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Fenstergucker

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1

Dienstag, 13. November 2007, 11:28

Bankenkrise: Es geht weiter

Die Bankenkrise in den USA weitet sich immer mehr aus. Nun stellt sich auch noch heraus, daß viele Amerikaner ihre Kreditkarten dazu verwendet haben, ein derart aufwendiges Leben zu finanzieren, daß sie die dadurch entstandenen Überziehungen ihrer Konten nicht mehr ausgleichen können.

Viele dieser Konsumkredite, mit denen Autos, Urlaube und Kleidung finanziert wurden, sind uneinbringlich. Banken und Kreditkartenunternehmen rüsten sich bereits für die nächste Welle der Finanzkrise.

http://www.orf.at/071112-18583/index.html

Mich wundert's nicht! Die Kreditkarten verlocken zu sehr zum hemmungslosen Einkaufen, da man das Geld, das dabei ausgegeben wird, nicht in die Hand nehmen muß. Wer weiß, wie es diesbezüglich bei uns aussieht, wenngleich bei uns das Kreditkarten-Unwesen nicht so ausgeprägt ist, wie in den USA.

:shock: :roll:
Gott sprach zu mir: "Lächle, denn es könnte schlimmer kommen". Ich lächelte und es kam schlimmer.......

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2

Dienstag, 13. November 2007, 11:42

Ich zahle sehr selten mit Bargeld und verwende - wenn's geht - die Kreditkarte. Auch habe ich kein Problem mit überzogenen Konten dadurch, weil ich nicht das Kreditpotential sondern die praktische Anwendung nutze.

Für die Geldverleiher sind unbeherrschte Konsumenten natürlich super, zumal sie an den verkauften Waren und dann an der Verschuldung verdienen.

3

Dienstag, 13. November 2007, 11:53

Bezüglich Kredit- Bankomatkarten möchte ich nur eins bemerken: Was machen die Banken das ganze Jahr über?

"Genieße jetzt und zahle später"; so der Grundtenor derer Werbung.

Wie man(n) dann "später" bezahlen soll, ist denen so ziemlich egal. Kredite werden zum Teil viel zu leichtfertig vergeben; Dinge "finanziert", die kein Schwein wirklich braucht; usw.

Kommt dann wer in Zahlungsschwierigkeiten, wird gepfändet, dass es nur so raschelt. Ob da von jemandem die Existenz den Bach runtergeht, interessiert nicht.
Ich will keineswegs das Fehlverhalten seitens Kreditnehmer schön reden; jeder hätte es selbst im Griff; aber es wird schon verdammt leicht gemacht, seitens Banken, Versandhäuser, etc.

Fenstergucker

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4

Dienstag, 13. November 2007, 12:47

Richtig! Und die Kreditkarten sind das schlimmste. Denn wenn sich der Konsument jeden Tag ein paar Hunderter von der Bank holen muß, geht ihm vielleicht der Knopf auf und er realisiert, daß er zuviel ausgibt. Mit den Kreditkarten und den Zahlungen per Bankomat-Kassa geht eben dieses Gefühl für's Geld verloren.

Aber es gibt natürlich auch die Versandhaus-Junkies, die fast süchtig danach sind, im Internet oder über Telefon bei den Versandhäusern ihre Bestellungen aufzugeben.
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5

Dienstag, 13. November 2007, 13:30

Aber es gibt natürlich auch die Versandhaus-Junkies, die fast süchtig danach sind, im Internet oder über Telefon bei den Versandhäusern ihre Bestellungen aufzugeben.


Das ist halt die Kehrseite des "im vollkommenen Überfluss leben". Mir kommt es bald so vor als ob die Menschen, obwohl sie alles besitzen und es ihnen an nichts mangelt, äusserst unzufrieden sind. Und dann wird bei den Versandhäusern bestellt obwohl man das Teil gar nicht braucht, nur um sich somit ein kleines, kurzes Glücksgefühl in die eigenen vier Wände zu holen. Arme, kranke Gesellschaft. Vom sparen und sich etwas auf die Seite legen ist man heute sowieso schon ganz abgekommen.
° Phanthasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt °

6

Dienstag, 13. November 2007, 13:39

Vom sparen und sich etwas auf die Seite legen ist man heute sowieso schon ganz abgekommen.


Wird einem ja auch gründlichst verleidet, bzw. "ausgeredet".
"Verleidet" insofern, dass nicht nur die Zinsen unter jeder Sau sind, sondern von dem Bisschen "Papa Staat" auch noch 25% einzieht;KeSt genannt.
"Ausgeredet" wird es einem ständig mit dem fadenscheinigen Argument der "Wirtschaftsbelebung". Der "private Konsum" muss angekurbelt werden, um Arbeitsplätze abzusichern. Dass diese "Arbeitsplätze" aber zumeist im Billig-Ausland zu finden sind, verschweigen diese "Werbestrategen" geflissentlich.

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7

Dienstag, 13. November 2007, 13:54

äusserst unzufrieden sind.
Es gibt nur zufriedene Menschen und solche an denen Zufriedenheit erfolgreich abprallen mag. Letztere werden immer mehr.
Vom sparen und sich etwas auf die Seite legen ist man heute sowieso schon ganz abgekommen.
Der aufmerksame und verständnistaugliche Zeitwortleser begrüßt diese Entwicklung. Wenn nämlich niemand mehr spart, gehen die Geld verleihenden Zinswucherer bankrott, denn nur der Sparer lebt in der Hoffnung, dass sich jemand noch Ärmerer findet der die Sparzinsen dann bedient.

Keine Sparer mehr? Das ist doch eine herrliche Gesellschaftshygiene, oder?

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8

Dienstag, 13. November 2007, 13:58

Naja, man muß sich ein wenig informieren, dann kann man schon halbwegs gute Zinsen erreichen. BA/CA zahlt für 13 Monate Bindung 4,3%, bei ING Diba gibt's für täglich fälliges Geld 3,5% oder vielleicht auch schon mehr und die Allianz bietet sogar 4,0% für täglich fälliges Geld.
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Dienstag, 13. November 2007, 14:05

Naja, man muß sich ein wenig informieren, dann kann man schon halbwegs gute Zinsen erreichen.
Ich kann nicht tun, was ich an Geldverleihern verachte. Wer für Zinsgewinn spart ist ein Geldverleiher und somit ein hinterletzter Gesellschaftsschädling. Würden nämlich alle Sparer nicht sparen, dann gäbe es genug Geld für alle, was einen Kredit zur Absurdität stempelt.

Ist doch logisch!

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10

Dienstag, 13. November 2007, 14:35

Tja, dann bist aber nur der Dumme, denn ändern kannst an dem System nichts. Wennst dann mal z.B. für eine teure Reparatur am Haus Geld brauchst, zahlst für den Kredit dennoch Zinsen. Allerdings ohne jemals welche bekommen zu haben.
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