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ASY

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1

Mittwoch, 26. September 2007, 20:30

Mensch vs. Geld

Zitat

Der Umgang mit Geld ist in unserer Zeit humaner, als derjenige mit Menschen

Zeit & Mensch
Institut für Zeitwirtschaft und Zeitökologie


Für die arbeitende Bevölkerung wollten die ABB-Manager die Stempeluhren abschaffen. Immer mehr setzte sich in den Chefetagen auch der Geldinstitute die Meinung durch, dass es nicht wichtig sei, wie lange die Menschen arbeiten, wichtig sei einzig, was sie dabei leisten - sprich was Sie am Markt für ihre Leistung abzocken können. Nur für Leistung also, nicht für das Absitzen von Zeit sollten die Menschen entschädigt werden.

Mit dem Geld geht man jedoch in der Wirtschaft offenbar viel humaner um, als mit den Menschen. Das Geld wird nach wie vor für das Absitzen von Zeit über den Zins entschädigt - unabhängig vom Ergebnis, das der Kreditnehmer am Markt erzielt. Dieses Beispiel zeigt deutlich, wie hoch der Mammon gegenüber den Menschen in der heutigen Zeit wertgeschätzt wird.


Beim surfen im Internetz stolperte ich über diesen Text und wurde daraufhin ganz melancholisch. :depress

Die Tatsachen sind aber noch schlimmer, denn der Mensch wird ja gar nicht nach seiner Zeit entlohnt, sondern er muss in einer vorgegebenen Frist das Höchstmögliche leisten, denn wenn sich ein Fressfeind findet der in einer gewissen Zeit mehr zu geben breit ist, dann fliegt der bisherige raus.

Das ist doch asozial und gleichzeitig unser System, oder?

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2

Donnerstag, 27. September 2007, 10:36

Re: Mensch vs. Geld

dann doch lieberirgendwo zeit absitzen und wenig leisten??
das kommt mir irgendwo her bekannt vor.

ASY

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3

Donnerstag, 27. September 2007, 11:16

Re: Mensch vs. Geld

@ Lulu

Du scheinst denn Hintergrund nicht ganz verstanden haben. Geld, welches verzinst die Zeit absitzt, braucht nix zu leisten, sondern es sitzt nur als Investitition herum und immer mehr Menschen müssen immer mehr dafür leisten. Dem Geld geht's somit besser als dem Mensch.

4

Donnerstag, 27. September 2007, 11:27

Re: Mensch vs. Geld

ich verstehe es eher so. ein unternehmen setz bestimmte vorgaben. umso schneller du sie erreichst desto schneller kannst zausgehen. gibts eh schon lange.
ein prinzip das ich seit meiner frühesten kindheit sogar oft sehr unterstützt hab, weil mir ein lehrer nie erklären konnte wieso ich die restliche halbe stunde noch in der klasse sitzen musste, wenn i den stoff eh schon kann.
vielleicht sollte man ein solchesprinzip mal in den ämter austesten. die wartezeiten würden sich für den ehrlichen bürger drastisch verkürzen.
in übrigen ist das doch nur fair denjenigen gegenüber die innerhalb kürzer zeit ihre vorgaben erfüllen. die müssen dann überarbeit leisten.

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ASY

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5

Donnerstag, 27. September 2007, 11:49

Re: Mensch vs. Geld

Zitat von »"Lulu"«

ich verstehe es eher so. ein unternehmen setz bestimmte vorgaben. umso schneller du sie erreichst desto schneller kannst zausgehen. gibts eh schon lange.

@ Lulu

Für wen gibt es das schon lange? Die Mehrheit hat eine 40 Stundenwoche, muss aber trotzdem die ganze Zeit voll leisten, wie wenn sie einen Vorteil aus der höheren Leistung hätte. :schulter:

6

Donnerstag, 27. September 2007, 14:12

Re: Mensch vs. Geld

kommt drauf an. natürlich gibt es viele berufe wo das leistungsprinzip nicht anwendbar is. der arzt kann natürlich ned sagen er braucht jetzt schnell "10" kranke weil danach kann er nach haus gehen.
aber gerade für ein geldinstitut keine schlecht lösung.
oder wie oft hört den meister klagen, bei mir sitzen die lehrlinge den ganzen tag herum und leisten nix.
und dann hast wieder den lehrling der da sagt, "heut hätt ma alle schon um 12 wieder zaus gehen können, war ka hackn".
in österreich is das alles noch sehr alltmodisch.
mir war das bei diversenen hackn schon immer ein graus wenn man "zb waren schlichten" muss, oder kisten aufladen dasd nach 2 stunden hättest wieder zaus gehen konnenwenns es im team schnell erledigst. aber der eine muss dann wieder eine rauchen, der andere mit der freundin usw.
und ich nehms ihnen ned mal übel, werden ja nach stunden bezahlt. blöd wärens gwesen.
ich hab das zeitmodel immer viel unfaierer gfunden. sowohl für arbeitgeber wie nehmer.

