Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zeitwort Nachrichten Diskussionsforum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

1

Montag, 25. Februar 2008, 22:42

Abtreibung nach einer Vergewaltigung

Ich komme aus dem Kroneforum und möchte gerne folgende Entwicklung eines Threads vorstellen.

http://talksalon.krone.at/thread.php?pos…021#post1427021

Abtreibung nach einer Vergewaltigung

Da bin ich für eine sofortige Lösung - und dann ist es tatsächlich so, dass es sich noch nicht um ein Leben handelt. Hier wäre kein Eingriff nötig, weil es medikamentös gelöst würde.

Wenn sich die Vergewaltigte entscheidet das Kind zu behalten, dann bin ich gegen jede Abtreibung.

[offtopic]Weiter würde ich Interessensgruppen fördern, die sich um taugliche Adoptionseltern kümmern. Dafür muss genug Geld da sein und es wäre außerdem eine langfristige Lösung dem Immigrationsproblem entgegen zu treten, das nach ca. 20 Jahren voll in Wirkung ginge. [offtopic ende]

Wenn es sich um eine offensichtliche Behinderung beim Kind handelt, dann sollte schon eine Fristenlösung gelten - da würde ich sogar die Frist weiter - nach Diskussion - ausdehnen. Ein schwer behindertes Kind, welches ohne Hilfe nie leben könnte , dessen Tötung vor der Geburt sollte von der Mutter allein entschieden werden. Ich ziehe das jedoch nur in Erwägung, weil ich zu wissen glaube, dass uns die Chemie und Strahlung in unserer Umwelt permanent vergiftet - und dadurch die vielen Behinderungen entstehen. Seit dem Balkankrieg hat sich die Krebsrate in diesem Gebiet durch Uran abgereicherte Munition drastisch erhöht. Menschen in unserer direkten Umgebung leben und zeugen bei uns Kinder - es kann sein, dass sie von dort geflüchtet sind oder dort für Hilfs- oder Militäreinsätze stationiert waren - es trifft auch Einheimische. Daran denke ich ebenfalls!

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

2

Montag, 25. Februar 2008, 22:59

Ich komme aus dem Kroneforum und möchte gerne folgende Entwicklung eines Threads vorstellen.
Aso, und ich dachte schon es gibt tatäschlich eine Zweite die sich so nennt. :roll:

Mir sind Deine Vorschläge bzw. deren Lösungen zu kompliziert. Dadurch, dass nur Frauen Kinder kriegen könne (zum Glück) sollen auch Frauen und zwar jede für sich selbst entscheiden dürfen, ob sie ihr Kind gebären will oder nicht. Natürlich ist es keine Heldentat ein werdendes Leben zu töten, aber es gibt auch eine Vernunft. Und wenn eine Frau ein Kind nicht will, wie wahrscheinlich ist es dann, dass dieses er- und gezwungene Kind glücklich und geliebt wird?
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

3

Montag, 25. Februar 2008, 23:56

Für mich geht es jetzt nicht um die Abtreibung direkt, die ist für mich ohnehin tabu. Vielmehr um die Möglichkeit der gesetzlich gesicherten Abtreibung im Vergewaltigungsfall. Mit Gewalt Gezeugtes soll nicht ein Abtreibungsverbot zur verpflichtenden Belastung der Gesellschaft werden, sondern nur der Vergewaltigten obliegen. Ihre Entscheidung soll jedoch ohne Verzögerung vollzogen werden und dafür braucht es eine diskutierbares Gesetz.

4

Dienstag, 26. Februar 2008, 00:18

Wie soll ich das verstehen, dass die Abtreibung für Dich tabu ist? :kopfkratz:

Heisst das, dass Du für oder gegen eine Abtreibung bist? Weil wenn ich sage, dass der Musikantenstadel für mich tabu ist, dann meine ich, dass er verboten gehört.

Die gesetzlich gesicherte Abtreibung ist mW auch im nicht-Vergewaltigungsfall gegeben. Aber dass in jeden Falle die betroffene Frau zu entscheiden hat, ist für mich klar.

Sind wir uns doch ehrlich und eine Emanze der 68er brachte es auf dem Punkt: Wenn Männer Kinder kriegen würden, würden Weltmeisterschaften im Abtreiben ausgetragen werden.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

5

Dienstag, 26. Februar 2008, 00:27

Abtreibung hat für mich keine Relevanz. Wer bei so vielen Möglichkeiten der Verhütung und Schnellkonsequenz hat, braucht keine Fristenlösung. Gezeugtes gehört geboren, wenn die Voraussetzungen für eine soziales Familenleben nicht gegeben sind, dann muss eben eine fähige Familie gefunden werden.

Natürlich sollte da mit einer Erziehung der Gesellschaft einher gehen.

6

Dienstag, 26. Februar 2008, 06:47

soetwas soll jeder für sich entscheiden und nicht andere

Maria

Lieber Hydrokultur als gar keine Bildung!

  • »Maria« ist weiblich
  • Private Nachricht senden

7

Dienstag, 26. Februar 2008, 10:14

das sollte frau ganz allein für sich entscheiden, das hat KEIN mann für sie ztu tun!
egal ob vergewaltigung oder nicht.
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

8

Dienstag, 26. Februar 2008, 11:38

RE: Abtreibung nach einer Vergewaltigung


Da bin ich für eine sofortige Lösung - und dann ist es tatsächlich so, dass es sich noch nicht um ein Leben handelt. Hier wäre kein Eingriff nötig, weil es medikamentös gelöst würde.


