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ASY

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1

Samstag, 2. Februar 2008, 17:09

Die Arbeit eines Menschen ist sein Eigentum!

In Anlehnung an diesen Film ... Bitte anschauen! ... stelle ich dieses Thema zur Diskussion.

In den USA gibt es das Problem, dass die Einkommenssteuerpflicht für Arbeit nicht in der Verfassung zu finden ist, trotzdem treibt die Finanzbehörde ihr schreckliches Spiel, so Bürger ihren Einkommensbescheid nicht ausfüllen. Niemand kann den Verweigerern ein Gesetz zeigen, welches dazu verpflichtet, weil es so ein Gesetz nicht gibt.

Dabei wurde eben die Aussage gemacht, dass die Arbeit eines Menschen sein Eigentum ist und niemand hätte das Recht sich von fremder Arbeit etwas abzweigen zu dürfen, nicht einmal der Staat.

Dieser Meinung schließe ich mich voll an und ich habe dazu auch eine sehr gute Beschreibung gefunden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lohnsteuer#…_der_Lohnsteuer

Zitat

Das Erheben von Steuern führt in der Volkswirtschaftslehre allgemein zu einem Wohlfahrtsverlust. Bei der Lohnsteuer hat dies den negativen Effekt, dass das Gut 'Arbeit' sich verteuert und dadurch weniger nachgefragt wird, sprich eine höhere Arbeitslosigkeit zur Folge hat.
Warum also wird in Österreich jedes Einkommen aus Arbeit versteuert? - und warum machen sich Volksvertreter und Gewerkschaften dagegen nicht stark?

Korruption?

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2

Samstag, 2. Februar 2008, 23:07

Warum also wird in Österreich jedes Einkommen aus Arbeit versteuert? - und warum machen sich Volksvertreter und Gewerkschaften dagegen nicht stark?
Was erwartest du? Gewrkschaften? Gibt's die überhaupt? Die "sogenannte" Gewerkschaft, wie finanziert sich diese: Aus prozentuellen Abgaben der Mitglieder (aus dem Arbeitseinkommen) daher ebenso wie eine Steuer.

Bei jedem privaten Verein habe ich einen fixen Mitgliedsbeitrag zu entrichten, unabhängig vom Einkommen. Warum ist das bei der Gewerkschaft anders? Oder anders gefragt, warum wird diese nach wie vor als "Verein" geführt?

Und die "Volksvertreter"; die sind ein Kapitel für sich. Nämlich weit und breit keiner davon zu entdecken. Zumindest was man eigentlich unter dem Titel "Volksvertreter" zu verstehen hätte.
Diese Bande, die sich diesen Titel angeeignet hat, wird ja wohl nicht gemeint sein; oder?????

PS.:

Zitat


Korruption?
Aber wo denkst du hin! Gibt's doch in Österreich gar nicht, so was wie Schmiergeld, "Sonderprämien" oder dergleichen; oder hab ich da was übersehen? (Sarkasmus: AUS!)

ASY

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3

Samstag, 2. Februar 2008, 23:14

Fast nicht zu verstehen, weil's klingt, wie wenn die Gewerkschaften ganz miese Einrichtungen wären. Eine bezahlte Selbstbescheißung des Proletariats. Noch dazu eine unangreifbare Organisation, weil ja die "Verantwortlichen" immer ausgetauscht werden. Solche Institute gibt es viele und sie sind total immun gegen Verbrechensbekämpfungseinrichtungen. Wie Parteien, Banken, Körperschaften, Kirchen, usw. - es muss nur ein Kopf für die Öffentlichkeit gerollt gezeigt werden - muss gar nicht stimmen - und die Bude ist wieder sauber und voller Vertrauen.

Sind wir als Gemeinschaft wirklich so dumm?

4

Samstag, 2. Februar 2008, 23:51

Sind wir als Gemeinschaft wirklich so dumm?
So würd ich's gar nicht ausdrücken; "dumm".
Eher wurde aus einer gutgemeinten Einrichtung (z.B.Gewerkschaft) eine Institution "geformt", die mit der ursprünglichen Idee absolut nichts mehr gemeinsam hat, außer dem Namen.

Es wurde eben ganz schnell erkannt, dass für ein paar da verdammt viel Geld "drinnen" ist.
Bei den Volksvertretern verhält es sich ja nicht anders: Ursprünglich wirklich als solche tätig, wurde mit der Zeit eine Art "Versorgungsstelle" für "Wasserträger einer Partei" daraus; allerdings nur für diejenigen, die sich auf einer gewaltigen Schleimspur nach "oben" gedient haben. Für "Idealisten" ist da natürlich kein Platz; könnten sie doch bei manchen Themen mit der "Parteilinie" nicht übereinstimmen.
Ich selbst komme immer mehr zu der Überzeugung, dass wir alle dank dieses "Systems" einem gewaltigen Knall entgegensteuern. Und der wird heftigst.........

