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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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351

Samstag, 7. Februar 2009, 18:55

@surok! Eine Aussage von Dr. Hamer war, dass manche Banken mit bis zum 46fachen ihrer Eigenmittel Derivate gebunkert hat! Die werden als nächstes Platzen! Vorerst sind einmal nur die Kredite geplatzt!

Und nun rechne einmal nach, wieviel das ist, wenn eine Bank angeblich 12,5 MIlliarden Eigenmittel hat!

Aber wenn man Geld braucht :ggg:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HerrAbisZ« (7. Februar 2009, 19:16)


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352

Dienstag, 10. Februar 2009, 14:06

„Schöngefärbte“ Bankbilanzen?

Zitat

Bei den Bilanzexperten rauchen die Köpfe. Um im Zuge der Finanzkrise einen massiven Abwertungsbedarf zu verhindern, ist bei der Erstellung der Bankbilanzen eine gewisse Kreativität gefragt.
Wien.
Viele internationalen Großbanken haben schon ihre Vorjahresergebnisse veröffentlicht – und die Börsen mit teilweise massiven Verlusten geschockt. Bei den Bilanzexperten der österreichischen Banken rauchen noch die Köpfe. Sie beschäftigen sich vor allem mit der Frage, wie Beteiligungen, die an der Börse massiv an Wert verloren haben, in der Bilanz dargestellt werden können. Dieses Problem trifft vor allem den Raiffeisensektor und die Sparkassen.
Hintergrund: Um einen Schutzwall gegen eine feindliche Übernahme der Erste Bank aufzubauen, haben die österreichischen Sparkassen in den vergangenen Jahren über die Börse im großen Stil Erste-Aktien erworben. Im Zuge der Finanzkrise ist das Papier dramatisch abgestürzt. Vergangenen Mai kostete eine Erste-Aktie 49 Euro. Ende 2008 ist der Wert auf 16 Euro gesunken.
Da viele Sparkassen die Aktie zu einem deutlich höheren Preis als 16 Euro erworben haben, würde ein kräftiger Abwertungsbedarf entstehen. Um dies zu verhindern, ist eine gewisse Kreativität der Buchhalter gefragt. Laut „Presse“-Informationen haben es die Prüfer der Sparkassen österreichweit erlaubt, die Erste-Bank-Aktie trotz des Kursrückgangs mit 30 Euro in die Vorjahresbilanz zu nehmen.
Ist das legal? Ja, sagen Wirtschaftsexperten. Denn es gibt in den nationalen und teilweise auch in den internationalen Bilanzierungsrichtlinien die Möglichkeit, dass Beteiligungen, die langfristig gehalten werden und deren Geschäftsaussichten sich nicht verschlechtert haben, nicht zum Börsenkurs bilanziert werden müssen.
Doch Vorsicht: Bei dieser Ergebnisgestaltung haben die Sparkassen unter Umständen eine tickende Zeitbombe in den Büchern. Sollte der Kurs der Erste-Aktie nachhaltig auf dem niedrigen Niveau bleiben, müssen die Sparkassen später abwerten. „Die 30-Euro-Regelung gilt nur für 2008. Die Situation wird jedes Jahr neu bewertet“ ,sagte ein Sparkassen-Vorstand.
Offiziell will sich im Sparkassenverband niemand zur heiklen Causa äußern. „Es tut nichts zur Sache, zu welchem Wert wir die Erste-Bank-Anteile in den Büchern haben“, heißt es. Eine Indikation für die 30-Euro-Regelung lieferte Erste-Bank-Chef Andreas Treichl vergangenen Dezember, als er bei der außerordentlichen Hauptversammlung den inneren Wert der Erste-Aktie mit 30 Euro angab. Anhänger von strengen Rechnungslegungsvorschriften warnen, dass die Bilanzen der Sparkassen nach dem Prinzip Hoffnung aufgebaut sind. Niemand kann angesichts des Osteuroparisikos vorhersagen, ob die 30 Euro werthaltig sind.
RZB: „Haben keine Probleme“
Übrigens: Auch der größte Anteilseigner der Erste Bank, die Erste-Privatstiftung, hat dem Vernehmen nach die Erste-Bank-Aktien mit 30 Euro pro Stück in den Büchern.
Ähnlich wie die Sparkassen will sich auch die Raiffeisen Zentralbank (RZB) nicht zu Bewertungsfragen äußern. Die RZB hält rund 70 Prozent an der börsenotierten Osteuropaholding „Raiffeisen International“ (RI). Im Zuge der Finanzkrise sank der Kurs der RI-Aktie im Vorjahr von 100 Euro auf 20 Euro. In anderen Worten: Der Marktwert der RZB-Beteiligung hat 2008 stolze sechs Mrd. Euro eingebüßt.
Ein RZB-Sprecher weist Gerüchte, wonach dem Institut aus dem Osteuropageschäft ein massiver Wertberichtigungsbedarf entsteht, zurück. Er bestätigt allerdings, dass man Raiffeisen International nicht mit dem Börsenkurs in den Büchern stehen habe. Den Wert gibt die RZB aber nicht preis. Wie nun durchsickerte, haben Raiffeisen-Osteuropa-Chef Herbert Stepic, Erste-Bank-Chef Andreas Treichl und andere Bankmanager schon am 1. Dezember 2008 einen Brief an die EU-Kommission geschickt und einen Zwölfpunkte-plan für Osteuropa gefordert.
Weil das bislang nichts genutzt hat, fliegt Finanzminister Josef Pröll morgen und übermorgen in vier Ostländer, um die dortigen Regierungen von nationalen Hilfspaketen für die Banken zu überzeugen.
Q: http://diepresse.com/home/wirtschaft/fin…e.intern.portal

