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ASY

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1

Mittwoch, 16. Januar 2008, 18:08

Was ist Kapitalismus?

Ich habe schon mal geschrieben, dass es kein Geld braucht um den Kapitalismus zu leben - man muss nur eine Schmarotzernatur sein, dann ist man auch der geborene Kapitalist. Dazu habe ich eine Geschichte gefunden, die ich natürlich gerne diskutieren möchte, zumal viele meinen es bräuchte Geld für den Kapitalismus. Der Kapitalismus hat sich im Laufe seiner Entwicklung perfektioniert. Er installiert Systeme zu seinem eigenen Nutzen und lässt seine Schmarotzerarmeen für sich arbeiten.

Kapitalismus ist nichts weiter, als das verbotene Pyramidenspiel - hier ein Beispiel:

Zitat

Ohne Geld vom Waldläufer zum Kapitalisten

Mitten im kanadischen Wald beschließt ein Läufer zu bleiben, wo er ist, und baut sich mit Beil und Säge aus dem Survival-Rucksack eine Blockhütte. Dort überwintert er. Als das Frühjahr kommt, läuft er in die nächste Stadt, wirbt per Internet einen Abenteuerurlauber an und dirigiert ihn via GPS zu seiner Blockhütte. Der Abenteurer darf während des Urlaubs in der Blockhütte wohnen, muß aber in dieser Zeit eine zweite Blockhütte bauen – für den Waldläufer. Im nächsten Sommer vermietet der Waldläufer schon zwei Blockhütten an Abenteurer, die ihm zwei weitere Blockhütten bauen.
Und so weiter. Bis der Waldläufer der Sache überdrüssig wird. Da tauscht er die ganze Hüttenkolonie gegen – zum Beispiel gegen die Werkzeugmaschinenfabrik Vogtland in Plauen an der Elster.
So wird einer Kapitalist – ohne Geld.
Moral: Gäbe es kein Geld, könnte es trotzdem Kapital geben, also auch Kapitalisten. Mit der Abschaffung des Geldes wäre noch nicht viel erreicht.http://www.steinbergrecherche.com/schnipsel.htm

Jetzt wird sich jeder denken - "so ein blödes Beispiel" - doch es läuft in Wirklichkeit auch so. Es wird etwas beworben bis wir glauben es zu brauchen und gehen dann dafür zur Arbeit. Unsere Kinder sehen das und es ist für sie völlig normal, dass man für andere arbeitet, weil man ja wo eine Hütte haben muss.

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2

Mittwoch, 16. Januar 2008, 19:21

Jetzt wird sich jeder denken - "so ein blödes Beispiel"






Also ich möchte ja für mich nicht in Anspruch nehmen, „ein Jeder“ zu sein, aber ich finde dieses Beispiel „blöd“ um es mit Deinen Worten zu schreiben.

Was macht der Mann dann weiter mit seiner „Werkzeugmaschinenfabrik“? Gegen was tauscht er diese dann ein?

Von was lebt dieser Mann in der Zwischenzeit? :schulter:
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Ein festverwurzelter Baum kann Mauern sprengen, auch wenn er klein ist

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ASY

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3

Mittwoch, 16. Januar 2008, 20:53

Warum so kompliziert?

Kennst du den Werdegang von Google oder Mircrosoft oder dem Städtchen in Spanien, welches von 1960 bis jetzt von 1.000 auf 100.000 Einwohner gewachsen ist ? Findest du das Beispiel noch immer blöd?

4

Mittwoch, 16. Januar 2008, 21:08

Warum so kompliziert?

Kennst du den Werdegang von Google oder Mircrosoft oder dem Städtchen in Spanien, welches von 1960 bis jetzt von 1.000 auf 100.000 Einwohner gewachsen ist ? Findest du das Beispiel noch immer blöd?




Ja, aber warscheinlich liegt es daran, dass ich zu blöd bin zu verstehen, wie ich davon leben kann, wenn ich anderen eine Hütte bauen lasse usw. und mir das dann gegen eine Maschinenfabrik eintausche um das dann wieder gegen ....ja was eintausche?

Was gibst Du deinem Vermieter dafür, dass Du die Wohnung bewohnen darfst?
Was gibst Du um Grundnahrungsmittel zu bekommen.
Was gibst Du, um Kleidung zu erstehen?

Ich habe die letzten Tage einen Bericht gehört, wo dem Zuseher vermittelt wurde, dass man über tauschen zu Leistungen kommt. Mit einem irren bürokratischen Aufwand, so nebenbei.

Auch da stellt sich die Frage, was geben diese, um Steuern, Miete, Energie, Grundnahrungsmittel usw. usw. zu bekommen?



