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ASY

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1

Donnerstag, 7. Februar 2008, 21:51

Der Sinn des Fehlerfindens ohne durchführbare Lösung.

Manchmal erschöpfe ich mich selbst, wenn ich immer wieder Fehler im System suche und auch finde. Doch hat das alles überhaupt einen Sinn? Wäre es nicht gescheiter damit aufzuhören und endlich über durchführbare Lösungen nachzudenken?

Ich denke ja über Lösungen nach, doch davon sind alle wegen Undurchführbarkeit zu verwerfen, weil sich keine Mehrheit bildet.

Wenn man ohnehin nix machen kann, dann wäre es doch gscheiter sich einfach nur anzupassen und die Suppe der nächsten Generation ausbaden zu lassen. Wollen wir das? :kopfkratz:

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2

Freitag, 8. Februar 2008, 16:00

RE: Der Sinn des Fehlerfindens ohne durchführbare Lösung.

Manchmal erschöpfe ich mich selbst, wenn ich immer wieder Fehler im System suche und auch finde. Doch hat das alles überhaupt einen Sinn? Wäre es nicht gescheiter damit aufzuhören und endlich über durchführbare Lösungen nachzudenken?

Ich denke ja über Lösungen nach, doch davon sind alle wegen Undurchführbarkeit zu verwerfen, weil sich keine Mehrheit bildet.

Wenn man ohnehin nix machen kann, dann wäre es doch gscheiter sich einfach nur anzupassen und die Suppe der nächsten Generation ausbaden zu lassen. Wollen wir das? :kopfkratz:
das hab ich dir immer schon gesagt, immer nur zu kritisieren ohne es besser machen zu können ist sinnlos.
nachdenken darfst immer, aber aufregen sollst dich nicht. und mir nicht ein schlechtes Gewissen machen weil ich angepasst bin.
i geh jetzt hackeln.
Man muss einem Menschen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen
offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und nicht wie einen nassen Lappen um
die Ohren hauen.

ASY

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3

Freitag, 8. Februar 2008, 16:26

und mir nicht ein schlechtes Gewissen machen weil ich angepasst bin.
+

Zitat

die Suppe der nächsten Generation ausbaden zu lassen.
Tut mir leid, ich habe ein schlechtes Gewissen. :schulter:

4

Freitag, 8. Februar 2008, 17:18

Manchmal erschöpfe ich mich selbst, wenn ich immer wieder Fehler im System suche und auch finde. Doch hat das alles überhaupt einen Sinn? Wäre es nicht gescheiter damit aufzuhören und endlich über durchführbare Lösungen nachzudenken?

Nein, Sinn hat das keinen wenn scon alleine die Suche erschöpft. Wenngleich Du eher meintest, dass die Erkenntnisse der Suche Dich erschöpfen. Die Suche alleine kann's wohl kaum sein, weil eigentlich braucht man dafür nur die Augen zu öffnen.

Ich denke ja über Lösungen nach, doch davon sind alle wegen Undurchführbarkeit zu verwerfen, weil sich keine Mehrheit bildet.

Ich denke dass die Lösung darin besteht, keine Lösungen zu suchen! Was mir im Alltag missfällt kann ich natürlich nicht einfach ignorieren, aber was kann ich dagegen tun? Ich bin nicht dafür verantwortlich und letztlich ist das keiner, der gesamten Menschheit zum "Glück" zu verhelfen. Aber ich bin natürlich für mich verantwortlich und in meinem Leben versuche ich den Dingen welche mir zuwider sind, keinen Platz oder fruchtbare Erde zu geben. Menschen lernen ohnehin nicht das, was man versucht ihnen theoretisch beizubringen, sie lernen wenn sie sehen, dass man auch anders sehr zufrieden leben kann.

Wenn man mit ganzem Herzen versucht eine Antithese zum gegenwärtigen System zu erstellen und die Leute sehen wie dies einen emotional belastet, dann werden sie diesen Antithesen nicht folgen, weil sie werden es nur mit Mühsal assoziieren. Und hat nicht jeder auch ein Recht auf ein bequemes Leben?