Also ich bin ebenfalls der Ansicht, dass dies die Frau zu entscheiden hat, innerhalb der gesetzlichen Frist, also 11 Wochen.
Aber was meinst Du genau mit medikamentös?
Hat sie die "Pille danach" genommen, dann kann man garnicht wissen, ob sie überhaupt schwanger war! Sie könnte aber schwanger gewesen sein, ist dass dann nicht auch Abtreibung, weil es hätte ein Mensch entstehen können.
Oder meinst Du die "Mifegyne" das ist die Abtreibungspille, welche allerdings auch bis zur 7 Woche gesetzlich genommen werden darf, allerdings wird meist auch hier bis zur 5 Woche gewartete, da spätenstens in der 5 Woche die Herztöne einsetzen müssten, sollte dem nicht so sein, wäre der Embryo zukünftig nicht lebensfähig und somit würde es sich nicht um eine Abtreibung handeln.
Weiters wann handelt es sich denn doch schon um Leben? Bis zur 11 Woche entwickelt sich weder das Hirn, noch die Empfindsamkeit. Also ab wan ist es für Dich Leben, weil Du ja schreibst: es müsste sofort gehandelt werden, dann ist es tatsächlich so. dass es sich noch nicht um Leben handelt.
Es tut mir leid, aber ich verstehe nicht, was Du genau meinst, was ist sofort, ab wann ist es Leben????
www.weg-mit-den-orf-gebuehren.at

Der Eine wartet bis die Welt sich wandelt, der Andere packt sie kräftig an und handelt!

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

9

Dienstag, 26. Februar 2008, 13:51

Eine Frau die zu dumm ist zu verhüten, sollte auch als zu dumm gelten eine Entscheidung über Abtreibung zu fällen.

Mir geht es doch hier um die Abtreibung nach einer Vergewaltigung. Wenn sich die dadurch schwanger gewordene Frau entscheidet das Kind auszutragen, dann würde ich einen nachträgliche Änderung der Meinung nicht mehr erfüllen.

10

Dienstag, 26. Februar 2008, 14:54

Zitat von »frauherr«

Eine Frau die zu dumm ist zu verhüten, sollte auch als zu dumm gelten eine Entscheidung über Abtreibung zu fällen.

Da stimme ich Dir nicht ganz zu, bezugnehmend auf Deine Äusserung, bin ich mir nicht sicher, ob jemand der zu dumm zum Verhüten ist, als "Strafe" nicht abtreiben darf und ein Kind bekommen "soll" ? Ob er nicht auch zu dumm wäre ein Kind aufzuziehen sei dahin gestellt... :hmpf:
Abgesehen davon gibt es auch "Unfälle" , natürlich wird dieser Grund oft "missbraucht" und jede zweite, die ungewollt schwanger ist, nimmt dies als Ausrede, aber in einigen Fällen werden die Frauen auch trotz Verhütung schwanger. Ich weiß schon, dass das die Minderheit ist, aber wie ist es mit jenen? Haben die einfach "Pech" gehabt? Weil man ja den Vorgang schwer nachvollziehen kann, ist hier keine Regelung möglich!

Ich habe eine ganz andere Einstellung zu Abtreibungen, ich bin eine Pro-Choice Verfechterin, also werden wir zwei eh nie auf einen grünen Zweig kommen, allerdings wäre ich an Deinen Argumenten und Vorschlägen interessiert.

Ich wollte auch nur wissen, ob nach einer Vergewaltigung die "Pille danach" oder die "Mifegyne" für Dich vorstellbar wäre? Die Pille danach müsste spätenstens 48 Stunden nach der
Vergewaltigung eingenommen werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass es Frauen gibt, die nach einer Vergewaltigung nicht nach 48 Stunden so weit sind, "so klar" zu denken, um sich die "Pille danach" zu holen. Ist es dann, Deiner Ansicht nach, in Ordnung die "Mifegyne" einzunehmen, oder eine "Vakuumaspiration" oder eine "Curettage" durchzuführen? Oder hat sie Vergewaltigte Ihre "Chance" damit "verpasst" .

Zum Schluss möchte ich nur anmerken, dass ich bei meinem Posting grundsätzlich von der Annahme ausging, dass die betreffende Person auch abtreiben möchten|müssen. Jegliche politisch unkorrekten Wörter habe ich unter Ausführungsstriche, kursiv und blau geschrieben. Diese Wörter sind nur als Mittel, das geschrieben besser zuverstehen. Nicht aber mit dem Hintergund Abtreibungen allgemein gut zu heißen. Auch ich finde, dass man vorweg eine andere Lösung in Betracht ziehen sollte und wenn nur irgendwie möglich sich für das Kind zu entscheiden. Hierbei kann man mit Unterstützung und besser Beratung schon mehr erzeilen, als mit einem Verbot.
www.weg-mit-den-orf-gebuehren.at

Der Eine wartet bis die Welt sich wandelt, der Andere packt sie kräftig an und handelt!

Thema bewerten