Das hört sich doch nach Bilanzfälschung an! Sie drehen und wenden sich, wie sie es brauchen!

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353

Dienstag, 10. Februar 2009, 15:30

noeeee

find ich nicht

es gibt da ganz klare bilanzierungsvorschriften, nach denen man sich auch hier gerichtet hat...du musst da ganz klar trennen zwischen aktienkurs einerseits und innerem wert andererseits....der wert von 30 euro, der hier herangezogen wird, ergibt sich aus anwendung verschiedener bewertungsmodellen, der aktiekurs ist (auch) ergebnis von psychologischer massenwirkung (panik etc.)

pruefer segnen die bilanzen ab.

(ich will damit nicht sagen, dass es kein plauschelmauschel zwichen pruefer und bilanzersteller geben koennte, ich moechte auch nicht sagen, dasss ich jeder bilanz vertraue...habe diesbezueglich schon genug betruegereien erlebt, dass einem die haare zu berge stehen koennen...aber, dass die erste bank zu 30 euro in den buechern steht, ist schon begruendbar, finde ich)

354

Dienstag, 10. Februar 2009, 16:20

es gibt da ganz klare bilanzierungsvorschriften, nach denen man sich auch hier gerichtet hat...du musst da ganz klar trennen zwischen aktienkurs einerseits und innerem wert andererseits....der wert von 30 euro, der hier herangezogen wird, ergibt sich aus anwendung verschiedener bewertungsmodellen, der aktiekurs ist (auch) ergebnis von psychologischer massenwirkung (panik etc.)
Bilanzierungsvorschriften gibt es zwar einige, aber in jeder Verschiedenen fehlt es nicht an Spielraum. Dir diesbezüglich striktesten aber auch kompliziertesten Vorschriften gibt es - wie üblich - in Deutschland. Dort sind bspw. Beteiligungen an anderen Unternehmen (wie in diesem Falle) "mit Vorsicht" zu bewerten. Nur gibt es dort durch die Vielzahl an Vorschriften jede Menge andere Wege um zu bewerten.

pruefer segnen die bilanzen ab.
Wie zB die Prüfer von Andersen bei Enron.

(ich will damit nicht sagen, dass es kein plauschelmauschel zwichen pruefer und bilanzersteller geben koennte, ich moechte auch nicht sagen, dasss ich jeder bilanz vertraue...habe diesbezueglich schon genug betruegereien erlebt, dass einem die haare zu berge stehen koennen...aber, dass die erste bank zu 30 euro in den buechern steht, ist schon begruendbar, finde ich)
Das kannst weder Du noch wir alle beurteilen wie hoch die Aktie der Ersten Bank zu bewerten wäre. Die MBS bspw. wurden von Standard & Poors sehr hoch mit AAA bewertet. Nun ja, den Ausgang kennen wir alle ...
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

355

Dienstag, 10. Februar 2009, 16:36

Zitat


Ökonom: Hunderte US-Banken gehen noch pleite

04.08.2008 | 09:00 | (DiePresse.com)

Der US-Ökonom Nouriel Roubini sieht die USA in einer weiteren Rezessionsphase für mindestens 18 Monate. Hunderte Banken werden ihr noch zum Opfer fallen. Die Steuerzahler wird das noch mindestens eine Billion Dollar kosten.
http://diepresse.com/home/wirtschaft/boe…=/home/index.do