Offensichtlich bin ich wirklich zu blöd, ich kann das nicht nachvollziehen. :schulter:
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Mittwoch, 16. Januar 2008, 21:41

um das dann wieder gegen ....ja was eintausche?
gegen ein noch lukrativeres Unternehmen, denn der Name Fabrik sagt doch schon aus, dass dort Menschen für Kapital arbeiten.
Was gibst Du deinem Vermieter dafür, dass Du die Wohnung bewohnen darfst?
Was gibst Du um Grundnahrungsmittel zu bekommen.
Was gibst Du, um Kleidung zu erstehen?
Der Läufer konnte sich offenkundig GPS leisten, ich nehme an, dass er dem Durchschnitt angehörte, der halt gerne im kanadischen Wald campte.
Ich habe die letzten Tage einen Bericht gehört, wo dem Zuseher vermittelt wurde, dass man über tauschen zu Leistungen kommt. Mit einem irren bürokratischen Aufwand, so nebenbei.
Du meinst mit Banken, Börsen, Kredithaien, Sparern?

Komplizierter als jetzt kann es gar nicht sein.

6

Mittwoch, 16. Januar 2008, 21:51

Zitat von »Gimpel«
um das dann wieder gegen ....ja was eintausche?
gegen ein noch lukrativeres Unternehmen, denn der Name Fabrik sagt doch schon aus, dass dort Menschen für Kapital arbeiten.
Zitat von »Gimpel«
Was gibst Du deinem Vermieter dafür, dass Du die Wohnung bewohnen darfst?
Was gibst Du um Grundnahrungsmittel zu bekommen.
Was gibst Du, um Kleidung zu erstehen?
Der Läufer konnte sich offenkundig GPS leisten, ich nehme an, dass er dem Durchschnitt angehörte, der halt gerne im kanadischen Wald campte.
Zitat von »Gimpel«
Ich habe die letzten Tage einen Bericht gehört, wo dem Zuseher vermittelt wurde, dass man über tauschen zu Leistungen kommt. Mit einem irren bürokratischen Aufwand, so nebenbei.
Du meinst mit Banken, Börsen, Kredithaien, Sparern?

Komplizierter als jetzt kann es gar nicht sein.




Also ASY, ich habe bis jetzt tatsächlich geglaubt, dass Du wirkliche Visionen hast.


Ich sehe, dass Du nur auf provokannte Art versuchst alles zu verzerren, zu verdrehen und dich darüber, was andere schreiben lustig machst. Ich habe keine Ahnung, was deine Intention ist, dies in der Form zu machen, aber so möchte ich nicht diskutieren.

Ich gehe sogar soweit, Dir zu unterstellen, dass Du selber nichts aktiv beitragen würdest um etwas zu verändern.
Für dich scheint ein Forum wo man einfach hinter dem PC sitzen kann und halt markige Sprüche ins Forum stellt das um und alles zu sein. Alle anderen sind Dumm und haben keine Ahnung warum das oder jenes nicht funktioniert.
Du bist nicht auf der Suche nach Lösungen oder bereit etwas aktiv zu machen.

Ich habe dich falsch eingeschätzt.



Ich vermute, das liegt am "Zeitgeist" ? (der ist mir in anderen Foren auch schon begegnet!
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7

Mittwoch, 16. Januar 2008, 22:12

Ich verstehe deine Reaktion nicht. Es handelt sich hier um ein fiktives Beispiel um zu lernen, was Kapitalismus überhaupt ist.

Kapitalismus ist eine Hackordnungssystem von Schmarotzern.

Ich dachte wirklich, dass du dir in deiner Sorge um das Wohl der Österreicher schon mal Gedanken über die Ursachen des Systems gemacht hast, bevor du es in purem Aktionismus zu ändern versuchst.

Was ist, wenn ich recht behalte und es stellt sich heraus, dass das von uns als Regierung erkannte gar keine Macht besitzt? Hast du dir schon mal überlegt, warum in der Regierung überhaupt nix funktioniert?

Welche Möglichkeiten siehst du den Kapitalismus überhaupt zu überwinden? - oder siehst du in ihm gar keine Gefahr? Wenn nciht, dann werde ich dir von der Gefahr erzählen.

ASY

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8

Mittwoch, 21. Mai 2008, 16:47

Heute habe ich diesen Newsletter erhalten und kann diesen nur empfehlen.

Zitat

Der Verfassungsschutzbericht 2007, jüngst vom Innen- und damit Verfassungsminister Schäuble vorgestellt, enthält acht Seiten in denen die Erkenntnisse des Bundesamtes für Verfassungsschutz über die Partei "DIE LINKE" dargestellt werden.

Daraus wird klar, dass Bestrebungen, den Kapitalismus überwinden zu wollen, zur Beobachtung durch den Verfassungsschutz Anlass geben.

Was ist das nun eigentlich, der Kapitalismus?
Warum hängen so viele Wähler und Gewählte dem Kapitalismus an, worin liegt seine besondere Attraktivität?

Nicht der Kapitalismus ist attraktiv - nur die Versprechungen, die er macht. Insofern ist der Kapitalismus nicht nur eine spezielle Erscheinungsform des Faustrechts - er ist, wenn man es so ausdrücken will, ein

"Faustrecht mit Heilsversprechen".

