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Sonntag, 7. Oktober 2007, 19:00

Kinderdrama in Deutschland

Auf Bitte der Mutter Frau N.N. suchte ich mit dieser und dem Paten des Kindes, Herrn N.N., am späten Nachmittag des 25. Juli 2006 das Kind in seinem Betreuungsheim in N.N. auf, um mir ein ärztliches Urteil zu bilden, ob es unter Psychopharmaka steht und dadurch beeinträchtigt ist. Als wir das Heimgelände betraten, trafen wir auf einen dort arbeitenden jungen Mann, der uns durch die offenstehende Tür in den ersten Stock führte, wo uns ein Betreuer entgegentrat. Während wir unser Anliegen vorbrachten, erschien auch das Kind, und ich konnte es etwa zwei Minuten lang in Augenschein nehmen. Der Betreuer erklärte uns zu unserem Erstaunen, daß wir Hausfriedensbruch begangen hätten, und weigerte sich, eine nähere Untersuchung des Kindes durch mich zuzulassen. Als Herr N.N., der sich als Pate des Kindes legitimiert hatte, ein Foto machte, versuchte der Betreuer mit wutverzerrtem Gesicht, ihm die Kamera aus der Hand zu schlagen.
Herr N.N. und ich kehrten dann weisungsemäß auf den Heimvorplatz zurück, beharrten aber darauf, daß die sofortige ärztliche Untersuchung des Kindes wegen Gefahr im Verzug unverzichtbar war. Diese Gefahr ging aus folgenden Tatsachen hervor:
nach ärztlichen Unterlagen war das Kind vor einigen Jahren ein freundliches, wißbegieriges Kind, das eine angemessene Erziehung erfahren sollte. Die Mutter gab an, daß es in der Heimbetreuung immer ängstlicher geworden sei, daß die Psychopharmaka es zu marionettenartigen Bewegungen zwingen und es sie immer wieder unter Tränen bitte, es aus dem Heim herauszunehmen. Sonst werde es aus dem Fenster springen.
Mein wenn auch nur kurzer Eindruck von dem Kind war der einer schweren Verhaltensstörung. Es stand steif mit ausdruckslosem Gesicht fast wortlos vor uns, bevor es von dem Betreuer ins Zimmer zurückgescheucht wurde.
Während wir mindestens zwei Stunden darauf warteten, daß ein anderer Arzt erschien, meldete sich ein junger Mann bei uns, der im Ort wohnte, aber viel Zeit im Heimgelände verbrachte, das ein Jugendtreff ist. Dieser gab an, das Kind werde von anderen Heimbewohnern gehänselt und geschlagen, es werde immer ängstlicher, laufe weg, wenn man es nur anrede, und hinke.
Mindestens eine Stunde lang weigerte sich die Heimleitung, den zuständigen kassenärztlichen Bereitschaftsarzt zu informieren, weil es dem Kind bestens ginge. Vielmehr forderte man Polizei an, die mit zwei Autos und zeitweise fünf Beamten erschien, um uns am Hausfriedensbruch zu hindern, den der heimbevollmächtigte Herr N.N. dann noch auf den Vorplatz ausdehnen wollte. Für die medizinische Versorgung des Kindes geschah nichts. Dann endlich wurde ein Arzt verständigt, bis zu dessen Eintreffen nochmals eine Stunde verging. Es handelte sich aber nicht um den zuständigen Kassenarzt, sondern, nach eigenen Angaben, um einen Freund des Heimes. Dieser untersuchte und befragte das Kind und erklärte dann die Abwesenheit einer akuten Gefahr. Das Kind habe erklärt, es sei gern in dem Heim. Diese Aussage des Kinders halte ich für wertlos, weil es nach meinem Eindruck unter bewußtseinsverändernden Drogen stand und völlig eingeschüchtert war.
Nach insgesamt etwa drei Stunden mußten der Pate und ich erkennen, daß wir an diesem Abend nichts mehr für das Kind tun konnten, und begaben uns zur Polizeiwache, um Strafanzeige wegen der Körperverletzung zu erstatten, die der Erzieher dem Paten zugefügt hatte. Ich wollte zu Protokoll geben, daß der Arzt, der die Unbedenklichkeit des Verbleibens des Kindes in dem Heim bescheinigt hatte, als Freund des Hauses nicht objektiv war. Die Polizei erklärte, die Strafanzeige sei bereits aufgenommen, weigerte sich aber, dem Paten den Text zu zeigen, und beförderte diesen, als er auf einer Einsichtnahme beharrte, mit brutaler Brachialgewalt, die mich wirklich erschreckte, aus dem Gebäude. Auch gegen mich wurde derselbe Polizist, ohne mir rechtliches Gehör zu gewähren - es wäre nur ein Satz gewesen, nämlich die Frage, warum nicht der zuständige Kassenarzt geholt worden war - handgreiflich.
Diese mehrstündige, zeitweise tumultuarische Szene nicht zuletzt auf Kosten des Steuerzahlers wurde ausgelöst durch die Bitte einer Mutter, daß ich ihr Kind ärztlich untersuchen dürfe.
Die Frage ist unabweislich, was das Heim zu verbergen hat.
Krefeld, am 26.07.06
Dr.med.Heinz Gerhard Vogelsang, Internist u. Arzt f. Naturheilverfahren. Homöopathie. Leydelstr. 35, D-47802 Krefeld. Tf. = Fax 02151/563294. Bus 52 u. 60 ab Krefeld Hbf. bis Haltestelle Leydelstraße. http://www.homoeopathie-krefeld.de/ , email: arzt11homoeopathie-krefeld.de - ALLE KASSEN - Schwerpunkt: Krankheiten, die durch anderweitige Therapie nicht hinreichend gebessert werden. Die von ÄrztInnen angewandte Homöopathie wird von den privaten wie auch gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.
Der Teufel schläft nicht. Wir müssen ihm zuvorkommen.

