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ASY

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411

Mittwoch, 17. Februar 2010, 22:22

„Ich bin ein Banker, der Gottes Werk verrichtet“

Zitat

09. November 2009 Der Vorstandsvorsitzende der New Yorker Investmentbank Goldman Sachs, der Amerikaner Lloyd Blankfein, hat ein ganz eigenes Bild von Gott. Riesige Bonuszahlungen und große Profite inmitten der Krise – für die Gesellschaft sei das alles unproblematisch, findet Blankfein. Vielmehr sei das nur ein Zeichen für den Aufschwung der Wirtschaft. Und die Banker, vor allem die von Goldman, würden in Wahrheit Göttliches tun.

Nicht nur für die New Yorker Boulevardzeitung „New York Post“ sind diese Aussagen Blankfeins aus einem Zeitungsinterview ein gefundenes Fressen: In einer Fotomontage bildete sie Lloyd Blankfein mit gefalteten Händen und katholischer Priesterkleidung ab. Überschrift: „Sachs ‚Religious‘“. Direkt übersetzt bedeutet das „religiös“. Aber die Überschrift ist doppeldeutig. „Sachs ‚Religious‘ klingt so ähnlich wie „sacrilegious“ – und das bedeutet „frevlerisch“. Auch in deutschen Internetforen schlug das Zitat am Montag hohe Wellen.

Blankfein hatte der Londoner Zeitung „Sunday Times“, die wie die „New York Post“ zur News Corp. des Medienmoguls Rupert Murdoch gehört, ein Interview gegeben und darin die Rolle der Banken allgemein – und die von Goldman Sachs im Besonderen – gegen das jüngste Trommelfeuer der Kritik verteidigt. Der öffentliche Aufschrei richtet sich ein Jahr nach dem Höhepunkt der Finanzkrise vor allem gegen die neuerlichen Milliardengewinne und die erwarteten Rekordboni bei Goldman. Banken erfüllten einen „gesellschaftlichen Zweck“, wird Blankfein in dem Stück zitiert. Er selbst sei entgegen allen Vorwürfen, er sei ein böser Bonze, der die Öffentlichkeit verhöhnt, nur ein Banker, der „Gottes Arbeit verrichtet“.

Herber Rückschlag in der Öffentlichkeitsarbeit
Für die Investmentbank, die auch in Frankfurt eine große Dependance hat, darf das getrost als herber Rückschlag in der Öffentlichkeitsarbeit bezeichnet werden, versucht Goldman Sachs doch seit einiger Zeit, seinen in der breiten Öffentlichkeit erheblich angeschlagenen Ruf zu verbessern. Tatsächlich bemühen sich die leitenden Mitarbeiter von Goldman derzeit allenthalben, das Bild vom einzigen großen Gewinner der Finanzkrise zu übertünchen. Sie versuchen nicht nur die wieder hohen Bonuszahlungen, sondern auch das ihnen zugrundeliegende, ausgefeilte Beurteilungssystem zu erklären, das dem Außenstehenden dennoch viele Rätsel aufgibt. Auch die Tatsache, dass Goldman und seine Angestellten für gemeinnützige Zwecke viel Geld spenden und stiften, findet nun offensiver Erwähnung als zu früheren Zeiten. Gleichwohl: Die Bank, die sich in der Finanzkrise durchaus durch eigene Leistung, aber auch mit der Hilfe des amerikanischen Staates sehr viel besser behauptete als ihre Konkurrenten, ist nicht zuletzt wegen der starken Vernetzung ehemaliger Mitarbeiter in der Politik zum Aushängeschild für ungezügelte Gier an der Wall Street geworden. So gibt es kaum einen wichtigen öffentlichen Posten, der in New York oder Washington mit Finanzen zu tun hat und nicht schon einmal mit einem ehemaligen Mitarbeiter von Goldman Sachs besetzt gewesen wäre.