Vor ein paar Tagen hatte die Kratzbürste die Frage nach der quasi anormalen Normalität aufgeworfen. Wenn man davon ausgeht dass Menschen vernünftige Wesen sind, ist es paradox dass Leute einen gewissen Herrn brauchen um zum schreiben inspiriert zu werden. Und auch wieder nicht! Du ASY oder ich, wir beide müssen - jedenfalls momentan - für unser (Über)Leben nicht viel arbeiten, nicht viele Ressourcen vergeuden. Die meisten Schreiberlinge welche sich in den Foren tummeln, gehen aber einer geregelten Arbeit nach welche meist ermüdend ist. Will man nun erwarten, dass sie nach einem 8 Std-Tag lange Texte lesen und geistreiche Beiträge schreiben?

Natürlich suchen dann die Leute nach einen Ausgleich, nach ein Ventil und springen dann beim Motoradfahrer auf, weil der ja das verteidigt, wofür die Leute das Ventil brauchen. Da muss er sich gar nichts einbilden, ich brauch nur einen Affen zu dressieren der mir die Phrasen der Partei ins Forum kopiert und erziele den gleichen Effekt.

Wenn man ohnehin nix machen kann, dann wäre es doch gscheiter sich einfach nur anzupassen und die Suppe der nächsten Generation ausbaden zu lassen. Wollen wir das? :kopfkratz:

Das sagen Politiker auch. "Steuersenkungen von Heute sind die Schulden der nächsten Generation! Wir müssen unseren Kindern eine gesunde Umwelt hinterlassen!" Prinzipiell ist für mich jede Generation für sich selbst verantwortlich. Aber selbst wenn man nichts ändern kann oder vor allem wenn sich nichts ändert, weil sich etwas ohne eigenes Zutun ebenfalls ändern kann, heisst das nicht, dass man sich anpassen muss. Was immer man auch unter "anpassen" verstehen mag. Die Frage wäre doch eher, würde es Dich zufriedener machen wenn Du dich anpasst? Ich meine, einfacher wär's dann sicher in einer gewissen Weise aber ich wäre jedenfalls für mich gesehen damit nicht glücklich.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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5

Samstag, 9. Februar 2008, 10:19

Zitat

die Suppe der nächsten Generation ausbaden zu lassen.
Tut mir leid, ich habe ein schlechtes Gewissen. :schulter:
jaja mach dich nur lustig über mich!
sollte sich jeder mit sich selber beschäftigen und überlegen wie er am besten macht. nicht immer die Anderen kritisieren, ausser natürlich die Politiker, denn die stehen ja quasi in unserem Dienst :-P
ich möcht ein einigermaßen zufriedenes Leben führen dürfen, ohne dass ich mich selber an allen Mißständen aufreib.
wenn ichs nicht ändern kann, dann muss ich es so lassen wie es ist.

es gibt Bäume, die wachsen um den Zaundraht herum wenn er ihnen im Weg steht. integrieren ihn, werden groß und stark. kümmern sich nicht um den Fremdkörper.
aber wenn man ihnen den heraus schneiden wollte, dann müsste man sie dabei umbringen.

und haben wir nicht auch das Erbe unserer Vorfahren angetreten ohne dass man uns gefragt hat ob wir das wollen?
jede Zeit hat ihre Helden.
Man muss einem Menschen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen
offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und nicht wie einen nassen Lappen um
die Ohren hauen.

6

Samstag, 9. Februar 2008, 10:46


Ich denke ja über Lösungen nach, doch davon sind alle wegen Undurchführbarkeit zu verwerfen, weil sich keine Mehrheit bildet.