Dr.med.Heinz Gerhard Vogelsang, Internist u. Arzt f.Naturheilverfahren. Homöopathie.
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Sonntag, 7. Oktober 2007, 19:14

Re: Kinderdrama in Deutschland

Das war vor über einem Jahr!

Was ist bis jetzt passiert? Ist das Kind noch immer in dem Heim? Warum hat die Mutter das Kind nicht sofort nachhause geholt?

3

Sonntag, 7. Oktober 2007, 22:40

Re: Kinderdrama in Deutschland

Das sind die richtigen Fragen.

Das Kind leidet an einer neurologischen Krankheit und war ursprünglich seelisch gesund (Zeugnis der Universitätspsychiatrie Düsseldorf), wird aber psychiatrisch mit Chemikalien behandelt, die das neurologische Leiden verschlechtern.
Nach einem gewaltigen Papierkrieg haben wir kürzlich erreicht, daß das Kind aus dem Heim in eine Klinik verlegt wurde - wieder in eine psychiatrische. Der behandelnde Arzt sagt der Mutter, das Verlangen nach einer neurologischen Behandlung sei Quatsch.
Ich habe nie viel von der deutschen Psychiatrie gehalten, sie ist in weiten Teilen unverändert von NS-Vorstellungen durchdrungen. Aber so etwas habe ich in vierzig Berufsjahren noch nicht erlebt und muß auch daraus, wie aus vielen anderen Vorgängen, schließen, daß die Renazifizierung Deutschlands fortschreitet.

Der Mutter wurde das Sorgerecht entzogen.
Der Teufel schläft nicht. Wir müssen ihm zuvorkommen.

Dr.med.Heinz Gerhard Vogelsang, Internist u. Arzt f.Naturheilverfahren. Homöopathie.
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Sonntag, 7. Oktober 2007, 22:59

Re: Kinderdrama in Deutschland

Zitat von »"Dr.Vogelsang"«

Das sind die richtigen Fragen.

Das Kind leidet an einer neurologischen Krankheit und war ursprünglich seelisch gesund (Zeugnis der Universitätspsychiatrie Düsseldorf), wird aber psychiatrisch mit Chemikalien behandelt, die das neurologische Leiden verschlechtern.
Nach einem gewaltigen Papierkrieg haben wir kürzlich erreicht, daß das Kind aus dem Heim in eine Klinik verlegt wurde - wieder in eine psychiatrische. Der behandelnde Arzt sagt der Mutter, das Verlangen nach einer neurologischen Behandlung sei Quatsch.
Ich habe nie viel von der deutschen Psychiatrie gehalten, sie ist in weiten Teilen unverändert von NS-Vorstellungen durchdrungen. Aber so etwas habe ich in vierzig Berufsjahren noch nicht erlebt und muß auch daraus, wie aus vielen anderen Vorgängen, schließen, daß die Renazifizierung Deutschlands fortschreitet.

Der Mutter wurde das Sorgerecht entzogen.

@ Dr.Vogelsang

Hütet Euch zu glauben, dass in unseren Ländern in den Psychiatrien eh alles in Ordnung ist. Da gibt es Skandale die werden einfach unter den Teppich gekehrt. Vor einiger Zeit klagte in Deutschland eine Frau für welche eine Fehl-Diagnose eines Psychiaters zu einem Martyrium führte. Ich glaub die war fast 20 Jahre in einer Psychiatrie deswegen eingesperrt. Entschädigung gab's glaub ich keine, denn sie hätte ja die Medikation verweigern können. Oder jedenfalls sie hätte jede einzelne Medikation verweigern müssen um Entschädigung zu bekommen.

