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ASY

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41

Mittwoch, 5. März 2008, 22:23

Das ist eben der Punkt und weil wir täglich negative Berichte aus Russland usw. bekommen, denken wir, dass hier alles in Ordnung wäre.
Das Hinweisen auf andere Unregelmäßigkeiten ist uns eben anerzogen, dazu muss man nur das Parteiengezeter und das der Parteitreuen anhören. Jede Partei hat alle Keulen für andere, aber nie eine für sich selbst. Das wäre mit der direkten Demokratie unterbunden, zumal sich die Demokraten so selbst auf die Schippe nehmen müssten.

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42

Freitag, 7. März 2008, 10:15

Kannst du dir bei deinem System den Verwaltungsaufwand vorstellen, der nötig ist, um eine Entscheidung zu treffen ?

ASY

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43

Freitag, 7. März 2008, 10:59

Du hast dich mit dem Thema nicht wirklich auseinandergesetzt, denn sonst würdest du die Frage gar nicht so stellen. Ich zitiere mich aus diesem Thread selbst
Noch ein Argument für diese Partei und der Administration.

Abgestimmt muss ja nur über die Anträge anderer Parteien werden - wenn sie viele Anträge stellen, dann gibt es auch viele Abstimmungen, was auch nichts macht, bei der nächsten Wahl werden die Parteien für dieses Verhalten büßen.

Bei uns läuft das umgekehrt, weil wir keine Vorschläge machen, sondern nur die Vorschläge und Beschwerden der Leute bündeln und die häufigsten = wichtigsten Anliegen dann ins Parlament einbringen. Nur die Unzufriedenen bestimmen eine Tätigkeit - nun sollten die meisten erkennen, dass hier alles umgekehrt läuft.
Was bedeutet das?

Dort wo es viele Schwierigkeiten gibt, dort entwickelt sich auch eine Mehrheit. Der Informationstransport funktioniert umgekehrt - nicht die Partei stellt die Vorschläge zur Abstimmung, sondern die Bürger sammeln ihre Unzufriedenheit und übergeben sie der Administration. Alles nicht so Funktionierende verdient keinesfalls die Bezeichnung Demokratie.

44

Freitag, 7. März 2008, 11:13

Ich setze mich sehr wohl mit dem Thema auseinander, darum sehe ich auch die Probleme.

Wie entsteht die Administration, wer betreibt sie, wie ist die Zusammensetzung, wer setzt Prioritäten, das ist nur ein kleiner Teil der Probleme.

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ASY

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45

Freitag, 7. März 2008, 11:30

wer setzt Prioritäten,
Auch das habe ich grade jetzt und mehrmals geklärt. Die Masse setzt die Prioritäten und ernennt dafür ihren Verwalter, der sich wieder verbündetet und daraus den nächsten Verwalter bestimmt, usw. Das beginnt bei der kleinsten möglichen Einheit, nämlich dem Haushalt. Weil es mehr Familien als Einzelhaushalte gibt, werden sich Familien stärker behaupten können - da es mehr Arme als Reiche gibt, werden sich Arme besser durchsetzen können, bis sie einen Zustand erwirkt haben, der ein Nörgeln an den Zuständen zum Mehraufwand macht.

46

Freitag, 7. März 2008, 12:25

Das ist eben der Punkt und weil wir täglich negative Berichte aus Russland usw. bekommen, denken wir, dass hier alles in Ordnung wäre.

Österreichs momentane Lage ist um keinen Deut besser, als die Regierung in Russland, irgendwo in Afrika oder sonst wo. Nur weil eine der größten Parteien eine sozialistische Partei ist, bedeutet das noch lange nicht, wir würden hier eine ehrenhafte Demokratie pflegen. Die Wähler wohl schon, aber die Regierenden auf keinen Fall. Auch wenn es nach Außen so aussieht, oder uns glaubhaft gemacht wird. Wir sind ein Bananenstaat schlimmster Sorte - im Grunde noch schlimmer, denn wir zeigen mit dem Finger auf andere. Die zwar nicht BESSER, aber auf keinem Fall schlechter sind.

