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ASY

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1

Montag, 21. Januar 2008, 18:48

Skandal: Land OÖ zahlte Energie AG Dividende an Mitarbeiteraktionäre vor dem Kauf vom Volksvermögen!

Heute in der Österreich Zeitung auf Seite 18 im OÖ - Teil

Zitat

Noch bevor Energie AG-Mitarbeiter Aktien gekauft haben, zahlte Land Dividende aus!
Saftiger Vorschuss für Aktien

Trotz Absage des Börsengangs werden die Mitarbeiter an der Energie AG beteiligt. Der Eigentümer zeigt sich dabei erstaunlich freigiebig.


LINZ: Bis zu vier Prozent des Landesstromunternehmens Energie AG könnten langfristig dessen Mitarbeitern gehören. So sieht es das Model von Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖvP) und dessen grünem Koalitionspartner Rudi Anschober vor. Die freiwillige Mitarbeiterbeteiligung bleibt auch nach der Absage des Börsengangs aufrecht.

Erfolgreich:
Die erste Teilmenge - 390.000 Aktien - wurde bereits an die Mitarbeiter vergeben. Diese "erste Tranche war sehr erfolgreich", sagt Betriebrat Gottfried Laherstorfer. Im Stammhaus Linz hätten sich 87 der Mitarbeiter Aktien gekauft. Die Zuteilung erfolgte im Dezember 2007, ab Jänner zahlen die Mitarbeiter innerhalb von zwölf Monaten den Betrag für die erworbenen Aktien in Raten.

Kurios: Schon im Dezember, also noch bevor die Mitarbeiter die Aktien gekauft hatten, schüttete das Land Oberösterreich als Eigentümer die Dividende aus. Insgesamt wurden somit 187.200 Euro an öffentlichen Geldern als Vorschuss an die Mitarbeiter verteilt. Laherstorfer verbucht das als seinen Erfolg: „Das habe ich in den Verhandlungen mit dem Land erreicht.

Fachleute wundern sich aber über die Freigiebigkeit: "Das entspricht nicht der gängigen Vorgangsweise", sagt ein Bankenexperte. Im Normalfall komme die erworbene Aktie in ein Depot. Die Dividende werde erst im Nachhinein ausbezahlt.


Christian Ortner
Lasst euch doch bitte diese Kacke mal auf der Zunge zergehen.

Dieses Land wird von Verbrechern regiert - das ist doch der Gipfel an Frechheit.
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2

Montag, 21. Januar 2008, 19:38

So gewinnt man Anhänger.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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3

Montag, 21. Januar 2008, 19:48

Natürlich, wenn's um Wählerstimmen geht, dann kann man das Volksgeld ungeniert verprassen. Weiter nimmt man erhackeltes Geld für Spekulationsfetzen.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich erwähnen, dass ich ohnehin jeden Arbeiter für nicht ganz dich halte, so er mit Aktien handelt. Immerhin soll ihm da auch bewusst werden, dass seine Spekulationen Arbeitsplätze vernichten.

4

Montag, 21. Januar 2008, 20:03

Bei dieser Gelegenheit möchte ich erwähnen, dass ich ohnehin jeden Arbeiter für nicht ganz dich halte, so er mit Aktien handelt. Immerhin soll ihm da auch bewusst werden, dass seine Spekulationen Arbeitsplätze vernichten.
Den Arbeitern wird dies schmackhaft gemacht. Aber eben, das System welche deren Arbeitsplätze am ärgsten gefährdet unterstützen sie damit.

Das nennt man am eigenen Ast sägen!
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Marie von Ebner-Eschenbach

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5

Montag, 21. Januar 2008, 23:39

Schade ist halt, dass die Mehrheit mit diesen wichtigen Themen wohl nix anfangen kann. Wer es versteht ist still und profitiert, wer es nicht versteht, sagt auch nix dazu.

Tagtäglich können ewig dieselben Leiern gelesen werden, die zu den wirklichen Schmarotzern ein Lercherlschaß sind. Zu solchen Vorfällen hat keiner etwas zu sagen. Ich befürchte sogar, dass manche klatschen, weil der Betriebsrat für seien Dummaktionäre so viel Kohle vom Land erbettelt hat.

Das alles für ein Wettspiel auf Kosten von notwendiger Energieversorgung und saudepperte Aktionäre.

ASY

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6

Dienstag, 22. Januar 2008, 10:16

Dieser Krimi geht weiter:

Zitat

Rote wollten Aktien verschenken
Der Vorschuss auf die Mitarbeiteraktien war ein Kornpromiss, sagt Lee Windtner.


Linz. Noch bevor sie Aktien gekauft hatten, bekamen die Mitarbeiter der Energie AG im Dezember schon Dividende ausgezahlt, OSTERREICH hat berichtet. 187.200 Euro gingen als Vorschuss an sie. Eine völlig unübliche Vorgangsweise, wie Bankexperten bestätigen. „Das war ein Kompromiss, der Betriebsrat hat gegenüber dem Land gut agiert“, erwidert Generaldirektor Leo Windtner. Den Vorwurf, dass sich das Unternehmen damit die Zustimmung zum mittlerweile geplatzten -Börsen- gang kaufen wollte, weist er entschieden zurück.
Acht Millionen. Noch mehr Freigiebigkeit forderte der SPÖ-nahe Betriebsrat Christian Strobl. Er wollte, dass die Mitarbeiter die 392.000 Aktien im Wert von acht Millionen Euro überhaupt geschenkt bekommen. „Mir ging es um eine Gleichbehandlung mit den Hypo-Mitarbeitern“, sagt Strobl. Als die Hypo teilprivatisiert wurde, habe die Belegschaft Aktien gratis bekommen.
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7

Dienstag, 22. Januar 2008, 17:09

Mit diesen "kleinen Sklavenbonus" kann man schon einige Wirtschaftsflüchtlinge durchbringen. Egal was man auch schreibt, die Leute werden immer denken, dass die falschen Asylanten, Sträflinge und andere Ausländer für den Grossteil der Staatsverschuldung verantwortlich sind. :pillepalle:
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Marie von Ebner-Eschenbach

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8

Dienstag, 22. Januar 2008, 18:20

Stell dir vor, der Lottosechser würde dir ausbezahlt, bevor du noch den Lottoschein gekauft hast. :D

Ich muss, glaube ich, die SPÖ wählen! :ggg: :zkugel:

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9

Dienstag, 22. Januar 2008, 18:40

Do sixd, wie dea Gewerkschafter gschigd und de Betriebsführung (vulgo Landesregierung) deppat is. :ggg:

10

Dienstag, 22. Januar 2008, 18:44

Stell dir vor, der Lottosechser würde dir ausbezahlt, bevor du noch den Lottoschein gekauft hast. :D

Ich muss, glaube ich, die SPÖ wählen! :ggg: :zkugel:
Aber nur unter der Voraussetzung, dass Du nachher Lotto spielen musst! Im erwähnten Fall muss man dann halt die Partei wählen.

Manchmal denke ich mir das auch, geh doch zur spö oder övp mach dich ein wenig in der Gewerkschaft o.ä. wichtig und es wäre vieles einfacher und bequemer. Aber noch ist es mir wichtiger, meine eigenen Meinung bilden zu dürfen und nicht etwas vertreten zu müssen was mir zutiesft gegen die Strich geht.
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Marie von Ebner-Eschenbach

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