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21

Sonntag, 13. Januar 2008, 23:53

Ich habe mir darüber auch schon Gedanken gemacht und meine, dass der normale Bürger keine Waffe besitzen sollte.

Vielmehr würde ich dafür plädieren, dass der Bürger von der Exekutive besser beschützt wird.

Das würde aber bedingen, dass die Exekutive nicht nur sehr stark vergrößert wird, sondern auch mehr Möglichkeiten bekommen sollte.

In diesem Zusammenhang sollten mehr Beamte für die Kleinkriminalität bereitgestellt werden. (Wohnungseinbrüche, Straßendiebstähle usw. usw.) Es wäre durchaus auch überlegenswert, ob mehr private Sicherheitsleute dafür eingesetzt werden, die natürlich mit den nötigen Kompetenzen ausgestattet sein müssen, weil wenn die einen Dieb vielleicht nicht einmal anfassen dürfen, (Beispiel U- Bahnkontrolllore) um ihn festzuhalten, dann erübrigt sich das auch. (Ich meine keine Bürgerwehren !!!)
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ASY

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22

Montag, 14. Januar 2008, 00:06

In diesem Zusammenhang sollten mehr Beamte für die Kleinkriminalität bereitgestellt werden. (Wohnungseinbrüche, Straßendiebstähle usw. usw.) Es wäre durchaus auch überlegenswert, ob mehr private Sicherheitsleute dafür eingesetzt werden, die natürlich mit den nötigen Kompetenzen ausgestattet sein müssen, weil wenn die einen Dieb vielleicht nicht einmal anfassen dürfen, (Beispiel U- Bahnkontrolllore) um ihn festzuhalten, dann erübrigt sich das auch. (Ich meine keine Bürgerwehren !!!)
Hier stimme ich dir nicht zu, weil das keine Lösung ist, sondern ein Herumdoktoren an den Auswirkungen, nicht den Ursachen - doch letztere müssen verhindert werden. Wenn jeder genug hat, fallen jede Menge Ursachen und somit auch Auswirkungen einfach weg - sie würden irrelevant. :schulter:

23

Montag, 14. Januar 2008, 00:15

Das geht in Österreich nur mit einem Waffenpass und für den mußt du den Bedarf nachweisen.
Für den Schutz deines Eigentums ist unsere Regel ausreichend und auf der Gasse gibt es diese Bedrohung, die den Waffengebrauch rechtfertigt, nicht.
Das ist so ziemlich der größte Blödsinn, den du je von dir gegeben hast!
Um mein Eigentum real schützen zu können, müsste ich die Waffe "griffbereit" haben. Hab noch nichts davon gehört, dass sich ein Einbrecher/Vergewaltiger/Geiselnehmer jemals nagemeldet hätte. Und dies wäre ja wohl nötig, um die Waffe rechtzeitig aus dem Waffenschrank zu holen, die entsprechende Munition ebenfalls; dürfte dir ja bekannt sein, dass Waffen in entsprechend gesicherten Schränken aufzubewahren sind, getrennt von der entsprechenden Munition!

Und deine Behauptung, "auf der Gasse gäbs keine Bedrohung, die einen Waffengebrauch rechtfertigen würde", die erzähl doch mal all den vergewaltigten, zusammengeschlagenen, ausgeraubten Personen, die teilweise in der Intensivstation gelandet sind!

Obgleich sehr viel dafür sprechen würde, bin ich nach wie vor ein Gegner von leichterem Zugang zu Waffen. Hört sich vielleicht komisch an, ob meiner obigen Sätze, aber ich befürchte eben, dass sich dann leider die Falschen derart "aufmagazinieren" würden. Spinner gibts ja genug; auf allen Seiten.

24

Montag, 14. Januar 2008, 00:20

Hier stimme ich dir nicht zu, weil das keine Lösung ist, sondern ein Herumdoktoren an den Auswirkungen, nicht den Ursachen - doch letztere müssen verhindert werden. Wenn jeder genug hat, fallen jede Menge Ursachen und somit auch Auswirkungen einfach weg - sie würden irrelevant.




