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Sonntag, 29. Juli 2007, 11:42

Tierfreunde gelten in den USA als Terroristen

Zitat von »"vegetarismus.ch"«

Tierfreunde gelten in den USA als Terroristen

Seit 27. November 2006 gilt in den USA: Wer die Tierindustrie schädigt, wird verklagt.

Jegliche Aktionen, welche die Umsätze der Tierindustrie schmälern könnten, werden von diesem neuen Gesetz geahndet: Animal Enterprise Terrorism Act (AETA). Künftig muss man in den USA also aufpassen, wenn man eine erfolgreiche Informationskampagne gegen Tierausbeutung lanciert: Hat sie Erfolg, droht Gefängnis. Wer etwas unternimmt, was eine Firma, die mit Tieren arbeitet, um weniger als 10000 Dollar schädigt, wird mit Busse und/oder bis zu einem Jahr Gefängnis bestraft, darüber mit 5 Jahren. Bei einem wirtschaftlichen Schaden über 100000 Dollar mit bis zu 10 Jahren, bei einem Schaden über einer Million Dollar mit bis zu 20 Jahren Gefängnis. Je erfolgreicher also eine Informationskampagne gegen Tierversuchslabors und andere Tierausbeutung ist, desto länger muss man dafür ins Gefängnis. Dies gilt auch, ohne dass irgendetwas Illegales getan wurde und ausschliesslich in Bezug auf die «Tierindustrie». Deren Umsätze sind offenbar sogar in den USA wichtiger als die Meinungs- und Redefreiheit. Zu den Hauptunterstützern dieses Gesetzes gehörten: GlaxoSmithKline, Pfizer, Roche und Wyeth. Also hauptsächlich Pharmaunternehmen, welche unzählige Tiere in Tierversuchen foltern lassen. Doch das Gesetz beschränkt sich nicht nur auf die Tierversuche. Auch wenn jemand eine erfolgreiche Kampagne gegen den überhöhten Fleischkonsum durchführt, kann er wegen Wirtschaftsschädigung angeklagt werden. Quelle


:frag:: :kopfkratz: :hmpf:
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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Maria

Lieber Hydrokultur als gar keine Bildung!

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2

Sonntag, 29. Juli 2007, 19:58

Re: Tierfreunde gelten in den USA als Terroristen

passt wieder mal.....die spinnen die ami!
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

ASY

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3

Sonntag, 29. Juli 2007, 23:17

Re: Tierfreunde gelten in den USA als Terroristen

Freiheit! :up

4

Dienstag, 28. August 2007, 15:50

Alles Absurde und Fäkales kommt woher.........von den vereinigten Staaten.
Kranke Gesellschaft dort drüben.
° Phanthasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt °

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5

Freitag, 28. Januar 2011, 09:42

Nur zur Info, hier der endgültige Gesetzestext: Klick

Besonders der letzte Abschnitt, sozusagen die "Anwendungsausschlüsse", sollte gelesen werden:

Zitat

(e) Rules of Construction- Nothing in this section shall be construed--
(1) to prohibit any expressive conduct (including peaceful picketing or other peaceful demonstration) protected from legal prohibition by the First Amendment to the Constitution;
(2) to create new remedies for interference with activities protected by the free speech or free exercise clauses of the First Amendment to the Constitution, regardless of the point of view expressed, or to limit any existing legal remedies for such interference [...]

Sprich: alle friedlichen Proteste, Informationskampagnen oder Demonstrationen sind nach wie vor vom 1st Amendment geschützt und können mittels des "Animal Enterprise Terrorism Act" ausdrücklich NICHT verhindert oder bestraft werden.

ASY

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6

Freitag, 28. Januar 2011, 10:10

Sprich: alle friedlichen Proteste, Informationskampagnen oder Demonstrationen sind nach wie vor vom 1st Amendment geschützt und können mittels des "Animal Enterprise Terrorism Act" ausdrücklich NICHT verhindert oder bestraft werden.
Sprich: alle wirkungslosen Unternehmungen bleiben von diesem Gesetz unberührt.

Tiere freilassen, Zulieferstraßen blockieren, Fotos von Haltungszuständen machen (Einbruch), fielen wieder unter dieses Gesetz. Tierschützer können also nur Unregelmäßigkeiten vermuten und wenn in ihrer Vermutung ein Beistrich fehlt, dann greift sicherlich wieder ein Gesetz wegen Verleumdung oder der "Animal Enterprise Terrorism Act" wird schlagend.

Das Gesetz ist so ausgelegt, dass sich irgendein Aktivist opfern muss. Nicht mal ein Spitzel im Betrieb wäre möglich, weil dieser dann gegen Geheimhaltungsverträge verstößt.

Beruhigt mich nicht wirklich!

7

Freitag, 28. Januar 2011, 10:12

Die Schlagzeile hätte auch heissen können: "Unglaublich, Verbrechen jetzt strafbar!" :frieden:

ASY

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8

Freitag, 28. Januar 2011, 10:20

Nö, du magst die Zusammenhänge nicht sehen, für diese strafbaren Handlungen gibt es schon längst Gesetze. Nun ist es aber so, dass ein Einbruch für Beweisfotos eher milde bestraft werden muss. Behauptet jedoch nun eine Armada von Anwälten, dass durch die Beweisfotos ein Schaden von über 1 Mio U$ entstand, dann pickt der einbrechende, nichts gestohlen gehabt habende Fotograf für bis zu 20 Jahren im Häfen.

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9

Freitag, 28. Januar 2011, 10:31

Ich hätte wissen müssen, dass es auf ein simples "der Zweck heligt die Mittel" hinausläuft.

ASY

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10

Freitag, 28. Januar 2011, 10:46

Diese Antwort kann ich nicht zuteilen. Gilt sie meiner Auslegung oder jener der US-Gesetzgeber?

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