Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zeitwort Nachrichten Diskussionsforum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

11

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 07:05

Lieber FelixAustria,
zuerst erlaube ich mir mal, dir im Namen der Diskussionsteilnehmer und jener, die es werden wollen, ein herzliches Willkommen auf zeitwort.at zu artikulieren bzw. zu unterbreiten.

Dann zu deinem Vorschlag:

Ich könnte mir einen Erbmonarchen(wer käme anderes in Frage als die Habsburger) ohne parteipolitische Bindungen als Kontrollorgan und zur Repräsentation sehr gut vorstellen.
Nein, bitte nicht, verschone uns von diesem Übel. Zum einen wäre es absolut undemokratisch diese Repräsentationsaufgabe vererbbar zu machen und zum anderen kann ich nun wirklich keine optimalen Gene bei den Habsburgern feststellen. Schau mal in die Vergangenheit was die gemacht haben...

http://www.emperor-charles.org/de/neuigk…nun-in-rom.html
Jetzt wollen sie Kaiser Karl I. von Habsburg nach der Seligsprechung sogar noch heilig sprechen. Und dann wundert sich die katholische Kirche auch noch über die vielen Kirchenaustritte. Man spukt doch auf die Gräber der Gefallenen im I. Weltkrieg, wenn man irgendeinen Habsburger in so eine Stellung erhebt. Selig oder Heilig? Mir wird ganz flau im Magen. Entschuldigung aber ich muss :kotz: .

Ich respektiere deine Meinung, aber vielleicht habe ich dich ja bereits umgestimmt?
Man muss schon denken wie ein Held, --------------->http://freerice.com
um wie ein anständiger Mensch
handeln zu können.

May Sarton ----------------------------------> Gerechtigkeit/Anzahl der Bürger = (Besitz+Macht+Mitspracherecht)/Anzahl der Bürger

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

12

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 13:21

Lieber FelixAustria,
zuerst erlaube ich mir mal, dir im Namen der Diskussionsteilnehmer und jener, die es werden wollen, ein herzliches Willkommen auf zeitwort.at zu artikulieren bzw. zu unterbreiten.

Dann zu deinem Vorschlag:

Ich könnte mir einen Erbmonarchen(wer käme anderes in Frage als die Habsburger) ohne parteipolitische Bindungen als Kontrollorgan und zur Repräsentation sehr gut vorstellen.
Nein, bitte nicht, verschone uns von diesem Übel. Zum einen wäre es absolut undemokratisch diese Repräsentationsaufgabe vererbbar zu machen und zum anderen kann ich nun wirklich keine optimalen Gene bei den Habsburgern feststellen. Schau mal in die Vergangenheit was die gemacht haben...

http://www.emperor-charles.org/de/neuigk…nun-in-rom.html
Jetzt wollen sie Kaiser Karl I. von Habsburg nach der Seligsprechung sogar noch heilig sprechen. Und dann wundert sich die katholische Kirche auch noch über die vielen Kirchenaustritte. Man spukt doch auf die Gräber der Gefallenen im I. Weltkrieg, wenn man irgendeinen Habsburger in so eine Stellung erhebt. Selig oder Heilig? Mir wird ganz flau im Magen. Entschuldigung aber ich muss :kotz: .

Ich respektiere deine Meinung, aber vielleicht habe ich dich ja bereits umgestimmt?
Danke für die nette Begrüßung.

Zur Demokratie: Ich halte eine repräsentative Demokratie wie es sie in Österreich gibt für ineffizient und würde sie wenn es in meiner Macht stehen würde sofort abschaffen. Sauer stößt mir vor allem auf, dass unsere gewählten Volksvertreter ihre Wähler in "allen" Belangen, die gegen die Parteilinie ausschlagen könnten, übergehen und somit schon beinahe von einer Parteidiktatur die Rede sein kann.

Eine direkte Demokratie wäre wünschenswert.

