Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zeitwort Nachrichten Diskussionsforum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

1

Dienstag, 28. August 2007, 17:29

Ombudsstelle der Erz. Wien für Opfer sexuellen Missbrauch

:pfui:

:sad: :sad: :sad:

Wem kommt es sauer hoch, wenn er diese
unnötige Tatbeschreibung liest und dabei sich vor Augen hält,
von wem sie stammt :?:

Sollen damit die Opfer der kath.Kirche noch ein weiteres Stück
von den Schuldigen gedemütigt werden :?:

Den eine gute Aufklärung zum Thema, die enormst wichtig ist,
hat mit dem was Du hier unten lesen kannst,
meiner Meinung nach, sicher nichts zu tun.

Mit diesen perversen Tatbeschreibungen weckt die kath.Kirche
noch schlafende Kindesschänder, die ihre Taten
noch in ihren Gedanken durchführen und machen sie so
zu tataktiven Tätern.

Was denkst Du :?:

Gruß Eva Nowatschek
freie.nachrichten@gmx.at



Laut der Ombudsstelle bedeutet "sexueller Missbrauch:
Kinder beziehungsweise Minderjährige werden angehalten, die entblößten Geschlechtsteile von Erwachsenen anzusehen,
die Geschlechtsteile eines Erwachsenen / einer Erwachsenen anzugreifen oder bis zu deren sexueller Befriedigung zu massieren.
Sie werden gedrängt, sich ausziehen, sich abgreifen und am Körper eines Erwachsenen/ einer Erwachsenen reiben zu lassen
bis zu dessen sexueller Befriedigung. Kinder beziehungsweise Minderjährige werden mit pornographischen Filmen konfrontiert,
damit die Verwirrung der Kinder den Erwachsenen/ die Erwachsene sexuell erregt. Sie werden genötigt,
Zungenküsse über sich ergehen zu lassen, sich an den Geschlechtsteilen berühren oder massieren zu lassen.
Die Opfer bekommen von einem Erwachsenen / einer Erwachsenen deren Finger in die Scheide oder in den After gesteckt
oder werden gezwungen, einen Erwachsenen / eine Erwachsene an deren Geschlechtsorgan mit dem Mund zu befriedigen.
Die Opfer werden zu einem - unter Umständen auch körperlich verletzenden - Geschlechtsverkehr vergewaltigt.

Das alles ereignet sich natürlich keineswegs nur im Bereich der Kirche, sondern ebenso in Familien,
in Einrichtungen für Kinder und Minderjährige im Sport- , Kultur- und Sozialbereich und in Schulen.

Aber Missbrauch durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kirche steht als Ausbeutung von Schwächeren
nicht nur im Gegensatz zur Botschaft des Evangeliums. Sondern es wird dabei auch der Beziehung der Opfer zu Gott,
zum Glauben, zum Dienst der Kirche nicht mehr gut zu machender Schaden zugefügt.
Die Folgen reichen besonders tief.

Ombudsstelle der Erzdiözese Wien für Opfer sexuellen Missbrauchs in der Kirche
Liechtensteinstraße 102/11
1090 Wien
Tel. +43-1-319 66 45
Fax +43-1-319 66 45-24
Mobil +43-664-51552 70



E-Mail: ombudsstelle@edw.or.at

quelle: http://stephanscom.at/edw/articles/2004/03/05/a5024

:idea:

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

2

Dienstag, 28. August 2007, 19:48

Zitat von »"Eva"«

Mit diesen perversen Tatbeschreibungen weckt die kath.Kirche
noch schlafende Kindesschänder, die ihre Taten
noch in ihren Gedanken durchführen und machen sie so
zu tataktiven Tätern.



@ Eva Nowatschek

Also Eva, Deine Aussage überrascht mich wirklich. Dieses Beschriebene ist mit Sicherheit pervers aber Kindesmissbrauch ist dies nun einmal. Wenn im Fernsehen oder hier im Zeitwort über Missbrauch geredet wird, kann es immer sein dass sich einer dabei einen runterhohlt. Wenn Kinder in einen Katalog für Unterwäsche werben, dann ist das leider auch möglich. Und es wäre bei vielen Gelegenheiten möglich, wo Aufklärung erfolgt.

