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ASY

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1

Donnerstag, 1. November 2007, 09:07

Sex-Skandal bei Bayerns Polizei

http://www.oe24.at/zeitung/welt/weltchro…ticle152515.ece

Zitat

Ermittlungen
Sex-Skandal bei Bayerns Polizei


Waldmünchen, 30. Oktober 2007 Junge Polizisten einer Diensthundeschule der bayerischen Polizei sollen misshandelt worden sein. Der Staatsanwalt ermittelt.

© APA Nach anonymen Hinweisen auf Misshandlungen von jungen Polizisten in der Diensthundeschule Herzogau in Bayern haben die Staatsanwaltschaft und das bayerische Innenministerium Ermittlungen in die Wege geleitet. Der Präsident der Bereitschaftspolizei sei beauftragt worden, die gravierenden Anschuldigungen intern zu überprüfen und aufzuklären, teilte Ministeriumssprecher Karl Michael Scheufele am Dienstag mit.
Sexuelle Erniedrigungen
Nach einem Bericht der "Nürnberger Nachrichten" sollen in der zentralen Polizeihundeschule insbesondere Beamtinnen sexuell erniedrigt worden sein. Dem Blatt liegt eine achtseitige Anzeige vor, die offenbar von einem Polizisten verfasst wurde. Demnach sollen junge Beamte unter anderem gezwungen worden sein, aus Abfällen und Essensresten gemischte Speisen zu essen. Frauen sollen an Stachelhalsbändern auf allen Vieren durch die Kantine geführt worden sein.
Zudem soll es zu Alkoholexzessen und Prügeleien in der Polizeieinrichtung gekommen sein. Angeblich sollen in der Hundeschule mit Wissen der Behördenleitung auch Prostituierte aus Tschechien verkehren. Weiterhin würden Hunde geschlagen, getreten und mit Würgeschlingen gequält, heißt es laut der Zeitung in der Anzeige.
Es geht ja doch nichts über eine perfekt ausgebildete, skrupellose Polizei. Da fällt es kaum schwer zu verstehen, dass dich Sexualopfer selten an die Polizei wenden. Welche Konsequenzen wird dieser Fall bringen?

Wohl nicht viel:
3 Polizisten nach sexistischer Demütigung versetzt

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2

Donnerstag, 1. November 2007, 17:43

Es wird wohl in der Tat keine ernsthaften Konsequenzen geben. Man wird von einem bedauerlichen Einzelfall sprechen, diesen verbal verurteilen und dann wieder zur gewohnten Tagesordnung übergehen.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

Indigo

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3

Donnerstag, 1. November 2007, 22:21

Irgendwie kommt mir diese Geschichte ein wenig überzogen vor, kann es wirklich Menschen geben, die sich so etwas gefallen lassen?
Da stellt sich mir die Frage, es werden Leute ausgebildet, um andere zu beschützen, und sind dann nicht fähig, sich selbst zu schützen? :pillepalle: Da passt was nicht zusammen!
Bestimmte Leute glauben, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dabei waren es in Wirklichkeit nur Buchstabensuppen.

Ernst Ferstl

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4

Donnerstag, 1. November 2007, 22:26

Wenn da eine subjektive Mehrheit agiert, dann unterwerfen sich Menschen sehr oft. Sie wissen nicht wie sie sich verhalten sollen, weil sie Gefahr laufen als Verräter dazustehen. Vielleicht spielt auch Karriereverlustangst eine Rolle?

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Indigo

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5

Donnerstag, 1. November 2007, 22:36

Sorry, scheiß auf Karriere, wer will oder möchte sich gerne erniedrigen lassen? Ich nicht! Das es oft Frauen in einer Männerdomäne nicht leicht haben, da gibt es sicherlich einige Beispiele, man nehme nur das BH her. Frage, was veranlasst Männer - Frauen zu erniedrigen? Ist es Angst? Ist es Erziehungssache oder reines Machogehabe?
Bestimmte Leute glauben, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dabei waren es in Wirklichkeit nur Buchstabensuppen.

Ernst Ferstl

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6

Donnerstag, 1. November 2007, 22:40

Männer werden/wurden seit dem Christentum darauf konditioniert. Bayern ist ein sehr katholisches Land - ich kann mir da einen Zusammenhang vorstellen.