Da ich Geschichte studiere sind mir monarchistische Übel, aber auch Errungenschaften im europäischen Raum sehr wohl geläufig. Aus diesem Grund würde ich auch nie eine absolute Monarchie fordern. Schwarze Schafe und Willkür wird es immer geben und zwar nicht nur von Monarchen, sondern wie man an unserem Parlament sehen kann, auch von gewählten Volksvertretern.

Ich habe weder mit der katholischen, noch sonst einer Religion, etwas am Hut, deswegen gehe ich auf Selig- oder Heiligsprechungen nicht näher ein.


Meine Idee von einer wiedereingeführten parlamentarischen Monarchie würde dem Monarchen lediglich die Aufgaben des Bundespräsidenten übertragen, wobei der Monarch, als Gewissen des Staates über den Parteien stehen kann und als schlichtendes Organ, oder aber als Stimme des Volks agieren kann. (-->was man von Heinz Fischer nicht behaupten kann)

Wer nun Angst davor hat in einen totalitären Staat abzusinken dem sei aufgezählt:

- Der Bundespräsident(Monarch) ernennt gemäß Artikel 70 Absatz 1 B-VG den Bundeskanzler und auf dessen Vorschlag die weiteren Mitglieder der Bundesregierung und die Staatssekretäre.
Er ist bei der Ernennung an an keine rechtlichen Vorgaben gebunden, der Nationalrat kann ihm jedoch durch ein Misstrauensvotum jederzeit das Vertrauen entziehen, somit ist der Präsident(Monarch) in der Praxis gezwungen, die Mehrheitsverhältnisse im Nationalrat zu berücksichtigen.


-Er kann einzelene Regierungsmitglieder oder die gesamte Regierung entlassen, was jedoch zu Neuwahlen und nicht zu Willkür führen würde.


-Nationalrat und Landtag(nur mit 2/3 Mehrheit des Bundesrates) auflösen, führt wiederum nur zu Neuwahlen und nicht zu Willkür.


-Er beglaubigt als Staatsnotar das Zustande kommen von gesetzen. Ist das Gesetz verfassungsgemäß zustandegekommen, "muss" er unterschreiben.


-Er ist Oberbefehlshaber des Bundesheeres, jedoch mehr formeller Natur. Er besitzt in der Regel keine Befehls- oder Verfügungsgewalt. Im Falle einer Exekution von Verfassungsgerichtshoferkenntnissen kann er jedoch uneingeschränkt über das Heer verfügen.


-Er vertritt die Republik nach aussen und unterschreibt Staatsverträge von deinen einige die Zustimmung des Nationalrats erfordern.


-Er hat das Notverordnungsrecht „zur Abwehr eines offenkundigen, nicht wieder gutzumachenden Schadens für die Allgemeinheit“ , wenn der Nationalrat nicht mehr rechtzeitig tagen kann, sobald dies möglich ist kann der Nationalrat die Verordnungen entweder akzeptieren oder wieder aufheben.


-Abs 2 B-VG betraut den Bundespräsidenten(Monarchen) in jenen Fällen mit der Exekution von Erkenntnissen des Verfassungsgerichtshofes, die nicht den ordentlichen Gerichten obliegen. Der Antrag auf Exekution wird vom Verfassungsgerichtshof selbst gestellt.


-Der Bundespräsident ernennt die Bundesbeamten, einschließlich der Offiziere des Bundesheeres und Richter, sowie weitere Bundesfunktionäre . Diese Befugnisse sind aufgrund der entsprechenden Ermächtigung durch B-VG meist an die Ressortminister delegiert. Oberste Organe werden aber vom Bundespräsidenten selbst ernannt. Den Präsidenten des Verfassungsgerichtshofes, den Vizepräsidenten, sechs weitere Mitglieder und drei Ersatzmitglieder ernennt er auf Vorschlag der Bundesregierung, drei Mitglieder und zwei Ersatzmitglieder auf Vorschlag des Nationalrates und drei Mitglieder und ein Ersatzmitglied werden durch den Bundesrat nominiert


Diese Aufgaben könnten allesamt ohne Furcht vor einer entdemokratisierung des Staates, von einem Monarchen durchgeführt werden. Hinzukommen sollte die Erlaubnis Volksbefragungen in heiklen Sachfragen zu verordnen.