Pech nur: wenn man in einer Psychiatrie eine Medikation verweigert, kommen 10 Pfleger fesseln einen und dann gibt's erst eine richtige Depot-Spritze.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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5

Sonntag, 7. Oktober 2007, 23:20

Re: Kinderdrama in Deutschland

Von den ausländischen Psychiatrien kenne ich nur die in der Schweiz, speziell die in Basel. Die allerdings ist um Klassen besser als die deutsche. Die Baseler Universitätspsychiatrie war teilweise geprägt von dem Satz des Ordinarius Prof. Battegay, einem Juden, der sagt : "Wir bemühen uns, in diesen Patienten Menschen zu sehen, die vorübergehend Probleme haben, wie sie jeden von uns treffen können."
Battegay war ein Freund seiner Patienten, wie ich das bei wenigen deutschen PsychiaterInnen erlebt habe. Bei einigen allerdings schon.
Battegay ist seit einigen Jahren emeritiert, seine Nachfolgerin ist eine fast reine Psychopharmakologin, sie sucht also nach Chemikalien, um seelische Probleme zu lösen. Wer Menschen kennt und selbst ein Mensch ist, weiß, daß das ein Fehlansatz ist.
Chemikalien können einen kleinen Beitrag leisten, mehr nicht.
Der Teufel schläft nicht. Wir müssen ihm zuvorkommen.

Dr.med.Heinz Gerhard Vogelsang, Internist u. Arzt f.Naturheilverfahren. Homöopathie.
Leydelstr. 35, D-47802 Krefeld. Tf. = Fax 021 51/56 32 94:
email: arzt11@homoeopathie-krefeld.de
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6

Sonntag, 7. Oktober 2007, 23:28

Re: Kinderdrama in Deutschland

Zitat von »"Dr.Vogelsang"«

Von den ausländischen Psychiatrien kenne ich nur die in der Schweiz, speziell die in Basel. Die allerdings ist um Klassen besser als die deutsche. Die Baseler Universitätspsychiatrie war teilweise geprägt von dem Satz des Ordinarius Prof. Battegay, einem Juden, der sagt : "Wir bemühen uns, in diesen Patienten Menschen zu sehen, die vorübergehend Probleme haben, wie sie jeden von uns treffen können."
Battegay war ein Freund seiner Patienten, wie ich das bei wenigen deutschen PsychiaterInnen erlebt habe. Bei einigen allerdings schon.
Battegay ist seit einigen Jahren emeritiert, seine Nachfolgerin ist eine fast reine Psychopharmakologin, sie sucht also nach Chemikalien, um seelische Probleme zu lösen. Wer Menschen kennt und selbst ein Mensch ist, weiß, daß das ein Fehlansatz ist.
Chemikalien können einen kleinen Beitrag leisten, mehr nicht.

@ Dr.Vogelsang

Ja Du sprichst von der PUK in Basel welche wirklich nicht nur einen guten Ruf hat sondern auch ist. Allerdings gilt wahrscheinlich auch dort, wenn Patienten Medikamente verweigern wird Zzwang angewendet. Das mag vielleicht in einigen Fällen sinnvoll sein aber wie viele Falsch-Diagnosen gibt es den gerade in der Psychiatrie? "Leugnet" ein Patient seine psychische Krankheit, heisst dies, dass er nicht einsieht dass er krank ist. Somit helfen bei solchen Patienten (nach Psychologie-Logik) Gespräche nicht weiter. Also wird wieder auf Medikamente zurück gegriffen.
Die glücklichen Sklaven
sind die
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Marie von Ebner-Eschenbach

7

Sonntag, 7. Oktober 2007, 23:33

Re: Kinderdrama in Deutschland

Die Psychiatrie ist ein gefährliches Gelände und nur für die besten geeignet. So viele beste gibt es leider nicht.
Der Teufel schläft nicht. Wir müssen ihm zuvorkommen.

Dr.med.Heinz Gerhard Vogelsang, Internist u. Arzt f.Naturheilverfahren. Homöopathie.
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8

Dienstag, 9. Oktober 2007, 21:42

Re: Kinderdrama in Deutschland

Zitat von »"Dr.Vogelsang"«

Die Psychiatrie ist ein gefährliches Gelände und nur für die besten geeignet. So viele beste gibt es leider nicht.

@ Dr.Vogelsang

... Ein Allsspruch von einem Psychiater macht deutlich, wie leicht es ist, Krankheiten zu (er)finden, wenn man/frau sie haben will: "Es gibt kein Verhalten und keine Person, die ein moderner Psychiater nicht schlüssig als abnorm oder krankhaft diagnostizieren könnte." Und er führt als Beispiel an: Kommt ein Patient zu früh zu seinem verabredeten Termin beim Psychiater, kann dieser dessen Verhalten als ängstlich deuten, kommt er zu spät, ist er feindselig, kommt er pünktlich, ist er ein zwanghafter Charakter." Natürlich sollen gar nicht überall Krankheiten. gefunden werden, aber da, wo die herrschende Ordnung und "Gesundheit" stabilisiert und bewußtgemacht werden soll, müssen die, die sich nicht daran halten, als krank diffamiert und absondert werden.
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Marie von Ebner-Eschenbach

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9

Mittwoch, 10. Oktober 2007, 06:57

Re: Kinderdrama in Deutschland

Auch Sokrates und Jesus Christus konnten nicht beweisen, daß sie normal waren.
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Dr.med.Heinz Gerhard Vogelsang, Internist u. Arzt f.Naturheilverfahren. Homöopathie.
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Freitag, 12. Oktober 2007, 23:46

Re: Kinderdrama in Deutschland

Hallo Dr.Vogelsang

Wer ist der Träger dieses Heimes :frag:

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