Mit dieser Feststellung hast du doch bereits eine Einsicht gewonnen!
Wenn sich für etwas keine Mehrheit bilden läßt, dann muss man aus dem EINZELNEN schöpfen. Dann kannst ohnehin nur DU ALLEIN ändern was es für DICH zu ändern gilt. Mit jedem Menschen mehr, der zu dieser Praktik greift, werden mehr und mehr Einzelne ihre Denkweise ändern - denn für mich ist FAKT - das im Grunde alle Menschen das SELBE wollen, die gleichen Bedürfnisse haben - in Frieden ein glückliches Leben zu führen.

nachdenken darfst immer, aber aufregen sollst dich nicht. und mir nicht ein schlechtes Gewissen machen weil ich angepasst bin.

Damit hast du wohl nicht ganz unrecht! Aber ich wurde bisher mehr mit schlechtem Gewissen in meine Richtung von "Angepassten" überhäuft, als ich das andersrum praktiziere. Denn eine UNangepasste Denkweise PASST den Angepassten überhaupt nicht ins Konzept. Denn sie werden dadurch gezwungen über ihre Angepasstheit nachzudenken, was vielen nicht sehr angenehm ist. Die zwar bequeme und angepasste Lebensart garantiert in keinster Weise ein glücklich sein - aber zumindest ist sie erträglich, solang man nicht auf deren Fehler und Konsequenzen für die Nachwelt aufmerksam gemacht wird. Weil ja ein jeder nur SEIN angepasstes Leben leben möchte.

Wenn man mit ganzem Herzen versucht eine Antithese zum gegenwärtigen System zu erstellen und die Leute sehen wie dies einen emotional belastet, dann werden sie diesen Antithesen nicht folgen, weil sie werden es nur mit Mühsal assoziieren.

Diese Aussage unterstütze ich voll und ganz und 100%ig - wenn ich noch etwas zur Manifestation vergessen habe, gilt auch das ;)
Man muss die Einstellung zu den Dingen ändern, denn wirklicher MÜHSAL für mich ist die derzeitige Lebensweise, die uns von der Gesellschaft aufgezwungen wird. Sie ist für mich viel quälender als der "gute Kampf" dagegen - auch wenn es augenscheinlich anders aussehen oder spürbar sein mag. Ich gehe mit Freude und Optimismus in meine Sache - das Leben für MICH zu ändern. Und ich hab entdeckt, dass die Menschen dann viel eher offen sind für Erklärungen WARUM man selber dies oder jenes so und nicht anders macht.

Man begeistert niemanden für einen Sport, für ein Hobby oder eine Tätigkeit, wenn man ihm nur den Aufwand, den Mühsal und die Quälerei präsentiert - wenn ich ihm jedoch Freude und Spaß vermittle, dann kann ich viel eher jemanden begeistern.

und haben wir nicht auch das Erbe unserer Vorfahren angetreten ohne dass man uns gefragt hat ob wir das wollen?

Natürlich - so wie viele (wie auch DU) dieses ERBE antreten mussten und versuchen mehr recht als schlecht darin zu existieren. Wir sehen ein Erbe als etwas Beständiges und Unwiderrufliches - WARUM NUR?
Wir haben etwas geerbt - was wir damit machen, liegt allein in unseren HÄNDEN - schon mal darüber nachgedacht?
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