Die Habsburger haben Österreich, wie es in der heutigen Form besteht, geprägt wie keine andere Familie und haben dementsprechend, meiner Meinung nach, das Vorrecht auf die Krone.
Die österreichische Identität ist uns in den letzten Jahrzehnten im Gegensatz zu Ländern wie England und Spanien abhanden gekommen und das Mehraufkommen Königsknipsender Touristen würde das Gehalt mehrfach wettmachen, wogegen Heinz Fischer oder andere Präsidenten uns(dem Volk) weder Identität geben, noch Hilfe sind.


Eine der ersten Fragen die wir in unseren Geschichtsvorlesungen gestellt bekommen lautet: Wozu studieren wir überhaupt Geschichte?


Eine der Antworten lautet: "Um aus vergangen Fehlern zu lernen".... ich denke das auch Monarchen dazu fähig sind. Nebenbei gesagt geht es vielen repräsentativen oder parlamentarischen Monarchien in Europa wirklich gut, was man hingegen vom Schnitt der Republiken nicht behaupten kann.


Ich respektiere auch deine Meinung , vielleicht macht mich meine Ansicht auch einfach zu einem Ewiggestrigen. Es hat schon auch seine Gründe weshalb ich mich für ein Geschichtsstudium entschieden habe. :cool:

Schönen Tag

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

13

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 20:40

Eine direkte Demokratie wäre wünschenswert.
Ja, natürlich, mir schwebt immer vor, dass jeder Einwohner z.B. einmal im Monat einen anonymen Fragebogen ausfüllt, so weiß die Regierung, was die Menschen wollen. Außerdem muss es möglich sein, dass eine unfähige Regierung vom Volk abgewählt werden kann. Ganz unten auf dem monatlichen Fragebogen kann man ankreuzen, ob man diese Regierung weiterhin haben möchte, andernfalls gibt es Neuwahlen.
Meine Idee von einer wiedereingeführten parlamentarischen Monarchie würde dem Monarchen lediglich die Aufgaben des Bundespräsidenten übertragen.
Ja, o.k. ich frage mich bloß, was das für Vorteile bringen soll. Wenn wir z.B. eine richtige Demokratie hätten, könnte sich jeder als Kandidat aufstellen und wählen lassen. Eventuell wäre es dadurch möglich, den bestmöglichen Bundespräsidenten zu bekommen. Ist dieser Job vererbbar, dann hat man es z.B. mit einem Prinzen zu tun, der die Qualitäten von Ludwig II. von Bayern hat. (Stichwort: Märchenschlösser, um ca. 1875)
Eine der Antworten lautet: "Um aus vergangen Fehlern zu lernen".... ich denke das auch Monarchen dazu fähig sind. Nebenbei gesagt geht es vielen repräsentativen oder parlamentarischen Monarchien in Europa wirklich gut, was man hingegen vom Schnitt der Republiken nicht behaupten kann.
Alle Menschen sollten fähig sein, aus der Vergangenheit zu lernen. Du glaubst, dass die Monarchen durch ihre Aura die Wirtschaft positiv beeinflussen? Ich habe keine so gute Meinung von diesen Leuten, da diese eher dem Kriegshandwerk und den Vergnügungen gefrönt haben.

Ja o.k. ich kann dich auch verstehen, bei Herr der Ringe ist z.B. vom guten König mit den heilenden Händen die Rede. Das wäre ja prima, wenn man so jemanden hätte, der uneigennützig handelt. Die Realität ist aber, dass Macht korrumpiert und jeder will sie erweitern, vergrößern und nicht mehr hergeben. Deshalb sollte die Macht, der Besitz, die Arbeit, einfach alles fair verteilt sein.
Man muss schon denken wie ein Held, --------------->http://freerice.com
um wie ein anständiger Mensch
handeln zu können.

