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ASY

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1

Montag, 17. Dezember 2007, 17:38

Vater setzte Kind an Raststätte aus!

Zitat

Deutscher setzte Kind an Raststätte aus
Der Mann ließ seine kleine Tochter aus "erzieherischen Maßnahmen" zurück. Nun läuft gegen ihn ein Verfahren wegen Körperverletzung.

Als der Mann, obwohl das Mädchen ihn aufzuhalten versuchte, Gas gab, fiel das Kind auf den Boden und verletzte sich am Bein.
Der Vater fuhr trotzdem 200 Meter weiter und kehrte erst dann zurück. Er stieg aus, brachte das humpelnde Kind zurück zum Auto und verließ die Raststation. Zeugen hatten sich jedoch das Nummernschild notiert.
Es ist Zeit für einen obligatorischen Kinderführerschein.

Mich wundert, dass der Rote Kurier schon wieder ein Nationalproblem daraus macht. Ist doch wurscht welcher Nation dieses Gfrast von Vater entspringt. Gut finde ich die Gesellschaft, die diesen Vorfall anzeigte.

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2

Montag, 17. Dezember 2007, 19:18

Mich wundert, dass der Rote Kurier schon wieder ein Nationalproblem daraus macht. Ist doch wurscht welcher Nation dieses Gfrast von Vater entspringt. Gut finde ich die Gesellschaft, die diesen Vorfall anzeigte.
Es gab in den letzten Wochen zahlreiche Sendungen/Berichte und leider auch sehr viele Fälle wo Kinder misshandelt wurden. Die Situationen scheint paradox, weil es offenbar zu wenig Nachwuchs gibt aber man sich gleichzeitig den Eindruck nicht verwehren kann, dass der wenige Nachwuchs noch dazu in den falschen Händen ist.

Was will man tun? Kinderführerschein einführen sodass der Nachwuss nochmals dezimiert wird, oder auf mehr soziale Betreuung setzen? Beides scheint unwahrscheinlich oder soll wirklich von Amtswegen in Privatwohnungen geschnüffelt werden? Natürlich nur zum guten Zweck! Ich glaub halt einfach, dass viele mit ihren Existenzsorgen (welche im Prinzip auf Desorientiertheit basiert) nicht zurecht kommen. Da bleibt für die Kinder nichts mehr übrig!
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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3

Montag, 17. Dezember 2007, 20:00

Jessas, daran habe ich gar nicht gedacht, dass diese Geschichten genützt werden können, um einen neuen Grund zu finden "ursachenlos" Hausdurchsuchungen veranstalten zu können.

Es würde ja jeder verstehen, dass Kinder geschützt werden müssen, da muss Freiheit hintenan stehen.

4

Montag, 17. Dezember 2007, 20:35

Für die Kinder tun wir alles!

Es ist natürlich verständlich, eh klar, aber es würde zu Problemen kommen. Erstens gibt's nicht mehr Personal fürs Jugendamt. Das bedeutet, dass um "effizienter" sein zu können, es striktere Gesetze/Verordnungen geben könnte, welche den JugendamtsmitarbeiterInnen ein weites Ermessen einräumt. Nicht von der Hand zu weisen wäre die Tatsache, dass Eltern - um die Kinder halten zu können - beginnen den Forderungen des Jugendamtes gerecht zu werden und nicht mehr nach eigenen Massstäben die Erziehung verfolgen. Ausserdem kam vor ein paar Monaten der Vorschlag des verpflichteten Vorschuljahres oder Kindergarten. Sollen die Kinder noch mehr von staatlicher Seite indoktriniert werden? Das kann doch keiner wollen.
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Marie von Ebner-Eschenbach

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Indigo

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5

Montag, 17. Dezember 2007, 21:31

Irgendwie hat man aber dieses Gefühl, daß es eben darauf hinausläuft, die Eltern sind mit den Kindern überfordert, ergo bieten wir ihnen Stätten an, in denen sie die Kinder abliefern können, dort bekommen sie die Dinge vermittelt, die die *dummen* Eltern nicht fähig sind, den Kindern beizubringen. :hmpf: Und was kommt letztendlich dabei heraus?

Genau das, was wir nicht wollen. :pillepalle:
Bestimmte Leute glauben, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dabei waren es in Wirklichkeit nur Buchstabensuppen.

Ernst Ferstl

6

Montag, 17. Dezember 2007, 22:29

RE: Vater setzte Kind an Raststätte aus!

Zitat

Mich wundert, dass der Rote Kurier schon wieder ein Nationalproblem daraus macht. Ist doch wurscht welcher Nation dieses Gfrast von Vater entspringt. Gut finde ich die Gesellschaft, die diesen Vorfall anzeigte.
Na ganz so wurscht ist das nicht! Wenn der Kurier von 'ein Deutscher' schreibt, heißt das noch lange nicht daß damit ein Deutscher im Sinne von volkszugehörigkeit gemeint ist(eher das Gegentei)l. Für die Medien ist eben auch ein Türke mit deutschem Paß ein 'Deutscher' obwohl die alle auch noch eine türkischen Paß haben.

Fenstergucker

Nehmt mich nicht ernst, ich tu's auch nicht!

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7

Dienstag, 18. Dezember 2007, 08:27

Und trotzdem ist's wurscht, woher der Vater stammt! Oder willst damit sagen, daß sowas nur bei den Türken passiert?

:roll:
Gott sprach zu mir: "Lächle, denn es könnte schlimmer kommen". Ich lächelte und es kam schlimmer.......

8

Dienstag, 18. Dezember 2007, 12:16

Das Problem, dass immer mehr Kinder Opfer von Misshandlungen von den eigenen Eltern werden liegt wohl auch daran, dass die Erziehung der Kinder immer mehr der Staat übernimmt.
Beide Elternteile müssen Arbeiten und sehen die Kinder meist nur am Abend, das finde ich ist zu wenig. Und die Kommunikation zwischen Eltern und Kindern scheint mir dadurch auch ziemlich auf der Strecke zu bleiben.
Es gibt in der heutigen Zeit ja bereits Elternschulen in Österreich, der Kinderführerschein wäre eigentlich die logische Konsequenz daraus, wenn die Elternschulen verpflichtend wären.
Arme Gesellschaft und arme Kinder.
° Phanthasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt °

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9

Dienstag, 18. Dezember 2007, 12:23

liegt wohl auch daran, dass die Erziehung der Kinder immer mehr der Staat übernimmt.
Richtig, hier stimme ich dir vollends zu. Ehre erteilt man nur einer berufstätigen Mutter, die ihr Kind möglichst bald in das Meinungsformungssystem steckt. Zuhause sind die gestressten Eltern, die dann noch ihr Kind in der kurzen gemeinsamen Zeit mit Hirndreck tyrannisieren.

Einzige Möglichkeit dagegen! Ziviler Ungehorsam!

10

Dienstag, 18. Dezember 2007, 18:27

Es muss sehr schwer sein, von der Arbeit nach Hause zu kommen und dann noch für die Kinder ausgeruht dasein zu können. Eigentlich unmöglich! In der Arbeit gibt es immer weniger Zeiträume um sich etwas zu erholen, der Druck die Arbeit behalten zu "dürfen" steigt enorm und die Arbeitgeber werden auch immer forscher.

Dann geht's heim, die Kinder quengeln und wollen natürlch Aufmerksamkeit. Schularbeiten machen, Haushalt machen ..... Das kann nicht ohne Zwischenfälle ablaufen.
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Marie von Ebner-Eschenbach

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