Sei doch froh, dass sich die Kirche in dieser Sache nun endlich bewegt!
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

3

Freitag, 31. August 2007, 20:12

Hallo Santa

Jedes Opfer, aber auch jeder der mit diesem Bereich als Helfer
und nicht zuletzt jeder sexuell aufgeklärte Mensch weiß,
was ein vollzogener oder ein versuchter sexueller Mißbrauch ist.

Die schwere des Mißbrauches ist für das Opfer sicher relevant,
da sich davon auch die schwere des durch die Tat
verursachten Trauma widerspiegelt.

Wenn wer wie oben gezeigt, die Ombudsstelle
der Erzdiözese Wien für Opfer sexuellen Missbrauchs in der Kirche,
diese Tatschilderung als quasi Lektüre für noch schlafende Pädos ins Netz stellt, so fühle ich mit all deren Opfer mit, da es wie so oft schon gehabt, wieder eine schallende Ohrfeige für die kath.Opfer von ihren Tätern der kath.Kirche ist, die hier al solches
geliefert wurde.

Ich bin weder verklemmt noch verhemmt, aber ich betreue viele von deren Opfer und weiß wie die sich fühlten als sie diese Pädolektüre gelesen haben. :depress
:schüt:

Gruß Eva Nowatschek
eva.nowatschek@chello.at

:idea:

4

Freitag, 31. August 2007, 20:42

@ Eva Nowatschek

Ich glaube der Kirche ging es darum, Kindesmissbrauch nicht nur mit einer Überschrift sondern genauer zu beschreiben. Hätte sie nur Missbrauch geschrieben, gäbe es wieder Leute welche sagen, die umschiffen das Problem wieder. Die Kirche hat aus meiner Sicht viel zu spät damit begonnen sich in dieser Sache, welche so viel Leid über Kinder brachte, anzunehmen.

Dass nun der Ablauf und die Beschreibung nicht perfekt ist, erklärt sich aus meiner Sicht auch daraus, weil man eben diese Thema gescheut hat wie deren Teufel das Weihwasser. Aber die Kirche sieht nun, dass sie dieses Problem lösen muss und handelt (noch immer zu wenig). Normalerweise heisst es ja immer, "wer nicht handelt macht keine Fehler." Nur bei Kindesmissbrauch liegt dieser Spruch völlig daneben denn hier gilt, "wer nicht handelt macht sich mitschuldig!"

Aber Kritik wie die Deine ist durchaus angebracht, weil die Kirche darf nicht glauben, dass es nun mit dieser Ombudsstelle getan ist.

lg
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

5

Samstag, 1. September 2007, 00:38

Santa

Danke dass Du mich verstehen kannst.
Ich wünsche Dir ein schönes,
aber auch schreibwütiges Wochenende.

Gruß Eva

6

Samstag, 1. September 2007, 22:37

Zitat von »"Eva Nowatschek"«

Santa

Danke dass Du mich verstehen kannst.
Ich wünsche Dir ein schönes,
aber auch schreibwütiges Wochenende.

Gruß Eva



@ Eva Nowatschek

Auch wenn es manchmal so aussieht als ob wir völlig einander vorbei reden/schreiben, eint uns doch eine gewaltige Sorge. Wir haben halt oftmals unterschiedliche Vorgehensweisen, wie Kindesmissbrauch verhindert oder wenigstens vermindert werden kann. Vielleicht sind diese unterschiedlichen Perspektiven und Herangehensweisen nötig um dieses Problem zu lösen.

Wichtig ist aber, dass wir beide wissen wer die "Bösen" sind!

lg
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

7

Sonntag, 2. September 2007, 14:18

Mich hat gerade von einem sehr wertvollen Mitstreiter,
der ein mutiger Kämpfer gegen die graussame Allmacht der kath.Kirche angetreten hat, damit die Opfer der katholischen Kirche endlich zu ihren,
ihnen absolut zustehenden Opferrechten kommen,
eine Mail erhalten.