„Krake“ ist deshalb noch eine der netteren Bezeichnungen für Goldman Sachs. Blankfein weiß das natürlich. „Ich könnte mir die Pulsadern aufschneiden, und die Leute würden jubeln“, sagte der für eine gewisse Selbstironie bekannte Gold-Mann. Aber Blankfein hält dagegen: „Wir sind sehr wichtig. Wir helfen Unternehmen zu wachsen, indem wir ihnen bei der Kapitalbeschaffung helfen. Unternehmen, die wachsen, schaffen Vermögen. Das wiederum schafft Arbeitsplätze für Leute, die mehr Wachstum und mehr Wohlstand schaffen.“
Die jüngsten Rekordgewinne sollten daher kein Anlass zur Kritik, sondern ein Freudenfest sein, weil es ein Beleg für konjunkturellen Aufschwung sei. Und hohe Bonuszahlungen seien eben der gerechte Lohn für den Ehrgeiz der Spitzentalente, für die sich Goldman rühmt. „Ich will nicht ihr Streben begrenzen. Es fällt mir schwer, für eine Obergrenze bei der Entlohnung zu argumentieren“, sagt Blankfein, der in diesem Jahr selbst auf einen Bonus um 20 Millionen Dollar hoffen kann – und im Jahr 2007 insgesamt 68 Millionen Dollar verdient hat, so viel wie noch kein anderer Vorstandsvorsitzender an der New Yorker Wall Street jemals vor ihm. Zudem gehören ihm Aktien von Goldman im Wert von mehr als 500 Millionen Dollar.

http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EE49718FE680047B0B74840694EC65BD3~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Zwar war das schon im November 2009, dennoch wollte ich diesen Wahnsinn, nachdem ich ausgiebig gekotzt hatte, hier dokumentiert wissen.

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412

Donnerstag, 18. Februar 2010, 10:08

Ich erinnere mich.. Gab's damals auch im SPON...

Zitat

Blankfein-Spruch

"Gottes Werk" der Banken erstaunt die Kirche

Goldman-Sachs-Chef Blankfein: "Vielleicht hat er Angst vor der Bonus-Polizei?"

Milliarden scheffeln im himmlischen Auftrag? Diese Auffassung vertritt Goldman-Sachs-Chef Blankfein - in einem Interview sagte er, die Geldhäuser verrichteten "Gottes Werk". Jetzt melden sich verwunderte Kirchenleute und Aktienexperten zu Wort, SPIEGEL-ONLINE-Leser schreiben wütende E-Mails.

Hamburg - Die US-Großbank Goldman Sachs macht mitten in der Finanzkrise satte Gewinne, gleichzeitig schüttet sie Boni im Gesamtwert von 20 Milliarden Dollar aus - während der Rest der Welt unter der schärfsten Rezession seit Jahrzehnten leidet. Für Konzernboss Lloyd Blankfein ist das alles kein Problem: Er und seine Bank verrichteten einfach nur "Gottes Werk", sagte der Spitzenbanker der "Sunday Times". Damit löst Blankfein weithin Verwunderung aus. Kirchenleute und Ökonomen zweifeln an der Ernsthaftigkeit seiner Aussage, SPIEGEL-ONLINE-Leser schreiben wütende E-Mails.

"Sicherlich kann man den Banken aus christlicher Sicht auch Gutes zuschreiben", sagt der Sprecher des Hamburger Erzbistums, Manfred Nielen, süffisant. Doch die Äußerung des Bankers sei theologisch einfach zu flach. "Dass das automatisch alles rechtfertigen soll, was Banken machen, halte ich für mehr als fragwürdig."
Banker in heiliger Mission? "Das Argument können wir nicht teilen - und wir verstehen es auch nicht", sagt Marco Cabras von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz. Seine einzige Erklärung: "Vielleicht hat Blankfein Angst vor der Bonus-Polizei, schließlich schaut man in den USA mittlerweile genauer hin."

"Jeder kann glauben, was er will"
In den USA müssen Banken, die Staatshilfe erhalten haben, die Bonuszahlungen an ihre Manager stark begrenzen. Selbst Institute, die keine Hilfe bekamen wie Goldman Sachs, stehen unter scharfer Beobachtung der Öffentlichkeit. 2007 hatte Blankfein noch die Rekordsumme von 68 Millionen Dollar als Gehalt eingestrichen.