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5

Sonntag, 3. Februar 2008, 00:34

Eher wurde aus einer gutgemeinten Einrichtung (z.B.Gewerkschaft) eine Institution "geformt", die mit der ursprünglichen Idee absolut nichts mehr gemeinsam hat, außer dem Namen.
Ich glaube eher, dass die Industrie durch ihre Ausbeutung (These) die Gewerkschaften (Antithese) hat bilden lassen, um dann so die Löhne und Arbeiter strukturiert manipulieren zu können (Synthese).

So ist es möglich die von Anfang an gekaufte Gewerkschaft als Referenz der höchstmöglichen Lohnforderung darzustellen.

Klingt doch logisch, oder?

6

Sonntag, 3. Februar 2008, 14:02

Die Gewerkschaften sind nichts anderes als ein Ventil, der ab und an geöffnet werden muß um den Dampf aus dem Kessel zu lassen. Nachdem die Mitarbeiter mit ein Paar Prozenten zufrieden gestellt wurden, kann die Ausbeutung weitergehen. "Jaaa, wir haben auch was zu sagen!", denken sich die Mitarbeiter - weit gefehlt!

Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben frei zu sein.
Goethe

:sad:

7

Sonntag, 3. Februar 2008, 15:12

Natürlich wäre es eine Idealvorstellung, dass die Arbeit eines Menschen sein Eigentum ist. Nur muss man für sein Eigentum auch die volle Verantwortung übernehmen und diesbezüglich bin ich mir nicht so sicher, dass Arbeiter das wollen. Aus meiner Sicht entsprechen Einzelunternehmer am ehesten dieser Gsell-Ideologie. Nur muss ein Einzelunternehmer - oder wenn man so will Arbeiter - die Risiokbereitschaft zeigen, für seine Arbeit auch mal nichts zu bekommen.

Ich kannte mal einen Fliessenleger der seine Arbeit als eigener Chef selbständig ausführte und davon ganz gut lebte. Umfassend gesehen sicher besser als ein vom gleichen Gewerbe von einer Firma angestellter Hackler. Nur es kam gar nicht so selten vor, dass einige Kunden nicht zahlten bzw. nicht die volle Summe beglichen weil diese pleite waren. Dies ist eben auch die Verantwortung welche ein arbeitender Eigentümer tragen muss.

Somit könnte ein Arbeiter sehr wohl schon Eigentümer seiner Arbeit sein, doch Omega-Tiere neigen nicht unbedingt dazu, vorne zu stehen. Paradoxerweise geben Arbeiter der Abgesichertheit zuliebe ihre Eigenständigkeit auf, für eine Abgesichertheit die es gar nicht oder nur zum Schein gibt. Wenn ich einen Blick - nicht nur auf Österreich - werfe stelle ich fest, dass Menschen ein Rund-um-Service wollen. Wollen sogar vor Terrorismus soweit und intensiv geschützt werden dass sie dafür ihre Freiheit aufgeben. :pillepalle:

Obwohl die Wahrscheinlichkeit zu sterben auf der Autofahrt von Linz nach Wels um einiges grösser ist. :ggg:

Nein, tut mir leid aber diese Menschen - vielleicht können sie auch nichts dafür - sind nicht bereit Verantwortung zu übernehmen. Sind wir uns doch ehrlich, Arbeiter sind nicht moralischer als Unternehmer oder gar bessere Menschen. Grossteils sind sie nur schwächer oder zu feige selbst etwas durchzusetzen.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

ASY

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8

Montag, 8. September 2008, 18:22

Die Arbeit eines Menschen ist sein Eigentum!

Dieses Thema ist aktueller denn je!

Der Staat hat kein Recht die Arbeit zu versteuern, während für Gewinne aus Robotern und Maschinen nicht versteuert werden.

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9

Montag, 8. September 2008, 18:43

Die Maschinensteuer, diese Vorderung der SPÖ hat die ÖVP und die FPÖ immer abgelehnt.

ASY

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10

Montag, 8. September 2008, 18:48

Aber geh, du glaubst den Schmäh noch immer? Das wird ausgemacht, eine Fraktion sagt so, die andere so!

Für dich ist das wohl lustig, die Mehrheit der ASVGler beißt am Hungertuch.

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