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11

Montag, 17. September 2007, 08:44

Zitat von »"chinasky"«

Ich denke, daß viele Menschen sich gar nicht darüber bewußt sind, welche Verantwortung mit der Elternschaft auf sie zukommt. Aber auch, daß Mutter oder Vatersein mit Verzicht zum Wohle des Kindes bedeutet.


Da kann ich dir voll und ganz zustimmen - das Bewusstsein ist hier nicht nur getrübt, sondern vollkommen verschoben.
Jedoch sollte Vater und Mutter sein keinen Verzicht bedeuten:
Wer denkt, er müsste auf etwas verzichten, der darf es doch bleiben lassen oder noch aufschieben. Wer denk, er gewinnt etwas - weil sich ja die Rollen eines Meschens ändern, wenn er plötzlich Vater/Mutter wird - dann soll er Kinder bekommen. Die Wahl und die Aufklärung dazu waren noch niemals so offen, wie zu unserer Zeit.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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12

Montag, 17. September 2007, 09:49

@ Kratzbürste,

Zitat

Jedoch sollte Vater und Mutter sein keinen Verzicht bedeuten:
Wer denkt, er müsste auf etwas verzichten, der darf es doch bleiben lassen oder noch aufschieben


Ich, selbst zweifacher Vater, denke, daß die Elternschaft schon auch Verzicht bedeutet. Jedoch nicht im ursprünglich negativen Sinn. Ich meine damit, daß ich als Vater schon zahlreiche Situationen erlebt habe, in denen ich meine eigenen Bedürfnisse zurückgestellt habe, weil sich diese mit denen meiner Kinder nicht vereinbaren ließen. Als liebender Elternteil, und ich bilde damit sicher nicht die Ausnahme, bringt man diese "Opfer" aber gerne. Es handelt sich dabei nicht immer um große Dinge, sondern um viele Kleinigkeiten des Alltages, die sich aber offenbar für einige Eltern zu einer unerträglich Last summieren.
Unerträglich deshalb, weile viele der letzten und aktuellen Generation den Verzicht überhaupt nicht erlernten, sondern sich seit je her dem hemmungslosen Konsum (nicht nur materialistisch) hingaben. Muß man sich dann plötzlich zum Wohle eines Schutzbefohlenen in Rücksicht und Verzicht üben, kann dies für manche eine unlösbare Aufgabe darstellen.
Ist es nicht schrecklich, daß der menschlichen Klugheit so enge Grenzen gesetzt sind und der menschlichen Dummheit überhaupt keine?

Konrad Adenauer

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ASY

33.333 Beiträge sind genug

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13

Montag, 17. September 2007, 11:06

Re: Gibt es Opfer in unserer Spaßgesellschaft

@ chinasky

Lese dir bitte mal folgenden Text

DIE GIER

14

Montag, 17. September 2007, 13:00

Zitat von »"chinasky"«

Es handelt sich dabei nicht immer um große Dinge, sondern um viele Kleinigkeiten des Alltages, die sich aber offenbar für einige Eltern zu einer unerträglich Last summieren.


Ein Verzicht könnte einfach anders beleuchtet werden:
Der Verzicht, den man auf sich nimmt - sprich der sich automatisch ergibt - wird doch automatisch mit einem Gewinn legalisiert. Dem Gewinn Eltern zu sein, ein Kind in seiner Entwicklung zu beobachten , Wissen an jenes weiter zu geben, spannend darauf zu warten was es mit jenem Wissen anstellt.

Wenn es keinen Verzicht gäbe, dann gäb es auch keinen Gewinn (weil ein Fasserl eben nur soviel fassen kann, wie eben Platz hat, kommt nur darauf an, womit man es füllen WILL) - ganz genau wie beim Zinsgeschäft - nur hier sollte man es positiv sehen.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

15

Montag, 17. September 2007, 13:06

mein sohn hatte erst einen eitrigen schnupfen, da half kein inhalieren, keine rotlichlampe und aus diesem schnupfen hat sich eine nasennebenhöhlenentzündung entwickelt, also es gibt alles sehrwohl

da schreibt wer von verzicht, aber auf was viele elter verzichten müssen oder freiwillig wollen kann man nicht lesen
an eurer stelle würde ich mir zu euren hochgeistigen beiträgen auch mal, etwas reale dazuschreiben

Fenstergucker

Nehmt mich nicht ernst, ich tu's auch nicht!

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16

Montag, 17. September 2007, 13:09

Re: Gibt es Opfer in unserer Spaßgesellschaft

Zitat von »"Hornung"«

In unserer Spaßgesellschaft gibt es NUR OPFER!


Teilweiser Einspruch!

