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1

Donnerstag, 9. August 2007, 21:15

Christen und Katholiken

Christen sind eine lose Vereinigung all jener, 
die alles das tun, was man auch von anderen erwartet, 
unabhängig von ihrer Rasse, Kultur, Religions- oder Volkszugehörigkeit.
(siehe Matth 7,12 Die Goldene Regel)

Der Schöpfung (seinen Mitmenschen, den Tieren, der Natur, dem Wald, 
der Luft, der Erde und dem Wasser) all das zu tun, 
was man auch von ihr erwartet, erfordert Tag täglich sein Opfer.

Katholiken betreiben einen Obrigkeitskult
aus der Zeit des antiken Römischen Reiches.

Kleriker sind eine militant organisierte Organisation, 
welche widerrechtlich die christliche Philosophie als ihr Fundament bezeichnet. 
Auf ein demokratisches Strafrecht reduziert würde man 
von einer kriminellen Vereinigung sprechen,
auch wenn sich der überwiegende Teil der Kleriker ihrer Lage nicht bewusst ist. 
Quelle: http://www.physik.as

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2

Donnerstag, 9. August 2007, 23:10

Ich bin Atheist. Das heisst, dass ich nicht nur nicht an Gott glaube, sondern ebenfalls Werte welche eine Kirche transportieren möchte, sehr kritisch sehe. "Du sollst nicht stehlen!" Stehe ich nun mit meiner Gott-Ungläubigkeit diesem Gebot automatisch kritisch gegenüber? Wohl kaum, denn nicht-stehlen ist doch eher ein Naturgesetz welches die Kirche, unter den anderen, zum Glaubensgebot machte.

Obwohl Kirchenkritisch, muss ich mich aber konsequenterweise fragen, wie würde unsere Gesellschaft ohne aussehen? Und wer hätte aufgeschrieben und gelehrt, dass stehlen verboten ist? Ist es ausreichend wenn dies der Gesetzgeber tut oder wir es nur fühlen? Giesst folglich die Legislative unser Zusammenleben in einen Rahmen, als Aufklärer, Richter und Henker in Einen? Ach nicht in Einen, dass wären doch die drei staatl. Gewalten.

Auch wenn die Kirche nicht unbedingt, allgemein anerkannt Verbotenes, erfunden hat, bündelt sie doch immerhin Werte welche unser Zusammenleben wenigstens etwas kanalisieren. Legislative, Judikative und Executive können dafür kein angemessener Ersatz sein. An die Stelle der Kirche könnte mE eine Art Ethik-Gemeinschaft treten, wenngleich ich mir nicht vorstellen kann, wie diese Aussehen sollte.

Was uns gottlosen Europäern so Angst bsw. vor dem Islam macht, ist doch nichts anderes als deren Gottgläubigkeit. Selbst wenn es ihm nicht gibt und ein Widerspruch über diesen man nachdenken sollte, ist das allemal.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

3

Freitag, 10. August 2007, 17:23

Re: Christen und Katholiken

Zum Thema "Christen und Katholiken" sollte auch Grundsätzliches gesagt werden.

Zum Begriff "Christen":
Das Christentum ist die Religion der sakramentalen Taufe und der darin begründeten Kirche.
Das Christentum ist eine gestiftete, monotheistische und missionierende Religion.
Die zentrale Bezugsquelle für den Inhalt und das Wesen des christlichen Glaubens ist die Bibel,
wobei ihre Wertung und Auslegung stark variiert.

Zum Begriff "Katholiken":
Das Wort katholisch kommt von griechisch (katholikos) und bedeutet das Ganze betreffend,
allgemein gültig. Die Katholizität im ursprünglichen Wortsinn bedeutet: allgemein, wegen der Allgemeinheit
der Lehre, die in ihr verkündet wird. Man versteht im Deutschen unter katholische Kirche die Römisch-Katholische
Kirche, also eine bestimmte Konfession.