Indigo

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7

Donnerstag, 1. November 2007, 23:42

Ich kann mir darauf keinen Reim machen, aber vielleicht klärst du mich ja diesbezüglich auf?
Bestimmte Leute glauben, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dabei waren es in Wirklichkeit nur Buchstabensuppen.

Ernst Ferstl

8

Freitag, 2. November 2007, 17:46

Sorry, scheiß auf Karriere, wer will oder möchte sich gerne erniedrigen lassen? Ich nicht! Das es oft Frauen in einer Männerdomäne nicht leicht haben, da gibt es sicherlich einige Beispiele, man nehme nur das BH her. Frage, was veranlasst Männer - Frauen zu erniedrigen? Ist es Angst? Ist es Erziehungssache oder reines Machogehabe?
Was die Karriere betrifft kann es sein, dass von den Frauen bspw. deren Väter oder nähere Verwandte ebenfalls bei der Polizei arbeiten. Das kommt ja auch in Ö sehr oft vor. Vater Polizist später Sohn/Tochter als Polizist, Vater Justizler später Sohn/Tochter als Justizler, weil damit die Existenz gesichert wird. "Kind daun host ausgsorgt!" Und wenn dem Kind schon immer eingeredet wurde, nach der Lehre wirst Staatsdiener, dann ist natürlich schon der Horizont stark eingeengt sodass das erwachsene Kind den Erwartungen der Eltern gerecht werden will.

Was das Sexuelle betrifft, so unterwerfen sich einige junge Frauen (Männer auch deswegen, weil sie der Erwartungshaltung entsprechen möchten. Scham kommt natürlich ebenfalls dazu, denn bekommen Kinder von den Eltern schon so einen engen Horizont mit auf dem Lebensweg ("Du wirst dies oder jenes"), dann kann es mit der sexuellen Aufklärung wie Persönlichkeitsentwicklung ebenfalls nicht weit her sein. Und wer gibt schon gerne zu, dass er sich hat zwingen lassen, Müll zu fressen?

In diesen Falle war/ist die ganze Konstelation sehr ungünstig gewesen. Dieses liegt allerdings an der offenbar unfähigen, vielleicht auch teils an den sadistischen Charakteren der Ausbildner. Besonders dort wo es auch um Gewalt geht (Polizei, Bundesheer usw.) bilden sich grundsätzlich immer drei Gruppen. Peiniger, Unterdrückte und Schweiger.
  • Jene welche sich als "Peiniger" herauskristallisieren, werden zufrieden gestellt, bspw. durch die tschechischen Prostituierten, dass diese aber auch zum Schweigen verurteilt. Weil würde einer von ihnen reden, käme auch das raus.
  • Die Gruppe der "Unterdrückten" schweigt einfach aus Scham und aus Angst, nicht die Ausbildung zu schaffen. Folglich den Erwartungen der Eltern nicht gerecht zu werden.
  • Die "Schweiger" wissen dass es falsch ist zu schweigen, aber auch hier steht der Verlust des möglichen Berufes im Vordergrund. Ausserdem "darf" man doch nicht Berufsgenossen anschwärzen.
Bleibt am Ende nochmals die sexuelle Komponente stehen, die immer höchst brisant ist, wenn in Ausbildungen von Gewaltberufen Frauen und Männer aufeinander treffen, weil die Rollen offenbar schon im vorhinein vergeben sind. Wenn ein Mann ehrlich zu sich selbst ist und ein wenig in sich geht, dann weiss er dass das Sexuelle, egal bei welchen Beziehungskonstellationen, immer eine Rolle spielen wird. Und welcher Mann hat nicht schon einmal davon geträumt, dass ihm eine Frau völlig ausgeliefert ist? Oder welche Frau hat das im umgekehrten Falle noch nicht geträumt? Das mag vielleicht ein Urinstinkt sein, und so liegt es in der Verantwortung jedes einzelnen, es nicht so weit kommen zu lassen.
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Marie von Ebner-Eschenbach

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Fenstergucker

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9

Freitag, 2. November 2007, 17:48

Ich kann mir darauf keinen Reim machen, aber vielleicht klärst du mich ja diesbezüglich auf?


Asy hat recht! Ich kenne einige Bayern und die haben mir schon öfter bestätigt, daß das, was z.B. im "Bullen von Tölz" gezeigt wird, nicht über- sondern eher untertrieben ist.
Gott sprach zu mir: "Lächle, denn es könnte schlimmer kommen". Ich lächelte und es kam schlimmer.......

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