7

Samstag, 9. Februar 2008, 11:26

[

Natürlich - so wie viele (wie auch DU) dieses ERBE antreten mussten und versuchen mehr recht als schlecht darin zu existieren. Wir sehen ein Erbe als etwas Beständiges und Unwiderrufliches - WARUM NUR?
Wir haben etwas geerbt - was wir damit machen, liegt allein in unseren HÄNDEN - schon mal darüber nachgedacht?
darüber konnte ich nicht nachdenken, denn ich würde niemals annehmen, ein Erbe wäre etwas unveränderliches.
jeder wird in seine Zeit hineingeboren und findet etwas vor.
dem muss er sich anpassen wenn er darin überleben will.
das Leben und die Zeit sind ein ständiger Fluss, und nichts bleibt wie es ist, oder wie es war.
natürlich liegt es teilweise in meiner Hand was ich aus meinem Leben mache.
ich hab mich dazu entschieden mich einzufügen für ein bequemes Leben mit einem Dach über dem Kopf und elektrischem Licht .... usw.
andere haben sich entschieden in einem Erdloch zu schlafen.
ist mir auch recht .... jeder wie er es mit seinen Bedürfnissen übereinstimmen kann.
wenn der Asy also ständig versucht Probleme und Mißstände aufzuspüren, dann braucht er das wahrscheinlich um sich wohlzufühlen.
blöd nur dass er sie nicht beheben kann! das bringt ihn in einen anhaltenden Konflickt würde ich meinen ....
aber er hat sich dafür entschieden, genau wie du dich entschieden hast unangepasst zu leben.
keiner von uns hat des Recht den anderen deswegen gering zu schätzen.
Man muss einem Menschen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen
offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und nicht wie einen nassen Lappen um
die Ohren hauen.

8

Samstag, 9. Februar 2008, 12:25


jeder wird in seine Zeit hineingeboren und findet etwas vor.
dem muss er sich anpassen wenn er darin überleben will.

Natürlich muss man sich den Lebensumständen anpassen - weil der Urinstinkt in ALLEM LEBEN das LEBEN ist.

das Leben und die Zeit sind ein ständiger Fluss, und nichts bleibt wie es ist, oder wie es war.
natürlich liegt es teilweise in meiner Hand was ich aus meinem Leben mache.

Es liegt meines Erachtens nicht nur TEILWEISE in UNSERER Hand, sonder voll und ganz. Auch wenn uns ein jeder andere Gedanke viel angenehmer wäre. Ich kann hier in Österreich leben und mich den hier üblichen Normen anpassen oder nicht. Ich kann aber auch einfach irgendwohin auf dieser Welt gehen, um dort zu leben. Es liegt einzig in meinen Händen - und niemals in den Händen anderer - auch wenn das bequemer für unsere Rechtfertigung, unsere Ausreden und unsere Unzufriedenheit ist.

ich hab mich dazu entschieden mich einzufügen für ein bequemes Leben mit einem Dach über dem Kopf und elektrischem Licht .... usw.

Hier in Österreich ist einem jeden ein Dach über dem Kopf und elektrisches Licht sicher - wir sind ein Sozialstaat.
Ich glaube viel mehr, dass es das "Sozaialschmarotzerdasein" ist, vor dem du dich fürchten würdest, würdest du diese Bedürfnisse nicht mit Arbeit sondern mit Almosen decken. Das Denken der Gesellschaft über Sozialschmarotzer ist der Grund für dein EINFÜGEN in die Gesellschaft - jedoch in keinster Weise die Notwendigkeit um ein Dach über dem Kopf zu haben.

andere haben sich entschieden in einem Erdloch zu schlafen.

Auch diese gibt es - und viele davon machen es aus Überzeugung. Wenn du kein Bedürfnis eines Mangels hast, wenn du in einem Erdloch schläfst, was hat dieser Mensch verloren? Wenn er keinerlei Notwendigkeit in einer Wohnung zu überteuerten Preisen, zu einem Auto, Urlaub, blablabla hat, dann kann man diesen Menschen doch nur gratulieren für seine Lebensweise.

ist mir auch recht .... jeder wie er es mit seinen Bedürfnissen übereinstimmen kann.

Genau - weil es sich immer um die Bedürfnisse dreht. Und unsere Bedürfnisse - die es in der angepassten Gesellschaft zu erfüllen gilt zum größten Teil um hirnlose Sinnlosigkeiten dreht. Das 100ertste Kleid, zum 5 x an die selbe Stelle zum Urlauben, ausgehen, feiern, fressen und saufen, IN-Sein, usw. Unsere abhandene Zufriedenheit ist jedoch der beste Spiegel für die "falschen" Bedürfnisse, die wir uns erfüllen MÜSSEN - ohne das wir uns erlauben darüber nachzudenken, ob es nicht besser wäre einfach unsere Bedürfnisse unserer Zufriedenheit anzupassen.

wenn der Asy also ständig versucht Probleme und Mißstände aufzuspüren, dann braucht er das wahrscheinlich um sich wohlzufühlen.