Zum Begriff "Klerus / Kleriker":
Der Klerus ist die Gesamtheit der Angehörigen des Priesterstandes (Kleriker). Der Ausdruck bezieht sich
vornehmlich auf das christliche Priestertum. Im allgemeinen Sinn spricht man auch von den Angehörigen des
geistlichen Standes oder der Geistlichkeit. In den religiös organisierten Gesellschaftsordnungens, in denen Kirche
und Gesellschaft als Einheit aufgefasst wurden, bildet der Klerus auch gesellschaftlich eine besondere Gruppe,
einen so genannten Stand. Die Hauptaufgabe des Klerus ist die Sorge für das Seelenheil der Gläubigen,
also der Allgemeinheit.

*Santa* bringt den Gottesbegriff ein.
Es ist zu einfach, zu sagen: Ich glaube - oder: ich glaube nicht.

Das Wort Gott steht in seiner allgemeinen Bedeutung als Gattungs- oder Sammelbegriff für transzendente
(d.h. die erfahrbare Welt – auf welche Weise auch immer – übersteigende) Mächte, die ihrerseits Einfluss
auf das Leben in der für uns erfahrbaren Welt nehmen.
An einen Gott oder mehrere Götter glauben heißt dann:
1. die Existenz und Wirksamkeit einer solchen Macht oder solcher Mächte anzunehmen,
2. sein Leben auf diese göttliche Macht oder diese göttlichen Mächte in der Welt hin zu orientieren.

Meine Definition zu Gott:
Gott ist keine "Person", sondern eine Institution (Einrichtung), die schon (immer?) existiert.
Wenn wir (etwas für uns) unbegreiflich-göttliches für uns verständlich machen wollen,
so suchen wir nach personifizierten Vergleichen in der uns bekannten Welt.
Schließlich ist ja der Mensch das Maß (der Maßstab) all der Dinge in der Welt, in der wir leben.
Daraus entstehen dann die uns vertrauten Gottesbegriffe,
wie z.B: der "alte, weise" Herr, Gottvater, der gütige Herrscher, usw.

Doch "G.O.T.T." ist k e i n e Person, statt "ER" oder "ES" sollten wir "G.O.T.T."
als Institution "sehen", - nein, besser: (mangels durchblickender Erkenntnisse)
einfach als ungeklärte und verborgene Gegebenheit zur Kenntnis nehmen.
Wie sagte schon L. Wittgenstein:
"Worüber man nicht reden kann, dazu sollte man schweigen können".

*Santa* bringt auch den Ethikbegriff ein.
ETHIK = [griechisch ethika, "das die Sittlichkeit betreffende", "Sittenlehre"] Ethik befasst sich
mit den sittlichen Normen, Werten und Anschauungen, insbesondere im Hinblick auf ihre
Begründbarkeit. Sie umfaßt alle Bereiche des menschlichen Daseins. Sie wird nicht als abstrakte
Wissenschaft, sondern als praktisch mentales Werkzeug verstanden, mit Hilfe dessen die Kunst
der Lebensgestaltung für die Einzelnen und für die Gesellschaft reflektiert und verfeinert werden kann.

Dazu meine ich:
Ethik ist eine brauchbare und gute Ausgangsbasis
für das soziale Zusammenleben in der menschl. Gesellschaft.
Und bedenkt: in JEDER Gesellschaftsordnung gibt es Verhaltensregeln (Gesetze)
Ohne Ordnung kein Zusammenleben!
Nicht überall dabei sein
muß der Doktor Zweistein.

4

Freitag, 10. August 2007, 19:10

Dein letzter Satz sagt alles.

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5

Donnerstag, 23. August 2007, 16:59



ein Servus an dr2stein und caddy40


Zitat:

Dazu meine ich:
Ethik ist eine brauchbare und gute Ausgangsbasis
für das soziale Zusammenleben in der menschl. Gesellschaft.
Und bedenkt: in JEDER Gesellschaftsordnung gibt es Verhaltensregeln (Gesetze)
Ohne Ordnung kein Zusammenleben!

Warum verstößt dann das Personal der RKK gegen Gesetze.
Und werden dabei vom ihrem Häuptling alle Profisündenfresser
beschützt ?


Gruß Eva

6

Donnerstag, 23. August 2007, 18:32

Zitat von »"Eva Nowatschek"«

Warum verstößt dann das Personal der RKK gegen Gesetze.
Und werden dabei vom ihrem Häuptling alle Profisündenfresser
beschützt ?