May Sarton ----------------------------------> Gerechtigkeit/Anzahl der Bürger = (Besitz+Macht+Mitspracherecht)/Anzahl der Bürger

14

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 23:47

Eine direkte Demokratie wäre wünschenswert.
Ja, natürlich, mir schwebt immer vor, dass jeder Einwohner z.B. einmal im Monat einen anonymen Fragebogen ausfüllt, so weiß die Regierung, was die Menschen wollen. Außerdem muss es möglich sein, dass eine unfähige Regierung vom Volk abgewählt werden kann. Ganz unten auf dem monatlichen Fragebogen kann man ankreuzen, ob man diese Regierung weiterhin haben möchte, andernfalls gibt es Neuwahlen.
Meine Idee von einer wiedereingeführten parlamentarischen Monarchie würde dem Monarchen lediglich die Aufgaben des Bundespräsidenten übertragen.
Ja, o.k. ich frage mich bloß, was das für Vorteile bringen soll. Wenn wir z.B. eine richtige Demokratie hätten, könnte sich jeder als Kandidat aufstellen und wählen lassen. Eventuell wäre es dadurch möglich, den bestmöglichen Bundespräsidenten zu bekommen. Ist dieser Job vererbbar, dann hat man es z.B. mit einem Prinzen zu tun, der die Qualitäten von Ludwig II. von Bayern hat. (Stichwort: Märchenschlösser, um ca. 1875)
Eine der Antworten lautet: "Um aus vergangen Fehlern zu lernen".... ich denke das auch Monarchen dazu fähig sind. Nebenbei gesagt geht es vielen repräsentativen oder parlamentarischen Monarchien in Europa wirklich gut, was man hingegen vom Schnitt der Republiken nicht behaupten kann.
Alle Menschen sollten fähig sein, aus der Vergangenheit zu lernen. Du glaubst, dass die Monarchen durch ihre Aura die Wirtschaft positiv beeinflussen? Ich habe keine so gute Meinung von diesen Leuten, da diese eher dem Kriegshandwerk und den Vergnügungen gefrönt haben.

Ja o.k. ich kann dich auch verstehen, bei Herr der Ringe ist z.B. vom guten König mit den heilenden Händen die Rede. Das wäre ja prima, wenn man so jemanden hätte, der uneigennützig handelt. Die Realität ist aber, dass Macht korrumpiert und jeder will sie erweitern, vergrößern und nicht mehr hergeben. Deshalb sollte die Macht, der Besitz, die Arbeit, einfach alles fair verteilt sein.
Ein Monarch der von seiner Geburt an daraufhin aufgezogen wird, dass er irgendwann diese Aufgaben übernehmen muss, besitzt sicherlich mehr Kompetenz und repräsentative Wirkung als der "ein-augenbrauenfischer". Sollte dem nicht so sein und jemand der in direkter Erbfolge Kaiser wird, ist dazu nicht geeignet, kann ihm, wie auch dem Präsidenten, jederzeit durch ein Misstrauensvotum die Macht entzogen werden, so dass sie an den nächsten in der Thronfolge übergeht. Ein Monarch mit weitreichenden Beziehungen wie sie die Habsburger noch heute besitzen, gerreicht sicher nicht zum Nachteil. Siehe schwedische Abgeordnete, über ungarischen Botschafter bis hin zu georgischer Botschafterin in Berlin. Diese Ämter werden sogar "von" Habsburgern ausgefüllt. Last but not least ist der Monarch komplett unabhängig vom Parlament und einen neutralen Präsidenten gabs zumindest seit ich die Politik verfolge nicht! Und genau diese Parteifreunderlwirtschaft führt Österreich derzeit von ein Skandal in das Nächste. Warum nicht an der Spitze beginnen?