Nun, ich ging auch davon aus, das erwähnte ich leider nicht, dass natürlich die importierte Kriminalität auch bekämpft werden muß und damit verbunden im Vorfeld die Zuwanderung (Kriminaltourismus) besser in den Griff gebracht gehört.

Ob dass aber mit offene Grenzen und keine Kontrollen machbar sein wird, ich bezweifle dies.

Ich persönlich wäre wieder für Grenzen, weil diese ja nichts damit zu tun haben, ob die EU an sich funktioniert oder nicht.
Wenn die Absicht besteht, dass die einzelnen Staaten in der EU dennoch eigenständig bleiben sollen, dann muß gewährleistet bleiben, dass sich jedes Mitglied gegen Unbill schützen kann und darf (soll).

Wenn man aber die EU als ein Land haben möchte, wie etwa die USA, wo es z. B. keine Meldepflicht gibt, dann wird es tatsächlich sehr problematisch werden, weil dann ist der Bürger im eigenem Land tatsächlich wehrlos, weil die Exekutive, derzeit so gut wie nicht, vorhanden ist, für den Bürger.

Wird bei uns, angenommen das Amerikanische Modell übernommen, dass der Bürger sein privates Eigentum auch mit der Waffe schützen und verdeitigen darf, dann haben wir die gleichen Probleme wie in Amerika.

Ich, um ehrlich zu sein, möchte dies nicht entscheiden müssen.
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25

Montag, 14. Januar 2008, 00:34

Es ist immer das selbe.
Es werden Behauptungen aufgestellt, (mit scharfen Unterton), die falsch sind.
In deinem Heim kannst du die Waffe unter den Kopfpolster legen, wenn deine Gattin auch eine Besitzkarte hat, kannst du deine Waffen offen herumkugeln lassen (wenn keine Kinder und Jugendliche vorhanden sind, denen das berühren verboten ist, gilt auch für Gäste, die keine Besitzkarte haben).
Bei der Fahrt zum Übungsschiessen muß die Waffe von der Munition vollkommen getrennt sein, ned links die Krochn und Rechts die Muni.

Solltest du einmal in die Situation eines Waffengebrauchs kommen, wünsche ich die viel Glück, denn den tödlichen Schuß mußt du rechtfertigen,
auf eine Einbrecher schiessen darfst du erst, wenn dein Leben bedroht ist, das heißt, er geht auf dich mit einer Schusswaffe los, passt, mit einem Messer hast du schon ein Problem, für beide Fälle gilt, wenn du die Chance zu flüchten hast, darfst du gar nicht schiessen. Einem flüchtenden Täter darfst du gar nicht nachschiessen, dann bist im Häfn.
Das ist eine Kurzfassung der Wahrheit.

26

Montag, 14. Januar 2008, 09:23

Für den Selbstschutz muss die Waffe nun mal griffbereit sein und damit sind Unfälle/Missgeschicke/Tragödien vorprogrammiert.
Ich denke, dass uns mit all der Vorsicht (die natürlich angebracht ist) die natürliche Einstellung gegenüber Waffen aberzogen wurde. Ich habe noch niemals eine echte Waffe probiert und absolut keine Ahnung - und frage mich natürlich WARUM? Denn im Fall wäre ich nicht einmal in der Lage mich zu verteidigen - weil ich es niemals gelernt habe.
Um die Dinge nicht mehr zu fürchten - um sie umsichtig zu handhaben, sollte man möglichst viel darüber lernen und letzlich wissen - wenn den Kindern der Umgang, oder der Besitz von Waffen erklärt werden würde, die Gefährlichkeit und auch die Konsequenzen einer Waffe in einer Familie ein offenes Thema sind - dann würden sich auch die Unfälle reduzieren.
Man verbietet auch keine Autos, obschon damit jährlich 100erte Menschen umkommen, der Autoschlüssel ist auch nicht irgendwo sicher zu verwahren, damit Kinder diesen nicht entwenden und missbrauchen können.