Wie entsteht die Administration, wer betreibt sie, wie ist die Zusammensetzung, wer setzt Prioritäten, das ist nur ein kleiner Teil der Probleme.

Caddy,
wir wissen du bist und bleibst zu faul zum SELBSTDENKEN, deshalb verunreinige diesen Thread nicht mit permanenten Einwänden und Aber's - versuche etwas konstruktives beizutragen, anstatt ständig an allem Kritik zu üben - oder versuche fairer weise diese auch den bestehenden Parteien zukommen zu lassen. Anlass dazu gibt es seit Jahren im Überfluss.
Caddy der klassische Motschkerer und Suderant mit dem Gütesiegel "Österreich"!

Das beginnt bei der kleinsten möglichen Einheit, nämlich dem Haushalt. Weil es mehr Familien als Einzelhaushalte gibt, werden sich Familien stärker behaupten können - da es mehr Arme als Reiche gibt, werden sich Arme besser durchsetzen können, bis sie einen Zustand erwirkt haben, der ein Nörgeln an den Zuständen zum Mehraufwand macht.

Und hier liegt das Schöne an der Sache. Die Kleinen wären auf Grund ihrer Überzahl die Gewinner - es würde ebenso viel für die Reichen abfallen, aber eben nicht mehr als für die Allgemeinheit. Ist doch ein wunderschönes Konzept.

Vielleicht ist der Weg, die Menschen über eine neue Partei aufzuklären nur über den Weg zu schaffen, die derzeitigen Möglichkeiten aufzuzeigen. Das dieses "geführt werden" oder "führen" für immer dieselben Machthungrigen keine Wahlmöglichkeit ist, sonder schlichte Diktatur. Und da müssen wir bei den "Geführten" beginnen, da die "Führer" (zwar ebenso machtlos und folgsam) zu gut davon profitieren.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

47

Freitag, 7. März 2008, 12:37

Du machst es dir leicht. Wenn ich Bedenken äussere, bin ich ein Nörgler.

Ihr wollt nicht begreifen, das man mit Vorschlägen nur im Net nichts, aber schon gar nichts erreichen kann.

Diese Vorschläge muß man direkt an die Menschen bringen und da muß man schon ein funktionierendes Konzept parat haben, dieses vermisse ich.

Der Eingangsbeitrag zeigt in großen Umrissen den Weg, das ist aber zuwenig.

ASY

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48

Freitag, 7. März 2008, 13:40

Caddy ich hoffte sehr auf deine Kritik und ich freute mich schon im Voraus darüber, weil dieses Modell nur aus den vielen unserer Dispute entsprungen ist. Unser Zoff und die vorübergehende Ruhe wird uns weiterbringen und hat uns schon weitergebracht, da bin ich mich ganz sicher.

Gehen wir doch einfach mal davon aus, dass sogar du, als einer der heftigsten Parteisoldaten, am Zustand zweifelst. Ich meine sogar, du erkennst ebenso wie ich eine Aussichtslosigkeit, die es irgendwie zu bekämpfen gilt - und genau da setze ich mit diesem Modell an. Ich habe das auch schon im Eingangsposting erörtert, die ÖVP/SPÖ wird gar nichts wissen, dass ihre treuen Schäflein abtrünnig werden.
Diese Vorschläge muß man direkt an die Menschen bringen und da muß man schon ein funktionierendes Konzept parat haben, dieses vermisse ich.
Das habe ich - denn das sind genau Leute wie du, die in ihrem Vertrauen völlig missbraucht wurden. Es liegt an den vielen Interessierten, die die Spreu vom Weizen trennen werden und das lenkende Gfrast in den Parteien alleine stehen lassen. Wir müssen nur die gegebenen Strukturen nutzen, dann funzt es auch mit der Verbreitung.