Ich stelle sie Euch unten her.
Bitte lesen.
Danke Eva



Betreff:Wir sind Kirche Regensburg:
Sexueller Missbrauch im Bistum Regensburg
Von:
"Wir sind Kirche" <info@wir-sind-kirche.de>
Datum:
Sun, 2 Sep 2007 07:52:39 +0200
An:
"Info@wir-sind-kirche.de" <info@wir-sind-kirche.de>[/size]

Sexueller Missbrauch im Bistum Regensburg
Wir sind Kirche Regensburg fordert Bischof Müller auf, endlich Konsequenzen zu ziehen (Pressemitteilung vom 31.08.2007)[/color][/size]

Anlässlich des von der Staatsanwaltschaft Nürnberg veranlassten Haftbefehls gegen den Pfarrer von Riekofen wegen des Verdachts
über mehrere Jahre hinweg einen Ministranten sexuell missbraucht zu haben, fordert Wir sind Kirche Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller auf,
nun endlich die Konsequenzen aus diesen Ereignissen zu ziehen.

Dazu ist es nötig das er selbst als Letzverantwortlicher gegenüber den
Opfern, den Gläubigen der Diözese und gegenüber der Öffentlichkeit die
Verantwortung übernimmt und damit weiteren Schaden für die Kirche zu
verhindern . Dazu sind insbesondere folgende Punkte notwendig:

1. Die Fehler des Ordinariats in der Vergangenheit sind ohne Wenn und Aber einzugestehen: Trotz einschlägiger Vorstrafe
und entgegen der Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz war der betroffene Priester als Pfarrer von Riekofen eingesetzt worden und hatte damit wieder direkten seelsorgerlichen Zugang zu Kindern und Jugendlichen.

2. Den neuen Opfern ist in jeder Beziehung Hilfe
angedeihen zu lassen.

3. Durch Übernahme der Verantwortung,
geeignete Präsenz vor Ort und anderen Maßnahmen ist
dafür Sorge zu tragen, dass es in den betroffenen
Pfarrgemeinden nicht zu Spaltungen kommt.

4. Es ist ein klares Bekenntnis abzulegen,
wenigstens ab sofort sich strikt an die Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz auch in der Diözese
Regensburg zu halten.

5. Für den Fall, dass es weitere ähnlich gelagerte Fälle
in der Diözese geben sollte, sind diese unverzüglich zu korrigieren.

Kontakt:
Sigrid Grabmeier
Bundesteam Wir sind Kirche Deutschland
Mobil: 0170-8626290
Tel. 0991-2979-585

e-mail: grabmeier@wir-sind-kirche.de
homepage: www.wir-sind-kirche.de

8

Sonntag, 2. September 2007, 14:23

Lieber Santa :respekt:

Ich habe schon bemerkt dass Du ein kluges Köpfchen
und auch einen freundschaftswerten Charakter hast hast.

Nur dann, wenn alle die den Opfern helfen wollen
und weitere Opfer weit gehenst vermeiden wollen,
an ein und dem selben Strang ziehen, wird sich zu Gunsten
von einem guten Kindesschutz etwas ändern.

Leider wird es aber den perfekten Kindesschutz
trotzdem nie geben.

Gruß Eva

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • Private Nachricht senden

9

Sonntag, 2. September 2007, 14:51

Zitat von »"Eva Nowatschek"«

Leider wird es aber den perfekten Kindesschutz
trotzdem nie geben.


Doch, wenn sich endlich alle Menschen zur gemeinsamen Vernunft gegen die imperialistischen Verbrecher verbünden.

Es ist nämlich egal ob ein Kind mit Hunger oder Sex missbraucht wird - alles hat dieselben Ursachen - kaputte, schwer kranke Gesellschaften.

10

Sonntag, 2. September 2007, 17:07

@Asy

Das ist es ja, es wissen alle mündig denkenden Menschen,
dass sich in den von uns arm gemachten Ländern,
Kinder zu und für alles verkaufen müssen,
um nicht verhungern zu müssen, während bei uns tonnenweise
sehr gute Lebensmittel auf den Müll kommen
und deren Entsorung wieder ein Vermögen kostet.

Kein Kind kann sich aussuchen wo und bei wem es zur Welt kommen will.
Und allen Menschen denen es gut geht und das künstlich gemachtes Leid
der Kinder, dass ihnen zum Schicksal wurde, wo die Welt gerne wegsieht
oder noch ärger, sogar hinsieht und ihnen dieses Elend
nicht im Hals kratzt, sollen wenn das möglich ist,
dort noch einmal geboren werden.

Gruß Eva

Thema bewerten