Eine Million Österreicher sind legal bewaffnet, die Dunkelziffer ist gigantisch.
Diese Zahl überrascht mich jetzt doch, denn ich dachte nicht, dass es so viele offizielle sind.
Bei der Dunkelziffer befürchte ich natürlich, dass es sich dabei vorwiegend um Zuwanderer handelt, die aus ihrem Heimatland den Umgang mit Waffen in einer anderen Art gewohnt sind. Der Besitz (und die Wichtigkeit) einer Waffe für sie sehr viel mehr Bedeutung hat als für einen Österreicher.

Obgleich sehr viel dafür sprechen würde, bin ich nach wie vor ein Gegner von leichterem Zugang zu Waffen. Hört sich vielleicht komisch an, ob meiner obigen Sätze, aber ich befürchte eben, dass sich dann leider die Falschen derart "aufmagazinieren" würden. Spinner gibts ja genug; auf allen Seiten.
Die "Falschen", Bengelchen sind nach meinem Gespür ohnehin im Besitz einer Waffe - aber ich kann und darf doch die Dinge nicht verbieten, weil sie missbraucht werden könnten. Das ist mE keine Lösung - den illegalen Waffenbesitz wird man niemals verhindern können.

Solltest du einmal in die Situation eines Waffengebrauchs kommen, wünsche ich die viel Glück, denn den tödlichen Schuß mußt du rechtfertigen,
Caddy,
du sprichst hier ein für mich sehr wichtiges Thema an - den Gebrauch der Waffe, und die damit verbundenen Konsequenzen.
Nicht nur die Rechtfertigung, an der du nicht vorbei kommst, sondern auch der seelische Aspekt - wie leicht/schwer fällt es überhaupt von einer Schusswaffe gegen einen Menschen gebraucht zu machen, und wenn, wie gehe ich damit um auf einen Menschen geschossen zu haben.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

27

Montag, 14. Januar 2008, 09:40

Im Moment der Konfrontation ist man von Adrenalin überschwemmt, das logische Denken ist ausgeschaltet.
Die Folgen eines Schusses muß man sich vorher überlegen, im Moment des Handelns hat man keine Zeit.

Allein der Besitz einer Faustfeuerwaffe und dann daß Recht, eine Waffe zu führen (Waffenpass) löst Gefühle aus, die unbeschreiblich sind, man fühlt sich Herr über Leben und Tot.
Es dauert Monate, bis sich diese Emotionen verflüchtigen.

28

Montag, 14. Januar 2008, 09:45

Aber zurück zum Thema - Asy's Denke ist absolut überlegenswert - welche Vorteile/Nachteile hat es, wenn einem Volk der Umgang mit Waffen verboten wird, es nur eingeschränkt genutzt werden darf, oder wenn Waffen eine Normalität für die Bürger darstellen.

Dazu hab ich erst vor kurzem einen guten Beitrag gelesen, den in Amerika wird darüber heftig diskutiert, den amerikanischen Bürgern das "Recht auf Waffen" zu kürzen oder gar zu verbieten. Obschon es, ein in der Verfassung festgelegtes Recht ist.

Zitat von »'Infokrieg schreibt«

Konzernmedien verbreiten Propaganda gegen den zweiten Verfassungszusatz
Oberster US-Gerichtshof will darüber urteilen ob das Recht auf Waffenbesitz bedeutet, was es offensichtlich bedeutet

Da der oberste Gerichtshof sich nun entschieden hat, über den zweiten Verfassungszusatz zu urteilen, starten die Konzernmedien eine Welle an Berichten um Amerika davon zu überzeugen dass die Bürger kein Recht besäßen, Schusswaffen zu besitzen.

“Aktivisten auf beiden Seiten der hitzigen Debatte über Schusswaffen sollten sich zumindest über zwei Dinge einig sein. Zum einen dass die Sprache des zweiten Verfassungszusatzes grammatikalisch betrachtet unverständlich ist. Zum zweiten dass die Zeit gekommen ist für Klarheit durch den obersten Gerichtshof darüber, ob das 'Recht, Waffen zu tragen' ein individuelles oder ein kollektives Recht ist,”

schreibt Andrew Cohen für CBS News.