Den kompletten Paukenschlag finden Sie hier: http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2008/21.html

Mit besten Grüßen
Egon W. Kreutzer

Sie möchten:

Rein in den Verteiler: EWK@egon-w-kreutzer.de?subject=subscribe_newsletter
Raus aus dem Verteiler: EWK@egon-w-kreutzer.de?subject=unsubscribe_newsletter
http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2008/21.html

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Donnerstag, 12. Juni 2008, 11:39

Heute habe ich wieder einen herrlich depressiv machenden Newsletter bekommen, den ich keinem Menschen vorenthalten möchte.

Zitat

Naomi Klein - Die Schock Strategie
Assoziationen zum Buch

Naomi Klein hat im Herbst letzten Jahres bei S. Fischer Ihr drittes Buch herausgebracht.

Die Schock Strategie
Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus


Der Titel wurde damals weitgehend feindselig und abwertend besprochen.

Die Süddeutsche Zeitung, zum Beispiel, ließ der Autorin durch ihren Rezensenten "kindliche Trotzigkeit", das Verschweigen von Gegenargumenten und den Rückfall in die Zeit der ideologischen Kämpfe des vorigen Jahrhunderts vorwerfen.

Nun habe ich das Buch, auf eine eindringliche Empfehlung hin, mit einigen Monaten Verspätung doch gekauft und gelesen. Es hat sich gelohnt.

Und auf die Gefahr hin, dass ich Ihr Budget für Literatureinkäufe jetzt vom eigenen Verlag weg und auf den S. Fischer Verlag hinlenke, sage ich Ihnen:

Sie sollten es auch lesen!

[...]

Wenn es gilt, Naomis Buch assozitiv zu ergänzen, dann nur deshalb, weil sie ihren Leserinnen und Lesern keine Hoffung auf Besserung macht. Der wenig tröstliche Hinweis am Ende der vielen schockierenden Seiten, es gäbe erste Anzeichen dafür, dass die Schock-Strategie allmählich an Wirkung verlieren könnte, ist so wenig Licht, dass das Ende des Tunnels unerreichbar fern scheint. Mit den erdrückenden Schilderungen der Fakten und dieser vagen Hoffnung alleingelassen, hat der Leser kaum eine Wahl. Entweder er verdrängt auch das, was er dazugelernt hat, schnellstmöglich wieder oder er verfällt in tiefe Depression.

Mich hat Naomi Kleins Buch lange und intensiv beschäftigt und es wird mich weiter beschäftigen.

Assoziationen zum Buch......... unbedingt fertig lesen..

10

Donnerstag, 12. Juni 2008, 12:44

hofer-aldi usw.

Ich habe schon mal geschrieben, dass es kein Geld braucht um den Kapitalismus zu leben - man muss nur eine Schmarotzernatur sein, dann ist man auch der geborene Kapitalist. Dazu habe ich eine Geschichte gefunden, die ich natürlich gerne diskutieren möchte, zumal viele meinen es bräuchte Geld für den Kapitalismus. Der Kapitalismus hat sich im Laufe seiner Entwicklung perfektioniert. Er installiert Systeme zu seinem eigenen Nutzen und lässt seine Schmarotzerarmeen für sich arbeiten.

Kapitalismus ist nichts weiter, als das verbotene Pyramidenspiel - hier ein Beispiel:



Zitat

Ohne Geld vom Waldläufer zum Kapitalisten

Mitten im kanadischen Wald beschließt ein Läufer zu bleiben, wo er ist, und baut sich mit Beil und Säge aus dem Survival-Rucksack eine Blockhütte. Dort überwintert er. Als das Frühjahr kommt, läuft er in die nächste Stadt, wirbt per Internet einen Abenteuerurlauber an und dirigiert ihn via GPS zu seiner Blockhütte. Der Abenteurer darf während des Urlaubs in der Blockhütte wohnen, muß aber in dieser Zeit eine zweite Blockhütte bauen – für den Waldläufer. Im nächsten Sommer vermietet der Waldläufer schon zwei Blockhütten an Abenteurer, die ihm zwei weitere Blockhütten bauen.
Und so weiter. Bis der Waldläufer der Sache überdrüssig wird. Da tauscht er die ganze Hüttenkolonie gegen – zum Beispiel gegen die Werkzeugmaschinenfabrik Vogtland in Plauen an der Elster.
So wird einer Kapitalist – ohne Geld.
Moral: Gäbe es kein Geld, könnte es trotzdem Kapital geben, also auch Kapitalisten. Mit der Abschaffung des Geldes wäre noch nicht viel erreicht.http://www.steinbergrecherche.com/schnipsel.htm

Jetzt wird sich jeder denken - "so ein blödes Beispiel" - doch es läuft in Wirklichkeit auch so. Es wird etwas beworben bis wir glauben es zu brauchen und gehen dann dafür zur Arbeit. Unsere Kinder sehen das und es ist für sie völlig normal, dass man für andere arbeitet, weil man ja wo eine Hütte haben muss.

hofer-aldi usw. ist es ja auch so. mit ein bisschen glück und logisches denken geht das schonn so. meistens werden sie dan grössenwahnsinnig und alles fliesst wieder den bach runter.

der kapitalismuss braucht auch immer neue länder (jetzt ostblock) um zu überleben. also freiwilliges eingemeinden oder krieg. war das nicht schonn mal da?

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