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ASY

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1

Montag, 10. Dezember 2007, 11:14

Österreichischer Tschadeinsatz

Es ist doch interessant, dass ein Waffen verweigernder Zivildiener die Meinung vertritt und auch danach befiehlt, mit militärischen Mitteln einen Frieden sichern zu können. Wenn das keine Verarschung ist, ja was wäre denn dann eine?

Schön, dass wir Eurofighter haben, jedoch keine wüstentauglichen Hubschrauber.

Der aufmerksame Bürger erkennt sofort, dass mit angestifteten Kriegen und den Friedensmissionen massig Kohle für die Investoren der Rüstungsindustrie herausspringt. Österreichische Sonderangebotssoldaten sind halt billiger als private Söldner, die doch um die 1000 Dollar pro Tag kosten.

Österreich muss in einem Gebiet militärisch agieren, welches durch eine von den Franzosen unterstützte Diktatur unterdrückt wird. Wie kann Österreich eine Diktatur unterstützen und was wird Österreich tun, wenn seine Truppen mit der tschad'schen Diktatur, resp. mit den Franzosen in einen Konflikt gezogen werden? Wird Österreich dann gegen die Franzosen kämpfen?

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2

Montag, 10. Dezember 2007, 12:54

Wie kann Österreich eine Diktatur unterstützen


Weil Österreich selbst nicht allzuweit von dieser entfernt ist.
Soviel ich weiß, besteht die Truppe aus Berufssoldaten die sich freiwillig für den Tschad- Einsatz melden. Wofür macht man denn eine Ausbildung zum Soldaten?? Eben deswegen.
° Phanthasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt °

ASY

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3

Montag, 10. Dezember 2007, 13:00

Ich persönlich bin ja für militärische Friedenssicherung - doch die Crux an der Sache ist, dass die Kriege von der Waffenlobby verursacht werden, die dann auch noch an den Friedensmissionen und den benötigten Waffen dazu verdient.

Die Waffenindustrie braucht Kriege und Unruhen! Würde es diese nicht geben, dann kostete das bei uns ganz viele Arbeitsplätze!

Wir sind einfach ein Charakterschweinsvolk.

4

Montag, 10. Dezember 2007, 14:02

...........Berufssoldaten die sich freiwillig für den Tschad- Einsatz melden. .............

Na ganz so freiwillig ist das auch wieder nicht. Wenn sie nicht gehen, ist das einmal ihrer Karriere schädlich, außerdem ist ihr job dann fraglich weil es, und das dürften nicht viele wissen, sehr wohl schon eine Organisationseinheit im Heer gibt die für internationale Einsätze vorgesehen ist. Die heißt KIOP(Kader für internationale Operationen).
Bundesheer-KIOP

Dreimal darfst Du raten, warum man die allgemeine Wehrpflicht abschaffen will und statt dessen ein Berufsheer einführen will, obwohl alle wissen, daß das viel mehr Geld kostet?

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5

Montag, 10. Dezember 2007, 17:06

Es ist doch interessant, dass ein Waffen verweigernder Zivildiener die Meinung vertritt und auch danach befiehlt, mit militärischen Mitteln einen Frieden sichern zu können. Wenn das keine Verarschung ist, ja was wäre denn dann eine?
Ja und? Er ist ja nicht der erste Parasit aus der spö welcher sich um 180° dreht.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

6

Montag, 10. Dezember 2007, 17:12

Kasperl!
Das ist eine UNO - Mission und wir sind bekanntlich Mitglied bei diesem Verein.

Fenstergucker

Nehmt mich nicht ernst, ich tu's auch nicht!

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7

Dienstag, 11. Dezember 2007, 09:20

Kasperl!
Das ist eine UNO - Mission und wir sind bekanntlich Mitglied bei diesem Verein.


Gaaaaaaaanz großer Irrtum! Das ist keine UNO-Mission und auch keine OECD-Mission, sondern lediglich eine EU-Mission und vor allem von Frankreich initiiert, um die eigenen Interessen dort durchzusetzen.

Auch wenn ich der Ansicht bin, daß ein Berufssoldat schlicht und einfach damit rechnen muß, in einen Kampfeinsatz zu gehen, ist andererseits festzuhalten, daß Österreich dort nichts verloren hat. Wieso machen wir uns zum Handlanger der Franzosen?

:frag: :frag: :frag:
Gott sprach zu mir: "Lächle, denn es könnte schlimmer kommen". Ich lächelte und es kam schlimmer.......

8

Dienstag, 11. Dezember 2007, 09:33

Kasperl!
Das ist eine UNO - Mission und wir sind bekanntlich Mitglied bei diesem Verein.


Gaaaaaaaanz großer Irrtum! Das ist keine UNO-Mission und auch keine OECD-Mission, sondern lediglich eine EU-Mission und vor allem von Frankreich initiiert, um die eigenen Interessen dort durchzusetzen.

Auch wenn ich der Ansicht bin, daß ein Berufssoldat schlicht und einfach damit rechnen muß, in einen Kampfeinsatz zu gehen, ist andererseits festzuhalten, daß Österreich dort nichts verloren hat. Wieso machen wir uns zum Handlanger der Franzosen?

:frag: :frag: :frag:

Ich korrigiere dich:
http://www.stellung.liwest.at/home/tschadeinsatz.htm

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9

Dienstag, 11. Dezember 2007, 09:40

Da traue ich eher diesem Artikel:

http://www.kurier.at/nachrichten/oesterreich/124003.php

Oder "Heute" schreibt da:

Zitat

87 Kampfjets und 200.000 Soldaten, aber die Schweizer machen beim EUFOR-Abenteuer im Tschad nicht mit. „Ein OSZE- oder UN-Beschluss fehlt. Eine Teilnahme wäre mit der Neutralität nicht vereinbar“, erklärt das Eidgenössische Departement für Verteidigung. Österreichs Regierung hat keine Bedenken. Doch der Feldzug stockt ohnehin – sogar die Inder haben jetzt Mitleid mit der EU.......


PS: Ich hab da OECD und OSZE verwechselt. Kein Wunder bei diesen vielen Organisationen und Abkürzungen! :oops: :oops: :oops:
Gott sprach zu mir: "Lächle, denn es könnte schlimmer kommen". Ich lächelte und es kam schlimmer.......

ASY

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10

Dienstag, 11. Dezember 2007, 10:50

Ich frage mich, was die Fachsimplerei eigentlich soll, wo wir doch eh nur liegengelassene Informationen verwenden können.

Als ich die Diskussion im ORF2 sah, lief es mir kalt über den Buckel, weil ich mir dieselben Diskussionen über "Friedenseinsätze" in den USA und deren Alliierten vorstellen kann. Auch das dumm gehaltene Amivolk glaubte großteils, dass es um Frieden geht.

So saßen auch die Österreicher vor den Bildschirmen und ließen sich massig parlamentarische Hirnscheiße reindrücken, die nur dient, die Denkenergien der Bürger zu verschwenden.

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