@ Eva Nowatschek

Warum schiesst Du dich immer wieder so auf die Kirche ein? Also mir ist das ja schon einigermassen klar aber warum nur immer die Kirche? Ich kenn ja keine genauen Statistiken aber höchstwahrscheinlich liegt die Zahl der pädosexuellen Übergriffe nach Berufsgruppen bei Pädagogen am höchsten. Also warum greifst Du nicht die Schulen an?
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

7

Donnerstag, 23. August 2007, 23:19

Re: Christen und Katholiken

Servus Santa

Schon klar dass in den Berufsgruppen wo mit Kindern gearbeitet werden sollte, der Missbrauch am höchsten liegt.

Auch wahr das da auch besonder Lehrkräfte zu Tätern
geworden sind.

Zumindest bei uns in Österreich werden die Lehrer meist an der Pädak
der kath.Schulbrüder ausgebildet und nicht zu vergessen auch Erzieher.

Gruß Eva

8

Freitag, 24. August 2007, 10:05

Re: Christen und Katholiken

Geschätzte Frau *Eva Nowatschek*, zu deinem Satz:
Warum verstößt dann das Personal der RKK gegen Gesetze.
Und werden dabei vom ihrem Häuptling alle Profisündenfresser beschützt?

Dazu meine ich: Wir leben in einem Rechtsstaat, und wenn Personen
(egal welcher Konfession od. sonstiger Interessensgruppe) gegen bestehende Gesetze verstossen,
so gibt es in unserem Rechtssystem sicherlich geeignete Mittel, dagegen vorzugehen.
-Oder bist du der Meinung, gewisse(nlose) Lobbysten verhindern eine Aufdeckung
von offensichtlichen Mißständen?
Gruß, Doc
Nicht überall dabei sein
muß der Doktor Zweistein.

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ASY

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9

Freitag, 24. August 2007, 10:28

Re: Christen und Katholiken

Zitat

Oder bist du der Meinung, gewisse(nlose) Lobbysten verhindern eine Aufdeckung
von offensichtlichen Mißständen?

@ dr2stein

Darauf kann ich dir mit einem Textausschnitt antworten.

Untergang des Abendlandes!

36) Die Interessen Pädophiler werden sogar im Deutschen Bundestag vertreten, und zwar durch Volker BECK, von 1994 bis 2002 rechtspolitischer Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: BECK schreibt: "Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich, ..." (Volker Beck, Das Strafrecht ändern? Plädoyer für eine realistische Neuorientierung der Sexualpolitik. In: Angelo Leopardi (Hrgs.), Der Pädosexuelle Komplex. Handbuch für Betroffene und ihre Gegner, Berlin/Frankfurt 1988, S. 266). Von 1991 bis März 2004 war BECK auch Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD). Bekanntlich sind Homosexuelle verstärkt an Kindern interessiert. Daher dürfen wir uns nicht wundern, wenn sie ihren Einfluß in Politik, Justiz und Bildungswesen mißbrauchen, um Kinder zum freien Sex zu verführen. Quelle: Johannes Lerle, Brüxer Str. 25, 91052 Erlangen, Tel.: 09131 - 302455 - "Die Sünde ist der Leute Verderben" (Spr. 14, 34) Warum Deutschland pleite geht", S. 3

37) 2.11.2004: Dr. Iwan Götz: Kinderschänder Piet van Achteren (Name von der Redaktion geändert) - Sie werden alle zusammen in die Geschichte der Kinderschändung als diejenigen eingehen, die in Deutschland am Fortbestand dieser schändlichsten aller Verbrechen aktiv beteiligt waren. Ich versichere Ihnen, daß es nur die Frage der Zeit ist, wann der schwule Abschaum Kinderschänder Achteren, den Sie mit allen Mitteln schützen, "ins Gras beißt". Und Sie mit ihm. Quelle: Internet