Ganz ernst nehmen Fachleute sein Gottes-Interview allerdings nicht - manche reagieren einfach mit Ironie: "Jeder kann glauben oder nicht glauben, was er will. Aber dieser religiöse Zusammenhang ist doch Satire", sagt Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. "Würde Herr Blankfein in Deutschland leben, man müsste ihm den Orden wider den tierischen Ernst verleihen."

Deutlich wütender sind viele SPIEGEL-ONLINE-Leser. Hans Peter Bräcker aus Aachen schreibt per E-Mail: "Perverser geht's nicht. Aber schon G. Clemenceau (franz. Außenminister) wusste 1927 zu sagen: 'Amerika ist die einzige Nation, die seltsamerweise von der Barbarei direkt in die Dekadenz übergegangen ist, ohne das übliche Intervall der Zivilisation' - braucht es mehr, um einen solchen Ausspruch zu verstehen?"

"Die Banken schaffen eine Atmosphäre zu ihrer eigenen Zerschlagung"
Ebenfalls per E-Mail meldet sich Oliver Boekels aus Freiburg: "Leider scheint Ihnen ein Tippfehler durch die Maschen gegangen zu sein, Mister Blankfein hat sicher gesagt: die Banken verNichten Gottes Werk auf Erden. Ich teile diese Selbsteinschätzung."

Im SPIEGEL-ONLINE-Forum schreibt O.W. von Feinzinn: "Ich weiß nicht, welchen Gott er meinte, aber es kann eigentlich nur Mammon gewesen sein." Und don_tango ruft zur Abkehr vom Geldglauben auf: "Halleluja. Gottes Werk führte bzw. führt zu massiver Verschuldung und hoher Arbeitslosigkeit. Vielleicht sollten wir deren 'Gotteshäuser' abreißen und unseren Glauben mal neu ausrichten."

ReneMeinhardt kann Blankfeins These sogar noch etwas abgewinnen: "Wenn es Gottes Wille ist, dass wir den Wahn, den die Banken und die Politiker im Kapitalismus verursachen, überwinden sollen, um z.B. zu mehr Menschlichkeit zu kommen, dann tun die Banken wahrhaft göttliches Werk. Sie schaffen nämlich eine Atmosphäre zu ihrer eigenen Zerschlagung."

Eigentlich hatte ich einen kleinen Schlagabtausch mit der Kirche erwartet, aber das wurde nach einem Wurf mit Wattebäuschchen alles wieder abgewürgt. Letztendlich ist es einfach nur widerlich wenn Menschen sich selbst - ob nun berechtigt oder nicht - SO glorifizieren.

:thumbdown:

"Wahre Freiheit ist freie Wahrheit"


"Politik ist eben vor allem auch die Kunst, die Bevölkerung so schnell über den Tisch
zu ziehen, dass die Menschen denken, die dabei entstehende Reibungshitze sei Nestwärme"

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EJ9.Freak

...bisher bekannt als "EJ9.Freak"

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413

Donnerstag, 18. Februar 2010, 11:48

Naja, in Amerika wird ja alles Gott zugeordnet.

Dadurch wird es so einfacher für sie unerklärbare Taten zu erklären. "Gott hat´s gemacht", "Ich walte im Willen Gottes", "Gott hat es mir befohlen", ....

Was sagt da unser AbisZ dazu?

mfg
Wir werden für dumm verkauft und von dem Erlös werden wir verarscht...

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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414

Donnerstag, 18. Februar 2010, 13:01

Denen ihr Gott ist anscheinend Lucifer! Freimaurer, Satanisten, Okkultismus, etc.

Es steht ein explizites Zinsverbot im Buch der Bücher! Damit sollte alles klar sein.

Und es ist doch einfach immer alles auf jemand anderen zu schieben.

415

Donnerstag, 18. Februar 2010, 13:44

die richtige Krise 2008 war nicht die Finanzkrise..