Der zweite Verfassungszusatz ist eigentlich sehr deutlich:

“Eine gut geordnete Miliz, notwendig für die Sicherheit eines freien Staates, das Recht der Bürger Waffen zu besitzen und zu tragen, soll nicht verletzt werden.”

Die Phrase “well regulated” bedeutete im damaligen Sprachverständnis der Autoren der Verfassung “fähig, gut ausgerüstet und mit guter Moral” und nicht etwa “reguliert durch die Bundesregierung”.

Cohen und seine Mitstreiter konzentrieren sich auf die “drei misstönenden, durch Kommata getrennten Satzteile des Verfassungszusatzes,” das heißt sie attackieren die Grammatik des Verfassungszusatzes und möchten den Leuten weismachen, die amerikanischen Gründungsväter wären unentschlossen gewesen
und “nicht mehr willens und nicht eher in der Lage, schwere Entscheidungen über umstrittene Themen zu treffen (wie z.B. das Waffenrecht) als ihre Nachfolger heutzutage.”

Cohen ist ein postmoderner Apologet für die Staatsmacht über dem Individuum. Die obersten Richter wie er sagt, “sollten einen Kurs einschlagen der mit dem zweiten Verfassungszusatz macht was wir lange zuvor mit dem ersten Verfassungszusatz gemacht haben: ein starkes individuelles Recht identifizieren aber erlauben
dass dieses Recht von Zeit zu Zeit von bestimmten Arten von Regulierungen übertrumpft wird. In anderen Worten: Der Staat sollte allgemein zustimmen dass das Individuum das Recht auf das Führen von Schusswaffen hat, aber diese allgemeine Festlegung sollte “übertrumpft”, das heißt verweigert werden durch die Forderungen der Staatsmacht. Anders gesagt, du hast vielleicht zumindest ein Recht auf dem Papier, Waffen zu führen, aber in der Praxis wird der Staat dieses Recht regulieren (d.h. verweigern).”

Nonsens. Die amerikanischen Gründungsväter begriffen, dass das Individuum auf Grund der notorisch problematischen Beschaffenheit und des Wesens der Staatsmacht ein natürliches, unveräußerliches Recht auf Waffenbesitz hat. Es hat nichts zu tun mit “bestimmten, noch nicht definierten” Forderungen der Staatsmacht.

Im Bezug auf die Klarstellung der “umstrittenen” Formulierung schrieb der Co-Author des zweiten Verfassungszusatzes George Mason während Virginias Konevent zur Ratifizierung der Verfassung im Jahr 1788:

“Ich frage, Sir, was ist die Miliz? Es ist das gesamte Volk. Das Volk zu entwaffnen ist der beste und der effektivste Weg, es zu versklaven.”

Dies sollte Cohens Verständnisprobleme eigentlich bereits auflösen.

Richard Henry Lee schrieb:

“Eine Miliz, wenn sie richtig aufgestellt ist, ist das Volk selbst.”

Zachariah Johnson, schrieb in “The Debates in the Several State Conventions on the Adoption of the Federal Constitution”:

“Die Bürger dürfen nicht entwaffnet werden. Sie müssen im vollen Besitz ihrer Waffen bleiben.”

Samuel Adams erklärte in der Philadelphia Independent Gazetteer am 20. August 1789:

“Und jene Verfassung soll niemals in einer Weise interpretiert werden, welche den Kongress authorisiert, die gerechte Freiheit der Presse oder die Gewissensfreiheit zu verletzen, oder zu verhindern dass die Bürger der vereinigten Staaten, welche friedfertige Bürger sind, ihre eigenen Waffen besitzen.”


George Washington verstand sehr gut was Cohen und seine Mitstreiter nicht verstehen:

“Schusswaffen rangieren in Sachen Wichtigkeit gleich nach der Verfassung selbst. Sie sind die Zähne der Freiheit des amerikanischen Volkes und der Schlussstein der Unabhängigkeit....von der Stunde als die Pilger
gelandet waren bis zum heutigen Tag beweisen Ereignisse, Vorkommnisse und Tendenzen dass für die Garantie von Frieden, Sicherheit und Glück das Gewehr und die Pistole gleichermaßen unersetzlich sind....bereits die Athmosphäre von Schusswaffen beschränkt finstere Beeinträchtigungen überall – sie verdienen einen Ehrenplatz mit all dem das gut ist.”