38) Kölner Gerüchte um Kinderpornos - Hat ein Kinderschänderring in einem Kölner Hotel mit Mädchen aus Osteuropa Pornofilme gedreht und die Opfer Kinderschändern angeboten? In der Stadt am Rhein schwirren die Gerüchte, seit vor drei Tagen ein Hotel und fünf Wohnungen durchsucht worden waren. Dabei seien Beweismittel sichergestellt worden, hieß es. Ihre Sichtung werde noch einige Zeit dauern, so die Staatsanwaltschaft. Derzeit arbeitet die Polizei an einem Plan, wie ein 65.000 Quadratmeter großes unwegsames Gelände im Stadtteil Porz nach möglicherweise verscharrten Leichen abgesucht werden kann. ... Quelle: "Lübecker Nachrichten" vom 3.4.2004

39) Reporter in der Falle Was die Pressefreiheit wirklich bedroht: Die Arbeit mit versteckter Kamera ist in Gefahr ... Der Reporter Manfred Karremann beispielsweise, der ... fast ein Jahr lang in der Pädophilenszene recherchierte (Unter Kinderschändern), muss um sein Arbeitsgebiet fürchten. Er arbeitet seit Jahren mit versteckter Kamera, um Täter zu überführen. Aber er braucht die Kamera auch zum Selbstschutz, um zu beweisen, dass er sich bei den Recherchen nicht strafbar gemacht hat. Da geht es wirklich um Pressefreiheit. Aber niemand schaut hin. Quelle: Hans Leyendecker in einem Leserbrief - Süddeutsche Zeitung vom 3. September 2004 (Zur Einführung des Straftatbestandes des § 201 a StGB - "Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen")

40) www.national-journal.org Kinderschändungen und Kindertöten als demokratische Errungenschaft? In der satanischen Welt, die nach Hitler gekommen ist, schänden und töten demokratische Politiker und Geldbonzen wehrlose Kinder auf bestialische Weise, sogar Babys. Jene, die diese satanischen Neigungen des politischen Abschaums kennen, stellen Kinder zur Benutzung und Tötung zur Verfügung. Nach dem Verbrechen erhalten die widerlichen Lumpen ein Video ihrer Tat zugestellt. Von da an ist klar, welche Lobby-Arbeit sie in ihren jeweiligen Parlamenten verrichten. "Grund für die Zunahme der sexuellen Mißhandlungen von Kindern auch in den Industrieländern nannte der belgische Außenminister Eric Derycke den Werteverfall in 'ultraliberalen System', in denen 'alles käuflich' ist sogar der Körper eines Kindes." (Die Welt, 29.8.1996, S. 1) Der Prozess Das Verfahren gegen Kinderschänder Dutroux: fast acht Jahre Vorlauf, mysteriös verstorbene Mitwisser, 450 Zeugen - und die Frage: Einzeltäter oder Pädophilen- Netzwerk bis in höchste Kreise? von Dirk Banse und Michael Behrendt Die kühle Seeluft, die vom Hafen in die Stadt zieht, dringt bis auf die Haut. Uns fröstelt, als wir in Antwerpen die geheimnisumwitterte Zeugin Regina Louf treffen. In den Dutroux- Akten der Gendarmerie von Brüssel, die uns in Belgien zugespielt worden waren, wird sie mit dem Codenamen X 1 geführt. Frau Bellamy von den Vereinten Nationen sagt, man müsse Rücksicht auf die besonderen Neigungen in Bezug auf die kulturelle Herkunft der Kinder-schänder nehmen. Und übri-gens handele es sich bei den Verbrechen an Kindern um ein Milliardengeschäft. Und das zählt schließlich im Globalis-mus! "Die Direktorin der Unicef, Carol Bellamy, wies darauf hin, der Han-del mit Kindern und deren Mißhand-lung zu einem internationalen Ge-schäft mit hohen Gewinnraten ge-worden sei ... Rücksichten seien zu nehmen auf jeweilige kulturelle und wirtschaftliche Zusammenhänge."

