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ASY

33.333 Beiträge sind genug

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382

Samstag, 28. Februar 2009, 11:46

Ein sehr irreführender Bericht, weil vermittelt wird, dass niedrige Zinsen billiges Geld - und Zinsen damit positiv zu werten sind. Es wird zwar gemeint, die Rückzahlung sei schwierig, doch warum, das will uns keiner verraten.

383

Samstag, 28. Februar 2009, 14:26

Es wurde schon auf die Gefahr von niedrigen Zinsen und deren Problematik hingewiesen (Faber sprach vom Süchtigmachen), aber im Umkehrschluss könnte man nun meinen, dass höhere Zinsen besser wären. :ggg:

Das ist natürlich genauso falsch.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

384

Dienstag, 10. März 2009, 11:43

Zitat

Rumänien bittet EU um Kredithilfe
Wegen der Finanzkrise strebt Rumänien von der EU Kredithilfe an. „Rumänien hat um Verhandlungen gebeten“, sagte EU-Währungskommissar Joaquón Almunia am Montag nach einem Treffen der Finanzminister der Eurozone.

Die Stütze sei nötig, um das Defizit in der Leistungsbilanz des Landes zu finanzieren. Die konkrete Summe müsse erst noch ermittelt werden, sagte Almunia.
Laut Beobachtern dürfte sie sich im Milliardenbereich bewegen. Es seien mehr als „ausreichend hohe Mittel“ vorhanden, um nach Ungarn und Lettland auch Rumänien helfen zu können. In die Rettungsaktion müsse auch der Internationale Währungsfonds (IWF) einbezogen werden.
Q: http://www.stol.it/nachrichten/artikel.a…861&p=6&KatID=c

:schulter:

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385

Mittwoch, 11. März 2009, 19:40

Crash mit dem Cash: 2008 wurden weltweit 39 Billionen Euro an Geldwert vernichtet

Wunderbar, dass nun langsam Zahlen auf den Tisch kommen:

Zitat

Crash mit dem Cash: 2008 wurden weltweit 39 Billionen Euro an Geldwert vernichtet

Udo Ulfkotte

Im Jahr 2008 wurden durch die Finanzkrise 39 Billionen Euro (50 Billionen Dollar) an Geldwert vernichtet. Und auch 2009 ist kein Ende dieser Geldwertvernichtung in Sicht – bis Ende Februar kamen schon wieder mehr als fünf Billionen Euro (6,6 Billionen Dollar) hinzu. Claudio Loser, ein langjähriger ranghoher Mitarbeiter des Internationalen Währungsfonds, hat die schockierenden Zahlen nun intern mitgeteilt.

Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) hat ihren Sitz in Manila (Philippinen). Sie soll Armut und wirtschaftliche Rückständigkeit in Asien und im Pazifik bekämpfen. Zu ihren Mitgliedern zählen nicht nur asiatische Staaten, sondern auch westliche Länder wie die Vereinigten Staaten und die Bundesrepublik Deutschland. Die wollen jedes Jahr ungeschminkt die Wahrheit über die künftige wirtschaftliche Entwicklung in Asien wissen. Und deshalb werden interne Berichte erstellt, die auch die westlichen Mitgliedsstaaten lesen dürfen. Und eine dieser internen Studien befasste sich mit der Frage, wieviel Geld eigentlich bislang bei der »Finanzkrise« vernichtet worden ist. Die Frage hat ja bislang noch kein westlicher Wirtschaftsfachmann konkret und mit belastbaren Zahlen beantworten können. Das Rätselraten hat nun ein Ende.