Hi,

dies ist mein 1.Post in dem Forum ^^ greetings an ALLE, ich schätze die Diskussionen hier sehr.. besonders die Beiträge von ASY (was bedeutet ASY eigentlich? Assozialer? -> ist nicht negativ gemeint!). Ich lese schon länger (ca. 2,3 Jahre) mit..

nun zum Thema..

beachten sollte man auch -> die "RICHTIGE KRISE" 2008 war nicht die Finazkrise/Bankenkrise, sondern die Ölpreis(Ressourcen) Krise

Juni 2008 Ölpreis ~145 Dollar/Barrel (allzeit Rekord) -> Wirtschaftsmotor ist abgestorben -> das war der CRASH -> 2 Monate später -> Lehmann pleite/Finanzkrise/Lebensmittelpreiskrise etc.(z.B Haiti/Indien) -> war die Nachwirkung

natürlich ist eine "globale BankenRegulierungsdiskussion" sinnvoll/notwendig -> aber wichtiger/essenzieller ist die "Ressourcenkrisendiskussion". Wenn man da einen Konsens findet (weltweit) -> werden die restlichen Diskussionen (fast) überflüssig.

das Finazsystem spiegelt nur die "Realität" wieder.

die Bankenkrise ist "nur" eine Auswirkung/ein Symptom (wie die Arbeitslosigkeit z.B) .. der WIRKLICHEN KRISE/Ursache

mein Vorschlag (von Jeremy Rifkin inspiriert):
-Energie dezentralisieren

-Kommunikation revolutionieren (das Tool dafür ist bereits erfunden worden -> Internet/moderne Kommunikationstechnologie)

-Energie und Kommunikationstechnologie kombinieren -> intelligente Strom/Energienetze


ohne dem kommen wir aus der Misere (Wachstumszwang, Ressourcenwirtschaftskrieg) nicht heraus.

was meint Ihr?

gz

ASY

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416

Donnerstag, 18. Februar 2010, 15:02

Servus Kristallpalast!
besonders die Beiträge von ASY (was bedeutet ASY eigentlich? Assozialer?
Ich danke dir für das Lob. Der Nick ASY ist die Kurzform meines früheren Nicks "Asymptotisch" - asozial bin ich natürlich auch, wenn als Maßstab der gesellschaftliche status quo strapaziert wird. Mir behagt es nämlich nicht, ausschließlich für einen anderen Gewinn zu buckeln, während die mir gegönnten Almosen lediglich für mein Überleben reichen.

-Energie dezentralisieren

-Kommunikation revolutionieren (das Tool dafür ist bereits erfunden worden -> Internet/moderne Kommunikationstechnologie)

-Energie und Kommunikationstechnologie kombinieren -> intelligente Strom/Energienetze


ohne dem kommen wir aus der Misere (Wachstumszwang, Ressourcenwirtschaftskrieg) nicht heraus.
Richtig, die Energieversorgung gehört dezentralisiert. Bei der zentralisierten Stromproduktion gehen bspw. 30% Energie in den Leitungen zu den Verbrauchern verloren. Jeder Bach und jedes Dach könnte diesen Verlust vermeiden, so sie für staulose Wasserkraft resp. Solar/Wind genutzt würden.

Die Kommunikationstechnologie wird ohnehin immer weiter ausgebaut, jedoch nicht für uns, sondern gegen uns, damit Bigbrother immer weiß, wie sich die Untertanen leben lassen.

Dennoch, der Wachstumszwang entsteht aus der Zins(eszins)last. Für ein niedliches Auskommen untereinander, muss der positive Zins unbedingt abgeschafft und in einen negativen zur Umlaufbeschleunigung verwandelt werden.

Es gibt eigentlich gar nicht viel zu tun. Es gilt nur die Gegner der leidenden und unterjochten Mehrheit zu entlarven und sie vor ein gerechtes Tribunal zu stellen.

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417

Donnerstag, 18. Februar 2010, 16:01

Es gibt eigentlich gar nicht viel zu tun. Es gilt nur die Gegner der leidenden und unterjochten Mehrheit zu entlarven und sie vor ein gerechtes Tribunal zu stellen.
ja...

..aber..

WER ist das "gerechte Tribunal" ?