Nun steht die inzwischen 34 Jahre alte Frau leibhaftig vor uns und lächelt verlegen. Sie wird an diesem Februartag ihre Geschichte erzählen, die so voll von grauenhaften Details ist, dass man sie nicht glauben möchte. Nachdem Regina Louf den Weg in die Öffentlichkeit gesucht hat, fragen sich die Belgier, ob die Zeugin oder die gesellschaftliche Oberklasse ihres Landes verrückt geworden sei. Denn die 34-Jährige versichert, dass sich prominente Politiker, angesehene Polizisten und Manager in dem Netz der Pädophilen verfangen haben sollen. Als Polizisten die Aussagen von X 1 prüften, kamen sie jedenfalls zu dem Ergebnis, dass viele ihrer Angaben stimmen. Seither steht die Zeugin unter dem Schutz der Gendarmerie. Die 34-Jährige lebt jetzt zurückgezogen auf einem Bauernhof bei Gent und betreibt dort eine Hundezucht. In dem heute beginnenden Prozess gegen den belgischen Kinderschänder Marc Dutroux, dessen ehemalige Ehefrau Michelle Martin, den drogenabhängigen Dutroux- Komplizen Michel Lelièvre und den Geschäftsmann Michel Nihoul soll sie einer der 450 Zeugen sein. "Ich war noch ein Kind, als mich meine Eltern an einen Bekannten verkauften. Er hieß Tony. Dieser Mann gehörte zu einer Gruppe von Pädophilen, die regelmäßig Kinder an reiche Bürger vermittelten", beginnt Regina Louf ihre Geschichte. Sie sei über Jahre hinweg von verschiedenen Männern missbraucht worden. X 1 nennt auch deren Namen, will sie aber aus Angst vor juristischen Konsequenzen noch nicht veröffentlicht wissen. "Dass auch Marc Dutroux zu dieser Gruppe gehörte, ist aber kein Geheimnis mehr. Ich lernte ihn gemeinsam mit meinem Zuhälter Tony auf einer Eisbahn kennen. Er war ein guter Eisläufer und hatte sogar Charme. Dutroux war wie auch Tony ein Zuhälter, der von staatlichen Stellen gedeckt wurde", berichtet sie. Sich an die Polizei zu wenden sei ihr deshalb nie in den Sinn gekommen. "Wer aussteigen wollte, den erwartete der Tod", erklärt sie scheinbar gelassen.

Und dann schildert Regina Louf jenes Ereignis, das auch die Ermittler zunächst nicht glauben mochten. "Eine von uns, sie hieß Christine van Hees, wollte aussteigen. Ich glaube, es war im Jahr 1984. Die Zuhälter versammelten die Kinder in einer alten Champignonzüchterei. Wir mussten uns in einen Kreis setzen. In der Mitte wurde Christine, die damals 16 Jahre alt war, mit einem Seil an einem Haken befestigt und langsam zu Tode gefoltert. ‘Seht her! Das passiert euch auch, wenn ihr unsere Geheimnisse verraten wollt,’ hatten sie zu uns gesagt. Es war schrecklich." Die Polizisten von Brüssel, die die Zeugin vernahmen, waren schockiert. Vor allem deshalb, weil die heute 34-Jährige Details nannte, die nicht einmal den Ermittlern bekannt waren. Sie konnte das ehemalige Fabrikgelände, das längst abgerissen ist, detailliert beschreiben. Regina Louf sagte auch aus, dass Christine van Hees mit einem Metallstift gequält worden sei. Und tatsächlich war später in der gefesselten und verbrannten Leiche des 16-jährigen Mädchens ein solcher Metallstift gefunden worden. In den Akten der Observations- und Untersuchungseinheit der Polizei von Brüssel, die der WELT vorliegen, finden sich die Namen der Täter, Kunden und Schauplätze wieder. Die Ermittlungen, so scheint es, sind gewissenhaft geführt worden. Ob ihre Ergebnisse im Dutroux-Prozess veröffentlicht werden, bleibt zu hoffen.