Claudio Loser, früher lange Jahre als ranghoher Mitarbeiter beim Internationalen Währungsfonds, hat die Zahlen für die ADB erreichnen und auflisten lassen. Danach wurden allein 2008 mehr als 50 Billionen Dollar (39 Billionen Euro) an Geldwert an den Finanzmärkten vernichtet. In einem Bericht heißt es: »The value of global financial assets including stocks, bonds and currencies probably fell by more than $50 trillion in 2008.«

Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt der ganzen Welt eines Kalenderjahres. Die Zahl wurde jetzt in Manila bei einem ADB-Fachforum von Loser genannt. Allein an den Aktienmärkten wurden demnach 2008 28,7 Billionen Dollar (22,6 Billionen Euro) vernichtet. Die westlichen Industriestaaten müssten sich darauf einstellen, für die Folgekosten der Finanzkrise in ärmeren Regionen wie Asien finanziell einzustehen. Und das wird viele weitere Billionen Euro/Dollar kosten. Die aber sind nirgendwo vorhanden.

http://info.kopp-verlag.de/news/crash-mi…vernichtet.html
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

386

Donnerstag, 12. März 2009, 20:18

In Google-News grad gelesen:

Zitat

Günstige Konditionen gefordert: Bawag will eine Milliarde Euro aus dem Bankenpaket

* FORMAT: Verhandlungen haben bereits begonnen
* Nach Cerberus-Übernahme keine Liquiditätsengpässe

Die Bawag braucht eine Milliarde Staatshilfe.
Weil sie kein Ostgeschäft hat, will sie im Vergleich
zur Konkurrenz weniger Zinsen zahlen.


Stephan Koren kennt den Weg. Vor zwei Jahren musste er das letzte Mal ins Finanzministerium pilgern. Damals galt es, die Gewerkschaftsbank Bawag vor dem Untergang zu bewahren. Jetzt wird Bawag-Vizegeneral Koren wieder zuweilen im Ministerium zu treffen sein. Zwar geht es diesmal nicht ums Überleben, doch wie für alle großen Banken wird es auch für die Bawag enger.

Verhandlungen begonnen
Ein größerer Abwertungsbedarf bei strukturierten Produkten könnte Bilanzprobleme bescheren, weshalb der Staat vorsorglich um Hilfe gebeten wird. Die konkreten Verhandlungen für eine Milliarde Euro aus dem Bankenpaket haben begonnen, wie FORMAT in Erfahrung brachte. Die Anwälte bereiten die Unterlagen vor. Bawag-PSK-Sprecherin Sabine Hacker bestätigt: "Die Gespräche mit dem Finanzministerium befinden sich noch ganz am Anfang. Wir rechnen frühestens Anfang April mit einem Abschluss."

Ganzen Text lesen .....
http://www.news.at/articles/0911/30/2362…uro-bankenpaket


Hab ich was versäumt :kopfkratz:

Da dachte die Kratzbürste bis dato, dass die BAWAG unter Wert an USarel verscherbelt wurde - und somit auch keine österreichische, staatliche Unterstützung auf Steuerlastenkosten bekommen könnte. Und dann sollte der ZINS für USreal auch noch im Vergleich zu den österreichischen Banken NIEDRIGER sein. :schulter:

Da könnte wir ja auch gleich die Medici-Bank und der Bank-Austria Steuergeld in den Rachen werfen - nachdem sie unschuldig wie die :engel: das Geld österreichischer Anleger dem USreali MADOFF geopfert haben.

Zitat

Klage gegen Bank Austria und Medici

Die Wiener Bank Medici und deren Minderheitsaktionärin Bank Austria haben nun neben anderen Klagen auch eine Klage in den USA am Hals. Die US-Kanzlei Stull, Stull & Brody habe im Auftrag eines Österreichers Klage gegen insgesamt 30 Personen im Umkreis der Bank Medici und der Bank Austria, darunter gegen Medici-Mehrheitseigentümerin Sonja Kohn, eingebracht, berichtet das Magazin „Format“. Die Vorwürfe lauten auf Verletzung von Sorgfaltspflichten bei den Fonds „Herald“, „Thema“ und „Primeo“. Diese Fonds hatten überwiegend in Madoff-Produkten veranlagt. Laut Anklage sollen über diese Fonds drei Mrd. Dollar an Madoff geflossen sein. Den Vorständen der Medici Bank (für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung) wirft die Anzeige vor, Investmentaktivitäten in Fondsprospekten irreführend dargestellt zu haben.