WER sind die Gegner?

wie schon erwähnt, wir haben einen "Ressourcenwirtschaftskrieg"..

eigentlich kämpfen ALLE "gleichberechtigt" um die Ressourcen der Erde(z.B strategische Ellipse)

selbst wenn wir die "Gegner" identifizieren könnten (und verurteilen würden), ändert das nichts an der Situation. Diese "Gauner" sind ersetzbar -> da kommt sicher einer nach, der den Job genau so gut macht -> und gerne davon profitiert (hinter mir die Sintflut).. --> Systembedingt

wie du schreibst -> durch den Zins herrscht anscheinend ein Wachstumszwang (Bernd Senf, Silvio Gesell usw.)

wir brauchen eine "Internet-Information-Guerilla" und sonst ... ... ich hab kein Ahnung -> das macht mir zu schaffen..

sobald der ÖlPreis wieder um die 120 Dollar(derzeit bei ~80 Dollar -> Anfang 2009 bie ca. 40 Dollar) erreicht... wirds kritisch !

sehr verzwickte Situation... anscheinend Hoffnungslos.. macht mich depressiv...

aber das ist anscheinend eine(nicht die einzige) Realität..

gz

ASY

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418

Donnerstag, 18. Februar 2010, 20:52

WER ist das "gerechte Tribunal" ?

WER sind die Gegner?
Ich denke, dass auch das ungerechteste Tribunal gerade noch gerecht genug wäre, zumal die Verbrechen der Verantwortlichen mit keiner Strafe ausgeglichen werden könnten. Die Sozialisierungszone wäre wohl die richtige Umgebung für diese verbrecherischen Schmarotzer.

Gegner gibt es einige, sogar viele Opfer machen sich als Gegner schuldig, weil sie das System mit aller Kraft unterstützen, indem sie hoffen, auch mal sorgenfrei sein zu können.

Der erste Schritt zur Besserung wäre die höchstmögliche Einigkeit - wer nicht mitmacht und weiter sein Parasitenleben erhalten will, ist dann eindeutig ein Gegner.

419

Donnerstag, 18. Februar 2010, 23:40

Wer sind die Gegner....


Du kannst ja mal Timothy Balden lesen ->
Insiderwissen
damit du etwas von der Struktur siehst.

Auch andere Sachen auf www.initiative.cc sind interresant, und bevor ich noch einen Beitrag von dort
hier irgentwo reinkopiere, gibts noch den Link zuvor.
http://www.initiative.cc/Artikel/2008_04_28%20bauer.htm

Zum Resourcenkampf. Wer streitet sich über die Resourcen?
Bestimmt nicht der Verbraucher, denn dieser Bedarf ist leicht zu decken.
Es liegt nur an den produzierenden Firmen, die mit ihrem Wegwerfartikeln und Soll-bruch-stellen
dafür sorgen sollen, das die Wirtschaft und der Umsatz wächst und wächst und wächst,
damit der Umsatz dementsprechend gesteigert wird, was aber sicher keine Notwendigkeit wäre.

Und schon alleine diese Tatsache ist schon ein Anschlag auf das Leben und die Menschen auf der Erde
im allgemeinen, auf längere Sicht, ausgeführt von den kontrollierenden Stellen der Länder.

Thema Ölpreis, das Thema hatten wir auch schon,
und eine Tatsache ist, das der Ölpreis durch die Börse künstlich hochgehalten wird,
es ist nicht wirklich so, das wir eine Ölknappheit besitzen, auch
wie die Ölfelder im Iran eingenommen wurden, hat sich der Preis nicht verändert.
und teils füllen sich Ölfelder durch verschiebung der Tektonischen Platten wieder selbständig auf.
Die Theorie, das Erdöl nur durch Ablagerungen entstanden ist nicht wirklich haltbar.

Und andererseits werden Alternativen wie Elektroautos und Wasserstoff ignoriert und blockiert,
das sie markttauglich werden.
Verbrennungsmotoren zusätzlich mit Wasserstoff betrieben würden den Verbrauch senken,
und den Schadstoffausstoss um ein vielfaches verringern. Aber solange keiner ein Geld-Messgerät dranhängen kann..

