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ASY

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1

Donnerstag, 20. Dezember 2007, 11:34

Der Schmetterling

http://www.initiative.cc/Artikel/2007_12_19%20schmetterling.htm

Zitat

Ein Mann fand die Puppe eines Schmetterlings. Eines Tages erschien eine kleine Öffnung, und der Mann beobachtete über viele Stunden, wie sich der Schmetterling mühte, seinen Körper durch die schmale Öffnung zu zwängen. Nach einer gewissen Zeit erschien es dem Mann, als ginge es nicht mehr weiter. Es sah so aus, als ob der Schmetterling erreicht hatte, was möglich war. Der Mann fasste den Entschluss, dem Schmetterling zu helfen.

Er nahm eine Schere und trennte den verbliebenen Rest der Puppe auf. Der Schmetterling war dadurch schnell befreit. – Aber irgend etwas stimmte nicht. Der Schmetterling hatte einen geschwollenen Körper und verschrumpelte Flügel. Der Mann beobachtete den Schmetterling weiterhin und erwartete, dass sich der Körper langsam zusammenziehen würde und dass sich die Flügel entfalteten, um den Körper davonzutragen. Aber nichts davon geschah.

Der Schmetterling verbrachte den Rest seines Lebens damit, mit einem geschwollenen Körper und deformierten Flügeln herumzukriechen. Er war niemals fähig zu fliegen. Was der Mann in seiner Hilfsbereitschaft und Ungeduld nicht verstand, war, dass die Beschränkungen durch die Puppe und die erforderlichen Anstrengungen, diese Puppe zu verlassen, Gottes Weg waren, Flüssigkeit vom Körper des Schmetterlings in die Flügel zu befördern, so dass der Schmetterling die Fähigkeit zum Fliegen erreicht, sobald er sich endgültig von seiner Puppe befreit hat.
Manchmal sind Anstrengungen und Kampf genau das, was wir in unserem Leben brauchen. Falls Gott uns erlaubte, ohne alle Behinderungen durchs Leben zu gehen, würde uns dies verkümmern lassen. Wir würden niemals die Stärke erreichen, die uns möglich ist. Nicht nur das, wir könnten auch niemals fliegen…

Ich bat um KRAFT...

Und mir wurden Schwierigkeiten gegeben, um mich stark zu machen.
Ich bat um WEISHEIT...
Und mir wurden Probleme gegeben, um sie zu lösen und dadurch Weisheit zu erlangen.
Ich bat um WOHLSTAND...
Und mir wurde ein Gehirn und Muskelkraft gegeben, um zu arbeiten.
Ich bat um MUT...
Und mir wurden Hindernisse gegeben, um sie zu überwinden.
Ich bat um LIEBE...
Und mir wurden besorgte, unruhige Menschen Mit Problemen gegeben, um ihnen beizustehen.
Ich bat um ENTSCHEIDUNGEN...
Und mir wurden Gelegenheiten gegeben.
Ich bekam nichts was ich wollte... Aber ich bekam alles was ich brauchte.

Fazit:
Führe Dein Leben ohne Angst.
Begegne allen Hindernissen mit dem Wissen,
dass Du sie überwinden kannst und wirst.
Ein schönes Geschichterl!

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2

Donnerstag, 14. Februar 2008, 22:44

Der Mann mit der Schere, :schock

wohl ein typischer Gutmensch! :roll: :thumbdown:

ASY

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3

Donnerstag, 14. Februar 2008, 23:20

Auf an Gutmensch wäre ich jetzt überhaupt nicht gekommen, aber wenn ich genau nachdenke, dann muss ich dir recht geben. :zkugel: :bruell:

... wenn die Folgen für die Geholfenen nicht so furchtbar wären. :sad:

4

Freitag, 15. Februar 2008, 09:04

Weil "gut und schlecht" lediglich Bewertungen unserer kleingeistigen Denkweisen sind. Wie aus deiner wirklich schönen Geschichte herauszulesen ist, sind die für uns offensichtlich "schlechten" Dinge oftmals genau das Gegenteil, sofern man die Weitsicht besitzt über den Tellerrand zu blicken.

Was für den Schmetterling lebensnotwendig ist, war für den Mann eine nicht anzuschauende Qual. Mit seiner Hilfeleistung hat er den Schmetterling jedoch nicht geholfen, sondern ihn zu lebenslanger Qual verurteilt, ohne dass sich dieser hätte wehren können.

Die Menschen sollten sich öfter trauen, den Gutmenschen in ihren Hilfeleistungen Einhalt zu gebieten. Meiner Meinung bekommt man im Leben nicht mehr aufgelastet, als man zu tragen fähig ist.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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5

Montag, 18. Februar 2008, 15:26

Zitat

Meiner Meinung bekommt man im Leben nicht mehr aufgelastet, als man zu tragen fähig ist.


Man Denke nur an Kindersoldaten, Zwangsprostetution und sexueller Missbrauch in der Kindheit. Diese drei Beispiele sind, meiner Meinung nach, derart einschneidende Traumata, dass sich der stärkste Mensch nicht davon erholt.

6

Freitag, 29. Februar 2008, 11:52

Man Denke nur an Kindersoldaten, Zwangsprostetution und sexueller Missbrauch in der Kindheit. Diese drei Beispiele sind, meiner Meinung nach, derart einschneidende Traumata, dass sich der stärkste Mensch nicht davon erholt.


