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ASY

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1

Sonntag, 13. Januar 2008, 10:55

Film: We Feed The World

1 Std. 36 Min.


Gestern sah ich diesen empfehlenswerten österreichischen Film:

Hier ein paar Fakten:

  • Eine Tonne Schotter/Sand kostet mehr, als eine Tonne von Menschen produzierter Weizen!
  • In Senegal kosten europäische Früchte nur ein Drittel, der senegalesische Bauer muss, obschon er bereit ist Tag und Nacht zu arbeiten, verhungern.
  • Unsere Masthühner fressen den brasilianischen Regenwald auf.
  • Einheimische Fischer müssen ihr Know-how an die Konzerne abliefern, die dann mit dem Wissen der Kleinfischer die Ozeane industriell abfischen.
  • Nestle Chef (Österreicher) Peter Brabeck blamiert sich mit seinen Aussagen bis aufs Blut.
  • Ein Kind, welches heute an Hunger stirbst, wird ermordet.

http://www.we-feed-the-world.at/

Im Vollbildmodus:
http://video.google.com/videoplay?docid=-5354802923061496135

Hier eine kleine Vorschau:

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2

Sonntag, 13. Januar 2008, 11:08

Ich hab den Film bereits bei Bekannten gesehen und war überrascht, was dieser "Erwin Wagenhofer" da zustande gebracht hat. Es gibt zu dem Film noch ein Extra, mit einem Interview mit Erwin Wagenhofer dem Regisseur, mit Jean Ziegler (UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung sowie Mitglied der UN-Task-Force für humanitäre Hilfe im Irak) - wer wissen will, WIE heute unsere NAHRUNGSMITTEL (Lebensmittel kann man nicht mehr sagen, denn viel Leben beinhaltet heute nix mehr) hergestellt werden, verkauft und an den Mann gebracht werden, dann unbedingt ansehen.

Österreichische Bauern, spanische Tomatenzüchter, französische Fischer, brasilianische Sojabauern, rumänische Bauern - ein breites Spektrum - SEHENSWERT.

Ich werde mir den Film in jedem Fall KAUFEN, denn derartige Filmemacher sollten unbedingt unterstützt werden.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

3

Sonntag, 13. Januar 2008, 22:22

Ich glaube am ORF lief er ebenfalls schon, es wurde auch bereits im Forum auszugsweise darüber diskutiert. Jean Ziegler - so gerne ich ihm auch habe - versteift sich mE zu oft auf "seine" UNO als Problemlöser. Über Brabeck muss man nicht zu viel sagen. Wenn er aber meint, dass man (oder besser Nestle) den Menschen mittels Geld den Wert des Wasser nahe bringen müsste, entgegne ich, dass an gewissen Orten der Welt wo Leute Kilometer für Wasser marschieren müssen, den Wert des Wassers auch ohne Geld zu schätzen wissen.

Und die lieben EU-Subventionen für die Landwirtschaft .... In Afrika wird dadurch vielen Bauern die Lebensgrundlage genommen und dann redet man noch von Entwicklunghilfe. Lieber Bono und Grönemayer, selbst wenn euer Kampf gegen die Armut und Hunger in Afrika edel ist, setzt euch lieber für die richtigen Lösungen ein, denn mit dem System der Spenden und Entschuldung zahlen die Steuerzahler hier nur das Doppelte. Nämlich einerseits die EU-Agrar-Subventionen, welchen vielen in Afrika die Lebensgrundlage entzieht, und anderseits die Spenden wie Kredite zur Entschuldung, denn diese müssen auch bezahlt werden.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

ASY

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4

Sonntag, 13. Januar 2008, 23:11

Richtige Heuchler sind wir - wir haben keine Ahnung was unsere Art zu leben anderen Lebewesen antut. :depress

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5

Sonntag, 13. Januar 2008, 23:14

Und kämpfen offiziell in fernen Länder für "Menschenrechte"! :ggg: :zkugel: :bruell:
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erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

6

Montag, 14. Januar 2008, 10:21

Jean Ziegler - so gerne ich ihm auch habe - versteift sich mE zu oft auf "seine" UNO als Problemlöser.
Im geheimen hoffend, dass Jean Ziegler an diesem Umstand nicht vorbeikommt, um seine "message" an den Mann/Frau zu bringen. Auch wenn er nicht die UNO anpranger daran ein eifriger Mittäter zu sein, so scheut er sich nicht Wahrheiten zu spreche - und deshalb gilt ihm mein :respekt:

Über Brabeck muss man nicht zu viel sagen. Wenn er aber meint, dass man (oder besser Nestle) den Menschen mittels Geld den Wert des Wasser nahe bringen müsste, entgegne ich, dass an gewissen Orten der Welt wo Leute Kilometer für Wasser marschieren müssen, den Wert des Wassers auch ohne Geld zu schätzen wissen.
Brabeck's Aussage "Wasser müsste einen Wert" bekommen, um überhaupt geschätzt zu werden halte ich für eine unglaublich VERWERFLICHE Sache.
WASSER - die lebensnotwendigste Flüssigkeit auf Erden für alle Organismen und Lebewesen. Für viele Menschen ist sauberes Wasser schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr, und ein Herr Brabeck meint, das Bewusstsein der Menschen würde erst dann "edel, moralisch und sozial" werden, wenn wir WASSER einen WERT geben und zwar in Form von GELD - mit dem wir dieses dann BEZAHLEN dürfen. :kopfkratz: :hmpf:
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7

Mittwoch, 6. August 2008, 15:17

Gestern wurde der Film im ARD übertragen - http://programm.kurier.at/cont/tv/detail…2008%2006:00:00

Im Fernsehen dauerte er nur 90 Minuten - das Original dauert 96 Minuten.
Da haben wohl die hochbrisanten Teile zu Gunsten der politische Korrektheit gefehlt. :sad: :schulter:

Zumindest schaut es so aus, als ob die Medien eh alles zeigen - im Mitternachtsprogramm, wo die Leute, wenn schon, dann Pornos schauen.

8

Mittwoch, 6. August 2008, 16:25

im Mitternachtsprogramm, wo die Leute, wenn schon, dann Pornos schauen.


on demand bereits rund um die uhr möglich

Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.
Freiheit ist nicht, das tun zu können, was man möchte, sondern das nicht tun zu müssen, was man nicht will.

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9

Mittwoch, 8. April 2009, 13:38

Danke für das aufmerksam machen des gestrigen Filmes: We Feed the World, sonst wäre mir wahrscheinlich diese Schleichwerbung, damit unser Unterbewußtsein sich schon daran gewöhnt wahrscheilich gar nicht auf gefallen!

Zitat


Jetzt ehrlich, wem ist das noch aufgefallen? :kopfkratz:
:kotz:

ASY

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10

Mittwoch, 8. April 2009, 14:00

In der Tat, die Zeit macht halt auch mehrere Meinungen.

Interessant fand ich die Aussage, dass Europa und auch Österreich schon längst mit Gen manipulierten Saatgut übersät ist.

Jetzt verstehe ich die Freude über das Gen-Mais Anbauverbot überhaupt nicht.

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