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21

Montag, 7. Januar 2008, 23:53

Zitat

Arabischer Terror 1920/21 und 1929

Als die dritte Alija eingesetzt hatte, wurden viele Araber von der Furcht ergriffen, dass die Einwanderung eines Tages zur jüdischen Majorität führen könnte. Das schürte den schon länger wachsenden Antizionismus, der in blutigen Ausschreitungen 1920 und 1921 seinen Ausdruck fand. Eine britische Untersuchungskommission gab der Balfour-Deklaration und der zionistischen Propaganda die Mitschuld an den Vorfällen. Das "Churchill White Paper" vom Mai 1922 nannte die Errichtung der jüdischen Heimstätte rechtmäßig, sprach sich aber auch gegen den extremen Zionismus aus.

Inzwischen hatten die gut 600 jüdischen Siedlungen miteinander Kontakt aufgenommen und bildeten zusammen ein Gemeinwesen, den Jischuv mit der Jewish Agency an der Spitze. Die Araber versäumten es, eine vergleichbare Institution zu gründen. Mit der zweiten Alija waren ungefähr 40 000 Juden ins Land gekommen, von denen ein großer Teil Palästina wieder verließ. Doch gerade jene, die blieben, waren von dem Willen beseelt, den Jischuv zu einem Staatswesen auszubauen. Unter ihnen war David Gruen, der sich bald David Ben Gurion nannte und 1948 Israels erster Ministerpräsident werden sollte.

Der erste britische Hochkommissar Sir Samuel (1920 - 1925) wollte die einflussreichen Jerusalemer Clans versöhnen und ernannte den aus dem bedeutendsten Clan kommenden Hadj Amin el-Husseini zum Großmufti von Jerusalem. Dieser wurde überdies Vorsitzender des Obersten Islamischen Rates und damit Sprecher der arabischen Nationalisten. Im August 1929
kam es zu einem heftigen arabisch-jüdischen Zusammenstoß in Jerusalem, hinter dem die Agitation des Großmufti stand. Die Unruhen griffen auf andere Städte über. Am schlimmsten waren die arabischen Massaker in Hebron und Safed. Die Ereignisse leiteten eine tiefe Feindschaft zwischen den beiden ethnischen Gruppen und Religionen ein. Die britische Regierung kündigte 1930 eine Reduzierung oder gar vorübergehende Einstellung der Einwanderung an, doch Chaim Weizmann konnte die Durchsetzung verhindern. Mit der fünften Alija 1931 bis 1939 erreichte die Einwanderung mit 265 000 Personen einen ersten Höhepunkt, bedingt durch den Nationalsozialismus in Deutschland.

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Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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22

Dienstag, 8. Januar 2008, 00:02

Die Juden waren schon fast zweitausend Jahre vorher in diesem Gebiet ansässig.
Schäm dich so einen Blödsinn zu schreiben. Ich habe dir doch damals mit dem Messias gezeigt, wie man eine Geschichte nachträglich so hinbiegt, dass sie als Beweis gilt. Außerdem hatten wir das Thema schon: können also Indianer auch irgendwo in Nordamerika sagen, da machma jetzt ein Indianerland? :pillepalle:

Die Indianer können es auch sagen, sie können es auch probieren, nützen wird es ihnen an Schas, ähnlich wird es in Palästina sein.
Die Israelis stehen seit 47 in diesem Land und niemand wird sie mehr wegbringen.
Dies ist Tatsache und keinem Kameltreiber wird es gelingen, sie im Meer zu ersäufen.

Sie müssen an den Verhandlungstisch,basta.

23

Dienstag, 8. Januar 2008, 00:05

Aber vorher mit der Masche, "die waren vorher dort" kommen.
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Marie von Ebner-Eschenbach

ASY

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24

Dienstag, 8. Januar 2008, 00:18

Sie müssen an den Verhandlungstisch,basta.
WEnigstens ein Erfolg in deiner Denke. Jetzt musst du mal die Verhandlungsbemühungen objektiv beurteilen - du kannst dir gerne die vielen Beiträge hier im Zeitwort zur Brust nehmen.