Genauso wie Regierungen nichts gegen die CO2 Lüge etwas machen werden,
als sich gegenseitig die Verantwortung zu zu schieben, aber nur nicht handeln,
damit dieser Wahnsinn wieder abgestellt wird.



Eigentlich kann man gleich in das nächste Amt oder eine Bank reingehen,
und den erst besten Vorsteher, der 'nur nach Weisung handelt' rausschlagen,
denn dann trifft man keinen falschen.
Aber selbst solche Aufrufe darf man ja nicht mehr seit den letzten Beschlüssen machen,
da es ja ein Aufruf zur Gewalt sein könnte, und das man ja wegen der 'drohenden Terrorgefahr'
solche Seiten einfach sperren kann.
vgl Gegendemo zur NPD Versammlung Dresden http://www.netzpolitik.org/2010/lka-sach…en-nazifrei-de/ ,
warscheinlich, weil nicht die JU die Demo gestartet hat.

Die Grenze ist fliessend, wer verantwortung trägt oder mitträgt,
und das ist warscheinlich so gewollt, damit der Schlange nie alle Köpfe abgeschlagen werden,
und wenn diese Struktur an die Mafia errinnert, dann wird es wohl klar, von wem wir kontrolliert werden.

420

Samstag, 20. Februar 2010, 17:19

Dagegen stehen aber noch immer 4 Bio Vervindlichkeiten, eine Bio, die 'eventuell' Differenz ist, sind immer noch 500 Mia Schulden.
Und keiner weiss, wo dieses Guthaben sein soll, liegt es in zahlungsunfähigen Ländern, dann kann das auch keienr locker machen,

Vielleicht eine gute Grafik, wenn ein Crash kommt, weil ein Gläubiger von uns meint, er will jetzt das ganzes Geld,
das man in der Schlussbilanz etwas besser dasteht.

Irgentwie fehlen auf dieser Seite zuviele Hintergrundinformationen,
zb, wo das Guthaben ist, in welcher Form existiert, welche Verpflichtungen da sind.

Aber unterm Strich zeigt es nur, wie noch ein undurchsichtiges Netzwerk aufgebaut wird,
muss man für so eine Schiesse studieren, oder kommt das mit der Erfahrung?.

Hat aber immer noch nicht damit zu tun, das ausführende Personen den Bankensaustall einmal ausmisten müssen.
Dem kann ich nur zustimmen, weil diese Grafik in der Tat nix aussagt. Kommt dazu - und Griechenland ist nur ein Beispiel - dass sich die realen Schulden sehr gut verdecken und gleichzeitig Forderungen gut aufblasbar sind.

Naja wenigstens hat Deutschland im Oktober 2010 die Schulden für den ersten Weltkrieg schon mal beglichen. :ggg:

Zitat

Deutschland zahlt noch immer für Ersten Weltkrieg

02.12.2009 | 06:46 | (DiePresse.com)

Mehr als 90 Jahre nach dem Versailler Vertrag zahlt Deutschland noch immer Kriegsschulden aus dem Ersten Weltkrieg ab. Der offene Betrag beläuft sich auf rund 56 Millionen Euro.

Mehr als 90 Jahre nach dem Versailler Vertrag zahlt die Bundesrepublik Deutschland noch immer Kriegsschulden aus dem Ersten Weltkrieg ab. "Der noch offene Betrag für Zins- und Tilgungsleistungen beläuft sich auf rund 56 Millionen Euro", sagte der Sprecher Deutschen Finanzagentur, Boris Knapp, laut "Bild"-Zeitung. Das Geld werde an Gläubiger gezahlt, die Schuldverschreibungen besitzen.

http://diepresse.com/home/politik/zeitge…525613/index.do
Man muss dabei nicht erwähnen, dass diese Schulden nicht an die Staaten sondern an private Gläubiger abgestottert werden mussten. Die Kriegsopfer haben freilich nix davon bekommen weil offenbar die Leistung der Geldverleiher höher einzuschätzen ist.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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