Zitat

US-Finanzminister will über eine Billion Dollar für Kreditmärkte
Die US-Regierung will mehr als eine Billion Dollar (771 Mrd. Euro) an staatlicher und privatwirtschaftlicher Unterstützung zur Rettung der ausgetrockneten Kreditmärkte mobilisieren.
US-Finanzminister Timothy Geithner stellte am Dienstag ein entsprechendes Programm vor. "Entscheidende Teile unseres Finanzsystems sind beschädigt", sagte Geithner.
Q: http://www.vol.at/news/politik/artikel/u…090210-03570973

Wir schreiben heute den 10. 2. 09! :kopfkratz:

356

Dienstag, 10. Februar 2009, 16:46

@ weihnachtsmann

bilanzierung nach (deutschen) HGB ist hier eigentlich irrelevant, weil alle konzerne nach IFRS bilanzieren...natuerlich hast du aber recht, dass HGB "vorsichtiger" billanzieren wuerde, und einige "kniffe" nicht moeglich sind, die nach IRFS schon moeglich sind....das betrifft v.a. die immatriellen werte...v.a. hast du auch recht, dass es erhebliche spielraeume gibt...

die 30 euro "innerer wert" lassen sich aber doch begruenden durch die jeweiligen berechnugsmodelle und sind jetzt nicht voellig aus der luft gegriffen...es ist doch angebracht die angebliche "bilanzfaelschung" zu relativieren, denn "innerer wert" der ersten bank hat halt jetzt nicht zwangslaeufig was mit dem aktienkurs zu tun...so viel sollte doch gesagt sein duerfen, oder nicht?

trotzdem super, dass hier im forum weitergedacht wird und in die bilanzen geschaut wird...das tun sogar die wenigsten aktienspekulanten :thumbup: ....aber halt nicht immer gleich uebertreiben waer mein bescheidener appell

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ASY

33.333 Beiträge sind genug

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357

Dienstag, 10. Februar 2009, 17:42

noeeee

find ich nicht
Du liest dich wie der Schiffskapitän am sinkenden Schiff, der versucht noch einige Passagiere zum Einsteigen zu bewegen.

Natürlich ist das völliger Betrug, ist ja eine frisierte Buchhaltung. Wahrscheinlich wären ohne Fälschung die Kredite nicht "gesichert".

358

Dienstag, 10. Februar 2009, 17:56

mei asy, des hast jetzt aber schoen gsagt..fast poetisch

von welcher faelschung sprichst du? ich seh da keine faelschung....aber ich bin mir auch bewusst, dass kein argument der welt dich davon ueberzeugen wird...egal was in der wirtschaft passiert: der boese jud macht grad verschwoerung...vielleicht gibts aber auch den ein oder anderen gemaessigteren mitleser, der das ein bissi anders sieht...HOFFENTLICH

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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359

Dienstag, 10. Februar 2009, 18:11

Also ich habe einmal BIlanzauswerten gelernt! Und ich erkannte, wieviel hier verfälscht wird! Ich brauche das auch seit vielen Jahren nicht mehr machen! Ist besser so denke ich!

360

Dienstag, 10. Februar 2009, 18:24

jo , des is dann, wenn die wirtschaftler "kreativ" werden....dann muss der bilanzenleser halt auch krativ lesen...windows dressing halt...auf der jagd nach rendite und zins muss der schlechte manager halt aufpolieren, damit glänzt, was nicht glänzt

meine erfahrung hat aber gezeigt, das windows dressler in der regel vom intelligent money gemieden werden, und die windows gedressten ag`s nur den lemmingen schmecken

und grad die bewertung von tochterunternehmen und bilanzierten wertpapieren ist wohl einer der heiklen punkte, wenn man windoes dressing offen legen will

im frankfurter freiverkehr gibts genug AG`s , die operativ nicht taetig sind und in der bilanz nix anderes stecken haben, als eine tochter GmbH in dubai oder spanien oder sonstwo, die angeblich eine suertrupi innovative idee (doppelt drehbare solarnodule) vermarktet (und der von einem supertrupi wirtschaftspruefer ein wert zugeschrieben ist, der nicht existiert, da der wert null is)...da is dann der aktienkurs meist ein tausendfaches des tatsaechlichen inneren wertes, der gegen null geht..da ist dann aber halt nur sehr dummes geld drin

alles is moeglich, betrogen wird genug...

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