Ich glaube eher, dass seine "NICHT WOHLFÜHLEN" dazu beiträgt, dass er angefangen hat die Probleme und Missstände die dazu führen aufzuspüren. Denn es muss ja einen Grund dafür geben.

blöd nur dass er sie nicht beheben kann! das bringt ihn in einen anhaltenden Konflickt würde ich meinen ..

Natürlich - und wie ich ihm schon geraten habe, er muss die Sichtweise ändern. Er kann sie nicht für ALLE beheben, weil er keine Mehrheit hat. Er muss erkennen, dass es nur um seine ÄNDERUNG in den Dingen geht.

aber er hat sich dafür entschieden, genau wie du dich entschieden hast unangepasst zu leben.
keiner von uns hat des Recht den anderen deswegen gering zu schätzen.

Wenn die Lebensweise eines Menschen niemanden schadet, dann sind wir voll und ganz einer Meinung.
Wenn jedoch die Lebensweise von Menschen nur deshalb aufrechterhalten werden kann, wenn andere darunter leiden (egal ob Menschen, Tiere oder Lebensräume), dann muss ich dir klar widersprechen.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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9

Samstag, 9. Februar 2008, 13:08



das Leben und die Zeit sind ein ständiger Fluss, und nichts bleibt wie es ist, oder wie es war.
natürlich liegt es teilweise in meiner Hand was ich aus meinem Leben mache.

Es liegt meines Erachtens nicht nur TEILWEISE in UNSERER Hand, sonder voll und ganz. Auch wenn uns ein jeder andere Gedanke viel angenehmer wäre. Ich kann hier in Österreich leben und mich den hier üblichen Normen anpassen oder nicht. Ich kann aber auch einfach irgendwohin auf dieser Welt gehen, um dort zu leben. Es liegt einzig in meinen Händen - und niemals in den Händen anderer - auch wenn das bequemer für unsere Rechtfertigung, unsere Ausreden und unsere Unzufriedenheit ist.

auch wenn ich mich entschließe woanders hinzugehn finde ich dort etwas vor das ich nicht verändern kann. wenn mir das besser gefällt als das was ich vorher hatte, dann hab ich Glück gehabt.
ich hätte auch woanders hingehn können, aber das was ich dort vorgefunden hätte hat mir nicht so gut gefallen wie das was ich habe. also bin ich geblieben. wozu Rechtfertigung? vor wem oder was müsste ich mich rechtfertigen oder herausreden ... ich hab nix angestellt weil ich mich anpasse. und sogar wissentlich und ohne Bedauern!


ich hab mich dazu entschieden mich einzufügen für ein bequemes Leben mit einem Dach über dem Kopf und elektrischem Licht .... usw.

Hier in Österreich ist einem jeden ein Dach über dem Kopf und elektrisches Licht sicher - wir sind ein Sozialstaat.
Ich glaube viel mehr, dass es das "Sozaialschmarotzerdasein" ist, vor dem du dich fürchten würdest, würdest du diese Bedürfnisse nicht mit Arbeit sondern mit Almosen decken. Das Denken der Gesellschaft über Sozialschmarotzer ist der Grund für dein EINFÜGEN in die Gesellschaft - jedoch in keinster Weise die Notwendigkeit um ein Dach über dem Kopf zu haben.

du hast Recht was meine Weigerung betrifft ein Sozialschmarotzer zu sein, ich würde mir wirklich sehr schäbig vorkommen.
wenn man nichtmal das einzige das ich verkaufen kann - meine Arbeitskraft und mein Fachwissen - mehr haben will, dann würde ich mich wertlos fühlen. das wiederum wäre eine Beeinträchtigung meines Wohlbefindens.
was die Sache mit dem Dach über dem Kopf betrifft irrst du dich gewaltig!
glaubst du echt, jeder kriegt gleich a Wohnung und noch dazu umsonst?
frag doch mal einen der schon 10 Jahre auf der Strasse lebt wie ihm das passiert ist ....


andere haben sich entschieden in einem Erdloch zu schlafen.