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25

Freitag, 11. Januar 2008, 21:06



Die Indianer können es auch sagen, sie können es auch probieren, nützen wird es ihnen an Schas, ähnlich wird es in Palästina sein.
Die Israelis stehen seit 47 in diesem Land und niemand wird sie mehr wegbringen.
Dies ist Tatsache und keinem Kameltreiber wird es gelingen, sie im Meer zu ersäufen.

Sie müssen an den Verhandlungstisch,basta.


@Caddy
Ein Kameltreiber nicht aber vielleicht noch einmal so einer wie er schon mal da war(1939)
Nicht die Bevölkerung soll sich vor einer Regierung fürchten ,sondern die Regierung vor der Bevölkerung!!!

26

Donnerstag, 3. April 2008, 20:11

Wir gehören zusammen

natürlich werden die (europäischen) grenzen in der form, wie wir sie
heute kennen, nicht ewig bestand haben. die frage kann nur sein wann,
warum und zu welchem zeitpunkt sie sich erneut ändern werden. zu hoffen
bleibt nur (und scheint auch realistisch), dass sich die grenzen nicht
durch kriege, sondern vielmehr durch diplomatische handlungen und/oder
volksabstimmungsergebnisse ergeben.



fakt ist, dass deutschland und österreich als ein kulturraum mit sehr
ähnlichen, wenn nicht identischen, werten anzusehen sind. nicht von
ungefähr bestand zu zeiten des deutschen bundes und insbesondere
während und nach dem ersten weltkrieg das starke bedürfnis insbesondere
der österreicher in einem land, einem staat, mit den deutschen zu
leben. die ablehnung seitens österreichs jeglichen "deutschtums" nach
dem zweiten weltkrieg ist verständlich und sollte meiner meinung nach
auch nicht verurteilt/missinterpretiert werden. jeder versuchte damals
halt -wie auch immer- seine haut bestmöglich zu retten. seit ende des
zweiten weltkriegs haben aber deutsche wie österreicher in absolut
beispielhaftem verhalten beste demokratische und völkerrechtliche werte
dauerhaft und aktiv verteidigt und in ihren ländern verankert.



unabhängig von unterschiedlichen steuergesetzen, abgabenregelungen
(welche in den kommenden jahren ohnehin im zuge der eu zunehmend
angepasst werden dürften) etc., etc. wäre ich sehr dafür dieses projekt
einfach noch einmal "anzupacken", diesmal allerdings vernünftig und im
einklang mit den europäischen nachbarstaaten.



kein staat kann und würde ernsthaft annehmen, dass aus diesem dann
"neu" geformten land eine gefahr ausgehen würde. von provokation
und/oder aggression kann von daher auch überhaupt nicht die rede sein.
mir persönlich ist es wichtig und eine absolute herzensangelegenheit,
dass deutsche und österreichische brüder in einem geeinten staat leben,
welcher in der eu mit geeinten kräften völlig neue möglichkeiten in
punkto wirtschafts-, außen- und sozialpolitik hätte. ohnehin halte ich
grundsätzlich einteilungen in größere "einheiten" meist für besser, es
lässt sich auf diese weise einfach viel mehr zum allgemeinwohl
verwirklichen.



österreicher und deutsche sind ein volk: dies wird nicht nur durch die
bereits erwähnte kultur und gemeinsame sprache deutlich, sondern auch
durch werte, politische kultur und religion. österreicher und deutsche
sind auch durch die eu wieder einen großen schritt aufeinander
zugekommen. österreicher und deutsche sollten und werden in
unabsehbarer zeit wieder in einem gemeinsamen staat leben - die beiden
staaten, wie wir sie jetzt kennen, würden dauerhaft unendlich davon
profitieren.