Thomas Paine wusste dass “furchtbares Unrecht” entstehen würde wenn den Bürgern das Recht auf Waffenbesitz verweigert wird:

“Der angebliche Friede eines guten Mannes lockt den Rohling an; während auf der anderen Seite Waffen wie Gesetze den Eindringling und Plünderer entmutigen und in Scheu belassen, sowie Ordnung und Wohlstand in der Welt bewahren. Die gleiche Balance würde bewahrt sein wenn die ganze Welt Waffen entbehren würde, denn alle würden somit gleich sein; aber weil manche ihre Waffen nicht niederlegen würden, wagen andere es auch nicht.”


Thomas Jefferson:

“Jene die ihre Waffen zu Pflugscharen umhämmern, werden für jene Menschen pflügen die dies nicht tun.”


Jefferson betrachtete es nicht nur als Recht für das Individuum, bewaffnet zu sein, sondern als Pflicht.

Natürlich erwähnen Leute wie Cohen diese philosophische Einstellung nicht, sondern erzählen uns dass die amerikanischen Gründungsväter zerstritten gewesen wären und die Debatte “auf einen anderen Tag verschieben wollten.”

In den allermeisten Berichten der Massenmedien wird die Organisation NRA als die zentrale Befürwortergruppe für das Recht auf Waffenbesitz angeführt. Tatsächlich jedoch verfolgen die führenden Funktionäre der NRA sowie die neokonservativen Politiker und Presseorgane genauso die Entwaffnungsagenda wie die "linksliberale" demokratische Partei. Nach einem klassischen Muster wird hier versucht, die Debatte (die laut Verfassung und gesundem Menschenverstand nicht einmal geführt werden sollte) völlig zu kontrollieren; aus diesem abgekarteten Spiel soll ein fauler "Kompromiss" nach dem anderen folgen.

Patrick Henry sagte:

“Sind wir am Ende zu einer solch erniedrigenden und entwertenden Herabsetzung gebracht worden, dass man uns keine Waffen für unsere Selbstverteidigung anvertrauen kann? Worin besteht der Unterschied, unsere Waffen selbst zu besitzen und zu kontrollieren oder sie unter dem Management des Kongresses zu haben? Wenn unsere Verteidigung der eigentliche Grund für den Besitz jener Waffen ist, wessen Händen können sie mit mehr Anständigkeit und Sicherheit für uns anvertraut werden, als den unseren?”


Thomas Jefferson erklärte genau warum es einen zweiten Verfassungszusatz gibt:

“Welches Land kann seine Freiheiten bewahren wenn die Herrscher nicht von Zeit zu Zeit gewarnt werden dass die Bürger den Geist des Widerstandes bewahren. Lasst sie Waffen haben.”

Quelle
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29

Montag, 14. Januar 2008, 09:52

Im Moment der Konfrontation ist man von Adrenalin überschwemmt, das logische Denken ist ausgeschaltet.
Die Folgen eines Schusses muß man sich vorher überlegen, im Moment des Handelns hat man keine Zeit.
Deine Aussagen klingen für mich sehr nach der Wahrheit - und ich muss dich einfach fragen: "Warst du schon jemals in der Situation eine Waffe auf einen Menschen zu richten?"

Allein der Besitz einer Faustfeuerwaffe und dann daß Recht, eine Waffe zu führen (Waffenpass) löst Gefühle aus, die unbeschreiblich sind, man fühlt sich Herr über Leben und Tot.
Es dauert Monate, bis sich diese Emotionen verflüchtigen.
Ich muss gestehen, ich habe bis jetzt noch nicht all zu viel darüber nachgedacht, weil mir ja letztlich das "Erleben" dieses Umstandes fehlt. Aber ich kann deine Worte nachhvollziehen.
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30

Montag, 14. Januar 2008, 10:02

Das geht doch an der Realität vorbei, den in Österreich ist der Waffenbesitz nicht verboten.

