regel werden, egal, woher das Wasser stammt", fordert die EU-Behörde. Die Kommission ruft die EU-Staaten zu einem sparsameren Umgang mit Wasser auf. Durch den Klimawandel drohten in den kommenden Jahrzehnten große Probleme wegen Wasserknappheit und Dürre.


Dürre-Kosten bei 100 Mrd. Euro
Die EU-Kommission schätzt, dass Dürren in den vergangenen 30 Jahren in der Europäischen Union sowohl zahlenmäßig als an Stärke drastisch zugenommen haben. Die dadurch entstandenen Kosten für die europäische Wirtschaft würden sich auf mindestens 100 Milliarden Euro belaufen. 2003 waren nach Angaben der Kommission mehr als 100 Millionen Menschen und etwa ein Drittel der EU-Fläche von einer großen Dürren betroffen. In den nächsten Jahrzehnten sei daher auch in Mittel- und Osteuropa verstärkt mit Dürren und Wasserknappheit zu rechnen.

Kein Gratis-Wasser mehr

Vorrangig sei die korrekte Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie aus dem Jahr 2000, erklärte ein Experte der Kommission. Diese gibt den EU-Staaten bis 2010 Zeit, durch die Wassergebührenpolitik angemessene Anreize für die Benutzer zu schaffen, die Ressourcen effizient zu nutzen. Dazu sei es aber nötig, dass die EU-Staaten den tatsächlichen Wasserverbrauch auch verpflichtend messen, was bisher nicht der Fall sei. Sollten Staaten weiterhin der Landwirtschaft kostenlos Wasser zur Bewässerung zur Verfügung stellen, wären EU-Vertragsverletzungsverfahren "eine Option", die von der Kommission geprüft würden.

Auch das österreichische Wasserrecht sieht keine Nutzungsgebühren vor, sagte der Leiter der Sektion Wasser im Landwirtschaftsministerium, Wilfried Schimon. Nach der Richtlinie könnten die EU-Staaten aber soziale, ökologische und wirtschaftlichen Auswirkungen in der Preisgestaltung Rechnung tragen. Die EU-Kommission wolle vor allem in den südeuropäischen Ländern, wo es staatliche Wasser-Verteilungsnetzwerke gebe, eine "stille Subventionierung der Landwirtschaft" verhindern, sagte der Sektionschef. Österreich habe nur einen sehr geringen Anteil an Bewässerung in der Landwirtschaft.

Reduktion von 40%
Als weitere Maßnahmen gegen die drohende Dürre empfiehlt die Kommission, Wasser künftig sparsamer einzusetzen. So könnten in der EU 20 bis 40 Prozent des Gesamtverbrauches reduziert werden, schätzt die EU-Behörde. Außerdem fordert die Kommission, dass Wasser in Zukunft nach einer klaren "Hierarchie" an verschiedene Wirtschaftssektoren vergeben werden soll.


Liest sich, als ob Wasser eh nix kosten würde. Ich zahle pro Kubikmeter 4,389 EUR plus 36,- jährliche Zählermiete.

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2

Freitag, 20. Juli 2007, 13:00

als nächstes wird es eine prokopf-luftsteuer geben, weil ja sehr viel in eine saubere luft investiert wird (sagt man zumindestens) und dann wird ein durchschnitt errechnet (von der EU natürlich) wieviele atemzüge man im Monat macht und das wird dann mit preis X,xxx.- EU multipliziert.

somit wäre gewärleistet, dass man bemüht ist, mit weniger atemzügen pro monat auszukommen und es muß nicht soviel saubere luft vergeudet werden.

hoffentlich ist man bald soweit, den mond oder sonst einen planeten zu besiedeln, ich wüßte da einige potentielle kanditaten.
gezwitschert vom Gimpel


Ein festverwurzelter Baum kann Mauern sprengen, auch wenn er klein ist

Gimpel

3

Freitag, 20. Juli 2007, 13:10

da werd ich wohl in der Hierarchie ganz unten sein und nur mehr einmal pro Woche duschen dürfen :kopfkratz:

ASY

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4

Freitag, 20. Juli 2007, 13:23

Re: AUS mit kostenlosem Wasser

Der Mensch besteht hauptsächlich aus Wasser, vielleicht sollten wir unsere Toten auspressen? :shock:

Zitat von »"der Standard"«

In Sachen wirtschaftliche Wertschätzung und Kostbarkeit wird vor allem beim Endverbraucher angesetzt. In Wien kosten 1000 Liter Wasser Euro 2,99 (Wasser - und Abwasserpreis).


:kopfkratz: Warum kostet mein Wasser(pro Kubikmeter 4,389 EUR plus 36,- jährl. Zählermiete) so viel, obwohl ich in der Provinz wohne?

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5

Freitag, 20. Juli 2007, 13:24

ja, und dann wird die EU einen erlass ausarbeiten, der jedem vorschreibt (ausnamslos) die Haare zu entfernen (alle!) weil dann braucht man diese auch nicht mehr zu waschen. das erspart nicht nur wasser sondern hilft auch der Umwelt, weil die nicht mit den haarwaschmitteln belastst wird.
gezwitschert vom Gimpel


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Gimpel

ASY

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6

Freitag, 20. Juli 2007, 14:04

Re: AUS mit kostenlosem Wasser

Zitat

Hauptverbraucher sind laut Lebensministerium die Eisen - und Stahlindustrie (41,5 Prozent des Gesamtverbrauchs) gefolgt von der Chemischen Industrie (28,5 Prozent) und der Papierindustrie (15,6 Prozent).


41,5% + 28,5% + 15,6% = 85,6% :kopfkratz:

Was hat das mit der Menschenmehrheit zu tun? :schulter:

7

Freitag, 20. Juli 2007, 16:03

@ ASY
Frage deinen Bürgermeister.

8

Freitag, 20. Juli 2007, 22:05

Re: AUS mit kostenlosem Wasser

Die EU bereitet den Boden auf für den nächsten Schritt. Der ist, daß die Wasserwirtschaft zu privatisieren ist. Daher muß jetzt schon dafür gesorgt werden daß dann ordentlich zu verdienen ist.

PS. jemand der ein SPÖ Logo in seinem Avatar hat muß schon ganz besonders........

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9

Freitag, 20. Juli 2007, 22:31

Re: AUS mit kostenlosem Wasser

Zitat von »"Hornung"«

Die EU bereitet den Boden auf für den nächsten Schritt.


Eigentlich würden wir das wissen!
Jean-Claude Juncker sagte ..... klick!

10

Samstag, 21. Juli 2007, 09:14

@ Hornung
Jemand, der als Nick "Hornung" hat, sagt doch alles über seine Gesinnung, er versteckt sich aber im Net und verbreitet anonym seinen Gschtus.

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