Da ein Präsident/Monarch über keinerlei Befugnisse verfügt Bauten zu veranlassen(siehe Befugnisse Präsident heute oben), besteht die Frage ob ein Ludwig II. von Bayern möglich wäre gar nicht.

Zu deinem Punkt das sie eher dem Kriegshandwerk und den Vergnügungen gefrönt haben:

Krieg war zu Zeiten der Habsburger gang und gebe und viele Konflikte wurden auf diese Art und Weise gelöst. Heutzutage gibt es noch viele parlamentarische Monarchien, siehe meinen Beitrag auf der Vorseite:
Dänemark, Schweden, Spanien, England.... in keiner dieser Nationen gab es zuletzt nennenswerte aggressive Tendenzen. Wenn du das jetzt mit dem republikanischen, freien Frankreich Sarkozys und den Geschehnissen um Lybien vergleichst, wirst du merken das es nicht um Monarchie oder Republik geht.
Noch dazu war das Haus Habsburg , in der Relation der geführten Kriege zur Dauer der Herrschaft ein sehr friedvolles Königshaus.
Dazu folgendes Zitat: Bella gerant alii, tu felix Austria nube.Nam quae Mars aliis, dat tibi diva Venus.(Kriege mögen andere führen, du glückliches Österreich, heirate. Denn was Mars den anderen gibt , gibt dir die göttliche Venus) Zur Heiratspolitik der Habsburger.

Genau dadurch das unsere früheren Kaiser den Vergnügungen gefröhnt haben, besitzen wir überhaupt soetwas wie eine geschichtliche Kultur auf die man Stolz sein kann. Strauss, Mozart.....

Zusammenfassend sei gesagt, dass die Dinge die dir vor einem Monarchen grauen würden, ein Monarch in einer parlamentarischen Monarchie, nicht tun könnte, da ihm dazu die Befugnisse fehlen würden.

15

Freitag, 28. Oktober 2011, 06:58

Ein Monarch mit weitreichenden Beziehungen wie sie die Habsburger noch heute besitzen, gereicht sicher nicht zum Nachteil.
Zum Nachteil wahrscheinlich nicht, wenn man nationale Interessen in den Vordergrund rückt. Meine politische Einstellung schwankt zwischen Sozialismus/Leistungsgesellschaft, weil beides notwendig ist, denn von nichts kommt nichts und es muss Leute geben, welche nützliche Arbeit verrichten. Wenn es nur noch Menschen gibt, welche sich von anderen "aushalten" lassen, kann die Wirtschaft nicht mehr gut funktionieren. Es ist bestimmt nicht schlecht auf das eigene Land zu achten und gleichzeitig ist es verachtenswürdig, Vorteile auf Kosten der Menschen in den anderen Ländern zu ziehen.(Stichwort: Politik auf der Grundlage mafioser Strukturen)
Last but not least ist der Monarch komplett unabhängig vom Parlament und einen neutralen Präsidenten gabs zumindest seit ich die Politik verfolge nicht!
Ein Monarch wäre auch nicht unabhängig, er hat auch seine Meinung, welche vermutlich eher eine "kirchliche" ist. Nach dem Motto, mich hat Gott gesalbt und als König vor allen anderen ausgezeichnet usw.
Genau dadurch das unsere früheren Kaiser den Vergnügungen gefröhnt haben, besitzen wir überhaupt soetwas wie eine geschichtliche Kultur auf die man Stolz sein kann. Strauss, Mozart.....
Ja, o.k. das hat was. Wobei die Monarchen entschieden, welcher Künstler gefördert wurde und welcher nicht. Das Geld dafür haben jedoch andere erwirtschaftet. Es kann sich jedoch auch eine Kultur entwickeln, welche eventuell wesentlich besser ist, wenn z.B. die Leistungserbringer in der Gesellschaft nur noch z.B. 25 Stunden/Woche arbeiten, dafür auch alle anderen, welche derzeit nach meinem Verständnis unproduktive/überflüssige oder gar keine Arbeit verrichten ebenfalls ihre 30 Stunden an sinnvoller Arbeit beibringen.
Die restlichen 15 Stunden/Woche könnten die Menschen für ihre kulturellen Ergüsse verwenden, Schreiben, Komponieren, Kunsthandwerk, Malen, Schnitzen, Musizieren, Singen, Erfinden.