In Österreich macht der Prozessfinanzierer Advofin mit seiner Ankündigung, die Bank Austria wegen ihrer „Primeo“-Fonds zu klagen, ernst. Der Prozessfinanzierer vertritt rund 300 Anleger mit 50 Mio. Euro Schadensvolumen.

Advofin führt vorerst eine Musterklage für ein Wiener Ehepaar, das 61.000 Euro mit dem „Primeo-Select“-Fonds verloren hatte. Laut Anklage wurden die Fondsanteile auf Empfehlung der Bank Austria gekauft. Der Fonds, dessen gesamtes Kapital bei Madoff investiert wurde, war von der Bank Austria gegründet worden, eine Banktochter habe sämtliche Gründungsaktien der Primeo Fund Limited im Steuerparadies Cayman Islands übernommen. Drei der vier Primeo-Vorstände seien zudem leitende Angestellte der Bank Austria, die den Fonds in Österreich repräsentierte.

Bank Austria und Bank Medici haben am Donnerstag mitgeteilt, dass ihnen die Klage noch nicht zugestellt worden sei.

Ganzen Text lesen .....
http://diepresse.com/home/wirtschaft/int…460459/index.do

Madoff könnte für diese Taten laut amerikanischem Gesetz 150 JAHRE Gefängnis als Urteil erwarten.

Und da echauffiert man sich über einen Al Capone - der Mensch ist schon ein Lustiges!
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

387

Mittwoch, 18. März 2009, 13:44

Die Explosion der Arbeitslosigkeit

Zitat

Von IGNACIO RAMONET, 17. März 2009 -
Man kann es nicht oft genug sagen: Die Krise hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. Und die kommenden Nachrichten werden schlechter ausfallen. Die Börsen brechen weiter ein. Die Rettungspläne scheitern, einer nach dem anderen. Sie können nicht verhindern, dass weltweit führende Volkswirtschaften – die Vereinigten Staaten, Japan, Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Spanien – in eine Rezession geraten. Großbanken und kleinere Kreditinstitute sehen sich inzwischen einer objektiv bestehenden Zahlungsunfähigkeit gegenüber. Wenn die Banken nun nicht kurzfristig und geschlossen nationalisiert werden, wird das westliche Finanzsystem verschwinden.
Das Schlimmste ist, dass diese Krise in ihrer neuen Phase ein Land geschlossen mit in den Abgrund ziehen kann: Irland, um ein Beispiel zu nennen, gerät immer tiefer in eine schwere Rezession, mit einem gebeutelten Bankensektor und einem Haushaltsdefizit, das auf über elf Prozent des Bruttoinlandsproduktes anzusteigen droht. Andere Länder (Lettland, Litauen, die Ukraine oder Pakistan) stehen vor einem Staatsbankrott.
Der wirtschaftliche Hurrikan hat ein Viertel der weltweiten Ressourcen mit sich gerissen. In fast allen Gebieten der Erde hat er die Schließung von Fabriken provoziert, den explosionsartigen Anstieg der Arbeitslosigkeit, eine Verschärfung des Protektionismus und die Radikalisierung der sozialen Proteste.
[...]
In Griechenland wurde es Banken verboten, ihre Zweigstellen in anderen Staaten des Balkans finanziell zu unterstützen. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat beschlossen, den so genannten Big Three („Große Drei“: Chrysler, Ford, General Motors) zu helfen – allerdings nur, damit sie ihre Produktionsstätten in den USA erhalten können. Hilfen für multinationale Konzerne aus dem Ausland (Toyota, Kia, Volkswagen, Volvo) mit Werken auf US-Territorium lehnt Washington ab. Frankreich und Schweden haben ebenso angekündigt, die staatlichen Hilfen für ihre Automobilindustrien an Bedingungen zu knüpfen: Die Hilfen können nur für Fabriken in den jeweiligen Staaten verwendet werden.
Die französische Wirtschaftsministerin Christine Lagarde hat den Protektionismus als „notwendiges Übel in Krisenzeiten“ bezeichnet. Der spanische Industrieminister Miguel Sebastián hat zum „Kauf spanischer Produkte“ aufgerufen. Und in Deutschland, ein großer Exportstaat, sprechen sich nach einer jüngsten Umfrage 78 Prozent der Klein- und mittelständischen Unternehmer für protektionistische Maßnahmen aus.[3]
Dieses Erstarken des wirtschaftlichen Nationalismus bringt ein Wiederaufflammen der Fremdenfeindlichkeit mit sich. In Großbritannien, einem von der Krise am stärksten betroffenen EU-Staat mit einem prognostizierten Wirtschaftseinbruch von 2,8 Prozent, haben Tausende Arbeiter aus der Energiewirtschaft die Parole „UK jobs for British Workers!“ („Britische Arbeitplätze für britische Arbeiter!“) skandiert, als sie unlängst aus Protest gegen die Beschäftigung von portugiesischen und italienischen Arbeitern beim Bau einer Raffinerie des Unternehmens Total in Lindsey (Lincolnshire) in Streik traten. Zur gleichen Zeit wurden in diesem Land hunderttausende Polen „aufgefordert“ in ihr Herkunftsland zurückzukehren. Gleiches ist aus Irland zu vernehmen, wo die antipolnische Stimmung in dem Maße zunimmt wie die Arbeitslosenquote steigt. Aus Italien werden ohne jede Rücksicht Rumänen ausgewiesen. Und länderübergreifend wird das Aufenthaltsrecht von legalisierten Ausländern wieder in Frage gestellt.
[...]
alles lesen