Weil du den Verwaltungsaufwand angesprochen hast - dieser ist grade jetzt besonders immens, zumal es für jede Interessensgruppe ein eigenes Vereinderl und eine Entsprechende Institution gibt. Wenn man viel Interesse an Verbesserungen hat, dann müsste man sich überall beteiligen, doch es würde nix zu einem erträglichen Ziel führen. Ich mag sie alle, die Gewerkschaften, die Parteien, die Vereine, die Konsumentenschützer, die Wirtschaftstreibenden, die Menschenrechtsaktivisten, usw. - doch erreicht haben sie alle nicht wirklich was, zumindest nicht im Ausmaß, wie es zu erwarten gewesen wäre.

Wenn du jetzt genau überlegst, dann ist doch dieser Verwaltungsaufwand von vielen Spittergruppen ja total heftig und gar nicht zu vergleichen mit dem direktdemokratischen, sich selbst organisierenden Konzept, oder?

Verstehst du jetzt was ich meine? Ich will nur zwei Gruppen, nämlich, alle Guten von allen Institutionen und der minderwertige Rest wird in ihren einzelnen Gruppen übrig bleiben und hoffentlich an ihren eigenen Gemeinheiten an den Völkern ersticken. :frieden:

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49

Dienstag, 11. März 2008, 12:32

Ich finde diese Idee wirklich gut!
Ich hab übers Wochenende ein Experiment gemacht und hab Verwandte und Leute, die ich besuchte mal mit diesem Thema vertraut gemacht. ich hab mir den 1. Beitrag von ASY ausgedruckt dafür. Leider ist das Ergebnis nicht so toll! Mein Opa mit 74 ist das mal "viel zu hoch". Es geht uns ja eh gut und wozu da die letzten Jahre seines Leben mit so Gedanken belasten... Mein Vater ist sowieso zu stur und auch anscheinend noch genug zufrieden mit dem jetzigen Leben, ausserdem wählt er ja seit 15 Jahren schon "seine" Partei, die machen das schon... Sowohl meinem Opa, als auch Vater ist dann auch sowieso das ganze zu computerisiert( Infos übers Internet, abstimmen online), beim Videorecorder und Handy hört da schon das Technikintresse auf... Eine befreundete Bauernfamilie (nix gegen solche Familien!!!!!, aber sie leben doch sehr bescheiden und haben auch nicht so viele "gebildete" Intressen) hält von so neumodernen Gedanken überhaupt nix, sozusagen, "ned zu viel denka, schaun dass die Vieha versorgt san"...
Also diese Ideen auf eine wirklich breite Öffentlichkeit zu bringen, dass sie sie verstehen und auch befürworten wollen, könnte schon schwer sein. Ich hab alle auch noch gefragt, ob sie glauben könnten, dass vielleicht ihre Freunde mehr von dem halten könnten. Da klingts eben so, als würden sicher viele ältere Leute dafür mal ned sehr zu begeistern sein, sind sie doch recht zufrieden und eben anscheinend in ihren letzten Lebensjahren mit anderem beschäftigt. Überhaupt die ländlichere Bevölkerung, die bei manchem vielleicht "hinten ist, weniger gebildet ist" könnte schwerer zu gewinnen sein.
Gerade mal ein guter Freund von mir, intressiert sich wirklich für die Idee, er ist in meinem Alter, denkt über vieles auf der Welt nach. Ihm gehts zwar auch gut, aber er denkt eben weiter an andere und auch daran, wie die weitere Zukunft aussehen könnte... Aber auch er meinte, (er kommt auch vom ländlichen Gebiet) dass er sich nicht vorstellen kann, dass irgendwer seiner Verwandten da richtig intresse hat, eben weil es doch vielen noch gerade so gut geht in Österreich, dass sich da nicht so viele Leute finden werden, die mit Eigeninitiative was bewegen wollen!

Um bspw. die Familien zu fördern, denke ich über "eine Stimme pro Familie" nach. So organisiert sich der Zufriedenheitswunsch in der Familie und das wird dann transportiert, weil sich die Familien untereinander und miteinander unterhalten, dann kommt Leben in die Politik, was alles nix kostet. Das Wichtigste trägt sich selbst ins Parlament. Auch braucht es keine Angst zu haben, dass ein Familienoberhaupt einfach über Entscheidungen bestimmt, weil ich kaum denke, dass negative Egoentscheidungen eine Mehrheit finden. Wenige können schon spinnen, aber das wird die vernünftige Mehrheit nicht unterstützen.