So wie es ausschaut, werden die Leistungserbringer von einer umfassenden Schulbildung ausgeschlossen und ihre Qualifikation reicht außer für ihren Job nur noch für das Konsumieren von wenig geistreichen Dingen wie z.B. Sportereignisse anschauen, Musik anhören, Fernsehen, Saufen und "Festplatte" löschen ;) .
Man muss schon denken wie ein Held, --------------->http://freerice.com
um wie ein anständiger Mensch
handeln zu können.

May Sarton ----------------------------------> Gerechtigkeit/Anzahl der Bürger = (Besitz+Macht+Mitspracherecht)/Anzahl der Bürger

16

Freitag, 28. Oktober 2011, 13:09

Ein Monarch mit weitreichenden Beziehungen wie sie die Habsburger noch heute besitzen, gereicht sicher nicht zum Nachteil.
Zum Nachteil wahrscheinlich nicht, wenn man nationale Interessen in den Vordergrund rückt. Meine politische Einstellung schwankt zwischen Sozialismus/Leistungsgesellschaft, weil beides notwendig ist, denn von nichts kommt nichts und es muss Leute geben, welche nützliche Arbeit verrichten. Wenn es nur noch Menschen gibt, welche sich von anderen "aushalten" lassen, kann die Wirtschaft nicht mehr gut funktionieren. Es ist bestimmt nicht schlecht auf das eigene Land zu achten und gleichzeitig ist es verachtenswürdig, Vorteile auf Kosten der Menschen in den anderen Ländern zu ziehen.(Stichwort: Politik auf der Grundlage mafioser Strukturen)
Last but not least ist der Monarch komplett unabhängig vom Parlament und einen neutralen Präsidenten gabs zumindest seit ich die Politik verfolge nicht!
Ein Monarch wäre auch nicht unabhängig, er hat auch seine Meinung, welche vermutlich eher eine "kirchliche" ist. Nach dem Motto, mich hat Gott gesalbt und als König vor allen anderen ausgezeichnet usw.
Wer sagt denn, dass die Habsburger auch "heute" alle eine verschrobene Katholikenpartie sind? Ich denke nicht das ein Monarch der nur aufgrund der Tatsache Monarch ist, weil es das Volk so wollte, plötzlich größenwahnsinnig wird. Wie gesagt kann das Parlament in einer parlamentarischen Monarchie den regierenden Monarchen jederzeit absetzen.

Genau dadurch das unsere früheren Kaiser den Vergnügungen gefröhnt haben, besitzen wir überhaupt soetwas wie eine geschichtliche Kultur auf die man Stolz sein kann. Strauss, Mozart.....
Ja, o.k. das hat was. Wobei die Monarchen entschieden, welcher Künstler gefördert wurde und welcher nicht. Das Geld dafür haben jedoch andere erwirtschaftet. Es kann sich jedoch auch eine Kultur entwickeln, welche eventuell wesentlich besser ist, wenn z.B. die Leistungserbringer in der Gesellschaft nur noch z.B. 25 Stunden/Woche arbeiten, dafür auch alle anderen, welche derzeit nach meinem Verständnis unproduktive/überflüssige oder gar keine Arbeit verrichten ebenfalls ihre 30 Stunden an sinnvoller Arbeit beibringen.
Die restlichen 15 Stunden/Woche könnten die Menschen für ihre kulturellen Ergüsse verwenden, Schreiben, Komponieren, Kunsthandwerk, Malen, Schnitzen, Musizieren, Singen, Erfinden.