Staatsanwalt Michel Bourlet, Anhänger der Netzwerktheorie, hat öffentliche Äußerungen über X 1 vermieden. Bekannt ist dagegen, dass sich Staatsanwalt Hubert Massa umgehend mit Regina Louf treffen wollte, nachdem er 1999 den Auftrag bekommen hatte, am Fall Dutroux mitzuwirken. Doch zu dem Treffen kam es nicht. Massa jagte sich angeblich eine Kugel in den Kopf, seine Leiche wurde nie obduziert. Als Regina Louf über ihre Leiden und die korrupten Politiker, Staatsanwälte und Richter spricht, bleiben ihre Augen trocken. Sie erzählt von Folterungen, verschleppten Ermittlungen und Morden sachlich und ohne große Emotionen. "Ich muss den Weg in die Öffentlichkeit suchen, auch wenn mich die meisten Leute für verrückt halten", sagt sie. "Die Wahrheit ist doch, dass nicht nur in Belgien Kinder verschleppt wurden, um die perversen Gelüste jener zu befriedigen, die es sich leisten konnten. Und schließlich wurden solche Neigungen auch gefördert, um einflussreiche Leute zu erpressen. Ich erinnere mich, wie man hochrangigen Politikern auf Partys 13- jährige Mädchen zuführte, die auf älter geschminkt waren. Am nächsten Tag hatten diese Männer einen Umschlag im Briefkasten mit der Geburtsurkunde des Mädchens. Klar, dass sie anschließend ihre Macht nutzten, um die Ermittlungen zu stoppen." Regina Louf schildert auch, wie sie an Kunden in Deutschland und in den Niederlanden "vermietet" worden sei, sie spricht von einem großen Netzwerk. "Wer nur Dutroux bestrafen will, begeht einen großen Irrtum. Er ist nur ein Glied in einer Kette von Pädophilen." Von dieser These ging auch die belgische Psychologin Gina Pardaens aus. Sie scheute jedoch im Gegensatz zu Regina Louf den Weg in die Öffentlichkeit, obwohl sie über brisantes Wissen verfügte. Einer ihrer Patienten hatte über das Pädophilennetzwerk gesprochen und erklärt, dass Kinder vor laufender Kamera zu Tode gefoltert worden sein sollen. Anschließend widmete sie sich dem Kampf gegen die Kinderschänder - bis sie 1999 mit ihrem Auto ungebremst gegen einen Brückenpfeiler fuhr. Zuvor war sie mit dem Tod bedroht worden.