ASY

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7

Donnerstag, 27. September 2007, 14:44

Re: Mensch vs. Geld

@ Lulu

Ich muss zugeben, dass mich deine Antwort vollkommen verwirrt.

Zitat von »"Lulu"«

kommt drauf an. natürlich gibt es viele berufe wo das leistungsprinzip nicht anwendbar is. der arzt kann natürlich ned sagen er braucht jetzt schnell "10" kranke weil danach kann er nach haus gehen.

Eigentlich hätte ich von der Mehrheit gesprochen, nicht von den Ärzten.

Zitat von »"Lulu"«

aber gerade für ein geldinstitut keine schlecht lösung.

Wie meinen? Etwa, ich brauch noch schnell ein paar zahlungskräftige Arme, dass die Zinsen für ein arbeits- und leistungsloses Einkommen der Besitzer sorgen?

Zitat von »"Lulu"«

oder wie oft hört den meister klagen, bei mir sitzen die lehrlinge den ganzen tag herum und leisten nix.

Lehrling, wie die Bezeichnung schon sagt, ist ein Auszubildender. Er braucht nix leisten, denn sonst ist er nur ein billiger Hilfsarbeiter und müsste leistungsgerecht entlohnt werden.

Zitat von »"Lulu"«

und dann hast wieder den lehrling der da sagt, "heut hätt ma alle schon um 12 wieder zaus gehen können, war ka hackn".

Es gab also nix beizubringen?

Zitat von »"Lulu"«

in österreich is das alles noch sehr alltmodisch.
mir war das bei diversenen hackn schon immer ein graus wenn man "zb waren schlichten" muss, oder kisten aufladen dasd nach 2 stunden hättest wieder zaus gehen konnenwenns es im team schnell erledigst. aber der eine muss dann wieder eine rauchen, der andere mit der freundin usw.
und ich nehms ihnen ned mal übel, werden ja nach stunden bezahlt. blöd wärens gwesen.
ich hab das zeitmodel immer viel unfaierer gfunden. sowohl für arbeitgeber wie nehmer.

Es geht um das Absitzleistungspflichtmodell für die Mehrheit - nämlilch die Kombination Zeitpflicht und Höchstleistungspflicht - wie halt in der Industriefertigung üblich.

Ich stelle hier das Modell gegenüber, dass Geld gar nix tun muss und trotzdem 24 Stunden täglich bezahlt wird - eben genau durch die Arbeitszeitabsitzleistungsmodelle unter denen die Mehrheit leidet.

8

Donnerstag, 27. September 2007, 15:00

Re: Mensch vs. Geld

stimmt aber nur bedingt.
du brauchst kein geld 24 stunden um die uhr zu bezahlen, demnach auch keinen zeit in der arbeit absitzen, vorausgesetzt du verzichtest auf alles was mit geld finanziert werden muss.
da das aber schwer möglich is gehst eben arbeiten und verdienst durch die leistung geld, das du dann eben investierst.
wie du das geld verdienst is die streitfrage. meiner meinung nach benachteiligt das zeitmodel eher den durchschnittsmensch und begünstigt eher die faulen.
sicher wennst von 8 stunden lieber 4 stunden kaffetscherl trinken willst dann is natürlich toll.
für denjenigen der schnell in schwimmbad möcht beschissen.
für die firmen kommt dasselbe raus. obst für die gleich aufgabe und die gleiche bezahhlung 10 oder 4 stunden hackelst is denen egal.
meiner erfahrung nach is aber eher so das wennst schnell mit deiner arbeit fertig bist dann noch dazu was augebuckelt bekommst und der chef ned sagt "geh ma die restlichen stunden ane rauchen".

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Donnerstag, 27. September 2007, 15:07

Re: Mensch vs. Geld

@ Lulu

Ich kenn mich echt nicht aus wovon du jetzt redest. Es gibt keinen Chef der seinen Arbeitern beim Nixtun zuschaut und sie dafür auch noch bezahlt und jeder Chef wird eher Überstunden machen lassen, bevor er jemanden einstellt - das ist die mehrheitliche Realität.

Deine Denkmodelle kenn ich nur von Bereitschaftsdiensten, haben aber mit dem echten Arbeitsleben nix zu tun.

Zitat

du brauchst kein geld 24 stunden um die uhr zu bezahlen, demnach auch keinen zeit in der arbeit absitzen, vorausgesetzt du verzichtest auf alles was mit geld finanziert werden muss.

Das verstehe ich überhaupt nicht - was ist das?

10

Donnerstag, 27. September 2007, 15:57

Re: Mensch vs. Geld

den chef kenn ich auch nicht.
ich sage nur das viele menschen es gern lieber hätten schnell zu arbeiten und dafür schneller zu gehen, als langsam und gmütlich dafür länger.

b) nur ganz einfach du musst zb ned für deine handyrechnung hackeln gehen, wennst eben kein handy besitzt.

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