So wie es ausschaut, werden die Leistungserbringer von einer umfassenden Schulbildung ausgeschlossen und ihre Qualifikation reicht außer für ihren Job nur noch für das Konsumieren von wenig geistreichen Dingen wie z.B. Sportereignisse anschauen, Musik anhören, Fernsehen, Saufen und "Festplatte" löschen ;) .
Bei meiner Aussage dachte ich weniger an das kulturelle Schaffen für die Zukunft, denn dies kann sowohl in einer Monarchie als auch in einer Republik mieserabel oder aber hervorragend ausfallen.
Mir ging es mehr darum anzudeuten, dass Monarchen durch ihre Hofkapellen und Opern die sie erbauen ließen viel zu dem Teil unserer österreichischen Kultur beigetragen haben , auf den ich "selbst" besonders
stolz bin. Weder unser "reich in dem die Sonne niemals unter geht" noch sonstige Errungenschaften der Habsburger machen mich "stolz" Österreicher zu sein, sondern die Musik und das Theater und unsere wunderschönen Altstädte (wohne in Graz). Und diese Musik wurde eben dadurch von Monarchen gefördert, dass sie zu jedem Anlass neue Kompositionen benötigten und eine Menge Geld in jenen Bereich investierten, da eine ordentliche Hofkapelle oder ordentliche Komponisten zum Prestige des Staates beitrugen.

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

18

Montag, 31. Oktober 2011, 07:07

Mir ging es mehr darum anzudeuten, dass Monarchen durch ihre Hofkapellen und Opern die sie erbauen ließen viel zu dem Teil unserer österreichischen Kultur beigetragen haben , auf den ich "selbst" besonders
stolz bin.
Ja, lieber FelixAustria, die schönen Künste sind wunderbar, wie auch die wunderschönen alten Bauten. Es stellt sich jedoch die Gegenfrage: Brauche ich dafür einen Monarchen? Für so manche Kunst braucht man nach näherer Betrachtung gar nicht viel Geld:
Malerei: Leinwand, Farbe, Pinsel, Zeit+Wille
Musik u. Komposition: Instrument, Papier, Schreibzeug, Zeit+Wille
Gebäude: Baumaterial, guter Geschmack, Intelligenz, Zeit+Arbeitswille
Kunsthandwerk: Material, gängige Werkzeuge, Zeit+Wille

Zeit ist vorhanden, der Wille hat mit Charakterstärke zu tun, Wissen und Können erhält man durch "das Abschauen", üben und Studium.

Man stelle sich vor, was heutzutage in der Architektur möglich wäre und man schaue sich die praktischen Ergebnisse an. Man kann sich nur wundern.

Ich bin vom Thema abgekommen und frage mich gerade, ob ein Monarch daran etwas ändern könnte? Ja, vielleicht, aber auch jeder andere Bundespräsident hätte die Möglichkeit sämtliche Bereiche im Lande zu verbessern.

Beispiel: Er verzichtet auf ein überhöhtes Gehalt und zwingt die anderen Politiker es ihm gleich zu tun. Durch seinen Einfluss wäre es ihm möglich, Verbrecher unter den Politikern und in der Wirtschaft zu eliminieren. Das wäre seine wichtigste Aufgabe und nicht nur rum zu flanieren. Solche Leute kann das Volk aber nur an die Spitze bringen, wenn wirklich jeder sich auch als Bundespräsident aufstellen lassen kann und jeder exakt gleichviel Werbepropaganda für sich machen darf. Vielleicht wäre exakt die Putzfrau von nebenan die beste Bundespräsidentin, welche man sich vorstellen kann?
Man muss schon denken wie ein Held, --------------->http://freerice.com
um wie ein anständiger Mensch
handeln zu können.

May Sarton ----------------------------------> Gerechtigkeit/Anzahl der Bürger = (Besitz+Macht+Mitspracherecht)/Anzahl der Bürger

Thema bewerten