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Indigo

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11

Montag, 26. November 2007, 09:44

Kann ja erst mal meine alten aus anderen Foren hier reinstellen, das geht am schnellsten ....... :D


Ähmm, und ich soll wissen, in welchen Foren du noch deine Gedichte reingestellt hast - wenn dein Nick in anderen Foren derselbe ist, dann dürfts kein Problem sein, oder?

Lässt du immer andere für dich arbeiten? :D
Bestimmte Leute glauben, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dabei waren es in Wirklichkeit nur Buchstabensuppen.

Ernst Ferstl

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Fenstergucker

Nehmt mich nicht ernst, ich tu's auch nicht!

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12

Montag, 26. November 2007, 10:11

:frag: :frag: :frag:

Wieso lasse ich andere für mich arbeiten, wenn ich meine alten Gedichte aus anderen Foren hier ins Zeitwort Forums stelle?

:schulter:

PS: abgesehen davon war ich immer und überall der Fenstergucker ;)
Gott sprach zu mir: "Lächle, denn es könnte schlimmer kommen". Ich lächelte und es kam schlimmer.......

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13

Montag, 26. November 2007, 15:41

ich sollte jetzt wohl als "thema" eröffnerin auch mal etwas von mir schreiben =)

[i]Wir sprachen von Liebe[i]

wieder macht sich einsamkeit in mir breit.
ich spüre, wie die trauer der verlassenheit meine seele erklimmt
warum?warum frage ich mich&fange an an mir selbst zu zweifeln.

War alles , all das was wir einander versprachen&geben wollten nur eine handlung aus unerbittlicher einsamkeit?
Waren wir zu blind?
hat die sehnsucht nach geteilter zweisamkeit den drang nach"unerschütterlicher liebe" nur noch verstärkt?

wir sprachen von liebe! liebe , die wir niemals zuvor für möglich hielten.liebe die all die trauer der erbitterten vergangenheit in den schatten stellte.
wir sprachen von liebe ,die für immer halten sollte.

doch nun , nun ist es vorbei und das gefühl der ungeteilten furcht ,der erdrückenden einsamkeit, kehrt zurück.

Was sagtest du? Du würdest ohne meine liebe zu dir sterben!
Nennst du mich verlassen , etwa sterben??


Ps. Wie findet ihr mein "gedicht"? (auch wenn es sich nicht reimt)



[/i]
[/i]
Sarah :P

14

Montag, 26. November 2007, 16:46

Was sagtest du? Du würdest ohne meine liebe zu dir sterben!
Nennst du mich verlassen , etwa sterben??
Also mir persönlich hat dieser Satz sehr gut gefallen. :up

Ansonsten bin ich ein alter Gedichts-Banause ;(

Wenn "wir" schon bei Gedichten sind, weiss wer wo der Dr.Zweistein geblieben ist? Der hat ja sogar Geschirrspüler und Staubsauger in einen Vers unterbringen können.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

ASY

33.333 Beiträge sind genug

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15

Montag, 26. November 2007, 16:54

Ich weiß nicht wo der dr2stein bleibt - vielleicht erscheint er ja plötzlich wieder.

Fenstergucker

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16

Montag, 26. November 2007, 16:55


Was sagtest du? Du würdest ohne meine liebe zu dir sterben!
Nennst du mich verlassen , etwa sterben??
Also mir persönlich hat dieser Satz sehr gut gefallen. :up

Ansonsten bin ich ein alter Gedichts-Banause ;(

Wenn "wir" schon bei Gedichten sind, weiss wer wo der Dr.Zweistein geblieben ist? Der hat ja sogar Geschirrspüler und Staubsauger in einen Vers unterbringen können.
Keine Ahnung, wo der steckt, aber Geschirrspüler und Staubsauger in einem Gedichterl unterzubringen, dürft nicht so schwer sein. Aber heute nimmer, ich bin so müüüüüüüüüüüüüüüde........

:D
Gott sprach zu mir: "Lächle, denn es könnte schlimmer kommen". Ich lächelte und es kam schlimmer.......

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17

Montag, 26. November 2007, 16:59

Keine Ahnung, wo der steckt, aber Geschirrspüler und Staubsauger in einem Gedichterl unterzubringen, dürft nicht so schwer sein. Aber heute nimmer, ich bin so müüüüüüüüüüüüüüüde........


Ich meinte eigentlich auch in einer Verszeile, aber was kann man schon von mir anderes erwarten?
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

Indigo

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18

Montag, 26. November 2007, 17:28

:frag: :frag: :frag:

Wieso lasse ich andere für mich arbeiten, wenn ich meine alten Gedichte aus anderen Foren hier ins Zeitwort Forums stelle?

:schulter:

PS: abgesehen davon war ich immer und überall der Fenstergucker ;)
Sorry, lesen sollte ich schon können, anscheinend hatte ich die Augen noch nicht ganz offen, hab gelesen ich soll sie reinstellen, tja, beim zweiten hinsehen liest es sich ganz anders. :oops:
Bestimmte Leute glauben, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dabei waren es in Wirklichkeit nur Buchstabensuppen.

Ernst Ferstl

Fenstergucker

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19

Montag, 26. November 2007, 21:31

Macht nix, ich war heute auch nicht gut drauf, weil ich - was mir höchstens alle 3 Jahre mal passiert - schlecht geschlafen hab.