Derzeitige gesetzliche Regelungen (Waffengesetz 1996)
Schußwaffen sind Waffen, mit denen feste Körper (Geschosse) durch einen Lauf in eine
bestimmbare Richtung verschossen werden können. Sie sind in Kategorien eingeteilt.
Kategorie A: Verbotene Schußwaffen (z.B. Schalldämpfer, Pumpguns, schießende
Kugelschreiber) und Kriegsmaterial (z.B. Maschinenpistolen, Sturmgewehre, Handgranaten).
Solche Waffen darf man nur mit Sondergenehmigung (BMI, BMLV) besitzen.
Kategorie B: Faustfeuerwaffen (unter 60 cm Länge), sowie halbautomatische Schußwaffen
(ohne Rücksicht auf Kaliber und Länge) und Repetierflinten, die keine Pumpguns sind. Diese
Waffen dürfen nur mit behördlicher Genehmigung (Waffenbesitzkarte, WBK) erworben und
besessen werden. Voraussetzung: EWR-Staatsbürgerschaft, Mindestalter 21 Jahre,
Unbescholtenheit, Psychotest, Rechtfertigung.
Kategorie C: Schußwaffen mit gezogenem Lauf. Sie müssen beim Waffenfachhandel
gemeldet werden.
Kategorie D: Schußwaffen mit glattem Lauf (Flinten). Erwerb und Besitz sind frei.
C - und D - Waffen dürfen vom Händler nur nach einer 3tägigen Wartefrist (Abkühlphase)
abgegeben werden, außer der Erwerber hat bereits ein Waffendokument oder eine Jagdkarte.
Schußwaffen, die nicht allen strengen Regeln des Gesetzes unterliegen sind z.B.
Schußwaffen mit Luntenschloß-, Radschloß- und Steinschloßzündung (also viele
Vorderlader), Schußwaffen, die vor 1871 erzeugt wurden, Druckluftwaffen u.ä.
Altersgrenzen: Der Besitz von Waffen und Munition ist Personen unter 18 Jahren prinzipiell
verboten. Für Kategorie B-Waffen gilt eine Altersgrenze von 21 Jahren.
Die Waffenbesitzkarte berechtigt zum Besitz von Kat.B-Waffen (normalerweise nicht mehr
als zwei) und deren Munition. Der Inhaber darf die Waffe in seiner Wohnung und seinem
eingefriedeten Grundstück geladen und schußbereit bei sich haben. Der Transport der
entladenen Waffe in einem geschlossenen Behältnis ist erlaubt.
Der Waffenpaß berechtigt zum Führen von Schußwaffen. Der Berechtigte darf die Waffe
auch außerhalb seiner Wohnung in schußbereitem Zustand bei sich tragen. Strenge
Bedarfsprüfung, eventuell eingeschränkt auf bestimmte Anlässe. Waffenpaß erhalten z.B.
Geldboten, Taxifahrer, sonstige gefährdete Berufsgruppen, aber auch Politiker.
Jäger dürfen ihre Jagdwaffen (Kat. C und D) ohne weiteres Dokument bei der Jagd führen -
die Jagdkarte genügt.
Waffen und Munition müssen sicher verwahrt werden (Kein Zugriff für Unberechtigte).
Es gibt aber keine Vorschrift, die verlangt, daß Waffe und Munition getrennt verwahrt
werden müssen.
Der sog. Waffenführerschein berechtigt nicht zum Führen einer Schußwaffe. Er ist nur der
Nachweis, daß man mit einer Waffe sachgemäß umgehen kann und wird nach einem
entsprechenden Kurs vom Waffenfachhandel ausgestellt.
Die Verläßlichkeit der Waffenbesitzer wird regelmäßig überprüft, ebenso die
ordnungsgemäße Verwahrung der Waffen (alle fünf Jahre). Bei dieser Überprüfung wird
auch der Nachweis der Sachkunde verlangt.

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