Der WELT hatte sie wenige Tage vor ihrem mysteriösen Unfall berichtet, dass ein belgischer Generalstaatsanwalt von ihr Details über das Verschwinden des deutschen Jungen Manuel Schadwald in das niederländische Kinderpornomilieu erfahren wolle. Der damals Zwölfjährige war 1993 aus Berlin verschwunden. Die Fälle Manuel Schadwald und Marc Dutroux hingen eng zusammen, erklärte Gina Pardaens. Und tatsächlich gibt es Schnittstellen. So soll sich Dutroux nach Aussagen des Niederländers Robert Jan W. oft im Kinderpornomilieu von Amsterdam aufgehalten haben: im Klub "Alex Privé" von Karel van M., in dem auch Manuel Schadwald nach Recherchen dieser Zeitung anschaffen musste. "Wir haben den Jungen 1993 aus Berlin in die Niederlande mitgenommen. Er war zunächst in einem Rotterdamer Klub, später dann in Amsterdam", hatte der Belgier Robby van der P. gegenüber dieser Zeitung 1998 in Amsterdam berichtet. Seine Aussage hatte denn auch zu Streitigkeiten innerhalb der Kinderpornoszene geführt, er erschoss wenige Tage später seinen Komplizen Gerry U. in Italien und sitzt seitdem im Gefängnis. In der Wohnung seines Opfers im niederländischen Zandvoort fanden private Ermittler unzählige Disketten und Videos mit geschändeten und gequälten Kindern. Sogar der Missbrauch von Babys war zu sehen. Rätselraten gibt es seither um einen Film, der sich in einem Versteck in der Zandvoorter Wohnung befand. Es gibt Aussagen, dass es sich dabei um ein so genanntes Snuff-Video gehandelt habe, auf dem die Tötung eines Kindes zu sehen sei. Dieser Zeitung liegt ein Schreiben des belgischen Privatermittlers Marcel Vervloesem vor, in dem er die Aussagen des Niederländers Robert Jan W., die dieser ihm gegenüber gemacht hatte, der Staatsanwaltschaft von Haarlem mitteilte. Und die haben es in sich. So erklärte Robert van W. auch gegenüber dieser Zeitung, dass zwischen 1987 und 1993 mehrere deutsche Kinder in der Nähe von Amsterdam bei Folterungen vor laufender Kamera ums Leben gekommen seien. Er habe dies mit eigenen Augen gesehen. Zudem habe er Dutroux mehrmals in Amsterdam zusammen mit dem Belgier Robby van der P. gesehen. Die für den Fall Dutroux zuständige belgische Staatsanwaltschaft in Neufchâteau nahm die Aussagen ernst und stellte im Jahre 2001 ein Rechtshilfeersuchen an die Niederlande, um mehr über die Verbindung von Dutroux ins Amsterdamer Milieu zu erfahren. Laut der Amsterdamer Zeitung "De Telegraaf" soll Dutroux sogar mit den beiden Mädchen Julie und Melissa 1995 in dem Sado-Maso-Klub "Alex Privé" in Amsterdam gewesen sein. Die achtjährigen Mädchen waren nach der Festnahme von Dutroux im August 1996 verhungert auf einem seiner Grundstücke gefunden worden. Doch die belgische Staatsanwaltschaft interessierte sich nicht nur für die Verbindung von Dutroux nach Amsterdam. Im Visier hatte sie auch immer den ehemaligen Rotterdamer Bordellbesitzer Lothar G., der inzwischen verurteilt worden ist. In einem Protokoll der Rotterdamer Polizei aus dem Jahre 1994 hieß es, dass der Berliner Junge Manuel Schadwald an der Seite jenes Lothar G. gesehen worden sei. Dafür, dass die Polizei dennoch nicht eingegriffen hatte, entschuldigte sich die damalige Justizministerin Winnie Sorgdrager sogar öffentlich. Jener Lothar G. arbeitete aber auch nicht allein. Einer seiner Geschäftspartner war der Belgier Robby van der P., der das auch gegenüber dieser Zeitung einräumte. Und er wiederum soll zusammen mit Dutroux im Amsterdamer Kinderpornomilieu zu sehen gewesen sein. So jedenfalls stand es im Rechtshilfeersuchen aus Neufchâteau an die Niederlande, über das "De Telegraaf" berichtet hatte.

Wer glaubt angesichts dieser Fakten noch daran, Dutroux habe auf eigene Rechnung gearbeitet? Dass auch Marc Verwilghen, der Leiter der Dutroux-Untersuchungskommission und ehemalige Justizminister, von einem Kinderpornonetzwerk ausgeht, liegt der WELT schriftlich vor. In einem Schreiben an eine belgische Bürgerinitiative teilte er bereits kurz nach der Festnahme von Dutroux mit: "Es besteht kein Zweifel daran, dass ein Kinderporno- und Kinderprostitutionsnetzwerk in Belgien existiert." (Die Welt, 1.3.2004, Seite 10)

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Freitag, 24. August 2007, 12:01

Re: Christen und Katholiken

dr2stein

Ich stehe direkt an der Front und arbeite täglich mit den Opfer
der kath.Kirche und die immer noch vorhandene Allmacht
der kath.Kirche. Diese Macht werde ich durch mein Buch sicher
so weit zurück stutzen, das sie ertragbar sein wird.
Schau mal da vorbei
http://zeitwort.at/viewtopic.php?t=4978

Gruß Eva

etwas für die es noch nicht wußten
hier zum informieren um dann mitreden zu können:


http://www.jd-jl-rlp.de/plus/reader/reader_kirche_staat.pdf

http://209.85.129.104/search?q=cache:d3L3mn5HubEJ:www.ibka.org/artikel/ag03/hvbbkon.html+konkordat+abschaffen&hl=de&ct=clnk&cd=10&gl=at&lr=lang_de

http://209.85.129.104/search?q=cache:IsFQkf-stbsJ:www.das-weisse-pferd.com/02_06/sexualverbrechen_von_priestern.html+das+konkordat+sch%C3%BCtzt&hl=de&ct=clnk&cd=3&gl=at&lr=lang_de

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