Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zeitwort Nachrichten Diskussionsforum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

1

Donnerstag, 11. Oktober 2007, 21:13

„Gold bietet keinen Schutz gegen Inflation“

„Gold bietet keinen Schutz gegen Inflation“

08.10.2007 | 18:33 | (Die Presse)

Anlage. Das Krisenmetall verliert seinen Glanz.

New York (Bloomberg). Investoren greifen zu Gold, um sich gegen alles Mögliche abzusichern – von der Inflation über geopolitische Risiken bis zu Turbulenzen an den Aktienmärkten. Gelohnt hat sich das bisher aber eigentlich nicht.
Hätte der Goldpreis seit 1980 mit der US-Inflation – gemessen am Verbraucherpreisindex – Schritt gehalten, stünde er mittlerweile bei knapp 2120 Dollar. Stattdessen notiert er trotz der jüngsten Anstiege bei einem Drittel davon, bei 732 Dollar.

Seit 1988 besteht zwischen Gold und den Inflationserwartungen in den USA eine Korrelation von lediglich 36 Prozent, hat Goldman Sachs errechnet. Das bedeutet, dass sich der Goldpreis nur in 36 Prozent der Fälle parallel zu den Erwartungen verhält. Gold wird häufig als Inflationsabsicherung beschrieben, aber in den vergangenen 20 Jahren geschah es überaus selten, dass es diese Erwartungen auch erfüllt hätte, sagt James Gutman, Rohstoffvolkswirt bei Goldman. Es sollte deswegen auch nicht aus diesem Grunde gekauft werden.

Aktien entwickeln sich viel besser

Wer sich statt in Gold beispielsweise am Aktienmarkt engagiert hätte, wäre damit deutlich besser gefahren. Am 30. Januar 1980 stand der Standard & Poor's 500 Index bei 115,20 Punkten. An die Inflationsentwicklung angepasst müsste er inzwischen bei 287,30 Zählern stehen. Stattdessen notierte er zuletzt um die 1550 Punkte, das ist mehr als das Fünffache des inflationsbereinigten Wertes.

Auch als Zuflucht in politischen Krisenzeiten scheint das Edelmetall kaum geeignet. Ein Beispiel liefern die Terrorangriffe am 11. September 2001 – eines der bedrohlichsten Ereignisse für die Sicherheit der USA in den vergangenen fünf bis sechs Jahrzehnten. Am 31. August, zwei Wochen vor den Anschlägen, kostete eine Feinunze Gold 276,25 Dollar. In einer direkten Reaktion ging es dann zwar bis auf 295,10 Dollar nach oben. Am 23. Oktober betrug der Preis allerdings wieder 274,25 Dollar und damit weniger als vor den Anschlägen.

Seit 1997 in den USA inflationsgeschützte Anleihen (TIPS) eingeführt wurden (in anderen Ländern sind sie ebenfalls erhältlich), gebe es praktisch keinen Grund mehr, sich mit Gold abzusichern, sagen Experten.


Leute lasst Euch keine Flausen einreden. Wenn's kracht, dann werden jene versorgt sein, welche Gold und nicht Aktien besitzen. Gut möglich dass Gold nicht in jenem Masse steigt wie manchen Aktien (nicht alle!) aber wer herrscht denn über die Preise? Es sind die Börsen und Banken welche an Aktien mehr verdienen als an Gold und naturgemäss Aktien (oder Zertifikate?) pushen.


[list]Steckt mehr hinter dieser vordergründigen Gold-"Verachtung"?

Will man die kleinen Gold-Besitzer (welche zusammengerechnet aber viel ausmachen) verunsichern, damit diese ihr Gold zu Schleuderpreisen verscherbeln?

Will man dem Markt billig das Gold entziehen um bei einer Krise es wieder aufwerten zu können?
[/list]
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • Private Nachricht senden

2

Donnerstag, 11. Oktober 2007, 21:20

Re: „Gold bietet keinen Schutz gegen Inflation“

Hui, bei solchen Meldungen ist es glaub ich trawiger als von mir vermutet.

Gold wird in der Not immer das beste Zahlungsmittel bleiben, weil es halt begrenzt ist. - außer es gibt schon eine Goldherstellung.

3

Donnerstag, 11. Oktober 2007, 21:29

Re: „Gold bietet keinen Schutz gegen Inflation“

Zitat von »"ASY"«

Hui, bei solchen Meldungen ist es glaub ich trawiger als von mir vermutet.

Gold wird in der Not immer das beste Zahlungsmittel bleiben, weil es halt begrenzt ist. - außer es gibt schon eine Goldherstellung.

@ ASY

Weisst das hab ich auch gedacht weil momentan geistern in den Wirtschaftsblättern solche Meldungen um:

http://www.diepresse.at/home/wirtschaft/boerse/335719/index.do

http://www.diepresse.at/home/wirtschaft/boerse/335303/index.do

Die Traumvorstellung der Banken wäre nun, dass verunsicherte Gold-Besitzer mit ihren Gold, Aktien kaufen.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • Private Nachricht senden

4

Donnerstag, 11. Oktober 2007, 22:28

Re: „Gold bietet keinen Schutz gegen Inflation“

Die USA verkündet, dass der Dow Jones einen Höchstwert erreichen will, alles schaut so gut aus.