Es bricht imer mehr, doch es wird noch schön geredet! :oooch:

388

Mittwoch, 18. März 2009, 13:49

50.000.000.000.000

Zitat

Fünfzig Billionen! Noch vor wenigen Monaten wussten allenfalls Astrophysiker und Buchhalter in Zimbabwe, was das eigentlich ist. 1 Millionen Sekunden sind 11 Tage, 1 Milliarde Sekunden sind 32 Jahre, eine Billion Sekunden sind somit 32.000 Jahre. In Deutschland verbindet man mit der Billion vor allem die Hyperinflation zu Anfang der 1920er Jahre. Am 20. November 1923 bekam man für eine Goldmark 1 Billion Papiermark – dies war der Höhepunkt der Hyperinflation und einen Tag später bezahlte Deutschland mit der Rentenmark, die wieder einen normalen Nominalwert hatte. Eine Billion hat 12 Nullen – das sind 1.000 Milliarden oder 1 Million Millionen. Journalisten und Blogger sollten aber aufpassen, die englische „Billion“ nicht mit der deutschen „Billion“ zu verwechseln. Die englische „Billion“ entspricht nämlich der deutschen „Milliarde“, während das englische Wort „Trillion“ das Pendant zur deutschen „Billion“ ist.
Die Berichterstattung über die Finanzkrise ist bereits im Billionenbereich angekommen. Die Asiatische Entwicklungsbank schätzt die Summe des Geldes, die bislang durch die Finanzkrise vernichtet wurde, auf 50 Billionen US$, was rund 38 Billionen Euro entspricht. Dies sind 5.680 Euro für jeden Bewohner des blauen Planeten. Wenn man für diese Summe Weizen einkaufen würde, so könnte man 15 Milliarden Tonnen Brot damit backen – was rund 1.500 Laibe Brot für jeden Erdenbürger entspräche. Der Hunger der Welt wäre gestillt. Für fast ein ganzes Jahr könnte man mit diesem Geld jedem Menschen das Existenzminimum nach europäischen Preisen zahlen.
Würde man die Summe des vernichteten Geldes in 1-Euro Münzen stapeln,...
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:depress

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389

Mittwoch, 18. März 2009, 22:15

Es bricht imer mehr, doch es wird noch schön geredet!


Wie immer gilt die Faustformel: Je mehr gute Laune verbreitet wird, desto schlimmer sieht es in Wirklichkeit aus!

390

Donnerstag, 19. März 2009, 15:45

Lieber stopfen sie die Löcher mit mehr Schulden machen, die wir nie zurück zahlen können!

Man will dieses System jetzt noch nicht wegschmeißen!
Guckst du hier:

Zitat


:pillepalle:

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