Ich hab da noch ein ziemlich langes Gedicht, das ich mal geschrieben habe, weil mir jene, die ohne irgendwas zu hinterfragen und auf alle Afrikaner (Stichwort: Drogenneger) schimpfen, so mächtig auf den Geist gingen:



Der schwarze Dealer


John Gombo war ein kleiner Bub aus einem kleinen Ort
Ein jeder kannte jeden, auch Freunde hatt’ er dort
An jenem schicksalhaften Tag da spielt’ er in der Sonne
Mit Freunden und Geschwistern, voll Freude und voll Wonne

Doch plötzlich kamen die Rebellen, nur Schüsse rundherum
Sie brachten aus dem kleinen Dorf die meisten Leute um
Vorbei war die Idylle, nur Leichen weit und breit
Und Johnny Gombo war voll Angst, zum Sterben nicht bereit.

Man fing ihn ein so wie ein Tier und nahm ihn mit sich fort
Weit weg von seinem kleinen Dorf an einen fernen Ort.
Sie stecken ihn in ein Verlies ganz einsam und allein
Dies trug der kleinen Kinderseel’ die ersten Narben ein

Sie stopften ihn mit Drogen voll und brachen seinen Willen
Bald war er skrupellos bereit die Anderen zu killen
Als Kindsoldat und rauschgiftsüchtig war er Kanonenfutter
Doch manchesmal da denkt er noch an Freunde, Dorf und Mutter
Der Krieg, die Leichen und das Blut ließen Johnny keine Ruh’
Und fügten seiner Kinderseel’ die nächsten Narben zu

Als dann der Bürgerkrieg vorbei war, ließen sie ihn laufen
Ein Junge, süchtig, ohne Geld, um Drogen sich zu kaufen
Von Sucht nach Drogen ausgezehrt, landet er in der Gosse
Ein Fressen für die Handlanger der großen Drogenbosse

Doch Johnny hatte noch mal Glück, man half ihm aus der Not
Man heilt ihn von der Drogensucht und rettet ihn vor’m Tod
Sie bilden ihn ihm UNO-Camp zum Krankenpfleger aus
Und geben ihm dann einen Job in einem Krankenhaus

Doch als erneut der Krieg ausbricht wird das Spital geschlossen
Wieder sitzt John auf der Straße und rundum wird geschossen
„Nie mehr Soldat, nie wieder Krieg“ denkt Johnny ganz entsetzt
„Weit weg, fort in ein and’res Land, wo niemand mehr mich hetzt“

Er zahlt mit seinem letzten Geld die Flucht aus diesem Land
Und hofft, er wird in Österreich als Flüchtling anerkannt
Ein Land, wo Milch und Honig fließt, so wird es ihm beschrieben
Doch an der Grenze faßt man ihn, steckt ihn in Zelle 7

Nach vielen Wochen Schubhaft schickt man ihn dann zurück
Im Flugzeug ab nach Afrika, vorbei der Traum vom Glück
Die nächste Narbe auf der Seele entstand in dieser Zeit
Und doch war Johnny immer noch zum Sterben nicht bereit

Zurück in seinem Heimatland spricht ihn ein Weißer an:
"John Gombo, bist kein Junge mehr, du bist ein junger Mann.
Du hast dir etwas Glück verdient, komm doch mit mir jetzt gleich.
Wenn du mir hilfst, dann bring’ ich dich zurück nach Österreich.

Dies Päckchen hier, bring’s durch den Zoll, ein Freund wird dich abholen.
Nein, Johnny, hab doch keine Angst, ich hab es nicht gestohlen!“
Der Johnny Gombo fliegt im Flugzeug zurück nach Österreich
Dort angekommen nimmt man ihm das Päckchen ab sogleich

Man bringt ihn in ein Flüchtlingslager und sagt zu ihm ganz kühl
Hier, Junge, wirst du länger wohnen, such’ an hier um Asyl
Man kümmert sich um Johnny, sagt ihm, was hier sein Recht
Trotz diesen vielen Leuten hier, geht es ihm gar nicht schlecht

Den neuen Freunden hilft er oft, Kügelchen zu drehen
Er weiß bald, daß es Rauschgift ist, doch will er es nicht sehen
Zum ersten Mal seit seiner Kindheit fühlt er sich wirklich frei
Ganz ohne Angst herumzugeh’n und auch noch Geld dabei

Ist etwas, was er nie gekannt, er kostet’s richtig aus
Für diesen Negerjungen scheint es wie ein Leben in Saus und Braus
Daß er jedoch den Tod verkauft, ihn nicht mehr sehr verhärmt
Die Skrupel er beiseite schiebt, wie’s er im Krieg gelernt

Er lebt in diesem fremden Land und fühlt sich wohl dabei
Doch allzu lang sein Glück nicht hält, ihn schnappt die Polizei
„Verdammter Nigger, Rauschgiftdealer“ hört er sie zu ihm sagen
Man fesselt ihm die Hände und schlägt ihn in den Magen

Und wieder im Gefängnis, es ist das dritte Mal
Vorbei das freie Leben, von vorn beginnt die Qual
"Jetzt bin ich wieder eingesperrt, so wie ein wildes Tier“
Denkt Johnny „Ach verdammt, was mache ich denn hier?“

Er sehnt sich nach dem kleinen Dorf, wo er einst wurd’ geboren
Doch sitzt er in der Fremde und fühlt sich ganz verloren
Er denkt über sein Leben nach, sieht es in düst’ren Farben
John Gombo, 18 Jahre alt, die Seele voller Narben.
Gott sprach zu mir: "Lächle, denn es könnte schlimmer kommen". Ich lächelte und es kam schlimmer.......

Indigo

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20

Montag, 26. November 2007, 21:39

Wann fallen dir diese Gedichte ein?

Wenn ich mal einen geistigen Erguss habe, dann habe ich weder Papier, Bleistift oder sonst was zur Hand, und wenn ich es nicht gleich niederschreibe, dann ist es futsch - kommt nicht wieder - ich bin eine Eintagsgedichteschreiberin :D
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