Ich denke mal, eine Stimme pro Familie bedeutet, eine Stimme pro Haushalt, oder??

Ich wäre dafür, ein Konzept dieser "direkten Wählerpartei" zu erstellen - es würden auch das Eingangsposting für den Anfang genügen, und dieses für den Anfang an ALLE Schulen mit politischem Unterricht zu verschicken. Als Diskussionsthema im Unterricht. Es dürfen 16 jährige wählen, also kann ein eigenständiges Denken in politischer Richtung niemals schaden, und es werden dadurch bereits "zukünftige Wähler", wie bei den jetzigen Parteistrukturen angesprochen - für Asy's Partei gelten diese Jugendlichen/Kinder jedoch schon als potenzielle Wähler - zumal sie ja in der Familienbande ein Mitabstimmungsrecht besitzen sollen.


Das mit den Schulen stelle ich mir aber wirklich schwer vor! Emails an Schulen würden mal sofort von den Direktoren abgefangt werden, und die meisten sind ja überhaupt nur Direktoren geworden, weils grad politsch richtig liegen und mit dem jetzigen System recht zufrieden sind! Ich kenne eine Tierschutzgruppe, die gegen Tierversuche, Pelzfarmen ist. Die machen eben auch für Kinder ein Programm, was sie kostenlos in Schulen vortragen. Beim Schulforum machte ich so einen Vorschlag. Der wurde gleich von der Direktorin abgelehnt, tja, im Winter liebt sie halt ihren echten Pelzmantel... Da müssten schon Lehrer die Sache in die Hand nehmen und das einfach "unerlaubt" im Unterricht zur Sprache bringen...

Wenn diese Sache mit dem Willen GOTTES konform geht bzw. das Bestreben der Partei im Sinne GOTTES ist, wird es gelingen

Also so eine Weltanschauung ist echt furchtbar. Laut deiner Meinung, hat dein Gott dann ja auch erlaubt, dass diese vielen Schrecklichkeiten, die auf der Welt bisher passierten, gelungen sind...

ASY

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50

Dienstag, 11. März 2008, 13:22

@Lara

Ja, eine Stimme pro Haushalt am Hauptwohnsitz. Das hat auch einen besonderen Grund, weil es das Interesse am politischen Engagement fördert. Wenn alles passt, dann braucht es auch kein Interesse, denn das Konzept hilft ja nur den Unzufriedenen, also genau wie es sein soll. Heute ist es ja so, dass die ohnehin Glücklichen ihr Glück vermehren wollen, dass ist sozial total untauglich.

Die von dir wahrgenommen Reaktionen sind verständlich, weil den Leuten bisher gelernt wurde, dass ihre Wünsche nur durch Zufall behandelt werden. Sie wissen, dass sich der Einsatz überhaupt nicht lohnt und nur Energien vergeudet, die sie letztendlich für das Bestreiten ihres Lebensunterhaltes verwenden könnten. Der Rest dient der Entspannung und Erholung vom faden Pflichtjob.

Deine Sichtweise über die Schulen und deren Direktoren kann ich bestätigen. Diese Leute werden von einem Job bekleidet, weil sie das untaugliche System unterstützen - sie verpflichteten sich der Aufgabe aus Individuen leicht zu sortierende Marionetten zu machen, denen jedes Rechtsempfinden abgenommen wurde. Hier gehört natürlich aufgeräumt, wer nicht für die Gemeinschaft ist, der ist natürlich in jeder Hinsicht gegen sie und muss unbedingt entmachtet werden.

Jetzt fällt mir schon wieder ein alter Thread ein, den ich wieder in den Bereich Verbesserungspolitik verschieben muss.
SoZo - Sozialisierungszone für unbelehrbare Schmarotzer!

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