Da dieser Thread in der Rubrik "Philosophie" eingestellt wurde, erlaube ich mir dieses Thema auch philosophisch zu betrachten.

Deine Beispiele der Kindersoldaten, Zwangsprostitution und dem sexuellen Missbrauch von Kindern sind augenscheinlich betrachtet natürlich Ereignisse und Bürden, die natürlich (und absolut verständlich) dazu führen können, dass Kinder für ihr weiteres Leben mit dem daraus resultierenden Traumata "gebrochene Seelen" sind - keine Frage!
Aber es bedeutet keineswegs ein muss !!
Es gibt Menschen die aus weit geringerem Anlass ihr Leben nicht mehr im Griff haben, sich von Geschehnissen niemals mehr erholen, diese in keinster Weise verarbeiten können und im Grunde im selbigen Zustand enden, wie die von dir oben Beschriebenen.

Wenn ich auf mein Leben zurück blicke, dann hatte ich mehr als einmal einen Zustand, wo ich dachte: "Und jetzt kann ich nicht mehr, jetzt will ich nicht mehr, jetzt gibt es keinen Ausweg mehr".
Aber da weder die Zeit noch die Erde still standen, musste ich durch eine jede Begebenheit durch, einen jeden Konflikt durchstehen und eine jede Last so lange tragen, bis ich diese erledigt hatte. Und darauf folgten Dinge, die noch schlimmer, härter und schwerer waren, als die vorangegangenen. Die Grenzen der Erträglichkeit haben sie aufgeweitet - heute blicke ich eher gelassen zurück, erschrecke mich noch dann und wann vor meiner Angst und Verzweiflung, vor meiner Resignation und meinem Unmut - obschon in der Situation vollkommen "behindernd" für mich und meinen Zustand. Aber ich habe daraus (und gerade aus meinem Fehlverhalten) unendlich viel für meine Zukunft und mein Leben gelernt. Viele Erkenntnisse über mein ICH und meine Umwelt gewonnen, die mir heute einen weit größeren Durchblick für neue Ereignisse offenbaren. Was wäre ich ohne meine Vergangenheit, mein Erlerntes, meine Erfahrungen und mein Wissen?

Natürlich geht es jetzt im Vergleich zu deinen Beispielen um Pinatz - aber da ich davon ausgehe, dass das Leben ein immerwährender, wiederholender Prozess ist, sich die Dinge in wenigen Bereichen ereignen - die Unterschiedlichkeit nur an der Heftigkeit derer zu erkennen ist denke ich, dass unsere Erfahrungen (und damit meine ich ALLE) ihre Begründung haben. Was könnte der Mensch über Lüge, Liebe, Hass, Versklavung, Mord, Vergewaltigung, Glück, usw. erzählen, wenn er diese niemals erlebt hätte.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

HerrAbisZ

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7

Dienstag, 6. Mai 2008, 16:22

Hey das ist ja ne super Geschichte!

Was GOTT nicht in seiner Weisheit alles macht!

ASY

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8

Dienstag, 6. Mai 2008, 16:30

Was GOTT nicht in seiner Weisheit alles macht!
Findest du deine Präsentation von Gott eigentlich selbst sympathisch? Ich finde sie zum Davonlaufen. :flucht Ich würde deinen Gott gar nicht wollen - es wäre ein Müssen und somit wieder gar nicht göttlich.

Erzähl doch, wie ist dein Gott?

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HerrAbisZ

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9

Dienstag, 6. Mai 2008, 16:34

ASY DU hast die Geschichte da reingestellt! Wie ich meine, wie mein GOTT ist habe ich schon des öfteren dargelegt!

Du hast einmal geschrieben: "Den kann es gar nicht geben!"

Wie ist denn dein GOTT! Das weiß ich ja gar nicht!

ASY

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10

Dienstag, 6. Mai 2008, 17:12

Sei einmal ein bisschen freundlicher und unterdrücke deine ständigen Gegenfragen. Ich fühle mich grade in einen Unentschlossenen potentiellen Gläubigen und muss sagen, was ich bisher über deinen Gott gelesen habe ist mir unsympathisch. Hätte ich eine mit deinem Gott zu verheiratende Tochter, so würde ich augeblicklich an das Versagen meiner ihr angediehenen Erziehung glauben.

Wie mein Gott ist? Das habe ich als atheistischer Pantheist leicht und kurz erklärt sowie schon mehrmals beschrieben.


Gott ist alles. Alles Seiende sind sich im Alles fortsetzende Fehler. Der erste Fehler begrenzt die Unendlichkeit um sich selbst, darum ist die Unendlichkeit auch nur fast unendlich - alle darauffolgenden Fehler sind der Inhalt unseres sowohl begreifbaren als auch nicht begreifbaren Universums.


Es gibt kein Gut und Böse, sondern nur ein Angenehm und Unangenehm für uns in unserer begreifbaren Zeit. Jede Bekämpfung eines Fehler vermehrt dieselben, darum ist es klug für uns angenehme Fehler zu produzieren, weil wir uns an ihnen nicht stoßen, was sich wiederum auf die Fehlerunanfälligkeit günstig auswirkt.

Ist eigentlich sehr einfach, oder? Da sind auch der freie Wille verpackt und alle erdenklichen Verbote/Gebote oder was der Schmarrn noch so alles bietet.

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