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Donnerstag, 9. August 2007, 00:10

Die «Rassismus-Keule» trifft nicht immer

Die «Rassismus-Keule» trifft nicht immer
Studie zur Strafnorm — Fast die Hälfte der Anzeigen ohne Erfolg

Die Rassismus-Strafnorm wird in der Schweiz «vorsichtig» angewendet. Zu diesem Schluss kommt eine am Dienstag veröffentlichte Analyse von rund 277 Fällen im Auftrag der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus. Fast der Hälfte der Anzeigen führt zu keinem Strafverfahren, in 41 Prozent kommt es zu Schuldsprüchen.

(ap) Knapp 55 Prozent der Stimmenden hatten sich 1995 für die Rassismusstrafnorm ausgesprochen. Und kaum eine Strafnorm hat in den vergangenen Jahren so viel zu reden gegeben wie ebendieser Artikel 261 des Strafgesetzbuches. Im Auftrag der EKR wurden nun rund 277 Entscheide und Urteile zwischen 1995 und 2004 analysiert. Die rechtsprechenden Behörden gehen in der Schweiz «vorsichtig» mit der Strafnorm um, kommt die Studie zum Schluss. Bitte weiter lesen!


Bermerkbar ist, dass angeblich die jüdische Religionsgemeinschaft der Schweiz stark von Rasissmus betroffen ist. Während meines langen Schweiz-Aufenthaltes gewann ich allerdings den Eindruck (täglich), dass eher die Balkan-Minderheit von Anfeindungen betroffen ist. Kann mich natürlich auch täuschen!?
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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2

Donnerstag, 9. August 2007, 12:13

Wie in vielen Fällen wird auch hier die Gemeinschaft am meisten unterstützt, deren Macht am größten ist - und das hier bei antisemitischen Vorfälle aus einer Mücke ein Elefant wird ist nur LOGISCH.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

3

Donnerstag, 9. August 2007, 21:05

@ Die Kratzbürste

Das denke ich auch und vor allem überlegt es sich ein Richter hierbei lieber zweimal wie er im Zweifelsfalle urteilen sollte. Immerhin könnte es eine schlechte Presse geben.
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Marie von Ebner-Eschenbach

4

Freitag, 10. August 2007, 12:05

@Santa,

da denkst du ganz bestimmt richtig. Alleine diese auffällig hohe Zahl der jüdisch diskriminiert Menschen in der Schweiz ist für mich mehr als auffällig.

EKR – Eingenössische Kommission gegen Rassismus

Schau dir mal diesen Link an - dort ist die Datenbank zu finden, in der seit 1995 die Daten gesammelt werden.
Folgendes wäre für mich viel interessanter, jedoch auf der Seite nicht zu finden.
Laut ihren Informationen wurde bei 50 % der gemeldeten Fälle keine Strafverfolgung eingeleitet. Wie viele jüdische Fälle befinden sich unter den abgewiesenen???? Wohl keiner, so wie ich vermute.

Und könnte mir noch jemand folgendes erklären?

Auf folgender Seite Link wird geschrieben: In der Zeitspanne 1995-2002 gelangten 212 rassendiskriminierende Taten vor eine gerichtliche Instanz, die zu insgesamt 277 Entscheiden und Urteilen führten.

Wie werden 212 Taten 277 Entscheide und Urteile?
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5

Freitag, 10. August 2007, 19:13

Ganz einfach, durch Einsprüche gibt es bei einem Fall mehrere Sprüche (geht oft bis zum OGH.

6

Freitag, 10. August 2007, 19:51

@ Die Kratzbürste

Die unterschiedliche Zahlen der 277 Entscheidungen und jener der 212 Taten ist wohl auf einen "normalen" Fehler zurück zu führen. In der PDF-Datenbank ist nur die Zeitspanne von 1995-2002 angegeben. In der Statistik scheinen jedoch im Zeitraum 1995-2004 277 Fälle auf. Wie die Verfahrenseinstellungs-Quote bei den unterschiedlichen Opfergruppen ist, dass geht aus der Statistik in der Tat nicht hervor. Wäre aber sehr interessant!



Zitat von »"caddy40"«

Ganz einfach, durch Einsprüche gibt es bei einem Fall mehrere Sprüche (geht oft bis zum OGH.


@ caddy40

Nicht unbedingt caddy, weil es bei publizierten Entscheidungen nur die rechtskräftigen gezählt werden.
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Marie von Ebner-Eschenbach

7

Freitag, 10. August 2007, 20:24

Sehr eindrücklich wie so eine Rassismusklage ablaufen kann.

klick hier!
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Marie von Ebner-Eschenbach

8

Samstag, 11. August 2007, 14:29

@Caddy,

ich würde dir raten, diesem Link zu folgen, und ihn aufmerksam zu lesen. Er beansprucht zwar eine Menge Zeit, aber er ist aufschlußreicher als eine jede Diskussion um eine "bevorzugte Rasse" auf unserer Mutter Erde.

@Santa
Danke schön .....
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9

Samstag, 11. August 2007, 15:15

Zitat von »"Santa"«

Sehr eindrücklich wie so eine Rassismusklage ablaufen kann.

klick hier!

Beim Link funzt nicht alles.

10

Samstag, 11. August 2007, 15:18

Geht einmal in einen Schlachthof bei uns, da gehts ganz ähnlich zu, samt allen Modernisierungen.
Was glaubt ihr, warum Kalbfleisch so hell ist ?

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