27

Donnerstag, 3. April 2008, 20:30

Österreicher und Deutsche gleich :pillepalle: ?? Nein aber nun wirklich nicht... Der österreichische Staat ist bei vielen vielen Dingen weitaus toleranter, man muss sich nur mal unsere Zensurgesetze ansehen... ebenso können wir besser mit Geld umgehen. Falls Österreich je wieder zu Deutschlang gehören sollte dann wander ich aus.
"Sozialismus - das ist die Brücke von links nach rechts"


ASY

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28

Donnerstag, 3. April 2008, 20:36

seit ende des zweiten weltkriegs haben aber deutsche wie österreicher in absolut beispielhaftem verhalten beste demokratische und völkerrechtliche werte dauerhaft und aktiv verteidigt und in ihren ländern verankert.
Das sehe ich nicht so, denn wir haben beide eine Verfassung und Rechtssprechung, die es erlauben, dass existentielle Besitztümer in private Investoren fallen, also in jene Hände, die auch für die weltweiten Kriege verantwortlich sind. Wer gibt dir die Gewissheit, dass sich die Investoren, denen auch die Militärs unterstehen, friedlich an die herrschenden Gesetze halten?
ohnehin halte ich grundsätzlich einteilungen in größere "einheiten" meist für besser, es lässt sich auf diese weise einfach viel mehr zum allgemeinwohl verwirklichen.
Ich hingegen halte kleinere Einheiten für wesentlich besser, weil so genauer auf die regionalen Bedürfnisse eingegangen werden kann. So steigt die Anzahl der zur Zufriedenheit bedienten Bürger.
österreicher und deutsche sind ein volk: dies wird nicht nur durch die bereits erwähnte kultur und gemeinsame sprache deutlich, sondern auch durch werte, politische kultur und religion. österreicher und deutsche sind auch durch die eu wieder einen großen schritt aufeinander zugekommen. österreicher und deutsche sollten und werden in unabsehbarer zeit wieder in einem gemeinsamen staat leben - die beiden staaten, wie wir sie jetzt kennen, würden dauerhaft unendlich davon profitieren.
"werte, politische kultur und religion" ... das sind doch alles abgelutschte, durch nichts zu beweisende Floskeln. Mir sind alle "exklusiven" Ideologien zuwider, weil sie eben Menschen ausschließen. Die EU ist ein Kriegs- und ein Machtbündnis - ich halte nicht sehr viel davon. Große Bündnisse bedeuten auch große Konflikte, weil so viele "beteiligt" sind.

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29

Donnerstag, 3. April 2008, 20:45

Große Bündnisse bedeuten auch große Konflikte, weil so viele "beteiligt" sind.


Ja da stimme ich zu :)
"Sozialismus - das ist die Brücke von links nach rechts"


30

Donnerstag, 3. April 2008, 20:47

Österreicher und Deutsche gleich :pillepalle: ?? Nein aber nun wirklich nicht... Der österreichische Staat ist bei vielen vielen Dingen weitaus toleranter, man muss sich nur mal unsere Zensurgesetze ansehen... ebenso können wir besser mit Geld umgehen. Falls Österreich je wieder zu Deutschlang gehören sollte dann wander ich aus.
danke für deine antwort.

bei welchen dingen ist österreich denn toleranter als deutschland? wer sagt, dass das in deutschland nicht auch so werden sollte/wird?

im übrigen wäre ich auch sehr dafür, dass bei einer tatsächlichen vereinigung eben jene gesetze/regelungen etc. einheitlich (und sicherlich leicht modifiziert) übernommen werden, welche in entweder österreich oder deutschland objektiv gesehen "besser" sind. es geht hier nicht um einen stumpfen "reichsanschluss" österreichs, sondern vielmehr um eine diskussion über ein vereintes deutschland/österreich, welches von den vorteilen des gegenüber profitieren soll und wird. die eu als solche ist trotz ihrer sicherlich real bestehenden fehler absolut notwendig um den frieden innerhalb europas und der welt auch dauerhaft zu konservieren und zu schaffen. meiner meinung nach ist der ausspruch "nur gemeinsam sind wir stark" sehr häufig mehr als nur eine floskel - und im rahmen einer starken eu wäre ein starkes deutschland-österreich(?) ein heute noch gar nicht vorstellbar wichtiger wie höchst effektiver eckpfeiler.

darüber hinaus sehe ich mich als bürger eines ortes in unmitelbarer nähe der "grenze" persönlich durch die teilung der länder verärgert, weil es für mich einfach eine künstlich geschaffene linie zwischen zwei "gleichen" teilen, zwei zusammengehörenden dingen ist.

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