Auch diese gibt es - und viele davon machen es aus Überzeugung. Wenn du kein Bedürfnis eines Mangels hast, wenn du in einem Erdloch schläfst, was hat dieser Mensch verloren? Wenn er keinerlei Notwendigkeit in einer Wohnung zu überteuerten Preisen, zu einem Auto, Urlaub, blablabla hat, dann kann man diesen Menschen doch nur gratulieren für seine Lebensweise.

seh ich auch so.


ist mir auch recht .... jeder wie er es mit seinen Bedürfnissen übereinstimmen kann.

Genau - weil es sich immer um die Bedürfnisse dreht. Und unsere Bedürfnisse - die es in der angepassten Gesellschaft zu erfüllen gilt zum größten Teil um hirnlose Sinnlosigkeiten dreht. Das 100ertste Kleid, zum 5 x an die selbe Stelle zum Urlauben, ausgehen, feiern, fressen und saufen, IN-Sein, usw. Unsere abhandene Zufriedenheit ist jedoch der beste Spiegel für die "falschen" Bedürfnisse, die wir uns erfüllen MÜSSEN - ohne das wir uns erlauben darüber nachzudenken, ob es nicht besser wäre einfach unsere Bedürfnisse unserer Zufriedenheit anzupassen.

keines von den aufgezählten Bedürfnissen zählt zu meinen. na gut, ich will sauber gekleidet sein, und besitze auch mehr als 1 Paar Schuhe; freu mich wenn ich mal wem eine Freude bereiten kann, aber abgesehn von den Grundbedürfnissen ist das auch schon alles was ich brauch.
bin ich dann vielleicht doch nicht so angepasst wie ich dachte? oder wie du dachtest?


wenn der Asy also ständig versucht Probleme und Mißstände aufzuspüren, dann braucht er das wahrscheinlich um sich wohlzufühlen.

Ich glaube eher, dass seine "NICHT WOHLFÜHLEN" dazu beiträgt, dass er angefangen hat die Probleme und Missstände die dazu führen aufzuspüren. Denn es muss ja einen Grund dafür geben.

naja, er er zieht an seinem Halsband und schnürt sich die Luft damit ab. würde er brav bei Fuß laufen würde er das Halsband nicht mehr spüren. sorry wegen dem Vergleich, aber der Asy mag ja Hunde.


blöd nur dass er sie nicht beheben kann! das bringt ihn in einen anhaltenden Konflickt würde ich meinen ..

Natürlich - und wie ich ihm schon geraten habe, er muss die Sichtweise ändern. Er kann sie nicht für ALLE beheben, weil er keine Mehrheit hat. Er muss erkennen, dass es nur um seine ÄNDERUNG in den Dingen geht.

ja eben.


aber er hat sich dafür entschieden, genau wie du dich entschieden hast unangepasst zu leben.
keiner von uns hat des Recht den anderen deswegen gering zu schätzen.

Wenn die Lebensweise eines Menschen niemanden schadet, dann sind wir voll und ganz einer Meinung.
Wenn jedoch die Lebensweise von Menschen nur deshalb aufrechterhalten werden kann, wenn andere darunter leiden (egal ob Menschen, Tiere oder Lebensräume), dann muss ich dir klar widersprechen.

das bist aber du nicht und ich nicht; oder?
und die Oligarchen scheren sich einen Dreck darum ob wir sie gering schätzen oder nicht.
Man muss einem Menschen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen
offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und nicht wie einen nassen Lappen um
die Ohren hauen.

10

Samstag, 9. Februar 2008, 15:29


das bist aber du nicht und ich nicht; oder?

Nein, wir alle!

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