Ohne Täter gibt es keine Opfer! Aber ist nicht jeder Täter auch irgendwie Opfer? .....
Gott sprach zu mir: "Lächle, denn es könnte schlimmer kommen". Ich lächelte und es kam schlimmer.......

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17

Montag, 17. September 2007, 13:14

@ Reini

worauf Eltern verzichten WOLLEN kann man nicht beantworten, dazu müsste man die ANTWORT aller haben.
Aber das die Wünsche von ein wenig Ruhe, über eine Ruhigstellung für eine ganze Nacht die durchgetanzt wird, gehen wissen wir aus den Medien.
Und sehr viel aus eigener Erfahrung hab ich nicht - aber das hab ich bereits gepostet. Und sehr viele sind mir noch nicht über den Weg gelaufen, wo ich das Thema hätte ansprechen können. Geduld Reini - und net immer alles auf unsere angeblichen "hochgeistigen" Beiträge schieben.

Und wenn nichts mehr hilft bei einem eitrigen Schnupfen, dann gibt es ja nichts dagegen zu sagen. Aber soll ich mich wirklich auf die Suche nach den Verkaufszahlen für Antibiotika machen, den steigenden Absatzzahlen, die sicherlich jährlich um ein vielfachen steigen.
Die Wichtigkeit sollte entscheiden und nicht ein leichtfertig verschreibender Arzt.
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Fenstergucker

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18

Montag, 17. September 2007, 13:30

Zitat von »"Die Kratzbürste"«

@ Reini

worauf Eltern verzichten WOLLEN kann man nicht beantworten, dazu müsste man die ANTWORT aller haben.
Aber das die Wünsche von ein wenig Ruhe, über eine Ruhigstellung für eine ganze Nacht die durchgetanzt wird, gehen wissen wir aus den Medien.
Und sehr viel aus eigener Erfahrung hab ich nicht - aber das hab ich bereits gepostet. Und sehr viele sind mir noch nicht über den Weg gelaufen, wo ich das Thema hätte ansprechen können. Geduld Reini - und net immer alles auf unsere angeblichen "hochgeistigen" Beiträge schieben.

Und wenn nichts mehr hilft bei einem eitrigen Schnupfen, dann gibt es ja nichts dagegen zu sagen. Aber soll ich mich wirklich auf die Suche nach den Verkaufszahlen für Antibiotika machen, den steigenden Absatzzahlen, die sicherlich jährlich um ein vielfachen steigen.
Die Wichtigkeit sollte entscheiden und nicht ein leichtfertig verschreibender Arzt.


Richtig! Der Unterschied zwischen Arzt und Arzt ist oft wie Tag und Nacht. Unsere Hausärztin versucht bei den Kindern immer eine Erkrankung mit milden Medikamenten (Homöopathie) zu behandeln und verschreibt erst dann, wenn's nicht mehr anders geht, Antibiotika. Der örtliche Gemeindearzt ist jedoch das genaue Gegenteil. Bei der kleinsten Rötung im Hals werden die "schweren Hämmer" verordnet. Aber solange die Ärzte von der Pharmaindustrie gesponsert werden, wird sich daran leider nichts ändern. Denn nicht jeder Arzt hat ausschließlich das Wohl seiner Patienten im Auge.

Ein Musterbeispiel im schlechten Sinn war der Hausarzt des Großvaters meiner Frau. Der hatte eine halbe Apotheke zu Hause, fraß Tabletten und andere Medikamente wie unsereins Lebensmittel. Als es ihm sehr schlecht ging und er ins Krankenhaus eingeliefert wurde, brach der dortige Arzt fast zusammen, als er alle Medikamente, die sein Patient einnahm, sah. Er setzte bis auf 2 Präparate alles ab und dem Großvater meiner Frau ging es kurz darauf viel besser. Bloß hatte er 14 Tag nach seiner Entlassung aus dem KH bereits wieder fast alles, was er vorher hatte, von seinem Hausarzt wieder verschrieben bekommen. Die Folge war, daß er 1 Monat später wieder kaum ansprechbar im Krankenhaus lag.
Gott sprach zu mir: "Lächle, denn es könnte schlimmer kommen". Ich lächelte und es kam schlimmer.......

19

Montag, 17. September 2007, 13:32

@ Fenstergucker

du beschreibst die heutige Realität sehr treffend :up
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

20

Montag, 17. September 2007, 15:22

@Asy

Zitat

@ chinasky

Lese dir bitte mal folgenden Text

DIE GIER


Habe es bisher zeitlich noch nicht geschafft, werde aber noch Stellung nehmen
Ist es nicht schrecklich, daß der menschlichen Klugheit so enge Grenzen gesetzt sind und der menschlichen Dummheit überhaupt keine?

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