Echte Schmarotzer werden sich bald Kriegsaktien kaufen dürfen, wer diese mit dem Leben bezahlt ist wohl klar. :sad:

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

5

Donnerstag, 11. Oktober 2007, 23:31

Re: „Gold bietet keinen Schutz gegen Inflation“

Zitat von »"ASY"«

Die USA verkündet, dass der Dow Jones einen Höchstwert erreichen will, alles schaut so gut aus.

Echte Schmarotzer werden sich bald Kriegsaktien kaufen dürfen, wer diese mit dem Leben bezahlt ist wohl klar. :sad:

@ ASY

Besser könnte es kaum laufen! Was will man mehr? Alles ist so schön!

Leider werden wieder viele Menschen auf diesen Schmäh reinfallen weil der letzte Crash liegt ja auch schon wieder 6 Jahre zurück. Das kann man sich nicht merken, vor allem wenn die Gier so gute Zukunftsausichten gibt. Ja, Kriegsaktien muss man kaufen und natürlich sonntags in die Kirche laufen um Gottes Gunst zu bekommen.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

6

Freitag, 12. Oktober 2007, 11:28

Re: „Gold bietet keinen Schutz gegen Inflation“

Zitat von »"ASY"«

Hui, bei solchen Meldungen ist es glaub ich trawiger als von mir vermutet.

Gold wird in der Not immer das beste Zahlungsmittel bleiben, weil es halt begrenzt ist. - außer es gibt schon eine Goldherstellung.

@ ASY
Das glaub ich auch!
Vor allem, was Deinen ersten Satz betrifft!
Dazu paßt auch die Anti-Nazi-Medien-Hysterie und die Pro-Asylanten-Medien-Hysterie

7

Freitag, 12. Oktober 2007, 23:44

Re: „Gold bietet keinen Schutz gegen Inflation“

12.10.2007 20:02

"Bald wird eine starke Bewegung folgen"
von Mark Ehren

Der Dax hat am Abend nicht ganz das hohe Niveau des Xetra-Handels halten können. Die Seitwärtsbewegung bei den Standardwerten setzte sich damit auch zum Wochenschluss fort.

"Dass es so lange seitwärts geht, ist schon ungewöhnlich", sagte ein Händler. "Bald wird eine starke Bewegung folgen - aber es zeichnet sich noch nicht ab, in welche Richtung es gehen wird."

Der L-Dax beendete den Handel bei 8.026 Punkten und damit 15 Zähler unterhalb des Xetra-Schlusstandes. Die meiste Zeit des Tages notierte der Dax unterhalb der runden 8.000er Marke. Bereits vor einer Woche stand der Dax bei 8.002 Punkten.

Wohin läuft die US-Konjunktur?

Die US-Konjunkturdaten am Nachmittag fielen durchwachsen aus. Der von Reuters und der Uni Michigan ermittelte Verbrauchervertrauens-Index fiel im Oktober auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr. Außerdem legten die Erzeugerpreise im September deutlich stärker als erwartet zu und dürften es damit der US-Notenbank Fed deutlich schwerer machen, bei ihrer nächsten Sitzung die Zinsen zu senken. Immerhin stiegen die US-Einzelhandelsumsätze im September stärker als erwartet. Allerdings hatten daran die höheren Benzinpreise einen gewichtigen Anteil.


Das ist doch mal eine vernünftige Aussage, man weiss nicht wohin sich dir Kurse entwickeln.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

8

Dienstag, 10. März 2009, 16:52

Wenn der ASY alte Threads wieder nach oben bringt, kann ich das auch.

Dass mittlerweile der Santa zum Weihnachtsmann wurde, diese konnte keiner vorhersehen! :D

Zitat

„Gold bietet keinen Schutz gegen Inflation“

08.10.2007 | 18:33 | (Die Presse)

Anlage. Das Krisenmetall verliert seinen Glanz.

...

Aktien entwickeln sich viel besser

Wer sich statt in Gold beispielsweise am Aktienmarkt engagiert hätte, wäre damit deutlich besser gefahren. Am 30. Januar 1980 stand der Standard & Poor's 500 Index bei 115,20 Punkten. An die Inflationsentwicklung angepasst müsste er inzwischen bei 287,30 Zählern stehen. Stattdessen notierte er zuletzt um die 1550 Punkte, das ist mehr als das Fünffache des inflationsbereinigten Wertes.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/335491/index.do

Und es wimmelt nur so von Beweisen, welchem vernetzten Verbrechersyndikat wir täglich ausgeliefert sind.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
  • Private Nachricht senden

9

Dienstag, 10. März 2009, 20:05

:schüt: GOLD IST DAS EINZIGE GELD, DAS MAN NICHT MIT DER NOTENPRESSE PRODUZIEREN KANN!

10

Mittwoch, 11. März 2009, 00:06

:schüt: GOLD IST DAS EINZIGE GELD, DAS MAN NICHT MIT DER NOTENPRESSE PRODUZIEREN KANN!

Jeder Wert ist als Schuld reproduzierbar - also aufschreibbar - du kannst auch mehr als existierendes Gold schulden. Kapitalismus ist die Ausbeutung aufgrund einer Schuldigkeit, wobei Geld, Gold, Blech, Aktien nur einen Teil des Systems darstellen.

Thema bewerten